Peter Boxall

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Peter Boxall1001 Bücher
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1001 Bücher
1001 Bücher
 (13)
Erschienen am 16.02.2017
Peter Boxall1001 Bücher, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist
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1001 Bücher, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist
Peter Boxall1001 Bücher: die Sie lesen sollten. bevor das Leben vorbei ist. Ausgewählt und vorgestellt von 157 internationalen Rezensenten. Übersetzung aus dem Englischen von Maja Ueberle und Thomas Marti von Peter Boxall (2013) Broschiert
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1001 Bücher: die Sie lesen sollten. bevor das Leben vorbei ist. Ausgewählt und vorgestellt von 157 internationalen Rezensenten. Übersetzung aus dem Englischen von Maja Ueberle und Thomas Marti von Peter Boxall (2013) Broschiert
Peter Boxall1001 Books You Must Read Before You Die
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1001 Books You Must Read Before You Die
1001 Books You Must Read Before You Die
 (1)
Erschienen am 07.03.2006
Peter BoxallSamuel Beckett
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Samuel Beckett
Samuel Beckett
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Erschienen am 02.08.2003
Peter Boxall1001 libros que hay que leer antes de morir/ 1001 Books you Must Read Before you Die
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Peter BoxallSince Beckett
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Since Beckett
Since Beckett
 (0)
Erschienen am 05.01.2012
Peter BoxallTwenty-First Century Fiction
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Twenty-First Century Fiction
Twenty-First Century Fiction
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Erschienen am 31.07.2013

Neue Rezensionen zu Peter Boxall

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Rezension zu "1001 Bücher, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist" von Peter Boxall

"Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste." (H. Heine)
HeikeGvor 5 Jahren

"Lesen ist ein stilles Vergnügen, ein Kind des Alleinseins und der Vertiefung, eine Amme der Tagräume und Grübeleien, die Geliebte aller Leidenschaften und ein Anstifter zu Abenteuer und Wandel. Lesen kann ein Leben verändern." Peter Ackroyd schreibt nicht nur gute Bücher, sondern bekennt sich damit auch als kluger Leser. Recht hat der Brite, der zugleich das Vorwort des vorliegenden, opulenten Kompendiums verfasst hat. Aldous Huxley wiederum geht noch weiter. Für ihn besitzt derjenige, der zu lesen versteht, "den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten."

Der Genuss, ein Buch in der Hand zu halten, die Seiten umzublättern, in das Geschehen ein- und nach einer gewissen Zeit "gestärkt" wieder aufzutauchen, ist wahrlich unvergleichlich. Aber bald schon kribbelt es in den Fingern und eine neue "Eroberung" steht auf dem Plan. "Bücher zeugen gewissermaßen weitere Bücher in einem endlosen Prozess gegenseitiger Befruchtung, so dass häufig kaum noch zu erkennen ist, wo die Einflüsse eines Buches enden und die eines anderen beginnen.", so Ackroyd. Darum sollte man Isidor von Sevilla zum Schutzheiligen des Lesens erklären, denn er vertrat die Ansicht, dass alles geistige Wachstum sich aus dem Lesen speise. Die Qual der Wahl fällt dann nur noch auf die Auswahl seiner "Progressions"-Lektüre.

Ein Brevier des geistigen Genusses und ein Weg durch die Geschichte des Romans stellt das neu aufgelegte Werk der 1001 Bücher, die man gelesen haben sollte, dar. Peter Boxall, außerordentlicher Professor für englische Literatur an der University of Sussex hat sich als Herausgeber der Meinung von 157 internationalen Kritikern, Wissenschaftlern, Romanciers, Dichtern und Journalisten bedient, um die schwierige Aufgabe zu bewältigen, aus der schier endlosen Menge guter Romane, die verhältnismäßig kleine Zahl von 1001 herauszupicken, die letztendlich ihren chronologisch aufgereihten Platz eingenommen haben. Diese Auswahl erhebt allerdings "weder den Anspruch, einen neuen Literaturkanon zu formen, noch den Roman als Genre zu definieren oder erschöpfend darzustellen", ist sich Boxall sicher. Und doch erscheint sie als äußerst gelungene Momentaufnahme, die die Prioritäten heutiger Leser sehr gut widerspiegelt.

1001 Romane von 705 Autoren entfalten einen wahren Belletristikrausch vor dem Leserauge. Dabei wird nicht explizit auf den Bekanntheitsgrad eines Autors oder seines Werkes Wert gelegt, sondern es finden sich gleichfalls zahlreiche Empfehlungen von etwas in Vergessenheit geratenen Romanen oder Büchern, die eher dem Mainstream zugeordnet werden können. Alle versprechen jedoch, so der Autor, großen Lesegenuss, den ich bei einer Vielzahl der hier Vorgestellten tatsächlich bestätigen kann. Thomas Mann, Thomas Pynchon, Emile Zola, Graham Greene und J. M. Coetzee führen mit jeweils fünf ausgewählten Romanen die Spitze an. Ihnen folgen solch bekannte Autoren wie zum Beispiel Jose Saramago, Vladimir Nabokov, Virginia Woolf, Dostojewski, John Updike, H. G. Wells oder Samuel Beckett, flankiert von Michel Houellebecq, Saul Bellow, Ismail Kadare, Haruki Murakami, Amos Oz oder auch J. R. R. Tolkien. Roberto Bolano, Milan Kundera und Max Frisch schicken ihre Zeilen genauso ins Rennen wie Marcel Proust, Paul Auster, Bernhard Schlink, Simone de Beauvoir oder Uwe Timm. Auch einige meiner Favoriten finden sich unter den hier einfach nicht komplett aufzählbaren Namen: Jonathan Franzens "Korrekturen", David Marksons erst jüngst gelesener großartiger Roman "Wittgensteins Mätresse" oder die schon auf meinem "Lesepult" abgelegte "Fälschung der Welt" von William Gaddis.

Jeder "Empfehlungstext" unterlag übrigens einem strengen Reglement von maximal 300 Wörtern. Die Beiträge könnten also auch als eine Art "Mikroereignis" gedacht werden, als eine komplette Leseerfahrung im Miniaturformat. Sie bieten trotz dieser kompakten Form eine erstaunlich gelungene Einschätzung, was gerade diesen Roman so fesselnd und absolut lesenswert macht. Ergänzt wird jeder Beitrag durch die Lebensdaten des Autors, das Ersterscheinungsjahr, den Verlag und seinen Originaltitel. Zahlreiche farbige Abbildungen von Autoren, Originaleinbänden, Szenen aus Verfilmungen oder adäquaten künstlerischen Zeichnungen oder Gemälden vervollkommnen die in jeglicher Hinsicht schwergewichtige Ausgabe. So kann man Robert Lembke dieses Mal nicht zustimmen, der da einstmals bemerkte, dass der Hauptnachteil mancher Bücher die "zu große Entfernung zwischen Titel- und Rückseite" sei. Denn hier möchte man gar nicht aufhören zu blättern. Eine äußerst gelungene Möglichkeit, die Geschichte des Romans zu erzählen.

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Rezension zu "1001 Bücher" von Peter Boxall

Rezension zu "1001 Bücher" von Peter Boxall
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Du suchst ein Buch, weil du nichts mehr zu lesen hast? Oder willst ein Buch lesen, über das die Welt gesprochen hat und noch immer spricht?
Dann schnapp dir diesen Wälzer und blätter dich durch über 900 Seiten voller Buchvorschläge. Eins ist sicher für dich dabei. Unter anderem auch viele Klassiker.

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Daniliesings avatar

Rezension zu "1001 Bücher" von Peter Boxall

Rezension zu "1001 Bücher" von Peter Boxall
Daniliesingvor 8 Jahren

1001 Bücher und mehr habe ich zu Hause sicher stehen, aber ob es auch DIE Bücher sind, die dem Titel "1001 Bücher, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist" entsprechen, das blieb abzuwarten. Auf jeden Fall war ich schonmal begeistert von der Idee in einem einzigen, zugegebenermaßen sehr dicken Buch noch 1001 andere Bücher zu finden. Wo hat man sonst schon so ein Glück? Gespannt machte ich mich also über dieses Buch der Bücher her, das sich perfekt in die "1001…" Reihe der Edition Olms eingliedert.

Und beim Blättern und Lesen durch neue und fremde Bücherwelten wurde mir schnell klar, dass "1001 Bücher" ein Buch zum Neu- und Wiederentdecken ist. Denn es bietet eine Auswahl an Büchern, die seit etlichen Jahrzehnten und auch länger Klassiker sind, aber auch die modernen Klassiker. Hier ist für jeden Bücherfreund etwas dabei und es macht große Freude in Buchbeschreibungen, Rezensionen, schönen Covern und auch anderen Ländern zu versinken.

Ein großes Plus dieses Buches ist für mich ganz klar, dass es nicht nur deutsche Bücher vorstellt, sondern Klassiker aller Welt betrachtet und somit dem Leser einen tollen Ausblick und auch mehr Weitblick liefert. Es gibt ja noch so viel mehr als nur den heimischen Buchmarkt. Dem wahren Bücher-Fan und Liebhaber kribbelt es hier unter den Fingern, ob der vielen Bücher, die er noch nicht kennt, aber die doch so verlockend aussehen! Da tut sich dann ein ganz alltägliches Problem auf: Wie soll man all die schönen Bücher bloß je alle lesen? Eine Lösung lautet dann oft: Der Tag sollte mehr Stunden haben! Aber ob wir dann wirklich mehr schaffen würden? Mehr Stunden bedeuten ja auch mehr Zeit, viele weitere lockende Bücher publizieren zu können. Wir würden also mehr schaffen, aber auch mehr nicht schaffen.

Zum Glück gibt es ja "1001 Bücher" – liest man dieses Buch, so hat man irgendwie – wenigstens ein kleines bisschen – auch die enthaltenen 1001 Bücher gelesen. Da schlägt das Herz des Büchernarren höher. Denn mal ehrlich: In welcher Zeit schafft ihr es 1001 Bücher zu lesen? Bei mir sind es ungefähr 100 im Jahr – für 1001 Bücher brauche ich also, wenn ich mich beeile, auf jeden Fall 10 Jahre! Na, da treffe ich doch lieber eine kleine aber gezielte Auswahl aus dieser tollen Buchvorlage und freue mich zugleich über die Bücher, die ich selbst gelesen, für wunderbar befunden habe und die sich jetzt in "1001 Bücher" befinden.

Es ist doch ein herrliches Gefühl, wenn man eines seiner Lieblingsbücher (bei mir z.B. "Die Eleganz des Igels") unter diesen "Top" 1001 findet, oder etwa nicht? Informationen hierzu, über das Buch, den Autor, garniert mit interessanten Rezensionen und das alles schön komprimiert, quasi als Genusshäppchen – Ja, das gefällt mir! Und deshalb gefällt mir auch dieses Buch! Es bietet einen fantastischen Überblick über die Welt der Literatur und so viel Neues, wie auch Altes und Liebgewonnenes für alle begeisterten Bücherfreunde. Sollte da dann auch mal ein Buch enthalten sein, mit dem man so gar nichts anfangen kann, gibt es ja noch ca. 6,9 Milliarden andere Menschen und unter diesen finden sich sicher auch hierfür Fans!

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