Peter Bichsel Kindergeschichten

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 4 Rezensionen
(10)
(4)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kindergeschichten“ von Peter Bichsel

Sieben Geschichten für große und kleine Kinder, für Leser, die nicht aufgehört haben zu fragen, was wäre, wenn. Sieben Geschichten, in denen sonderbare Käuze, scheiternde, lächerliche Rebellen, Nachfahren des Ritters von der traurigen Gestalt es wagen, der Unabänderlichkeit des Bestehenden Schwierigkeiten zu machen. Da ist ein Mann, der weiß, aber nicht glaubt, daß die Erde rund ist; da ist einer, der allen Dingen neue Namen gibt, so daß er von den anderen nicht mehr verstanden wird. Einer, der behauptet, Amerika gibt es gar nicht; oder da ist der Erfinder, der lauter Sachen erfindet, die es schon gibt. Da ist der Mann, der den ganzen Fahrplan auswendig weiß, ohne je gereist zu sein, und der, als er sieht, daß man am Schalter ebensoviel weiß, anfängt, alle Treppenstufen der Welt zu zählen, um etwas zu wissen, was niemand sonst weiß.

Stöbern in Romane

Der Sommer der Inselschwestern

Typisch Mallery...es macht Lust auf eine Fortsetzung! Ein ganz toller Roman mit viel Gefühl!

Kristall86

Der Junge auf dem Berg

Wenn dich ein Buch verstört, fasziniert und einfach sprachlos zurück lässt...

joojooschu

Ein Gentleman in Moskau

Ein grandioses Meisterwerk, einer vergangenen Epoche,Lebendig und Kraftvoll erzählt

Arietta

Die goldene Stadt

Es benötigt viel Aufmerksamkeit,die Infos aus dem Buch aufzunehmen und in die Handlung einzutauchen,eher an freien Tagen lesen und ausgeruht

Kallisto92

Die Tänzerin von Paris

Streckenweise langatmige Analyse der Lucia Joyce zwischen Fiktion und Wahrheit.

SinjeB

Töte mich

Der einfache und schlichte Schreibstil steht im Kontrast zum ausgefallen Handlungsgeschehen bzw. zu den Gedankengängen der Figuren.

ameliesophie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Kindergeschichten" von Peter Bichsel

    Kindergeschichten
    kopfkranz

    kopfkranz

    04. December 2008 um 11:51

    Die schönsten Kindergeschichten die ich kenne. Peter Bichsel stellt mit seinen Geschichten, aus einer kindlich naive Perspekive, Dinge die für uns im Alltag einfach hingenommen werden fantasivoll auf den Kopf

  • Rezension zu "Kindergeschichten" von Peter Bichsel

    Kindergeschichten
    Kurile

    Kurile

    21. September 2008 um 20:36

    Unvergessen: "Am Mann blieb der alte Fuß lange im Bild läuten, um neun stellte das Fotoalbum, der Fuß fror und blätterte sich auf den Schrank, damit der nicht an die Morgen schaute."

  • Rezension zu "Kindergeschichten" von Peter Bichsel

    Kindergeschichten
    Plejaden

    Plejaden

    18. September 2007 um 19:36

    Wohl eines der schönsten Bücher überhaupt. 7 Kurzgeschichten über besondere Menschen die Besonderes tun. Geschichten die man Kindern vorlesen kann oder auch die sich Erwachsene untereinander vorlesen. Geschichten die man 10 mal oder 100 mal lesen kann und die einem immer wieder faszinieren. Mit seiner einfachen, eigentlich für Kinder gedachten, Sprache kann er trotzdem jeden Erwaschenen zum träumen bringen. Ein kleiner Auszug aus : Ein Tisch ist ein Tisch Ich will von einem alten Mann erzählen, von einem Mann, der kein Wort mehr sagt, ein müdes Gesicht hat, zu müd zum Lächeln und zu müd, um böse zu sein. Er wohnt in einer kleinen Stadt, am Ende der Straße oder nahe der Kreuzung. Es lohnt sich fast nicht, ihn zu beschreiben, kaum etwas unterscheidet ihn von anderen. Er trägt einen grauen Hut, graue Hosen, einen grauen Rock und im Winter den langen grauen Mantel, und er hat einen dünnen Hals, dessen Haut trocken und runzelig ist, die weißen Hemdkragen sind ihm viel zu weit.

    Mehr
  • Rezension zu "Kindergeschichten" von Peter Bichsel

    Kindergeschichten
    Schelmuffsky

    Schelmuffsky

    15. December 2006 um 09:45

    Dieses unscheinbare Buch ist eines der schönsten Vorlesebücher und – das sei betont – nicht nur für Kinder. Allen Geschichten ist ein melancholischer Grundton eigen, der die witzigsten Passagen dagegen schützt, dass der Humor eine schale Note bekommt. Menschliche Tragödien werden lakonisch erzählt („Ein Tisch ist ein Tisch“ „Onkel Jodok“). Bei allen Texten lernt man sehr viel über Sprache, über die Macht der Gewohnheit und über die Abstumpfung der Wahrnehmung.

    Mehr