Leserpreis 2018
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Gelinde

vor 6 Monaten

Die Entwicklung von Sebastian (Berlin)
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Die Entwicklung von Sebastian ist für mich etwas unglaubwürdig.

Er wird vom oberflächlichen Stubenhocker zum verliebten Hero der seine Angebetete aus einem Schneechaos retten will.
Diese Aktion ist für mich aber blinder Aktionismus und nicht wirklich überlegt.

Ich hätte mir mehr zu der Beziehung zu seinem Vater (Vergangenheit als auch Gegenwart) gewünscht.

marreh

vor 6 Monaten

Die Entwicklung von Sebastian (Berlin)
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Ja, Sebastians Entwicklung erscheint mir auch etwas wenig ausgearbeitet. Seine Geschichte war nett zu lesen und natürlich hat er sich von einem sehr zurückhaltenden, eher in sich gekehrten Studenten und Bücherschreiber weiterentwickelt, wird extrovertierter, macht Sport, geht feiern, lernt Agatha kennen und zeigt dann am Ende Größe, in dem er sie in dem Schneesturm sucht. Aber so richtig überzeugend ist das halt nicht, etwas zu weit hergeholt, ein kleiner Andreas in Berlin sozusagen.

PeterBogardt

vor 6 Monaten

Die Entwicklung von Sebastian (Berlin)
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@marreh

Vielen Dank für Dein Feedback, damit kann ich sehr viel anfangen!

Gelinde hat ja schon etwas ähnliches geschrieben, und ich muss zugeben, dass mir Sebastian etwas schwergefallen ist. Das liest man auch heraus.
Du hast die beabsichtigte Entwicklung wieder sehr gut zusammengefasst. Ich denke, wenn ich das Ende noch ausführlicher gestaltet hätte, dann wäre das vielleicht auch deutlicher geworden.
Neben der Entwicklung, dass Sebastian sich so eine Aktion am Ende zutraut, war mir auch wichtig, welche Erkenntnisse er über sich in dieser Extremsituation sammelt. Die Szene an sich ist glaube ich nicht das Problem, aber die Hinführung. Hier hätte es ausführlicher sein können, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.
Generell muss man als Autor extrem schwarz-weiß denken, weil die Sprache an sich schon genug verwischt und Grauschattierungen hervorruft. Wenn man sich zu sehr am wahren Leben orientiert, dann kann das für die Lesenden schnell zu schwammig wirken. Bei Sebastian fällt es auf, die anderen Charaktere sind deutlich konsistenter.

Marion_Schemel

vor 6 Monaten

Die Entwicklung von Sebastian (Berlin)
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gehe mit marreh konform, besser kann ich es auch nicht ausdrücken
seine Geschichte fällt etwas ab, aber wie der Autor ja auch anmerkt ist ihm der Charakter etwas schwergefallen
wobei ich mir das Zusammenspiel soviel unterschiedlicher Charakter in der Geschichte eh schwierig vorstelle alle glaubwürdig zu entwickeln und dem Leser nahezubringen

deidree

vor 6 Monaten

Die Entwicklung von Sebastian (Berlin)
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Sebastian …. Hmmm …. Dass er vom „Schreiberling“ zu einem jungen Mann der Sport betreibt wird, lasse ich mir ja noch einreden – zumal er verliebt ist, das spielt sicherlich eine Rolle. Doch dass er dann ewig weit durch den Schnee stapft, kann ich nicht mit einer weiteren Entwicklung in Verbindung bringen. Fällt mir etwas schwer zu beantworten.

Caesing

vor 5 Monaten

Die Entwicklung von Sebastian (Berlin)

Wie bereits von mir geäußert: Sebastian braucht das Buch eigentlich nicht. Er macht ja auch nicht wirklich eine persönlich/charakterliche Entwicklung durch. Er ist halt verliebt und versucht schließlich seine Angebetete aus dem Schneechaos zu retten – was es m. E. auch nicht gebraucht hätte, zumal die Szene mäßig spannend ist.

annlu

vor 5 Monaten

Die Entwicklung von Sebastian (Berlin)
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Sebastian war auch nicht wirklich mein Liebling und sehr viel charakterliche Änderung sehe ich in ihm nicht. Aber das muss ja nichts heißen, er ist ja noch jung und hat noch Zeit genug dafür.

Ich sehe schon, dass er sich vom Stubenhocker zum sporttreibenden, verliebten Mann entwickelt. Charakterlich ist das für mich aber keine Änderung. Im Gegenteil ist er zu Beginn schon manchmal seltsam im Umgang mit anderen und zeigt das dann nach seinem Streit mit Agatha wieder - er verbarrikadiert sich, ist unleidlich mit Jonas und schmollt monatelang vor sich hin. Nicht wirklich eine starke Entwicklung.

Den Marsch durch den Schnee lasse ich nun mal außen vor, da ich damit immer noch meine Probleme habe. Ich finde die Beschreibung ja ganz nett, wie er nun seine Gefühle wieder findet. Aber ich hadere noch mit der Unwirklichkeit des Ganzen. Ich weiß schon was es heißt, wenige Kilometer in tieferem Schnee zu gehen - aber die ganz Strecke (waren es 70 oder 80?) an einem Tag schaffen zu wollen. Das kann ich mir auch in zwei Tagen nicht vorstellen, dass das so einfach zu schaffen ist (auch mit seinem Training nicht).

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gusaca

vor 5 Monaten

Die Entwicklung von Sebastian (Berlin)
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Sebastian ist sehr introvertiert und beginnt durch seine Freundschaft mit Jonas und Agatha aus sich rauszugehen.
Allerdings erkennt er erst durch eine gefährliche Situation, die für mich doch sehr konstruiert erscheint, mehr über seine wahren GEfühle nachzudenken und auch dementsprechend zu handeln.
Ich hätte mir mehr Interaktion mit seinem VAter gewünscht , um die Story zu verdichten.
Sebastian bleibt eher blass.

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