Peter Brüchmann Top Secret: Amerikas verschwiegener Triumph

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Inhaltsangabe zu „Top Secret: Amerikas verschwiegener Triumph“ von Peter Brüchmann

Kamen die Atombomben für Hiroshima und Nagasaki aus Thüringen?§§Bereits unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wollten die "Gerüchte" nicht verstummen, dass die auf Japan abgeworfenen Atombomben deutschen Ursprungs gewesen seien. In den letzten Jahren konnten zahlreiche Fakten, Indizien und Beweise zusammengetragen werden, die dokumentieren, dass die "Gerüchte" nicht zu unrecht kursieren, denn die deutschen Forschungen auf dem Gebiet der Atomtechnologie und auch der Atomwaffentechnologie waren wesentlich umfangreicher und weiter fortgeschritten als bisher vermutet. Eine Sonderrolle spielte dabei Thüringen, wo amerikanische Spezialeinheiten bei ihrem Vormarsch kurz vor Ende des Krieges drei deutsche Uranbomben erbeuten konnten.§§Dieses Buch stellt einen weiteren Meilenstein auf der Suche nach der Wahrheit dar: Erstmals meldet sich ein Zeitzeuge zu Wort, der sein Wissen in Form eines Erinnerungsberichtes enthüllt. Er stützt sich dabei nicht nur auf eigene Recherchen, sondern auch auf bereits bei Kriegsende zugänglich gemachte Informationen seines Vaters, über die dieser aufgrund seiner besonderen Funktion im Zusammenhang mit dem Bau der deutschen Uranbomben in Thüringen verfügte. Wichtigster Punkt: Amerikanische Spezialeinheiten erbeuteten beim Vormarsch auf das im Zentrum des Reiches gelegene Gebiet drei einsatzbereite Atombomben, von denen eine im Juli 1945 auf amerikanischem Boden getestet wurde, während die beiden anderen mittels eines von deutschen Experten entwickelten Abwurfverfahrens über Hiroshima und Nagasaki eingesetzt wurden.§§Selbst Kenner der Materie verblüfft der Umstand, dass scheinbar altbekannte Tatsachen unter einem neuen Betrachtungswinkel einen völlig anderen Sinnzusammenhang ergeben, der letztlich zeigt, dass die ersten "US-Atomwaffen" in Wirklichkeit Beutebomben waren. Der von der US-Regierung betriebenen Geheimhaltung und Vertuschung ist es gelungen, die Wahrheit mehr als sechs Jahrzehnte zu unterdrücken - letztlich aber erfolglos.

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    Top Secret: Amerikas verschwiegener Triumph
    R_Manthey

    R_Manthey

    25. June 2015 um 16:40

    Nehmen wir einmal an, der Autor hätte Recht und die ersten drei amerikanischen Atombomben wären tatsächlich in Thüringen gefundene Beutewaffen gewesen. Was würde das an der Weltgeschichte ändern? Vielleicht war Deutschland wirklich die erste Atommacht, wenn auch ohne die Fähigkeit, diese schrecklichen Waffen wirklich einsetzen zu können. Aber sollten wir dann nicht froh darüber sein, dass wir von den Folgen einer solchen Macht verschont geblieben sind? Leider präsentiert uns Herr Brüchmann keinen einzigen belastbaren Beweis für seine Behauptung. Bereits das erste von ihm auf Seite 13 angeführte amerikanische Dokument gibt im Original nicht das her, was der Autor dann daraus macht. Da steht nichts von gefundenen deutschen Bomben. Es wird lediglich der militärische Nutzen dieser Waffen hervorgehoben. Als Kind, so schreibt Herr Brüchmann, hätte er einen Atomtest über der Ostsee gesehen. Ob das wirklich stimmt, können wir nicht nachvollziehen. Bisher hat man keine nachweisbaren Folgen eines solchen Tests finden können. Auch sollen beim thüringischen Ohrdruf unterirdische Tests durchgeführt worden sein. Dies ist weder durch Messungen, noch durch den Ort des Geschehens belegt. Ich möchte hier nicht auf alle vom Autor angeführten Indizien einzeln eingehen. Mich hat keines seiner Argumente überzeugt. Die USA rechtfertigen bis heute die beiden Atomschläge gegen Japan mit den dadurch vermiedenen Verlusten auf ihrer Seite. Der Autor argumentiert daraufhin, dass sie mit dieser Begründung viel früher auf den Einsatz von Atombomben hätten zurückgreifen müssen, es aber nicht konnten, weil sie in Wirklichkeit keine besaßen. Vielleicht waren sie einfach noch nicht so weit. Man kann viel spekulieren. Weder der Autor noch sein Vater waren wirkliche Kenner der atomaren Entwicklung Deutschland. Über Brüchmanns Vater lernen wir im Buch nur sehr nebulös, dass er mit der Fallschirmtechnik zu tun hatte, die für den Abwurf der Bombe gebraucht wurde. Mich hat darüber hinaus verwirrt, dass der Autor offenbar der Meinung ist, dass die Wirkung der Hiroshima-Bombe im Wesentlichen auf der zerstörerischen Kraft der erzeugten Druckwelle beruhte. Er sollte sich einmal auf den Weg nach Hiroshima begeben, ins dortige sehr informative Museum schlendern und sich ein Bild von den schrecklichen Tatsachen machen. Auch kurz nach dem Abwurf gedrehte Filme sprechen eine fürchterlich andere Sprache. Fazit. Das Buch enthält keine nachvollziehbaren Beweise für die Behauptungen des Autors. Es ist darüber hinaus laienhaft geschrieben. Wer an historischen Spekulationen interessiert ist, für den ist dieses Buch bestimmt interessant. Mich hat es jedoch nicht überzeugt.

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