Peter Berling

 3.4 Sterne bei 310 Bewertungen
Autor von Die Kinder des Gral, Das Blut der Könige und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Berling

Der deutsche Schriftsteller, Filmproduzent und Schauspieler Peter Berling kommt am 20.03.1934 in Meseritz-Obrawalde, im heutigen Mesjenic, Polen, zur Welt. Nachdem er durchs Abitur fällt, absolviert er zunächst eine Maurerlehre und versucht sich in verschiedenen Jobs, unter Anderem als Reiseleiter, Konzertveranstalter und Musikverleger. Schließlich nimmt er doch noch ein Studium an der Münchner Akademie für Bildende Künste auf und gelangt über Umwege über Design und Werbegrafik zum Film. Er ist u.a. als Produzent von Filmen von Alexander Kluge, Werner Schroeter und Rainer Werner Fassbinder tätigt und wirkt selbst als Charakterdarsteller in über hundert Filmen. Als Autor gelangt er aufgrund seiner historischen Romane zu Bekannheit. Besonders berühmt ist sein Zyklus "Die Kinder des Gral". Viele seiner Werke erreichen hohe Auflagen und werden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Seit 1970 lebt Peter Berling in Rom. 2011 erscheint sein aktuelles Buch "Hazard und Lieblos", das Kaleidoskop seines Lebens.

Alle Bücher von Peter Berling

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Die Kinder des Gral

Die Kinder des Gral

 (89)
Erschienen am 28.09.2009
Das Blut der Könige

Das Blut der Könige

 (51)
Erschienen am 20.07.2006
Die Krone der Welt

Die Krone der Welt

 (36)
Erschienen am 07.07.2008
Das Kreuz der Kinder

Das Kreuz der Kinder

 (27)
Erschienen am 10.07.2008
Der Kelim der Prinzessin

Der Kelim der Prinzessin

 (15)
Erschienen am 11.07.2006
Das Paradies der Assassinen

Das Paradies der Assassinen

 (10)
Erschienen am 16.09.2008
Die Nacht von Jesi

Die Nacht von Jesi

 (8)
Erschienen am 01.04.1996
Ritter zum heiligen Grab

Ritter zum heiligen Grab

 (6)
Erschienen am 12.05.2010

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Neue Rezensionen zu Peter Berling

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Rissas avatar

Rezension zu "Das Kreuz der Kinder" von Peter Berling

Die Kinderkreuzzüge im Rückblick
Rissavor 4 Jahren

Inhalt
Mahdia, 1221: Um die Fragen seines Sohnes nach dessen verstorbener Mutter Melusine beantworten zu können, bittet der Emir von Mahdia seinen Freund Rik van den Bovenkamp darum, eine Chronik über den “Kreuzzug” zu verfassen, der Rik, Melusine und Tausende weiterer junger Menschen Richtung Süden geführt hat.
Frankreich, neun Jahre zuvor: Der Hirte Niklas hat eine Vision, in der ihm aufgetragen wird, junge Menschen um sich zu sammeln und mit ihnen Jerusalem friedlich einzunehmen. Bald schließen sich ihm immer mehr Kinder und junge Erwachsene an, die in ihrer Heimat keine Zukunft sehen.
Auch in der Nähe von Köln hält kurze Zeit später ein anderer Junge ähnliche Reden und sammelt Anhänger um sich.
Beide Gruppen ziehen gen Süden, einer ungewissen Zukunft entgegen…

Meine Meinung
Dieser Roman behandelt mit dem sogenannten Kinderkreuzzug ein Thema, das ich sehr spannend und interessant finde. Leider konnte er mich nicht so fesseln, wie ich es mir gewünscht hätte.
Dies liegt zum einen daran, dass ständig zwischen den Handlungssträngen hin- und her gesprungen wird, zum Teil mehrmals auf einer Seite, die spätere Handlung bildet also nicht nur den Rahmen für die Chronik, sondern ist selbst wesentlicher Bestandteil des Romans. Allerdings passiert hier über lange Zeit wenig. Gelegentlich streiten sich die ehemaligen Gefährten, die Rik helfen, die Chronik zu verfassen, mal kommt jemand hinzu, dann reist jemand anders wieder ab. Über viele Seiten war dies für mich eher uninteressantes Beiwerk, das von der eigentlich wichtigen Handlung abgelenkt hat, so dass ich mich manches Mal gefragt habe, ob denn dieser Handlungsstrang tatsächlich notwendig ist.
Zum anderen ist der Roman recht trocken geschrieben. Die Chronik ist eine Nacherzählung, die im Präsens gehalten wird. Nie hatte ich das Gefühl, dabei zu sein, die Ereignisse wurden mir nur erzählt. Selbst wenn Rik über seine eigenen Abenteuer berichtet, spricht er über sich in der dritten Person. Vielleicht hatte ich deshalb auch so meine Schwierigkeiten mit dem anderen Handlungsstrang, in dem gelegentlich Emotionen hochkochen, die ich nicht nachvollziehen konnte.
Die Sprache Berlings trägt nicht unbedingt zum Verständnis bei, da es doch sehr häufig Bandwurmsätze gibt, die schon mal über viele Zeilen gehen. So muss man sich teilweise stark konzentrieren, um die Sätze zu entwirren. Gelegentlich falsch gesetzte Kommas erschweren das Verständnis zusätzlich.
Die Charaktere finde ich schwierig zu beurteilen. Dadurch, dass es recht viele Personen gibt, zwischen denen ständig hin und her gewechselt wird, konnte ich für niemanden echte Sympathien entwickeln oder gar Entscheidungen nachvollziehen, der Erzählstil hat dies nur begünstigt. Einige Charaktere sind auch stark stereotyp, so dass ich mir schon gleich von ihrem ersten Auftreten an ihre Rolle vorstellen konnte, andere scheinen zwar vielschichtiger zu sein, doch wird dies meiner Meinung nach nicht deutlich.
Trotz all der Kritikpunkte fand ich den Roman interessant. Von mir aus hätte der zweite Handlungsstrang weggelassen werden können, dafür hätte ich gerne mehr über Rik und seine Weggefährten und über die Reise selbst gelesen, insbesondere, wenn es tiefere Einblicke gegeben hätte.

Fazit
Ein Roman mit viel Potenzial, das aber durch die Umsetzung nicht genutzt wurde. Der zweite Handlungsstrang hat in meinen Augen wenig beigetragen. Wer sich für das Thema der Kinderkreuzzüge interessiert kann einen Blick riskieren.

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Rezension zu "Die Krone der Welt" von Peter Berling

- Hypochrisy -
Hypochrisyvor 4 Jahren

Roc und Yeza, die Erben des Gralsgeschlechts, sind dazu auserkoren, den zerstrittenen Völkern in Orient und Okzident den ersehnten Frieden zu stiften. Doch die Mongolen entführen das königliche Paar in die unendlichen Weiten ihrer Steppen. Vor der Kulisse von Palästen und Jurten, Burgen und Karawansereien entfaltet sich ein reiches Szenarium mit faszinierenden Figuren, das die Welt des Mittelalters lebendig erstehen läßt.Die Krone der Welt ist, nach Die Kinder des Gral und Das Blut der Könige der dritte Roman in Peter Berlings großem Grals-Zyklus.

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MamaBuecherschranks avatar

Rezension zu "Die Ketzerin" von Peter Berling

SAND IM GETRIEBE
MamaBuecherschrankvor 5 Jahren

Dieses Buch handelt von der "roten Laure", Laurence de Belgave, Tochter eines Normannen im Jahr 1205. Laure hat nur ein Ziel: in die Runde der Gralsritter aufgenommen zu werden. Sie erlebt die obligatorischen Abenteuer in fernen Ländern und den Albigenserkrieg.  Ich hatte Mühe, der Handlung zu folgen. Für mich waren das einfach zu viele Erlebnisse, die in einen einzigen Roman gequetscht wurden. Zudem empfinde ich Berlings Schreibstil völlig leidenschaftslos und langweilig - was ganz besonders fatal ist, wenn man bedenkt, dass es überwiegend Sexszenen sind, an die ich mich erinnern kann. Ich bin ganz sicher nicht prüde, aber nur selten hatte ich es bildlich vor mir: die Szenen waren so staubtrocken, dass ich förmlich den Sand im Getriebe knirschen hören konnte. Dass die gute Laure scheinbar wahllos mit allem ins Bett springt, was nicht bei 3 auf dem Baum ist, völlig egal ob Männlein oder Weiblein macht es da auch nicht besser.  Mir fällt da nur eins ein. Das Thema (oder viel mehr die Themen) hätten weit aus interessanteres zu bieten. Herr Berling: 6, setzen! 

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Gespräche aus der Community

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Eselsohrs avatar
Ich möchte das Buch von Peter Berling "Der Schwarze Kelch" endlich mal lesen. Einmal habe ich es versucht und es als zu große Herausforderung empfunden und wieder beiseite gelegt. Normalerweise lese ich ein angefangenes Buch immer zuende, doch es waren mir zu viele Personen und Handlungen..(Meine erste Buchwaise) Nun habe ich gelesen, das es der 4.Teil der Gralkinder ist und vielleicht liegt ja darin mein Problem? Sollte man die ersten drei Bände lesen, oder ist der 4.Teil in sich abgeschlossen? Ich habe mit den historischen Teilen kein Problem und mag eigentlich solche Bücher, kann mich aber schwer in die Story "reinlesen". Es erscheint mir irgendwie chaotisch und schwer nachzuvollziehen. Wie habt ihr das empfunden?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Peter Berling wurde am 20. März 1934 in Meseritz-Obrawalde (Deutschland) geboren.

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