Peter Bartels Bild

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Inhaltsangabe zu „Bild“ von Peter Bartels



Wie Bild seine Leser verrät und zum Hofberichterstatter der Machtelite wurde


Keine andere deutsche Zeitung ist so umstritten wie die Bild-Zeitung. Millionen kaufen sie. Und Millionen verachten sie. Sicher ist: Jeder kennt sie. Und Schlagzeilen wie »Wir sind Papst« haben sich tief in unser Gedächtnis eingeprägt. Alle kennen das Produkt Bild und bilden sich eine Meinung dazu. Aber kaum einer kennt die Macher hinter den Schlagzeilen. Wie funktioniert Bild? Wer bestimmt heute, was morgen Millionen Deutsche bewegen wird?

Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje Bild-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. Bartels enthüllt, was hinter den Kulissen bei Bild geschieht. Und er beschreibt, wie und warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3 Millionen seiner Leser verlor.

Für Bartels ist dieser Niedergang mit einem Namen verknüpft: Kai Diekmann. Wie kein anderer Bild-Chef zuvor pflegt der eine besondere Nähe zu den Mächtigen. Diekmann, Mitglied der Atlantik-Brücke und wichtigster Propagandist der Willkommenskultur, scheint sich für den Niedergang des Blattes nicht zu interessieren. Unter ihm wurde die einstmals höchst erfolgreiche, von den Mächtigen gefürchtete Bild zu einem ausgelagerten privaten Bundespresseamt für Angela Merkel und zu einer Propagandamaschine im Dienste der Machtelite.

Peter Bartels enthüllt mit packenden Details, wie und warum Bild vom auflagenstarken »Anwalt der Leser« zum Volkserziehungsblatt wurde, das seine Leser belügt und manipuliert.

Fakt für Fakt weist der intime Kenner nach, wie Bild sich von den Mächtigen instrumentalisieren ließ. Fall für Fall holt er hervor, was Bild als »Tugendwächter der Reichsbeschwichtigungsbehörde« verschweigt. Und er spricht ungeschminkt Klartext.

Peter Bartels' Enthüllungsbuch ist nicht nur ein packender Insiderreport, sondern auch ein spektakuläres Manifest gegen den politisch korrekten Mainstream und für eine journalistische Meinungsvielfalt. Mit vielen Geschichten, Namen, Daten und Enthüllungen vom Niedergang der Massenmedien im Allgemeinen und der Bild-Zeitung im Besonderen.

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    R_Manthey

    07. March 2016 um 16:11

    Mit diesem Satz endet der erste Absatz der Einleitung zu diesem Buch, in dem ein ehemaliger BILD-Chefredakteur der Frage nach geht, wie es denn sein kann, dass die Auflage dieser Zeitung von 4,3 Millionen auf zwei Millionen Stück am Tag sinken konnte, ohne dass der dafür eigentlich verantwortliche Chefredakteur seinen Stuhl zeitnah räumen musste. Um den wirtschaftlichen Verlust wettzumachen, wurde zwischenzeitlich der Preis angehoben. Auch ohne die Einbeziehung höherer Mathematik wird man schnell darauf kommen, dass solche Maßnahmen nicht nur an der Sache weit vorbeigehen, sondern auch den Einbruch eher beschleunigen als aufhalten werden. Vielleicht erhofft sich der Leser dieses Buches Insider-Informationen darüber, was hinter den Kulissen der immer noch führenden deutschen Boulevard-Zeitung vorgeht. Damit kann Peter Bartels nicht wirklich dienen, denn er ist schon lange kein Insider mehr. Allerdings weiß er sehr genau, wer BILD liest und was diese Leser von der Zeitung erwarten. Das wissen natürlich auch die jetzigen Macher. Warum aber wird dann am Kunden vorbeigeschrieben? Warum entwickelte sich BILD "zu einem ausgelagerten Bundespresseamt für Angela Merkel und zu einer Propagandamaschine im Dienste der Machtelite", wie es im Klappentext heißt? Leider gibt Bartels darauf keine klare Antwort. Wenn man jedoch gegen die eigene Kundschaft schreibt und dadurch wirtschaftliche Risiken eingeht, dann muss mehr dahinter stecken. Die Vorstellung, dass die Macher von BILD und der Verlag den Abstieg nicht sehen wollen oder nicht begreifen, ist absurd. Viel wahrscheinlicher ist doch, dass sie dieses Risiko bewusst eingehen, weil sie ein Ziel verfolgen, was ihnen wichtiger erscheint. Wie das am Ende ausgehen wird, ist völlig ungewiss, aber ziemlich spannend. Der Inhalt dieses Buches besteht in einer detaillierten Aufzählung sämtlicher Todsünden, die zum rasanten Absinken der Auflage geführt haben. BILD beschimpft und verhöhnt seine Leser, wie Bartels schreibt. Gleichzeitig rechnet er mit der deutschen Politik der letzten Jahre ab, sehr polemisch und in gewisser Weise im Stile seiner Zeit als BILD-Chefredakteur. Das liest sich nicht immer flüssig, und es gibt auf die eigentliche Frage keine wirkliche Antwort. Nichtsdestotrotz erklärt es natürlich, warum die Auflage so dramatisch gesunken ist und sehr wahrscheinlich weiter sinken wird. "Im Zweifel immer für den Leser. Aber für den, der da ist. Nicht für den, den ich mir wünsche", schreibt Bartels. Doch davon ist BILD inzwischen meilenweit entfernt. Wenn man sich für den Niedergang dieser Zeitung interessiert, eine detailreiche Analyse darüber kennenlernen möchte, in der auch steht, wie der typische BILD-Leser tickt und wer er eigentlich ist, dann wird man darüber in diesem Buch reichlich Material finden. Den großen Plan, den man hinter diesem beispiellosen Absturz irgendwie vermutet, enthüllt Bartels jedoch nicht. Er deutet ihn nur an. Soll der Leser sich doch seinen Teil denken. Eben ganz im Stile der alten Zeiten von BILD. Die Sterne gibt es für die treffende Analyse des Niedergangs.

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