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Gelinde

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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Der Einstig ist gut gelungen, es macht neugierig.
Einige Personen werden vorgestellt, bin gespannt wie die sich noch verflechten und wie und wann über den Weg laufen.

Was verbirgt sich in Sibirien im „stillen Tal“?

Bin gespannt was für ein Mensch ist Andreas, wir haben ja noch nicht soo viel über ihn erfahren. Dass er ein Jahr Auszeit nehmen will um über sich, die Welt und seine Stellung und Aufgabe in der Welt nachzudenken finde ich gut – und warum nicht in Sibirien.
Dass Sebastian so völlig austickt verstehe ich nicht? Hat sein Vater nicht das Recht auf sein eigenes Leben?
Sebastian ist (noch) ein bisschen oberflächlich. Das sieht man ja auch daran, dass er im Kapitel 6 kurz über die Probleme Europas nachdenkt, aber den Gedanken dann sofort wieder fallen lässt.

Der Schreibstil (Satz und Wortwahl) gefällt mir gut.
Zitat:
Binnen weniger Augenblicke rodete unberechenbare Emotionalität den über Jahre aufgeforsteten Wald gesellschaftlicher Anpassung.
Solche Sätze finde ich klass.

So und jetzt muss ich noch einiges erledigen und dann werde ich mich wieder ans lesen machen

PeterBogardt

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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@Gelinde

Ich finde es sehr aufmerksam, wie du die anfängliche Oberflächlichkeit Sebastians herausstellst.
Für sein Austicken gibt es tatsächlich einen Grund, und weil es ein Hauptkonflikt in der Figur ist, finde ich gut, dass Du es nicht verstehst bzw. dass es Dich irritiert. Ich hoffe, die Auflösung wird in puncto Glaubwürdigkeit zu Deiner Zufriedenheit ausfallen :)

Vielen Dank für die Stil-Komplimente. Der zitierte Satz gehört zu jenen, die mich beim Schreiben einen ganzen Tag lang glücklich machen konnten :)
Dazu gehört auch: Genesis der Skepsis, Öl auf Leinwand :D

trollchen

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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Ich bin auch schon am Lesen. Bis jetzt ist das Buch spannend. Mir gefäält die Wortwahl, aber auch sehr die Beschreibungen von alltäglichen Situationen, die man eigentlich selbstverständlich hinnimmt.
Bis jetzt sind fast alle Personen nur schemenhaft, denn es werden viele vorgestellt, aber Jonas gefällt durch seine forsche Art, Sebastian scheint mehr so der Grübelr zu sein. Warum er bei seinen Eltern so ausrastet, versteh ich nicht, ich denke eher, er wäre gern in der Lage seines Vaters und könnte weg? Ich weiss es nicht so recht. Ich bin gespannt, wie es Andreas ergehen wird?

marreh

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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Ich mag die kurz gehaltenen Kapitel, die Zitate vorab und die Einführung der einzelnen Charaktere, ohne dass man gleich die Zusammenhänge begreift. Der Schreibstil finde ich auch toll, diese Details bringen mich schon ab und an zum Schmunzeln.Aber jetzt auf Seite 140 angekommen, muss ich sagen, dass ich langsam unrhig werde und sich doch die einzelnen Stränge verbinden sollten.

Marion_Schemel

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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die Genesis der Skepsis :D super Einstieg...
lockerer Schreibstil läßt einen gut in die Geschichten kommen, viele unterschiedliche Handlungsstränge die sich da aufbauen, bin auf die Verwebung derjenigen gespannt
Sebastian sehr blauäugig trifft auf Rettung in Form von Jonas ( sehr schöner Charakter mit Hang zu Lockerness und Freefeeling ;) )
als kleiner Einstieg in die Kapitel find ich die Zitate schön
spannende Einblicke mit kurzen Momenten im Technischen Umfeld...
allerdings stellt sich mir die Frage ob man manche Fragen des Lebens vielleicht nicht zu spät oder unter falschen Blickwinkeln Beachtung schenkt

PeterBogardt

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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Marion_Schemel schreibt:
allerdings stellt sich mir die Frage ob man manche Fragen des Lebens vielleicht nicht zu spät oder unter falschen Blickwinkeln Beachtung schenkt

Wie meinst du das?
Ich finde die Frage spannend, aber sie ist ein wenig mehrdeutig. Also ich verstehe nicht ganz, worauf du hinauswillst. Auf einen bestimmten Charakter / bestimmte Passagen im Buch? Oder philosophierst du generell über das Leben?
:)

Marion_Schemel

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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@PeterBogardt

ein wenig Philosophie hat sich eingeschlichen,
allerdings hätt ich da auch noch die ein oder andere dazu gefunden..
interessieren würd mich ob noch aufgelöst wird?
weshalb hat Professor Bogdanow die Stimme von Koslow als Alpträume in seinem Kopf... scheint doch so daß er ihm im nachhinein sogar recht gibt... aber dann auch noch der Selbstmord?
weshalb die Mühe mit dem Versteckspiel der Handy Nummer um dann mit dem Spruch auf das Recht an sich zu denken zu pochen.... die Entgegnung und Wut von Sebastian ist nachvollziehbar und auch logisch, warum jetzt und auf diese Weise??
warum muß es erst zu nem Burnout kommen um die Sachen zu hinterfragen, weshalb zieht man dann aber auch seine Familie nicht mit hinzu....
ist das Ansehen und die Darstellung nach außen wirklich so wichtig?
Stell ich zuviele oder die falschen Fragen ? ;-)

PeterBogardt

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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@Marion_Schemel

Ich glaube, falsche Fragen gibt es nicht ;)
Deine Fragen würde ich mal in zwei Kategorien einordnen. Einerseits sind sie inhaltlicher Natur. Wenn sich davon etwas nicht klärt, können wir nach Deiner Lektüre gerne darüber debattieren.
Andererseits löst das Buch philosophische Fragen aus, und genau das habe ich auch beabsichtigt. Aber die Antworten darauf schüttel' ich nicht ohne Weiteres aus dem Handgelenk... bzw. würde ich mir nicht anmaßen, die eine Wahrheit zu kennen. Mir geht es mehr um den Reflexionsprozess bei den Lesenden. Dabei kommen individuelle Wahrheiten heraus, die ich mit einer vorgegebenen Meinung niemals hätte hervorholen können.

Zum Beispiel: Warum ist die Außenwirkung heutzutage so wichtig? Warum muss immer alles perfekt sein?
Und warum braucht es häufig erst eine Krankheit, bevor die Menschen das und alle möglichen anderen Sachen hinterfragen? Zum Beispiel ihre jahrzehntelange Lebensweise, die sie eigentlich unglücklich macht? Und warum scheiden sich Menschen, obwohl sie doch mal glücklich waren? Warum können die Menschen am wenigsten mit jenen offen reden, die ihnen eigentlich am wichtigsten sind?
Kann man das alles mit dem Stress im Kapitalismus erklären? Und wenn, warum haben wir uns dann so ein blödes System ausgedacht? Ist das geschichtlich bedingt, weil alle anderen Systeme noch unmenschlicher sind? Oder ist unser System unvollkommen, weil wir Menschen generell unvollkommen sind?

Viele, viele Fragen, die so aufgeschrieben ein wenig nüchtern und überladener wirken, als wenn man sie sich während des Lesens eines Romans stellt. Darüber können wir nach der Lektüre auch gerne reden.
Ich finde es spannend, welche Perspektiven andere Menschen einnehmen können. Und selbst, wenn man schon viel über ein Thema nachgedacht hat, im Austausch mit anderen kommen immer wieder neue Facetten hinzu :)

Gelinde

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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PeterBogardt schreibt:
Viele, viele Fragen, die so aufgeschrieben ein wenig nüchtern und überladener wirken, als wenn man sie sich während des Lesens eines Romans stellt. Darüber können wir nach der Lektüre auch gerne reden. Ich finde es spannend, welche Perspektiven andere Menschen einnehmen können. Und selbst, wenn man schon viel über ein Thema nachgedacht hat, im Austausch mit anderen kommen immer wieder neue Facetten hinzu :)

Genau so ist es, und schriftlich ist das eh ganz schwer zu benennen

gusaca

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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Eine Vielzahl von Handlungsträngen wird begonnen, eine mögliche Verquickung ist noch nicht abzusehen. Auch die handelnden PErsonen werden kurz vorgestellt. Ich bin gespannt wie alles zusammenhängt.
Der Schreibstil spricht mich an, weil man doch intuitiv einiges über die Hintergründe erfährt.
So schien Sebstian sich ja über das Rätsel seines Vaters zu freuen, weil der ihm so Zeit gewitmet hat. Und dann ist er maßlos enttäuscht, das er seiner Familie nur seinen Ausstieg verkündet. Irgendwie hatte er da wohl etwas anderes erwartet.
Zweimal ist mir das Wort polarisiert aufgefallen.
Mal sehen ob mit diesen Stellen etwas besonderes ist.

Marion_Schemel

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
@PeterBogardt

ja das ist auch das schwierige beim schreiben, es fehlen die Untertöne und jeder liest sich seines aus der Sache raus ;)
aber sehr spannend daß du ähnliche Fragen in petto hast welche auch in meinen Gedankengängen kreisen...
freu mich auf den Austausch

PeterBogardt

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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gusaca schreibt:
So schien Sebstian sich ja über das Rätsel seines Vaters zu freuen, weil der ihm so Zeit gewitmet hat. Und dann ist er maßlos enttäuscht, das er seiner Familie nur seinen Ausstieg verkündet. Irgendwie hatte er da wohl etwas anderes erwartet.

Sehr aufmerksam :)
Zwischenmenschliche Dinge sind komplizierter als "bloßer Action-Plot", weil sie im wahrsten Sinne des Wortes zwischen den Zeilen stattfinden. Aber sie machen die Geschichte erst interessant. Freut mich, wenn es hin und wieder funktioniert.

PeterBogardt

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122

Marion_Schemel schreibt:
[...], es fehlen die Untertöne [...]

Kleiner Fun-Fact: 95 Prozent der zwischenmenschlichen Kommunikation finden nonverbal statt. Könnt ihr euch das vorstellen? Was da alles verlorengeht, bei so einem Telefonat oder einem Foreneintrag...
Ich versuche, so ausführlich zu antworten, wie es mir möglich ist, und all eure Konnotationen und Denotationen zu ergründen!
:)

deidree

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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Im ersten Abschnitt werden verschiedene Protagonisten unabhängig voneinander vorgestellt. Momentan sind die verschiedenen Stränge noch getrennt und wecken in mir das Gefühl mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen. Ich gehe davon aus, dass die Stränge demnächst zusammengeführt werden.

Sebastian ist vom Verhalten seines Vaters überrascht worden, daher seine überbordende Reaktion. Vorher macht sich sein Vater die Arbeit mit der verschlüsselten Handynummer und dann eröffnet er ihm, dass er beinahe ans andere Ende der Welt geht. Wer rechnet schon wirklich im Alltag damit, dass jemand aus der Familie so einen Entschluss trifft? Zumindest denke ich mir das so.

Ob sich Andreas seinen Ausstieg auf Zeit gut überlegt hat? Ich bin gespannt, wie er sich in der Natur zurechtfinden wird.

PeterBogardt

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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deidree schreibt:
Wer rechnet schon wirklich im Alltag damit, dass jemand aus der Familie so einen Entschluss trifft?

Aus dem engeren Bekanntenkreis und aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass die wenigsten mit so einem Entschluss rechnen. Und auch, dass die Reaktionen darauf sehr unterschiedlich ausfallen.
Die Emotionen reichen tatsächlich von Inspiration und Respekt bis hin zu Feindseligkeit. Sei es, weil sich dieser Mensch "einfach aus dem Staub macht" und Verantwortungen nicht wahrnimmt, oder weil er (und das kommt noch viel häufiger vor) einem selber spiegelt, welch unbefriedigendes Leben man führt, und dass man selbst eben n i c h t den Mut hat, einen Schritt ins Ungewisse zu wagen. Das muss nicht gleich ein Aussteigerleben sein, es kann sich auch um eine berufliche Neuorientierung oder ähnliches handeln.
Die menschlichen Gefühle zu so einem Entschluss sind jedenfalls genau so unterschiedlich, ja - polarisierend, wie der der Gegensatz zwischen industrialisierter Zivilisation und natürlicher Wildnis...

annlu

vor 6 Monaten

Einführung: Seite 9-122
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Das erste Kapitel war genau nach meinem Geschmack und hat mich sehr gespannt an die Geschichte herangehen lassen. Dann aber kam Sebastian... mit ihm und seinen Kapiteln habe ich so meine Probleme. Auch wenn jetzt viele der anderen das nicht verstehen werden, da sie Jonas so nett finden - ich empfinde ihn einfach nur als nervig. Aber gut, so einen großen Part nimmt er nicht ein.

Die Passagen aus Sibirien und auch die um den Spion waren sehr spannend. Bei Sebastian kam dann in der Bibliothek auch Spannung auf. Wobei ich da erst einmal sagen muss, dass ich nicht nachvollziehen konnte, wie er auf den Gedanken kommt, sein Vater wäre in Gefahr oder jemand würde auf ihn schießen. Ich hab zwar die Erklärung, dass er als kleiner Junge dachte, dass der Vater ein Geheimagent sei, schon gelesen aber für mich hat sich dadurch nicht ergeben, dass er jetzt solche Schlussfolgerungen zieht. Das empfand ich als unlogisch - außer mir fehlen noch Informationen zu Andreas?

Nicht nur auf Grund dieser Begebenheit auch durch seine Reaktionen auf seine Mitmenschen habe ich bei Sebastian ein sonderbares Gefühl. Als hätte er ein Problem - und wenn es nur eine überbordende Fantasie ist, in der er lieber lebt, als in der Wirklichkeit (da denkt man nur an die Assoziationen mit den Engeln). Er kam mir jedenfalls eher krank vor, als Andreas.

Zum Schreibstil muss ich sagen, dass es Kapitel gibt (wie das erste) in der er einheitlich bleibt. Der Wechsel sehr methaphernreicher Momente mit Banalem (das besonders von Sebastian oder Jonas kommt) stört mich etwas in meinem Lesefluss. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum ich die Beiden nicht so mag.

Das Thema Burnout wurde aus meiner Sicht sehr gut angegangen. Sogar die scheinbaren Verschwörungstheorien in der Reha waren passend. Auch der Moment, in dem Andreas darauf bestehen muss, erst einmal nur an sich zu denken - und die Hoffnung, die die neue Lösung ihm bringt.

Anderes - wie die Armut in Europa - wurde zum Glück nur kurz angesprochen, da es schon fast in einem anprangernden Stil gemacht wurde, den ich nicht so mag. Da ist es mir bei weitem lieber, wenn die Probleme (wie beim Burnout - und auch dem Thema Scheidung) in die Geschichte mit eingebunden sind und ihre wahre Problematik viel mehr zur Geltung kommt, als wenn es zu deutlich angesprochen wird.

Wie ich nun feststelle, hatte ich eine Menge mehr zu diesem ersten Teil zu sagen, als ursprünglich gedacht :-)

PeterBogardt

vor 6 Monaten

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@annlu

Vielen Dank für Deine ausführliche Meinung. Sie ist sehr reflektiert, und Du hast die angesprochenen Themen mit Deinen Vorlieben und Abneigungen in Verbindung gebracht. Das erscheint mir alles sehr logisch und durchdacht.

Du hast mehr geschrieben als erwartet. Ich schließe daraus, dass es Dich aufwühlt. Egal, ob positiv oder negativ, es freut mich :)
Und wenn Deine Meinung sogar teilweise "polarisiert", ja dann freut es mich umso mehr!

tob82

vor 5 Monaten

Einführung: Seite 9-122

Der Anfangsteil hat mich bisher noch nicht wirklich überzeugen können. Die angedeutete Katastrophe sowie die Ereignisse in Russland sind an sich spannend, aber bisher wird das noch nicht in der Geschichte umgesetzt. Sebastian scheint ein ganz netter Typ zu sein, allerdings fehlt mir noch der Tiefgang für einen Entwicklungsroman. Der Sprachstil gefällt mir grundsätzlich ganz gut, jedoch sind mir die Formulierungen an einigen Stellen etwas zu abgedroschen/klischeehaft.

Caesing

vor 5 Monaten

Einführung: Seite 9-122

Auf diesen Seiten stellt der Autor die handelnden Personen vor. Es gibt Vater und Sohn (Andreas und Sebastian). Andreas ist ein vielgefragter Fachmann und leidet unter Burnout. Sebastian ist Student und arbeitet als Hilfskraft in der Bibliothek. Ferner wird ein sibirischer Mann, Boris, vorgestellt, der im abgelegenen Altai eine Entdeckung macht, die dort nicht hin gehört, der aber gleich außer Gefecht gesetzt wird, ob er tot ist oder nur ohnmächtig, wissen wir nicht. Dann gibt es noch einen Leonid, einen undurchsichtigen Spezialagenten, der in Berlin operiert. Das alles steht, bislang unverknüpft, nebeneinander. Man vermutet, dass das alles in den Inhalt einer Geheimsitzung der Sowjet-Führung mit Gorbatschow persönlich münden wird. Doch was der Gegenstand dieser Geheimsitzung ist, verheimlicht uns der Autor noch. Bekannt gibt er uns folgendes: Es besteht die Gefahr einer weltweiten Katastrophe und der wahrscheinlichste Ort, wo man überlebt, ist Sibirien. Da bin ich gespannt.
Bislang gefällt mir das Buch sehr gut und ich bin bestens unterhalten. Es gib aber einen Wermutstropfen, da finde ich, hätte sich der Autor zurücknehmen müssen: Er wählt zu starke Stilmittel für teilweise banale Dinge. Beispiel: Sebastian findet in einem Buch etwas, das sein "Blut gefrieren" lässt. Einige Seiten später stellt sich heraus, dass dies eine handschriftliche Notiz seines Vaters an ihn war. Wenn jemandem das Blut gefriert, dann erwarte ich, dass er mindestens eine pergamentene Schatzkarte aus dem 16. Jahrhundert findet oder ein geheimes Protokoll der Weltregierung, dass die Erde in vier-drei-zwo-einer Sekunde explodieren wird. Weniger wäre da mehr gewesen.

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