Peter Bönninghaus , Jürgen Schmidt Jan Voss

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Inhaltsangabe zu „Jan Voss“ von Peter Bönninghaus

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  • ein schönes Buch für Niederrheiner und andere :-)

    Jan Voss
    loewe

    loewe

    22. June 2013 um 14:05

    erlagsinfo, Klappentext “Packende Abenteuer Die Geschichte beginnt im Jahre 1635, als die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges den Niederrhein erfassen. Wilde, angeheuerte Kroatentrupps ziehen plündernd und mordend von Dorf zu Dorf. In Kevelaer erstürmen sie die Schanze und bringen 100 Männer, Frauen und Kinder qualvoll um. Noch heute erinnert ein Kreuz an der Kroatenstraße daran. Der kleine Junge Jan Voss überlebt zwar das Gemetzel, wird dafür aber von den Söldnern mitgeschleppt. Fortan muss er bei ihnen dienen. Später gelingt ihm die Flucht, und er erlebt packende Abenteuer. Irgendwann gerät er in die schützende Obhut eines Offiziers. Allerdings ist auch diese Sicherheit nur relativ, denn beide werden immer wieder in Kämpfe verwickelt und geraten erst in Emmerich, später in Kempen in Gefangenschaft. Auch Jans Vater, der Dorfschmied, überlebt schwer verletzt die Erstürmung der Schanze. Beide halten einander für tot, wenngleich sie die Hoffnung auf ein Wiedersehen nie ganz aufgeben. So besucht der Vater einen jüdischen Händler, der in einem fremden Kriegslager einen Jungen gesehen hat, dessen Beschreibung auf Jan zutrifft. Wenig später zusätzliches Leid: In den Jahren 1635-1637 rafft die Pest am Niederrhein rund ein Drittel der Einwohner weg.” Mein Leseerlebnis Die Originalausgabe von “Jan Voss” erschien 1913. Die Geschichte beginnt im Jahr 1635.  Alles dreht sich um den kleinen Jan Voss, den Sohn des Schmiedes von Kevelaer. Wir lernen auf den ersten Seiten das Örtchen Kevelaer besser kennen. Auch das tägliche Leben von Jans Familie wird ausgeführt. Auch die Gegend um den Niederrhein bleibt nicht von den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verschont. Bei einem üblem Scharmützel wird er von seinen Eltern getrennt und glaubt diese tot. Er wird von den Kroaten aufgenommen und zieht mit ihnen einige Zeit durch die Lande, bis ihm die Flucht gelingt. Jan hat einige Abenteuer zu bestehen, bis ihn sein Weg schlussendlich wieder in die Nähe der Heimat führt. Das Buch ist mit seinen 152 Seiten genau in der richtigen Größe um es einfach mal zwischendurch zu genießen. Der Schreibstil ist allerdings erst einmal gewöhnungsbedürftig. Sehr oft werden Passagen im niederrheinischen Dialekt geschrieben und ich gebe zu, dass ich bei einigen Sätzen doch ein wenig ins Grübeln gekommen bin. Aber alles halb so wild  man kann trotzdem alles sehr gut nachvollziehen. Sehr spannend war für mich das Nachwort vom Herausgeber Jürgen Schmidt. hier werden die geschichtlichen Hintergründe ausgeführt. Für alle Niederrheiner bestimmt genau das richtige Buch. Ich vergebe 4 Sterne

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