Peter Becker

 4,1 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Dem Täter auf der Spur, Frida Kahlo. Retrospektive und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Becker

Tierschützer und Vorstand vom Verein "Sprachrohr der Tiere e.V", Autor, Videojournalist, Filmemacher und Klein-Verleger

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Vergessenen erzählen ihre Geschichte (ISBN: 9783949129094)

Die Vergessenen erzählen ihre Geschichte

Neu erschienen am 30.09.2022 als Gebundenes Buch bei Becker, Peter.
Cover des Buches Ich schäme mich Mensch zu sein (ISBN: 9783949129087)

Ich schäme mich Mensch zu sein

Erscheint am 30.10.2022 als eBook bei Becker, Peter.
Cover des Buches Die Ausflugsgaststätte Wotschofska (ISBN: 9783869295206)

Die Ausflugsgaststätte Wotschofska

Neu erschienen am 28.07.2022 als Taschenbuch bei Regia-Co-Work.

Alle Bücher von Peter Becker

Cover des Buches Frida Kahlo. Retrospektive (ISBN: 9783791350097)

Frida Kahlo. Retrospektive

 (2)
Erschienen am 30.04.2010
Cover des Buches Dem Täter auf der Spur (ISBN: 9783896789679)

Dem Täter auf der Spur

 (2)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Wie hilft man einem Zauberer? (ISBN: 9783358007907)

Wie hilft man einem Zauberer?

 (2)
Erschienen am 01.01.1981
Cover des Buches Abenteuer, Natur und frühe Bildung (ISBN: 9783866494695)

Abenteuer, Natur und frühe Bildung

 (1)
Erschienen am 01.05.2012
Cover des Buches Altötting (ISBN: 9783981685565)

Altötting

 (0)
Erschienen am 01.09.2016

Neue Rezensionen zu Peter Becker

Wildkräuterküche mal anders. Warum nicht Naturschutz betreiben und invasive Arten dadurch eindämmen, dass man sie sammelt, verkocht und kulinarisch genießt? Wie das geht? Dazu finden sich in diesem Buch Rezepte und Ideen zu zehn Arten. 


Bisher kannte ich Wildpflanzenküche nur aus dem Bereich „heimische Pflanzen“. Unter den zehn hier vorgestellten Pflanzen finden sich zwar auf einige davon (z.B. Löwenzahn, Giersch und Eiche), aber das Hauptaugenmerk liegt auf den Neophyten – den Pflanzenarten, die aus anderen Erdteilen eingewandert sind und sich explosionsartig ausbreiten können. Peter Becker hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kulinarische Verwertung dieser Arten zu recherchieren/entdecken und sie einem breiten Publikum bekannt zu machen. 


Jede der Arten wird einleitend vorgestellt. Wie erkennt man sie? Was sind ihre Heilwirkungen (falls bekannt) und worauf muss man beim Sammeln achten. Hier finden sich – wie übrigens im gesamten Buch – sehr viele Fotografien, sodass das Erkennen der Pflanzen kein Problem ist. Darauf folgen die Rezepte. Erst einige für kulinarische Zwecke, dann aber auch je eines zur naturkosmetischen Anwendung. Auch hier sind viele Bilder vorhanden – nicht nur vom fertigen Produkt, sondern auch von den Zwischenschritten.


Meine Meinung: Die Aufmachung des Buches ist wirklich hochwertig. Jede Doppelseite ist voller Fotos und Bilder, was schon allein das Reinblättern zu einem Vergnügen macht. Zudem weiß der Autor, von was er spricht. Dass ich nicht alle Rezepte nachkochen kann, da einige Arten bei uns nicht vorkommen, muss ich wohl als Glück betrachten, wenn es sich um invasive stark ausbreitende Arten handelt. Allerdings gibt es einen kleinen Kritikpunkt: Der Autor ist ein leidenschaftlicher Koch und das merkt man vielen seiner Rezepten an. Für mich wäre manches mal weniger mehr gewesen, da ich ein Freund von einfachen Rezepten bin. Diese finden sich hier zwar auch, allerdings brachen die meisten doch einige Handgriffe und Zutaten mehr. Da ich Rezepte allerdings mehr als Idee und Anregung denn als 1:1-Anleitung nutze, habe ich einige davon für mich mit weniger Aufwand umgewandelt. 


Fazit: Mich hat sowohl die Idee als auch die Ausführung des Buches überzeugt. Zwar werde ich nicht alles so nachkochen, wie ich es hier gefunden habe, aber sicher in Zukunft mehr „ungewöhnliche“ Wildkräuter in der Küche nutzen. 

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Cover des Buches 111 ungenutzte Pflanzen, die man gegessen haben muss (ISBN: 9783740812003)zauberblumes avatar

Rezension zu "111 ungenutzte Pflanzen, die man gegessen haben muss" von Marisa Becker

Ein toller Ratgeber
zauberblumevor 6 Monaten

Ich bin ein großer Fan dieser Buchreihe aus dem emons-Verlag, die sich mit den unterschiedlichsten Themen beschäftigt. In dieser Lektüre lernen wir „111 ungenutzte Pflanzen, die man gegessen haben muss“ kennen. Das Buch stammt wurde übrigens von Peter Becker (AEVO-geprüfter Koch, Gesundheitsberater für Ernährung, Wildkräuter-Dozent und Pilzcouch) und Marisa Becker (freie Journalistin und Bloggerin in Leipzig) zusammengestellt. Und in meinen Augen ist den beiden ein kleines Meisterwerk gelungen, denn ich bin total begeistert.

Schon das Vorwort hat mich beeindruckt und mich einfach beeindruckt, man lernt ja nie aus und kann sein Wissen ständig erweitern. Wenn man vorstellt, dass es weltweit 50.000 essbare Pflanzen gibt die unserer Gesundheit zuträglich wären und gleichzeitig aber über 40.000 Krankheiten, die unsere Gesundheit bedrohen, da kommt man dann doch ins Grübeln. Die 111 Pflanzen, die in diesem Buch vorgestellt werden, sind daher als Chancen zu verstehen, die es zu ergreifen gibt. Jeder dieser Pflanzen bietet uns die Möglichkeit, unsere Ernährung vielfältiger zu gestalten. Es ist ja kaum zu glauben, dass man viele dieser Pflanzen sogar vor der eigenen Haustüre sammeln kann. Einige, wie Löwenzahn, Gänseblümchen und Spitzwegerich sind uns ja bekannt. Und auch, das Kapuzinerkresse mehr als eine Zierpflanze ist, ist vielleicht nicht allen bekannt.

Aber nun zur wunderschönen Aufmachung des Buches. Die 111 Pflanzen sind alphabetisch aufgelistet, von A wie Acai (Superfood aus Südamerika), Ackerschachtelhalm (ein nützliches Unkraut) bis Z wie Zedernuss (übrigens eine alternative zu Pinienkernen) und Zurückgekrümmter Fuchsschwanz (soll viel besser als Spinat sein). Jeder dieser – zum mir größtenteils unbekannten Pflanzen ist eine Doppelseite gewidmet. Eine Seite ist der Herkunft, der Verwendung und Allgemeinem gewidmet und dann gibt es dazu natürlich noch ein wunderschönes Foto.

Mich hat diese Lektüre, die ich des Öfteren zwischendurch zur Hand nehme, beeindruckt.

Sehr gerne vergebe ich für diesen informativen und interessanten Ratgeber gerne 5 Sterne.

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Cover des Buches 111 ungenutzte Pflanzen, die man gegessen haben muss (ISBN: 9783740812003)sommerleses avatar

Rezension zu "111 ungenutzte Pflanzen, die man gegessen haben muss" von Marisa Becker

Nutzbare Pflanzenvielfalt für mehr Nahrungsangebot
sommerlesevor 7 Monaten

In der 111er Reihe des Emons Verlages erscheint das Buch "111 ungenutzte Pflanzen, die man gegessen haben muss" von Marisa und Peter Becker.

Von weltweit rund 30.000 essbaren Pflanzenarten verwenden wir nur 30 Arten für unsere Ernährung. Dabei müssen wir nur wissen, wie wie diese Pflanzen für uns nutzbar machen können. Bisher hat sich die Landwirtschaft mit Monokulturen auf den Anbau der meist genutzten Pflanzen eingestellt, dabei sorgt gerade das für eine sinkenden Artenvielfalt. Dieses Buch zeigt 111 Möglichkeiten für unsere Gesellschaft, wie diese für die Ernährung genutzt werden können und dabei Potential nutzen, das sonst eher brach liegt. 

Sachbücher sind doch immer wieder ein Quell zur Wissenserweiterung. Dieses Buch zeigt auf interessante Weise die Möglichkeiten auf, wie wir uns Wildkräuter, Knollen, Früchte und Pilze zu Nutzen machen können und sie auch noch vor der eigenen Haustür sammeln können. Bei der Nutzung von Pflanzen für die Nahrung geht es um Agrobiodiversität.

Was versteht man unter Agrobiodiversität? Das ist die Basis der biologischen Vielfalt, die für die Ernährung, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft genutzt wird. Sie umfasst genutzte und potenziell nutzbare Lebewesen in ihrer ganzen genetischen Vielfalt und bildet das Fundament der Welternährung.

Die gängigen Pflanzenarten, die auf unseren Tellern landen, kennen wir alle: Kartoffeln, Gemüse, Getreide und Kräuter. Dabei gibt es soviel mehr essbare Pflanzen, man muss sie nur kennen und auch, wie man sie verarbeiten kann.

Die Auflistung der Pflanzen erfolgt alphabetisch geordnet. Von A wie die Superfood Açai-Beere bis Z wie Zurückgekrümmter Fuchsschwanz (besser als Spinat) werden hier viele Pflanzen und Kräuter, aber auch Knollen mit Fotos gezeigt und mit ihrer Nährfähigkeit oder Heilkraft näher beschrieben. Dabei erfahren wir ihre Herkunftsländer und die Art und Weise, welche Teile der Pflanze man verwerten kann, welche Heilwirkung und eventuelle Nährstoffe enthalten sind. 

Bei einigen Pflanzen war ich sehr überrascht, dass sie essbar oder verwertbar sein sollen und ich habe sogar noch Pflanzen kennengelernt, die mir bisher unbekannt waren.  

Ein Beispiel im Buch ist die Nachtkerze: Die Schönheit vom Bahndamm

Die fleischige Wurzel diente schon den Ureinwohnern Nordamerikas als Nahrungs- und Heilmittel. Sie hat ein kräftiges Aroma, erinnert an Pastinake und besteht aus Stärke, Eiweiß und Mineralstoffen. Auch die jungen Blätter, Triebe, Knospen können in der Küche als Rohkost, eingelegtes Gemüse oder im Auflauf geschmort werden.

Das spezielle Wissen über die 111 Pflanzen finde ich wirklich interessant, doch ich weiß nicht, ob ich es wagen soll, Pflanzen zu pflücken, die am Stadtrand an Hundeauslaufstrecken wachsen. Die Verwendung von Hagebutten ist nicht so unbekannt, dafür hat mich aber die Eiche überrascht. Eicheln sind mengenmäßig ein großes Potential dar, aus ihnen kann man Eichenmehl herstellen. 

Um mal ein paar Pflanzen namentlich zu benennen: Breitwegerich, Feuerdorn, Kermesbeere, Meerkohl, Maulbeere, Pimpernuss, Portulak, Prächtige Fetthenne, Queller, Scharbockskraut und andere. Davon kennt man einige, doch die nahrhafte Grundlage gilt es zu erforschen und für uns Menschen nutzbar zu machen. 

Ein vielfältiges und hochinteressantes Buch über bereichernde Nahrungsmöglichkeiten, die wir vor der Haustür oder in den Natur entdecken können. So können weitere Nahrungsgrundlagen geschaffen und der Welternährung zugeführt werden.

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