Peter Bofinger

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Alle Bücher von Peter Bofinger

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Peter BofingerGrundzüge der Volkswirtschaftslehre
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Grundzüge der Volkswirtschaftslehre
Grundzüge der Volkswirtschaftslehre
 (4)
Erschienen am 14.10.2010
Peter BofingerWir sind besser, als wir glauben
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Wir sind besser, als wir glauben
Wir sind besser, als wir glauben
 (2)
Erschienen am 01.03.2006
Peter BofingerIst der Markt noch zu retten?
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Ist der Markt noch zu retten?
Ist der Markt noch zu retten?
 (1)
Erschienen am 11.08.2010
Peter BofingerGrundzüge der Volkswirtschaftslehre - Das Übungsbuch
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Grundzüge der Volkswirtschaftslehre - Das Übungsbuch
Peter BofingerZurück zur D-Mark?
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Zurück zur D-Mark?
Zurück zur D-Mark?
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Erschienen am 01.10.2012
Peter BofingerGeldpolitik
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Geldpolitik
Geldpolitik
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Erschienen am 06.05.1997
Peter BofingerZukunftsfähige Finanzpolitik
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Zukunftsfähige Finanzpolitik
Zukunftsfähige Finanzpolitik
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Erschienen am 15.10.2008
Peter BofingerNeuere Entwicklungen in der Geldtheorie und Geldpolitik
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Neuere Entwicklungen in der Geldtheorie und Geldpolitik

Neue Rezensionen zu Peter Bofinger

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sarahkolumbuss avatar

Rezension zu "Ist der Markt noch zu retten?" von Peter Bofinger

Rezension zu "Ist der Markt noch zu retten?" von Peter Bofinger
sarahkolumbusvor 9 Jahren

Peter Bofinger beginnt sein Buch mit einer klugen und präzisen Analyse der Finanzkrise. Er erläutert die fehlerhafte Entwicklung des US-Immobilienmarktes, der damit verbundenen Hedgefonds, das Versagen der Ratingagenturen, verursacht durch Gier und Herdentrieb, um sich dann fassungslos zu fragen: "Wie kann es sein, dass der das Gute verkörpernde "effiziente Markt" am Ende durch den als Schurken angesehenen Staat gerettet werden muss?"
Aber nur mit Geld ist dem Finanzmarkt nicht geholfen.
Der Finanzmarkt benötigt eine Strukturreform, die mehr Ordnung und Stabilität bringt. So wären beispielsweise Staatsfonds, ein Deutschlandfond eine Option, in der eine staatliche Holding für das Managment aller staatlichen Beteiligungen, insbesondere der an Banken, verantwortlich wäre. Außerdem wäre eine strengere Regulierung der Banken erforderlich, wie beispielsweise das Einhalten der Banken einer festen Relation des Eigenkapitals zur Bilanzsumme um große Unglücke klein zu halten. Bofinger sieht die frei-marktwirtschaftlich agierenden Ratingagenturen skeptisch und fordert staatliche (unabhängige) Ratingagenturen sowie einen FinanzTüv um den Finanzmarkt sicherer zu machen und die kleinen Verbraucher zu schützen.
Jedoch reiche es nicht nur auf nationaler Ebene zu reagieren. Der globale Finanzmarkt müsse stabilisiert werden, beispielsweise durch ein Bretton Woods II, also eine neue Ordnung der Weltwährung. Denn die durch Protektionismus und Instrumentalisierung der Währungskurse für Wettbewerbsvorteile verursachte Währungsmanipulation gefährdet den Internationalen Markt, dem man nur durch eine gemeinsame Währung entgegen wirken kann. Eine Alternative sieht Bofinger nur in dem sogenannten "managed floating" - Eine Stabilisierung der Wechselkurse durch die Notenbanken unter Berücksichtigung der nationalen Zinsdifferenzen.
Neben der Wirtschafts- und Finanzkrise geht es in diesem Buch auch um die Systemkrise. Ist die soziale Marktwirtschaft global zukunftsfähig? Und wie sozial ist sie überhaupt noch?
Peter Bofinger vertritt den Standpunkt, dass die Globalisierung den Sozialstaat nicht gefährdet. Der durch die Globalisierung erwirtschaftete Wohlstandsgewinn muss nur klüger und fairer umverteilt werden. So fordert Bofinger mehr Investitionen im Bildungssektor - um Chancengleichheit zu sichern, Mindestlöhne- um der Einkommensungleichheit entgegenzuwirken, Investitionen in die Binnennachfrage - um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Ein wichtiger Punkt ist auch das schwindende Vertrauen des Volkes in Demokratie und Politik sowie der Mitgliederschwund der Parteien. Und so fordert Bofinger einen Bürgerclub, mit Veröffentlichungen für den Bürger zur Information und Transparenz des Staates, der Bürger müsse nachvollziehen können, wofür Abgaben und Steuern verwendet werden, sie müssen erkennen können, ob der Staat eine nachhaltige Politik betreibt und ob genug für Bildung, Umwelt und Infrastruktur getan wird.
Peter Bofinger überzeugt in diesem Buch durch eine nachvollziehbare Argumentation, was während und nach der Krise zu tun ist, im Hinblick auf eine nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik. Dass die Antwort im Hinblick auf eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik fast ähnlich plausibel klingen kann, beweist Hans-Werner Sinn in "Kasinokapitalismus". Und doch ist Peter Bofinger der sympathischere von beiden, der seine Ansichten in diesem Buch klug, frisch, fair und mit herrlichen Vergleichen darlegt, sodass einem hin und wieder schon mal ein Grinsen ins Gesicht huscht. Doch letztenendes überzeugt Peter Bofinger in diesem Buch vor allem aufgrund seiner Ansichten, denn er ist für ein Deutschland, in dem jeder zu fairen Bedingungen arbeiten, davon leben und in Würde leben kann. Sehr empfehlenswert!

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Nines avatar

Rezension zu "Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, m. CD-ROM" von Peter Bofinger

Rezension zu "Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, m. CD-ROM" von Peter Bofinger
Ninevor 11 Jahren

Dieses Werk hat mich im theoretischen Teil der Einführung in die Volkswirtschaftslehre begleitet. Es ist sehr einfach verständlich geschrieben. Dadurch ist es sehr angenehm mit diesem Werk zu arbeiten und es zu lesen. Die Inhalte werden plausibel und mir sehr vielen Beispielen dargestellt.

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