Peter Berling Die Kinder des Gral

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Inhaltsangabe zu „Die Kinder des Gral“ von Peter Berling

Im Jahre des Herrn 1244. Vom fernen Sizilien aus herrscht Friedrich II., der Staufer, über das Heilige Römische Reich. Im ewigen Rom regiert Innozenz IV. eine Kirche, die sich immer mehr in weltliche Politik verstrickt. In dieser Lage folgt Ludwig IX. von Frankreich dem Ruf des Papstes und sendet ein Heer gegen den Montségur, die unbezwingbare Ketzerburg im Languedoc.In einer dunklen und stürmischen Nacht werden zwei Kinder an Seilen an der Mauerkrone herabgelassen. Sie sind die Erben des Gral. Ihr Königtum könnte die Weltreligionen vereinen - doch können zwei Kinder eine solche Krone tragen, ohne davon erdrückt zu werden?Einen Schutzengel indes haben sie: William von Roebruk, ein dralles Bauernschlitzohr. Als Held wider Willen gerät der kleine Franziskaner in eine tödliche Auseinandersetzung zwischen Kaiser und Kurie, zwischen christlichen Rittern und islamischen Assassinen um imperiale Machtinteressen und einen großen Plan ...Die Kinder des Gral ist der erste Roman von Peter Berlings großem Gral-Zyklus.

unspannend

— Beust
Beust

Zu verworren, zu viele Sprünge in der Geschichte und zu viele Personen. Hab irgendwann völlig den Überblick verloren.

— Cadiya
Cadiya

Ein geschichtliches Epos, welches leider nur recht träge in Fahrt kommt und den Leser mit der Vielzahl an Personen und Handlungssträngen fast erschlägt. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen.

— kfir
kfir

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  • Leserunde zu "Der Nostradamus-Coup" von Gerd Schilddorfer

    Der Nostradamus-Coup
    Gerd_Schilddorfer

    Gerd_Schilddorfer

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    • 1638
  • Gute Recherche langatmig verpackt

    Die Kinder des Gral
    Faidit

    Faidit

    23. February 2014 um 00:28

    Als Kennerin der historischen Hintergründe kann ich sehr gut mitfühlen, mit wie viel Herzblut der Autor bei der Sache war. Seine akribische Recherche ist auch besonders zu loben und zeigt sich durchgängig im Roman. Die Thematik des Buches gibt normalerweise eine Unmenge an Kopfkino her, das teilweise leider sprachlich langweilig dargestellt wurde und andererseits durch abrupte Szenenwechsel verwirrt, wodurch mir der rote Faden verloren ging. Ich habe den Roman dreimal in zeitlichen Abständen zu lesen begonnen, weil ich nur zu gerne in diese Zeit und Welt aus der Sicht Peter Berlings eingestiegen wäre. Leider war es mir mit diesem Buch viel zu mühselig und verschaffte mir weder Entspannung, noch Gefühlsregung, so dass ich das Ende nie erreicht habe.

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  • Rezension zu "Die Kinder des Gral" von Peter Berling

    Die Kinder des Gral
    traumwald

    traumwald

    10. October 2011 um 19:53

    Montegur war einer der bedeutensten und letzten kartharischen Festungen im Südwesten Frankreichs. Als die Katharer durch die Belagerung des königlichen Senneschals (der Chronik nach im Jahr 1244) kapitulierten, wurde der von König Ludwig IV. entsandte Franziskaner in einen Hinterhalt geführt und mit verbundenen Augen von unbekannten Rittern entführt. Als sie sich zu erkennen gaben, drohte man ihn zu töten, wenn er sie verraten würde. Es begann eine abenteuerliche und gefährliche Flucht, die den flämischen Franziskanermönch Willem von Roebruk, den deutschen Templer Sigbert von Öxfeld (Orden der deutschen Schwertbrüder), dem Tempelritter Crean de Bourivan und die Kinder des Grals, die später (weil er sich verantwortlich fühlt) dem Schutz von Willem unterliegen, bis ins Heilige Land führen sollte. Die Erben des Grals sind königlicher Abstammung. Sie geraten zwischen die intrigantischen Mächte des Kaisers Friedrich II, dem Papst Innozenz IV, die Katharer, den christlichen Templern und den Assassinen; denn nur mit dem Schicksal dieser Kinder ist es möglich, die Weltherrschaft zu erlangen. -- Die Hetzjagd auf die Katharer (Ketzer) ging mit dem Fall von Montegur weiter. Es folgte die Inquisition durch Folter. Mit einem Minorit ungehindert durchs Land zu reiten, würde weniger Aufmerksamkeit auf die christlichen Templer ziehen und so kam es zu der Entführung von Willem von Roebruk, die so spannend geschrieben ist, das man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Erst durch die Templer trifft der Mönch auf die Erben des Grals. Zeitgleich bekommt Ludwig II. eine Nachricht vom Sultan zugestellt, aus der hervorgeht, dass Jerusalem kurz vor dem Fall steht. Ludwig II. entsendet daraufhin seine Truppen. -- Das Fiktive ist so gut mit dem historischen Hintergrund verknüpft, dass ich dachte, die Personen hätten damals wirklich (neben den REALEN Personen der Geschichtsschreibung) existiert. Als Leser muss man, besonders wegen der vielen Namen und der Zugehörigkeit der verschiedenen Mächte, sehr viel Geduld mitbringen, bis man sich eingelesen hat. Weil ich mir zu Beginn über das Internet und dem Namensverzeichnis im Buch, ein paar hilfreiche Notizen gemacht hatte, konnte ich die Geschehnisse wesentlich besser verinnerlichen. -- Die Sprache ist in der zeitlichen Epoche angesiedelt, in welcher die Geschichte stattfindet. Sie wirkt lyrisch, bunt und durch die Liebe zum Detail sehr lebendig. Begeistert bin ich von der Vielfalt des Wortes. Mitunter sind Wörter dabei, die in der heutigen Zeit längst in Vergessenheit geraten sind und somit wieder in Erinnerung gerufen werden. Der erste Handlungsstrang wird über den ICH Erzähler Willem von Roebruk erzählt. Eine Form die mir, aufgrund der Fülle von Berlings Informationen, als erster Anhaltspunkt diente. Hilfreich sind auch die Karten des mittelalterlichen Europas, an denen ich mich oft orientierte. Peter Berling hat dabei sämtliche zeitgenössische Chroniken berücksichtigt. Wenn man sich zu Beginn die Anmerkung des Autors durchliest, weiß man schon mal, dass Berling zahlreiche Fremdwörter und Idiome in "Die Kinder des Gral" mit einfließen ließ, die im Anhang genauer erläutert werden. -- Der Roman "Die Kinder des Gral" lässt sich nicht an einem Tag durchlesen. Dafür benötigt man viel Zeit! Von allen historischen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe, ist dies das am besten recherchierte. Zugegeben - ich war zunächst durch die Namen und die Bischöfe der verschiedenen Glaubensrichtungen verwirrt und musste für mich selbst "zusammen klambüsern", wer denn nun zu wem gehört. Hat man das für sich gemacht, dann ist man im Hochmittelalter angelangt und kann die Geschichte mit Hochspannung und sehr viel historischem Hintergrundwissen genießen und verfolgen. -- Wer gerne viel Wissen ansammeln und als "Sherlock Holmes der Geschichte" durch die Epochen wandern möchte, wird Peter Berling und sein Werk sicherlich liebend gern in seine persönliche Bibliothek aufnehmen. Unheimlich viele "Denkanstösse" und das Nachschlagen von Ereignissen in dieser Zeit gehören einfach dazu, wenn man Berling kennengelernt hat!

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  • Rezension zu "Die Kinder des Gral" von Peter Berling

    Die Kinder des Gral
    vormi

    vormi

    25. September 2011 um 07:41

    Es ist schon eine ganze Weile her, als ich über dieses Buch gestolpert bin. Und da ich dieses Buch nur deshalb gelesen habe, da es das erste Buch einer Reihe von Peter Berling war, habe ich das Buch mit sehr wenig Erwartungen gelesen. Umso überraschter war ich, da das Buch mir richtig gut gefallen hat. Es ist zwar ein wenig verwirrend, sich durch die ganzen Personen zurecht zu finden, aber es lohnt sich und man wird mit einer richtig guten Tempelrittergeschichte belohnt.

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  • Frage zu "Die Jesuitin von Lissabon" von Titus Müller

    Die Jesuitin von Lissabon
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Gestern hatten wir die Livestreamlesung mit Titus Müller und er hat aus seinem historischen Roman gelesen: http://www.lovelybooks.de/lesung/titus-mueller/ (auch nochmal zum Nachsehen). Ich habe bisher nur Diana Gabaldon gelesen und wollte euch fragen, welche historischen Romane ihr so gerne lest (und mir empfehlt) und warum :-)

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  • Rezension zu "Die Kinder des Gral" von Peter Berling

    Die Kinder des Gral
    Holger Weinbach

    Holger Weinbach

    26. January 2010 um 11:38

    Das Buch handelt von den Templern, der Theorie von Jesus' Nachfahren und der Bedeutung des Grals. Es geht um die FLucht zweier Kinder, die eben jene Nachkommen sein sollen. Sie gelangen zufällig u. a. in die Obhut eines etwas unbeholfenen Mönches und ihr Weg führt sie bis nach Byzanz. Dabei treffen sie auf eine Vielzahl von Verbündeten und Gegnern, die sich nicht immer gleich als solche zu erkennen geben. Die meisten treiben ohnehin ihre eigenen Machtspielchen. Ich benötigte zwei Anläufe bei diesem Buch. Beim ersten Mal empfand ich den öfter erfolgenden Perspektivenwechsel/ zu anstrengend und verwirrend. Ein Jahr später habe ich es dann noch einmal versucht und blieb dran. Dann hat die Geschichte auch für mich funktioniert und je weiter ich las, um so mehr zog sie mich in ihren Bann. Die Geschichte um die beiden Kinder ist nur ein Handlungsstrang, es gibt noch viele weiter. Vor allem der Schluss in Byzanz ist mir noch in guter Erinnerung. Einzig die sexuellen Vorlieben und Praktiken des Mönchs blieben mir ein Rätsel: Was hatten sie eigentlich im Buch zu suchen? Es gab noch andere erotische Momente, die hatten durchaus ihre Berechtigung und Charme.

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  • Rezension zu "Die Kinder des Gral" von Peter Berling

    Die Kinder des Gral
    Zobel

    Zobel

    13. April 2008 um 12:07

    Fantastischer Stoff und tolles Szenario, nur bei der Entwicklung der Personen fehlt es dem Autor ein bischen. Da fragt man sich manchmal schon wie so mancher Gefühlsausbruch zustande kommt.

  • Rezension zu "Die Kinder des Gral" von Peter Berling

    Die Kinder des Gral
    Spanier

    Spanier

    15. March 2008 um 22:40

    Der Franziskaner Mönch = einmalig! Der weiß was gut ist!!!

  • Rezension zu "Die Kinder des Gral" von Peter Berling

    Die Kinder des Gral
    dusty

    dusty

    01. February 2008 um 21:02

    Im Jahre des Herrn 1244. Vom fernen Sizilien aus herrscht Friedrich II., der Staufer, über das Heilige Römische Reich. Im ewigen Rom regiert Innozenz IV. eine Kirche, die sich immer mehr in weltliche Politik verstrickt. In dieser Lage folgt Ludwig IX. von Frankreich dem Ruf des Papstes und sendet ein Heer gegen den Montségur, die unbezwingbare Ketzerburg im Languedoc. In einer dunklen und stürmischen Nacht werden zwei Kinder an Seilen an der Mauerkrone herabgelassen. Sie sind die Erben des Gral. Ihr Königtum könnte die Weltreligionen vereinen - doch können zwei Kinder eine solche Krone tragen, ohne davon erdrückt zu werden? Einen Schutzengel indes haben sie: William von Roebruk, ein dralles Bauernschlitzohr. Als Held wider Willen gerät der kleine Franziskaner in eine tödliche Auseinandersetzung zwischen Kaiser und Kurie, zwischen christlichen Rittern und islamischen Assassinen um imperiale Machtinteressen und einen großen Plan ...

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  • Rezension zu "Die Kinder des Gral" von Peter Berling

    Die Kinder des Gral
    kfir

    kfir

    11. January 2008 um 07:58

    Bei diesem Buch darf man sich wahrhaft auf einen dicken Historienschinken gefasst machen. Doch wer sich auf ein lang anhaltendes Lesevergnügen freut, zumal Peter Berling zahlreiche Fortsetzungen zu diesem Buch bereithält, der sollte lang anhaltend lieber durch langatmig ersetzen. Der Reiz dieses Buches macht allein schon der Titel des Buches aus, der Gral, die Tempelritter und der Montsegur halten noch immer viele Geheimnisse parat. Viel hat Peter Berling recherchiert, viele Fakten in diesem Buch mit vielen Charakteren verknüpft und eine interessante Handlung um diesen Teil der Geschichte gestrickt. Doch leider hat der Autor versucht, zu viel in diese Geschichte hineinzupacken. Es sind dem Buch zwei Karten und auf 30 Seiten eine Legende mit den wichtigsten Charakteren und ein Anhang zu Orten, Wendungen und Persönlichkeiten beigefügt, aber viel zu Entwirrung tragen sie auch nicht bei. Statt sich auf ein paar wenige Hauptpersonen zu konzentrieren, ist das Buch überfrachtet mit Personen, Orten und Handlungen. Man kommt an vielen Stellen nicht wirklich dahinter, auf wessen Seite ein Charakter gehört, geschweige denn, welche Rolle er in dem Buch spielt. Statt einiger weniger gut ausgeformter und dem Leser ans Herz wachsender Charaktere bleiben die vielen Personen ziemlich farb- und leblos, wirken oft sehr flach. Das lenkt doch sehr von der eigentlichen Handlung ab und führt den Leser häufig in die Irre. Es ist schwierig einen Einstieg in die Geschichte zu finden und leider nimmt die Spannung kaum Fahrt auf, zu oft wird durch Seitenstränge vom Hauptteil abgezweigt. Zwar sind viele der kleinen Geschichten und geschichtlichen Exkurse für sich genommen sehr interessant und vermitteln oft auch ein faszinierendes Bild der damaligen Zeit, doch wird dadurch leider die eigentliche Story des Buches zu wenig transportiert, wenn sie nicht sogar deren Fluss manchmal hemmen. Dabei ist die Bildsprache an sich schon sehr schön, nur eben eher weniger spannend. Ein inhaltlich sehr guter Historienroman, der in vielen formellen Punkten leider nicht überzeugen kann.

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  • Rezension zu "Die Kinder des Gral" von Peter Berling

    Die Kinder des Gral
    aquacat

    aquacat

    10. August 2007 um 22:13

    Sehr dichter historischer Roman, wenn man erstmal einen Überblick gewonnen hat.