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Gelinde

vor 4 Monaten

Die Entwicklung von Andreas (Sibirien)
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Tja schwierig für mich hier zu antworten.

Ich habe ja schon mal kritisch angeführt, dass Andreas da nach Sibirien kommt und sofort anfängt alles selber zu machen und selber zu können.
Ich sehe keine Entwicklung.
OK er wird vielleicht etwas ruhiger und gelassener, aber ich finde das hätte noch besser herausgearbeitet werden können.

marreh

vor 4 Monaten

Die Entwicklung von Andreas (Sibirien)
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Andreas ging doch recht unbedarft auf die Reise und ich denke, er ist schon deutlich von der Realtität dort vor Ort eingeholt worden. Diese Sibirsche Kälte stelle ich mir jedenfalls fürchterlich vor. Ich denke er ist durch diese direkte Erfahrung mit der Natur, sein Kampf mit den täglichen Widrigkeiten, wirklich sich da durch den Alltag zu kämpfen, um zu überleben, schon sehr gewachsen. Mit dieser "Sekte" konnte er sich ja nicht so richtig anfreunden, wobei deren Grundgedanke, in dieser Einöde durch Nächstenliebe und Gemeinschaft eine Zukunft an diesem Fleck zu haben, auch ihn beeindruckte. Er lernt wertvolle Menschen dort kennen, die ihm auch weiterhelfen. Dass er am Ende an eine Rückkehr nach Berlin denkt und dennoch den Fleck dort nicht aufgeben will, find ich schon schlüssig. Ich denke, er ist reifer geworden, andere Dinge sind für ihn jetzt wichtig.

PeterBogardt

vor 4 Monaten

Die Entwicklung von Andreas (Sibirien)
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@marreh

Vielen Dank. Du hast Andreas' Entwicklung so zusammengefasst, wie ich es mir vorgestellt habe :)

Marion_Schemel

vor 4 Monaten

Die Entwicklung von Andreas (Sibirien)
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ich finde auch das Andreas das Ganze sehr blauäugig angegangen ist, die Quittung kann man in dem üblen Winter dazu sehen.... eine Entwicklung, zumindest in dem Sinne daß er aus dem täglichen und belastenden Einerlei geflüchtet ist.... über den Ort und die Ausführung kann man geteilter Meinung sein.... ich sehe eine insoweit daß er für sich einige Punkte geradegerückt hat und andere Prioritäten bei ihm Einzug gehalten haben.

deidree

vor 4 Monaten

Die Entwicklung von Andreas (Sibirien)
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Die Entwicklung bei Andreas sehe ich im Erkennen, dass er nicht nur in Sibirien leben möchte – und könnte. Aber dazu hätte jeder andere Ort, sogar in Deutschland, gereicht, wenn er sich einen kleinen Selbstversorgerbauernhof ohne Strom und fließend Wasser gekauft hätte. Niemand kann ohne Vorbereitung sofort und ohne Hilfe als Selbstversorger leben. Ok, aber nur zur Person Andreas; dieses Erkennen und Eingestehen bedingt einen gewissen Reifegrad. Auch hat er in Sibirien Hilfsbereitschaft und in gewisser Hinsicht auch Nächstenliebe kennen und schätzen gelernt. Dass sein Alltag ruhiger und langsamer ablief, bedingt die Umgebung, hat ihm allerdings sicherlich zu seiner Entscheidungsfindung verholfen.

Caesing

vor 4 Monaten

Die Entwicklung von Andreas (Sibirien)

Andreas macht im Buch die größte Entwicklung durch. Er verwandelt sich von einem erfolgreichen Businessman mit Burnout zu einem körperlich schwer arbeitenden Mann, der in einer feindlichen Umwelt sein Haus selber baut und den Garten selbst bestellt. Ferner ist er bei dem Mann, den sie Jesu Wiedergeburt nennen auf der Suche nach geistiger Erleuchtung. Er gerät durch sein Aussteigen quasi zufällig in die großen Zusammenhänge hinein.

annlu

vor 4 Monaten

Die Entwicklung von Andreas (Sibirien)
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Ich hatte ja schon irgendwie befürchtet, dass sich Andreas wirklich in die Hände einer Sekte begibt. Aber er will ja erst einmal nur den totalen Ausstieg aus seinem Leben. Ich fand diesen Schritt zwar mutig aber auch sehr radikal. Und irgendwie ist mir Andreas zu Beginn der Geschichte auch so vorgekommen: er verbeißt sich in seine Idee, sieht das Aussteigen und sein neues Leben als die Lösung an und ist auch in Gesprächen mit anderen (auch wenn es um andere Themen geht) nicht sehr kompromisbereit.

Hier habe ich seine stärkste Entwicklung gesehen. Dass er sich etwas entspannt, das Aussteigerleben nicht nur als gut, sondern auch als problematisch ansehen kann, dass aber diese neuen Probleme nicht das Ende seines Traums sind, sondern einfach mit dazu gehören. Auch in seinen Gesprächen und Gedanken war er nicht mehr so verbittert und auf seine Gesellschaftskritik beharrend wie vorher. Er wurde toleranter gegenüber anderen Meinungen, aber auch sich selbst gegenüber. Ich kann mir gut vorstellen, dass er ein Leben in Deutschland wieder aufnimmt, aber all die Einstellungen, die er in Sibirien gelernt hat, mit nach Hause bringt.

Ausgewählter Beitrag

gusaca

vor 4 Monaten

Die Entwicklung von Andreas (Sibirien)
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Andreas hat sich schon sehr verändert.
Vom Programmierer in der Großstadt, der auf sich alleingestellt geistig arbeitet, der keine Kompromisse eingeht weder im Beruf noch privat, der sein Ding durchzieht ohne wenn und aber.
Zum Neusiedler in der sibirischen Einöde, der auf die Hilfe seiner NAchbar angewiesen ist, um den eisigen sibirischen Winter zu überleben.
Er erkennt den Wert von Freundschaft und HIllfsbereitschaft und lernt Hilfe anzunehmen.
Und doch will er nach BErlin zurückkehren, weil er erkennt, das er dort mehr bewirken kann.
Er denkt nicht mehr nur an sich.

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