Peter Braukmann Endstation Meißen

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 1 Leser
  • 14 Rezensionen
(1)
(5)
(4)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „Endstation Meißen“ von Peter Braukmann

Jan Wellenbrinck ist tot. Erschossen in seinem Wohnmobil am Ufer der Elbe in Meißen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Privatdetektiv Steffen Schröder ist ein ziemlich schräger Vogel. Geldsorgen hat er nicht. Aber Langeweile. Als ihm ein gewissen Jan Wellenbrinck einen Haufen Geld anbietet, damit er dessen Freunde ausspioniert, nimmt er den Auftrag an. Der Krimi erzählt in der Rückblende die Geschehnisse von dem Augenblick an, in dem Schröder den Auftrag von Wellenbrinck annimmt. Die Ermittlungen sind kurios. Je mehr Schröder erfährt, desto unsymphatischer wird ihm sein Auftraggeber. Als dieser dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan kommt, brennt die Luft. Schnell und spannend erzählt, mit einer guten Prise Humor.

Schon wieder eine 'nette kriminelle Lektüre' für zwischendurch...

— widder1987
widder1987

Spannend, schnell, humorvoll

— Sabine_Hartmann
Sabine_Hartmann

Interessant, doch leider hat der letzte Kick gefehlt.

— dartmaus
dartmaus

Ein Krimi mal anders

— tardy
tardy

Bei mir ist leider wirklich "Endstation"

— Diana182
Diana182

Ein interessanter Fall für Schröder, der einige Überraschungen und ein unerwartetes Ende bringt.

— Tulpe29
Tulpe29

Spannender und interessanter Krimi

— Vampir989
Vampir989

Ein etwas anderer Krimi, spannend erzählt. Für einen Regionalkrimi hatte er aber zu wenige regionale Aspekte.

— Chiaramaus
Chiaramaus

Stöbern in Krimi & Thriller

Die gute Tochter

Thriller nein, dennoch ein sehr interessantes Familiendrama voller Überraschungen.

MissRichardParker

AchtNacht

Recht spannender Einblick in menschliche Abgründe ... trotzdem fehlte mir manches Mal dieses "Fitzek-Lese-Feeling"

Somaya

Durst

Super

HexeLilli

Death Call - Er bringt den Tod

Hart, Härter, Carter

Irrenmagnet

Der Totensucher

Spannung pur, ab der ersten Seite, aber alles schon mal da gewesen

Frau-Aragorn

Oxen. Das erste Opfer

Ein Agententhriller mit Luft nach oben, weil es erst im letzten Drittel richtig spannend und actionreich wird.

DieLeserin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Endstation Meissen

    Endstation Meißen
    Martina28

    Martina28

    14. July 2017 um 12:15

    Inhalt:Privatdetektiv Steffen Schröder nimmt den dubiosen Auftrag von Jan Wellenbrinck an un d spioniert seine Freunde aus. Der Detektiv hätte dies nicht nötig, er macht es aus Langeweile.Erschossen in seinem Wohnwagen wird Jan Wellenbrinck in Meissen aufgefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin.Der Krimi erzählt in einer Rückblende die Geschehnisse vor dem Tod von Jan Wellenbrinck.Die Ermittlungen bringen manch kurioses Detail ans Licht. Als Wellenbrinck dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan tritt, brennt die Luft.Cover:Auf dem Bild des Covers ist klar ersichtlich, welches Thema in der Geschichte vorkommt.Das Bild und der Titelsind aufeinander abgestimmt. Die schwarz-weiss Haltung des Bildes und der Erdton im Titel passen gut zusammen und machen das ganze einheitlich.Das Bild kann beim Leser etwas trauriges auslösen.Schreibstil:Es ist ein einfacher und flüssiger Schreibstil vorhanden. Dieser zieht sich durch das ganze Buch hindurch.Die vielen Absätze sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber nach den ersten Kapiteln hat man sich daran gewöhnt.Charaktere:Die einzelnen Charaktere sind nicht so einfach zu beschreiben. Dadurch, dass die einzelnen Protagonisten nicht detailliert beschrieben werden, kann der Leser die Eigenschaften nur zwischen den Zeilen herauslesen.Fazit:Die vielen Absätze sind gewöhnungsbedürftig. Nach den ersten Kapital gewöhnt man sich jedoch daran. Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, was das Lesen einfach macht.Leider sind sehr viele Schreibfehler vorhanden, sowie fehlende Wörter. Was das Lesen des Textes etwas ins stolpern bringt. Wenn diese jedoch behoben worden sind, kann ich mir vorstellen, dass es ein sauberes und flüssiges Lesen des Buches ergibt.Ich finde es auch toll, dass die Protagonisten nicht bis ins Detail beschrieben wurden. Dies fordert den Leser auf, zwischen den Zeilen zu lesen. Für mich war es beim Lesen eine Sicht von aussen und ich wurde nicht in die einzelnen Protagonisten versetzt. Dies machte das Lesen aus einer anderen Sicht spannend.Sobald die Fehler aus dem Buch verbannt worden sind, kann ich es weiterempfehlen. Die Schlechte Bewertung folgt aus den Fehlern, da es mich jedes mal aus dem Lesefluss geworfen hat.

    Mehr
  • Statt überzeugender Krimi, ein kaum begeisterten Regionalroman...

    Endstation Meißen
    widder1987

    widder1987

    18. June 2017 um 13:40

    Klappentext: Jan Wellenbrinck ist tot. Erschossen in seinem Wohnmobil am Ufer der Elbe in Meißen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Privatdetektiv Steffen Schröder ist ein ziemlich schräger Vogel. Geldsorgen hat er nicht. Aber Langeweile. Als ihm ein gewissen Jan Wellenbrinck einen Haufen Geld anbietet, damit er dessen Freunde ausspioniert, nimmt er den Auftrag an. Der Krimi erzählt in der Rückblende die Geschehnisse von dem Augenblick an, in dem Schröder den Auftrag von Wellenbrinck annimmt. Die Ermittlungen sind kurios. Je mehr Schröder erfährt, desto unsymphatischer wird ihm sein Auftraggeber. Als dieser dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan kommt, brennt die Luft. Schnell und spannend erzählt, mit einer guten Prise Humor. Fazit: Peter Braukmann zweiter Band der 'Steffen Schröder-Sachsenkrimi'-Reihe 'Endstation Meißen -Tod einer Arschkrampe-' belichtet die Einfallreichtum eines Schriftstellers um die Loyalität eines Freundes. Dieser Regionalkrimi ist in der 'ICH'-Erzählform aus der Sicht von Steffen Schröder dargestelltes 'Kräftemessen' zwischen den deutschen 'Gerechtigkeitssucher' und der russischen Mafia. Auf knapp 220 Seiten schaut der Leser der sächsischen 'Spürnase' über die Schulter und begibt sich mit Steffen Schröder auf 'Spurenlese' im Berlin und Brandenburg wie Polen, die auf mehrere Handlungsstränge projektziert ist. Peter Braukmann schreibt im kurzweiligen und groben Zügen ein nicht datierte 'Katz-und Maus-Spiel' ohne großes tiefgängige Leitthema zu offenbaren. Wer  unterhaltsame und humorreiche Lesestoffe sucht und sich von der gewissen 'Oberflächlichkeit' nichts macht, ist mit den leicht geschafften Spannungsbogen wie der Schnelllebigkeit dieser rückblendenden Lektüre gut beraten. Für alle, die wie ich, mehr von eine Buch erwarten, soll es als 'nette kriminelle Zwischenprogramm' angesehen werden...1,25 Sterne

    Mehr
  • Endstation Meißen

    Endstation Meißen
    Booky-72

    Booky-72

    13. June 2017 um 12:37

    Der Berliner Detektiv Steffen Schröder wird von Jan Wellenbrinck beauftragt, seine Freunde auszuspionieren. Dabei erfährt er so einiges über den Auftraggeber selbst, doch der ist nun tot, ermordet …Da muss der Täter doch wohl einer der Freunde sein… Der Verlauf der Geschichte an sich ist gut erdacht bzw. gut abgelaufen. Besonders die Auflösung des Falles hat mir gut gefallen und hat mich sogar überrascht. Die Geschichte um den Detektiv Schröder ist absolut ausbaufähig. Leider kann ich nur 3 Sterne vergeben, da es ziemlich viele Tippfehler gab und auch fehlende Wörter den Lesefluss gestört haben.      

    Mehr
  • Tod in Meißen

    Endstation Meißen
    dartmaus

    dartmaus

    22. May 2017 um 13:56

    Das schwarz weiße Cover des Buches ist ansprechend. Man erkennt auf Anhieb das es sich um einen Krimi handeln muß. Inhalt: Jan Wellenbrink wird ermordet aufgefunden. Einige Wochen davor hat er Steffen Schröder beauftragt Geheimnisse seiner Freunde ausfindig zu machen. Schröder der erst ablehnen wollte begibt sich also auf die Spuren Wellenbrinks und erkennt, das sein Auftraggeber nicht der nette Kumpel zu sein scheint, als den er sich ausgibt. Ein Spiel mit dem Feuer beginnt und Schröder gerät selbst in Gefahr. Meine Meinung: Der Schreibstil ist relativ einfach, flüssig und manchmal spannend. Störend empfand ich allerdings die fehlenden Überschriften, so das man nie auf Anhieb erkennen konnte, ob man sich in der Gegenwart oder der Vergangenheit befindet. Da hätte ich mir bessere Unterteilungen gewünscht. Auch von Meißen selbst hat man sehr wenig erfahren. Da hätte ich mir für einen Regionalkrimi doch etwas mehr an Schauplatzbeschreibungen gewünscht. Der Fall an sich ist schon interessant, wird jedoch teilweise sehr überzogen dargestellt. Zu viele Handlungsstränge und Situationen gehen in einander über, so das man schnell mal den Überblick verliert, wer jetzt was getan hat. Auch hätte ich mir mehr Informationen über Steffens Privatleben gewünscht. Ich liebe es einfach, wenn ich mehr über das Privatleben der jeweiligen Ermittler weiß, dann kann ich viele Handlungen besser nachvollziehen. Mein Fazit: Ganz Ok, aber deutlich ausbaufähig.

    Mehr
  • Endstation Meißen

    Endstation Meißen
    StephanieP

    StephanieP

    19. May 2017 um 17:05

    Der Berliner Privatdetektiv Steffen Schröder wird vom Schriftsteller Jan Wellenbrinck engagiert. Der Auftrag lautet die drei besten Freunde des Auftraggebers auszuspionieren. Bald darauf wird Jan Wellenbrinck tot aufgefunden. Schnell erhärtet sich der Verdacht, dass er ermordet wurde. Steffen Schröder beginnt zu ermitteln und versucht den Mörder zu finden. Dies erweist sich allerdings als ziemlich schwierig, da Jan Wellenbrinck ein äußerst unangenehmer Zeitgenosse war und sich im Laufe der Zeit einige Feinde gemacht hat. Peter Braukmanns Schreibstil ist sehr facettenreich. Es wechseln sich spannende Actionszenen mit eher langweiligen detaillierten Beschreibungen ab. Da die Handlung als Rückblende geschrieben ist kann die Spannung leider nicht gehalten werden und beginnt erst ziemlich zum Ende des Buches. Durch die Rückblenden und häufigen Ortswechsel ist die Handlung teilweise sehr verwirrend und ich konnte ihr nicht immer folgen.  Zudem kommt es immer wieder zu Längen. Wiederholungen können allerdings vermieden werden und es werden alle offenen Fragen zum Ende des Buches geklärt. Im Buch findet sich allerdings eine wirklich überaschende Wendung. Die Charaktere sind ausreichend beschrieben. Allerdings wird kaum auf die Gefühle und Gedanken des Hauptprotagonisten eingegangen. Dies fand ich wirklich schade. Aus diesem Grund fühlte ich mich Steffen Schröder weder verbunden noch fand ich ihn sympathisch. Was zur Folge hatte, dass ich nicht wirklich mitfiebern konnte. Das Layout ist leider nicht sonderlich gelungen. Im Buch finden sich sehr viele Rechtschreibfehler, welche den Lesefluss zum Teil stark beeinträchtigen. Zudem ändern sich teilweise die Zeilenabstände und manche Kapitelüberschriften beginnen am Ende einer Seite und gehen auf der nächsten Seite weiter. „Endstation Meißen“  ist bereits der dritte Teil rund um den Privatdetektiv Steffen Schröder. Auch ohne die Vorgänger zu kennen kann der Leser schnell  in die Handlung einsteigen und dieser ohne Probleme bis zum Ende folgen. Mir hat wirklich gut gefallen, dass auch immer wieder Auszüge aus den Büchern von Jan Wellenbrinck aufgeführt werden. Diese werden in Kursivschrift deutlich vom restlichen Text hervorgehoben. FAZIT: „Endstation Meißen“ konnte mich persönlich leider nicht komplett überzeugen. Mir hat es zu lange gedauert bis sich die Spannung aufbauen konnte. Zum Teil war die Handlung etwas unlogisch und hat sich gezogen. Zudem war mir keiner der Protagonisten sympathisch und es hat mich zunehmend gestört, dass sehr häufig auf den Alkoholkonsum von Steffen Schröder eingegangen wurde. Daher vergebe ich 3 Sterne!

    Mehr
  • Kurios

    Endstation Meißen
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    19. May 2017 um 11:46

    Privatdetektiv Steffen Schröder hat keine Geldsorgen, nur Langeweile. Deshalb nimmt er den Auftrag von Jan Wellenbrinck, seine Freunde auszuspionieren, an. Doch je mehr er über seinen Klienten herausfindet, umso unsympathischer Wird er ihm (und dem Leser). Dann wird Wellenbrinck tot aufgefunden und Schröder versucht herauszufinden, wer ihn umgebracht hat. Dass Wellenbrinck nicht gerade ein Sunnyboy ist, sagt schon der Untertitel: Tod einer Arschkrampe und dieser Untertitel zeigt auch, dass Braukmann es nicht immer ganz ernst meint. Durchaus humorvoll-skurril sind seine Figuren. Land und Leute beeinflussen zwar die Handlung, stehen aber nicht, wie bei anderen Regionalkrimis im Vordergrund. Das Titelbild ist sehr düster, das Cover komplett in Schwarz-Weiß gehalten. Der Schreibstil des Autors ist vielfältig, er bietet langsame Passagen, aber auch hastige oder dialogreiche. Der Plot steht eindeutig im Vordergrund. Eine Empfehlung für alle, die gern humorvolle, aber doch dunkle Krimis lieben.

    Mehr
  • Endstation Meißen

    Endstation Meißen
    tardy

    tardy

    18. May 2017 um 12:06

    Peter Braukmann rollt in seinem Krimi *Endstation Meißen* den Fall von hinten auf. Jan Wellenbrinck ist tot. Kurz vor seiner Ermordung hat er den Privatdetektiv Steffen Schröder engagiert, um seine Freunde ausspionieren zu lassen. Dabei wird Schröder mit jedem Schritt, den er weiter voran kommt, sein Auftraggeber immer unsympathischer.Der Autor schreibt spannend und mit viel Witz und Humor, so dass es nicht schwer fällt, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Die Geschichte ist kurios und man würde sie wohl irgendwo in Amerika vermuten. Schauplatz aber ist Meißen und später Polen. Das erwartete Regionaltypische fehlt mir hier ein wenig, aber wenn man das Buch ohne Erwartungshaltung liest, bekommt man einen soliden, leicht skurrilen Krimi, der sich nicht so leicht in ein Raster einordnen lässt. Steffen Schröder ist mal nicht einer der sonst so üblichen Ermittler. Ich finde ihn ganz interessant, man kann ihn überall sehen, nicht nur in Meißen. Leider geht dadurch der Bezug zur Region etwas verloren. Das hatte ich eigentlich schon erwartet. Aber wenn ich diese Erwartungen zurückschraube, bekomme ich einen witzigen und spannenden Krimi, der recht ungewöhnlich ist. Der Spaß macht und so einige Überraschungen bereithält. Man erfährt relativ wenig über den Ermittler, dafür umso mehr von den anderen Protagonisten, das ist etwas ungewohnt, aber stört den Lesefluss keineswegs. Ich wurde gut unterhalten, was will man mehr.

    Mehr
  • Endstation - Hier ist Name Program

    Endstation Meißen
    Diana182

    Diana182

    17. May 2017 um 15:12

    Das Cover zeigt einen alten Friedhof. Es ist in Schwarz Weiß gehalten und wirkt somit recht melancholisch.  Darüber prangt der Titel, der direkt einen Regionalroman erahnen lässt. Den Untertitel hatte ich auf den ersten Blick gar nicht wahrgenommen. Der Klappentext liest sich ganz interessant und da ich hin und wieder gerne einen Regionalroman lese, wollte ich hier mehr erfahren. Der Einstig in das Buch gelingt ohne Probleme. Es wird ein wenig über Meißen geschrieben, so dass man sich ein eigenes kleines Bild von der Stadt machen kann. So richtig positiv kommt die Ortschaft aber nicht davon. Werbung sieht da etwas anders aus. Plötzlich geschieht ein mysteriöser Mord, der geklärt werden möchte und ich war echt neugierig, wer es da auf den Toten abgesehen hatte. Nun muss man allerdings sehr genau lesen, da es hin und wieder Rückblenden gibt, die nicht auf Anhieb als solche zu erkennen sind. Hier war ich um das ein oder andere Mal schon etwas verwirrt. Auf der ersten Hälfte, der Geschichte plätschert es eigentlich nur so vor sich hin. Recherche hier, ein bisschen Alkohol da und ein kleiner Besuch auf dem Bio-markt darf in Einzelheiten natürlich auch nicht fehlen. Idyllisch halt… Es gibt Rückblenden und Einblicke in das Leben von Mitwirkenden, die zwar interessant zu lesen sind, aber für mich irgendwie nichts Produktives zum Lösen des Problemes beigetragen haben. Und dann von null auf hundert geht die pure Action los. Ich war erst einmal verdattert und hab gedacht, ich bin zwischenzeitlich weg getreten und sitze nun vor einem anderen Buch- man kennt das ja, wenn man abends vor dem Fernseh einschläft und urplötzlich wach wird und sich wundert, was nun Mord und Totschlag im Heimatfilm zu suchen haben. Auch in diesem Abschnitt musste man ganz schön aufpassen, dass der Faden nicht verloren geht. Das Ende gab dann noch einmal eine interessante Erklärung ab, insgesamt fand ich es für meinen Geschmack aber leider alles etwas zu übertrieben und weit hergeholt. Mein Fazit:Erst ruhiger, dahin plätschernder Kriminalfall, dann die pure Action in Bruce Willis Manier. Irgendwie will das bei mir nicht so ganz zusammen passen. Wer hier einen werbehaften Regionalroman mit positiven Aspekten für die Stadt Meißen erwartet, wird auch nicht unbedingt etwas Schmeichelhaftes vorfinden. Im Großen und Ganzen wurde mein Geschmack hier leider nur bedingt getroffen. Es ist wohl eher ein Buch für Männer – denen würde ich das auch empfehlen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Endstation Meißen" von Peter Braukmann

    Endstation Meißen
    Peter_Braukmann

    Peter_Braukmann

    Ich lade ein zur Leserunde meines aktuellen Krimis. Ich habe so etwas noch nie gemacht und bin gespannt, wie rege das Interesse und der Austausch sich gestalten wird.Mein Debütkrimi "Liebesgrüße aus Meißen" wurde vom Verlag als Sachsenkrimi vorgestellt. Allerdings spielen meine Geschichten nicht ausschließlich in Meißen oder Sachsen. In dem hier vorgestellten Roman geht es von Meißen nach Berlin, in die Uckermark und den Vorharz bis hin nach Slubice in Polen. Eine kurze Inhaltsangabe: Jan Wellenbrinck ist tot. Erschossen in seinem Wohnmobil am Ufer der Elbe in Meißen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Privatdetektiv Steffen Schröder ist ein ziemlich schräger Vogel. Geldsorgen hat er nicht. Aber Langeweile. Als ihm ein gewissen Jan Wellenbrinck einen Haufen Geld anbietet, damit er dessen Freunde ausspioniert, nimmt er den Auftrag an. Der Krimi erzählt in der Rückblende die Geschehnisse von dem Augenblick an, in dem Schröder den Auftrag von Wellenbrinck annimmt. Die Ermittlungen sind kurios. Je mehr Schröder erfährt, desto unsymphatischer wird ihm sein Auftraggeber. Als dieser dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan kommt, brennt die Luft. Schnell und spannend erzählt, mit einer guten Prise Humor.  

    Mehr
    • 119
    StephanieP

    StephanieP

    15. May 2017 um 12:29
  • Leider nicht mein Fall

    Endstation Meißen
    amena25

    amena25

    15. May 2017 um 07:27

    Steffen Schröder ist ein Glückspilz. Mit seiner wunderbaren Freundin Annemarie bewohnt er eine traumhafte Wohnung in Berlin Kreuzberg. Finanzielle Sorgen hat er keine, nur hin und wieder Langeweile. Und die vertreibt er sich, indem er gelegentlich einen Auftrag als Privatdetektiv annimmt. In diesem Fall heuert ihn der Schriftsteller Jan Wellenbrinck an. Steffen Schröder soll Wellenbrincks alte Freunde, die er schon seit Studienzeiten kennt, ausspionieren. Obwohl Schröder den Auftrag für absoluten Blödsinn hält, nimmt er ihn an, da er ahnt, dass sein Auftraggeber eigentlich andere Gründe für diese Recherche hat, was das Interesse des Privatdetektivs weckt. Die eigentliche Krimihandlung setzt damit ein, dass Wellenbrinck erschossen aufgefunden wird. Mord oder Selbstmord? Im Rückblick wird nun aus der Sicht des Privatdetektivs erzählt, was zuvor geschehen ist. Dies gestaltet sich zunächst in recht gemächlichem Tempo. Schröders Vorliebe für Essen und Trinken wird ausgiebig und detailliert beschrieben, selbst Einkaufslisten nebst Preisangaben werden geboten. Die alten ,,Freunde“ Wellenbrincks, die Schröder besucht und unter einem Vorwand befragt, erzählen ausführlich ihre Lebensgeschichte, was teils amüsant, teils aber auch recht belanglos klingt. Inwiefern diese ausführlichen Passagen mit dem Fall zu tun haben, hat sich mir nicht erschlossen. Am Ende klärt sich der Fall zwar auf, allerdings wirken die Geschehnisse im letzten Drittel doch ziemlich übertrieben und unglaubwürdig. Die Mischung aus blutiger Action und kulinarischem Krimi konnte mich leider nicht überzeugen.Auch die zahlreichen Fehler, vor allem in der zweiten Hälfte, fand ich sehr störend.

    Mehr
  • Dumm gelaufen

    Endstation Meißen
    Tulpe29

    Tulpe29

    12. May 2017 um 19:31

    Ein spannender Krimi mit einem etwas anderen Ermittler, der einen durchaus interessanten Auftrag bekommt. Im Zuge seiner Recherchen kommen viele unangenehme Dinge, besonders über den Auftraggeber, heraus.
    Leider kommt es dabei auch zu unerwarteten Todesfällen. Siegt am Ende die Gerechtigkeit? Das muß jeder Leser selbst entscheiden.

  • Spannender und interessanter Krimi

    Endstation Meißen
    Vampir989

    Vampir989

    10. May 2017 um 07:41

    Klapptext:Jan Wellenbrinck ist tot. Erschossen in seinem Wohnmobil am Ufer der Elbe in Meißen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Privatdetektiv Steffen Schröder ist ein ziemlich schräger Vogel. Geldsorgen hat er nicht. Aber Langeweile. Als ihm ein gewissen Jan Wellenbrinck einen Haufen Geld anbietet, damit er dessen Freunde ausspioniert, nimmt er den Auftrag an. Der Krimi erzählt in der Rückblende die Geschehnisse von dem Augenblick an, in dem Schröder den Auftrag von Wellenbrinck annimmt. Die Ermittlungen sind kurios. Je mehr Schröder erfährt, desto unsymphatischer wird ihm sein Auftraggeber. Als dieser dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan kommt, brennt die Luft. Schnell und spannend erzählt, mit einer guten Prise Humor.Dies ist der zweite Teil einer Krimireihe.Er kann aber ohne Vorkenntnisse des Vorgängers gelesen werden.Wieder einmal hat es Peter Braukmann geschafft mich mit diesem Buch in den Bann zu ziehen.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen,möchte man gar nicht mehr aufhören.Die Protoganisten wurden wieder sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir bildlich gut vorstellen.Alle hatten unterschiedliche Charaktere und waren in Ihrem Wesen anders.Besonders interessant und sympatisch fand ich Privardedektiv Steffen Schröder.Ich habe Ihn gleich in mein Herz geschlossen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefiebert,mitgebangt und mitgerätselt.Das hat mir sehr gut gefallen.Der Autor arbeitet mit Rückblenden und geht dann aber immer wieder in die Gegenwart zurück.Dies macht das Buch auch sehr interessant.Durch die interessante und beeindruckende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein.Geschickt baut der Autor ewas Witz und Humor in die Geschichte ein.Dies lockert die ganze Lektüre auf und es macht einfach Spass mit auf Tätersuche zu gehen.Die Handlung bleibt von Anfang bis Ende sehr interessant und so kommt nie Langeweile auf.Das Cover finde ich auch sehr passend und es rundet das brilliante Werk ab.Mir hat das Lesen dieses Buches viele spannende Momente beschert.Für Leseliebhaber von Krimis ist es sehr empfehlenswert.

    Mehr
  • Endstation Meißen

    Endstation Meißen
    Chiaramaus

    Chiaramaus

    07. May 2017 um 15:51

    Jan Wellenbrinck ist tot. Erschossen in seinem Wohnmobil am Ufer der Elbe in Meißen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Privatdetektiv Steffen Schröder ist ein ziemlich schräger Vogel. Geldsorgen hat er nicht. Aber Langeweile. Als ihm ein gewissen Jan Wellenbrinck einen Haufen Geld anbietet, damit er dessen Freunde ausspioniert, nimmt er den Auftrag an. Der Krimi erzählt in der Rückblende die Geschehnisse von dem Augenblick an, in dem Schröder den Auftrag von Wellenbrinck annimmt. Die Ermittlungen sind kurios. Je mehr Schröder erfährt, desto unsymphatischer wird ihm sein Auftraggeber. Als dieser dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan kommt, brennt die Luft. Schnell und spannend erzählt, mit einer guten Prise Humor.Weil mich der Klappentext angesprochen hat und ich schon seit längerer Zeit vorhatte, mal ein Buch dieses Autors zu lesen, habe ich mich sehr über den Gewinn gefreut. Dazu kommt, dass ich selbst in Sachsen wohne, deshalb hatte ich mich sehr auf diesen als Regionalkrimi beworbenes Buch gefreut. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen: Schnell und spannend erzählt, der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, er ist flüssig und es liest sich sehr angenehm und schnell. Die Handlung ist gut aufgebaut, es wird mit Rückblicken gearbeitet und man bekommt eine Vorstellung vom Charakter der anderen Personen.Aber als wirklichen Regionalkrimi würde ich das Buch nicht bezeichnen - dafür gab es meiner Meinung nach zu wenige Informationen über Meißen. Klar, am Rande wurden einige genannt, aber da sehe ich noch Ausbaupotenzial. Insgesamt - ein schöner Krimi für zwischendurch!

    Mehr
  • Wer einen solchen Freund hat, braucht keine Feinde mehr

    Endstation Meißen
    mabuerele

    mabuerele

    05. May 2017 um 21:36

    „...Ich hatte nicht die geringste Lust, dort hinzufahren. Wie schon gesagt, lag mir meine Heimatstadt seit dem rasanten Zuwachs von rechtspopulistischen Gedankenguts nicht mehr sonderlich am Herzen...““ Steffen Schröder ist Privatdetektiv. Wellenbrinck, seinen momentanen Mandaten, begleitet er auf das Weinfest in Meißen. Am nächsten Morgen wird Wellenbrinck erschossen in seinem Wohnwagen gefunden. Die Waffe hat er noch in der Hand. Selbstmord oder Mord ist wie häufig die Frage. Begonnen hatte die Zusammenarbeit von Schröder und Wellenbrinck ein Vierteljahr zuvor. Der Auftrag klang eigenartig. Schröder sollte herausfinden, ob Wellenbrincks Freunde noch unbekannte Geheimnisse haben. Der Autor hat einen abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Steffen ist in Meißen aufgewachsen und hat nach der Wende ein bewegtes Leben geführt und verschiedene Berufe ausgeübt. Das erklärt seinen außergewöhnlichen Bekanntenkreis. Jetzt lebt er mit Annemarie zusammen. Sie ist nicht nur reiche Erbin, sondern auch eine gut verdienende IT-Spezialistin. Eigentlich möchte sie, dass Steffen den Auftrag ablehnt. Doch ab und an braucht er eine Aufgabe zur Selbstbestätigung. Wellenbrinck steht kurz vor seinem 70. Geburtstag, den er in Meißen feiern will. Er ist Schriftsteller. Mehr weiß man am Anfang von ihm nicht. Doch das soll sich schnell ändern. Drei Adressen hat ihm Wellenbrinck gegeben. Als er die Personen besucht, erfährt er zwar deren Geheimnisse, aber vor allem einiges über seinen Auftraggeber. Die Ermittlungen liegen in der Hand von Horst Gläser. Er und Steffen kennen sich aus Steffens Zeit bei der Frankfurter Polizei. Nun arbeitet Horst in Dresden. Der Schriftstil ist sehr unterschiedlich. Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung der Handlungsorte, sei es Meißen, Lychen oder Slubice. Dabei zeigt sich, dass Steffen über eine gehörige Portion Sarkasmus und Ironie verfügt. Da ich Meißen kenne, viel mir das dort besonders auf. Das gibt dem Roman eine gewisse Leichtigkeit. Andere Stellen fallen durch kurze Sätze und nur wenige Zeilen lange Absätze auf. Das sorgt für eine gewisse Geschwindigkeit im Handlungsverlauf. Als besonderes Stilmittel wurden kursiv Ausschnitte aus Wellenbrincks Büchern eingefügt. Was der Autor damit konkret bezweckt hat, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Obiges Zitat stammt von Steffen. Natürlich legt er damit auch den Finger auf eine Wunde unserer Zeit. Es gibt weitere Stellen, wo auf eher unauffällige Weise gekonnt Kritik an gewissen politischen und wirtschaftlichen Erscheinungen geübt wird. Auch der Aufbau der Geschichte ist ungewöhnlich. Nur wenige Kapitel spielen nach Wellenbrincks Tod. In den anderen erzählt Steffen Horst von seinen Recherchen für Wellenbrinck. Das Cover mit den Grabsteinen wirkt düster. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. In einer spannenden Handlung werden mehrere ungewöhnliche Lebensgeschichten erzählt und miteinander verknüpft.

    Mehr
    • 6
  • Leider nicht überzeugend

    Endstation Meißen
    Langeweile

    Langeweile

    22. April 2017 um 19:48

    Das Buch beginnt mit dem Tod von Jan Wellenbrink , welcher in einem Wohnwagen am Elbeufer in Meißen aufgefunden wird. Danach wird die Geschichte im Wechsel in einer Rückblende und der Gegenwart erzählt. Drei Monate vor seinem Tod erteilte Jan dem Privatdetektiv Steffen Schröder einen etwas dubiosen Auftrag. Er sollte drei seiner Freunde ausspionieren, damit dieser dann sein Wissen gegen sie verwenden kann. Als feststeht, dass Wellenbrink keines natürlichen Todes gestorben ist, ermittelt die Polizei und bittet Steffen Schröder um Mithilfe.Meine Meinung: Die Geschichte konnte mich leider überhaupt nicht begeistern. Sie plätscherte so dahin, eine wirkliche Spannung kam für mich nicht auf. Der Alltag des Privatdetektivs bestand überwiegend aus Essen und ganz viel Trinken (Alkohol), was mich zunehmend störte. Es gab zwar zum Schluss eine etwas überraschende Wendung, die jedoch meinen allgemeinen Eindruck nicht wirklich zum Positiven verändern konnte.Aus meiner Sicht leider keine Leseempfehlung

    Mehr
  • weitere