Endstation Meißen

von Peter Braukmann 
3,2 Sterne bei16 Bewertungen
Endstation Meißen
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Positiv (7):
dartmauss avatar

Interessant, doch leider hat der letzte Kick gefehlt.

Kritisch (4):
widder1987s avatar

Schon wieder eine 'nette kriminelle Lektüre' für zwischendurch...

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Inhaltsangabe zu "Endstation Meißen"

Jan Wellenbrinck ist tot. Erschossen in seinem Wohnmobil am Ufer der Elbe in Meißen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Privatdetektiv Steffen Schröder ist ein ziemlich schräger Vogel. Geldsorgen hat er nicht. Aber Langeweile. Als ihm ein gewissen Jan Wellenbrinck einen Haufen Geld anbietet, damit er dessen Freunde ausspioniert, nimmt er den Auftrag an. Der Krimi erzählt in der Rückblende die Geschehnisse von dem Augenblick an, in dem Schröder den Auftrag von Wellenbrinck annimmt. Die Ermittlungen sind kurios. Je mehr Schröder erfährt, desto unsymphatischer wird ihm sein Auftraggeber. Als dieser dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan kommt, brennt die Luft. Schnell und spannend erzählt, mit einer guten Prise Humor.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961111367
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:Nova MD
Erscheinungsdatum:01.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Netter Krimi für Zwischendurch und angenehme Unterhaltung, aber ohne besondere Höhepunkte
    In Meißen leben und sterben

    Inhaltsangabezu „Endstation Meißen“ von Peter Braukmann

    Jan Wellenbrinck ist tot. Erschossen in seinem Wohnmobil am Ufer der Elbe in Meißen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Privatdetektiv Steffen Schröder ist ein ziemlich schräger Vogel. Geldsorgen hat er nicht. Aber Langeweile. Als ihm ein gewissen Jan Wellenbrinck einen Haufen Geld anbietet, damit er dessen Freunde ausspioniert, nimmt er den Auftrag an. Der Krimi erzählt in der Rückblende die Geschehnisse von dem Augenblick an, in dem Schröder den Auftrag von Wellenbrinck annimmt. Die Ermittlungen sind kurios. Je mehr Schröder erfährt, desto unsymphatischer wird ihm sein Auftraggeber. Als dieser dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan kommt, brennt die Luft. Schnell und spannend erzählt, mit einer guten Prise Humor.


    Wer einen Auftrag als Privatdetektiv annimmt um sein Selbstwertgefühl etwas zu puschen und der sich anbahnenden Langweile in einer Beziehung zu entgehen, kann so Einiges erleben. So ergeht es auch dem sympathischen Steffen Schröder, der für den Schriftsteller Jan Wellenbrink dessen alte Freunde ausspionieren soll, so nach dem Motto: was hat dieser oder jener wohl für Geheimnisse, die nicht ans Licht kommen sollen?
    Dumm nur, dass eben dieser besagte Wellenbrink schon bald erschossen in seinem Wohnwagen aufgefunden wird. Ist einer dieser Freunde nun der Täter? Dies möchte Schröder nun herausfinden, obwohl ihm sein Auftraggeber mit dem Fortschreiten seiner Ermittlungen immer unsympathischer wurde.
    Die Handlung spielt in und um Meißen, der Autor arbeitet mit Rückblenden und rollt den Fall von hinten auf, was per se nicht uninteressant ist. Allerdings fehlten mir die Passagen in Bezug auf die Handlungsorte, welche deren Landschaft und Umgebung etwas genauer beschreiben, und so konnte ich den Bezug zu einem Regionalkrimi nicht herstellen.
    Steffen Schröder ist trotz seiner Vorliebe für Essen und Trinken, was hier sehr ausführlich zum Tragen kommt, nicht unsympathisch und meiner Meinung nach sehr gut charakterisiert.
    Der Plot ist gut erzählt und auch spannend, dennoch konnte mich der Krimi nicht ganz mitnehmen, irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas, der besondere Kick.


    Aber als gute Krimiunterhaltung so für zwischendurch bestens geeignet und deshalb von mir 3,5 gute Sterne.

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    Martina28s avatar
    Martina28vor einem Jahr
    Endstation Meissen


    Inhalt:
    Privatdetektiv Steffen Schröder nimmt den dubiosen Auftrag von Jan Wellenbrinck an un d spioniert seine Freunde aus. Der Detektiv hätte dies nicht nötig, er macht es aus Langeweile.
    Erschossen in seinem Wohnwagen wird Jan Wellenbrinck in Meissen aufgefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin.
    Der Krimi erzählt in einer Rückblende die Geschehnisse vor dem Tod von Jan Wellenbrinck.
    Die Ermittlungen bringen manch kurioses Detail ans Licht. Als Wellenbrinck dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan tritt, brennt die Luft.


    Cover:
    Auf dem Bild des Covers ist klar ersichtlich, welches Thema in der Geschichte vorkommt.
    Das Bild und der Titelsind aufeinander abgestimmt. Die schwarz-weiss Haltung des Bildes und der Erdton im Titel passen gut zusammen und machen das ganze einheitlich.
    Das Bild kann beim Leser etwas trauriges auslösen.


    Schreibstil:
    Es ist ein einfacher und flüssiger Schreibstil vorhanden. Dieser zieht sich durch das ganze Buch hindurch.
    Die vielen Absätze sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber nach den ersten Kapiteln hat man sich daran gewöhnt.


    Charaktere:
    Die einzelnen Charaktere sind nicht so einfach zu beschreiben. Dadurch, dass die einzelnen Protagonisten nicht detailliert beschrieben werden, kann der Leser die Eigenschaften nur zwischen den Zeilen herauslesen.


    Fazit:
    Die vielen Absätze sind gewöhnungsbedürftig. Nach den ersten Kapital gewöhnt man sich jedoch daran. Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, was das Lesen einfach macht.
    Leider sind sehr viele Schreibfehler vorhanden, sowie fehlende Wörter. Was das Lesen des Textes etwas ins stolpern bringt. Wenn diese jedoch behoben worden sind, kann ich mir vorstellen, dass es ein sauberes und flüssiges Lesen des Buches ergibt.
    Ich finde es auch toll, dass die Protagonisten nicht bis ins Detail beschrieben wurden. Dies fordert den Leser auf, zwischen den Zeilen zu lesen. Für mich war es beim Lesen eine Sicht von aussen und ich wurde nicht in die einzelnen Protagonisten versetzt. Dies machte das Lesen aus einer anderen Sicht spannend.
    Sobald die Fehler aus dem Buch verbannt worden sind, kann ich es weiterempfehlen. Die Schlechte Bewertung folgt aus den Fehlern, da es mich jedes mal aus dem Lesefluss geworfen hat.

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    widder1987s avatar
    widder1987vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schon wieder eine 'nette kriminelle Lektüre' für zwischendurch...
    Statt überzeugender Krimi, ein kaum begeisterten Regionalroman...

    Klappentext: Jan Wellenbrinck ist tot. Erschossen in seinem Wohnmobil am Ufer der Elbe in Meißen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Privatdetektiv Steffen Schröder ist ein ziemlich schräger Vogel. Geldsorgen hat er nicht. Aber Langeweile. Als ihm ein gewissen Jan Wellenbrinck einen Haufen Geld anbietet, damit er dessen Freunde ausspioniert, nimmt er den Auftrag an. Der Krimi erzählt in der Rückblende die Geschehnisse von dem Augenblick an, in dem Schröder den Auftrag von Wellenbrinck annimmt. Die Ermittlungen sind kurios. Je mehr Schröder erfährt, desto unsymphatischer wird ihm sein Auftraggeber. Als dieser dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan kommt, brennt die Luft. Schnell und spannend erzählt, mit einer guten Prise Humor.

    Fazit: Peter Braukmann zweiter Band der 'Steffen Schröder-Sachsenkrimi'-Reihe 'Endstation Meißen -Tod einer Arschkrampe-' belichtet die Einfallreichtum eines Schriftstellers um die Loyalität eines Freundes.

    Dieser Regionalkrimi ist in der 'ICH'-Erzählform aus der Sicht von Steffen Schröder dargestelltes 'Kräftemessen' zwischen den deutschen 'Gerechtigkeitssucher' und der russischen Mafia. Auf knapp 220 Seiten schaut der Leser der sächsischen 'Spürnase' über die Schulter und begibt sich mit Steffen Schröder auf 'Spurenlese' im Berlin und Brandenburg wie Polen, die auf mehrere Handlungsstränge projektziert ist. Peter Braukmann schreibt im kurzweiligen und groben Zügen ein nicht datierte 'Katz-und Maus-Spiel' ohne großes tiefgängige Leitthema zu offenbaren.

    Wer  unterhaltsame und humorreiche Lesestoffe sucht und sich von der gewissen 'Oberflächlichkeit' nichts macht, ist mit den leicht geschafften Spannungsbogen wie der Schnelllebigkeit dieser rückblendenden Lektüre gut beraten. Für alle, die wie ich, mehr von eine Buch erwarten, soll es als 'nette kriminelle Zwischenprogramm' angesehen werden...1,25 Sterne

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor einem Jahr
    Endstation Meißen


    Der Berliner Detektiv Steffen Schröder wird von Jan Wellenbrinck beauftragt, seine Freunde auszuspionieren. Dabei erfährt er so einiges über den Auftraggeber selbst, doch der ist nun tot, ermordet …Da muss der Täter doch wohl einer der Freunde sein…


    Der Verlauf der Geschichte an sich ist gut erdacht bzw. gut abgelaufen. Besonders die Auflösung des Falles hat mir gut gefallen und hat mich sogar überrascht. Die Geschichte um den Detektiv Schröder ist absolut ausbaufähig.


    Leider kann ich nur 3 Sterne vergeben, da es ziemlich viele Tippfehler gab und auch fehlende Wörter den Lesefluss gestört haben.


     


     


     


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    dartmauss avatar
    dartmausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessant, doch leider hat der letzte Kick gefehlt.
    Tod in Meißen

    Das schwarz weiße Cover des Buches ist ansprechend. Man erkennt auf Anhieb das es sich um einen Krimi handeln muß.


    Inhalt: Jan Wellenbrink wird ermordet aufgefunden. Einige Wochen davor hat er Steffen Schröder beauftragt Geheimnisse seiner Freunde ausfindig zu machen. Schröder der erst ablehnen wollte begibt sich also auf die Spuren Wellenbrinks und erkennt, das sein Auftraggeber nicht der nette Kumpel zu sein scheint, als den er sich ausgibt. Ein Spiel mit dem Feuer beginnt und Schröder gerät selbst in Gefahr.


    Meine Meinung: Der Schreibstil ist relativ einfach, flüssig und manchmal spannend. Störend empfand ich allerdings die fehlenden Überschriften, so das man nie auf Anhieb erkennen konnte, ob man sich in der Gegenwart oder der Vergangenheit befindet. Da hätte ich mir bessere Unterteilungen gewünscht. Auch von Meißen selbst hat man sehr wenig erfahren. Da hätte ich mir für einen Regionalkrimi doch etwas mehr an Schauplatzbeschreibungen gewünscht.

    Der Fall an sich ist schon interessant, wird jedoch teilweise sehr überzogen dargestellt. Zu viele Handlungsstränge und Situationen gehen in einander über, so das man schnell mal den Überblick verliert, wer jetzt was getan hat. Auch hätte ich mir mehr Informationen über Steffens Privatleben gewünscht. Ich liebe es einfach, wenn ich mehr über das Privatleben der jeweiligen Ermittler weiß, dann kann ich viele Handlungen besser nachvollziehen.


    Mein Fazit: Ganz Ok, aber deutlich ausbaufähig.


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    StephaniePvor einem Jahr
    Endstation Meißen

    Der Berliner Privatdetektiv Steffen Schröder wird vom Schriftsteller Jan Wellenbrinck engagiert. Der Auftrag lautet die drei besten Freunde des Auftraggebers auszuspionieren. Bald darauf wird Jan Wellenbrinck tot aufgefunden. Schnell erhärtet sich der Verdacht, dass er ermordet wurde. Steffen Schröder beginnt zu ermitteln und versucht den Mörder zu finden. Dies erweist sich allerdings als ziemlich schwierig, da Jan Wellenbrinck ein äußerst unangenehmer Zeitgenosse war und sich im Laufe der Zeit einige Feinde gemacht hat.

    Peter Braukmanns Schreibstil ist sehr facettenreich. Es wechseln sich spannende Actionszenen mit eher langweiligen detaillierten Beschreibungen ab. Da die Handlung als Rückblende geschrieben ist kann die Spannung leider nicht gehalten werden und beginnt erst ziemlich zum Ende des Buches. Durch die Rückblenden und häufigen Ortswechsel ist die Handlung teilweise sehr verwirrend und ich konnte ihr nicht immer folgen.  Zudem kommt es immer wieder zu Längen. Wiederholungen können allerdings vermieden werden und es werden alle offenen Fragen zum Ende des Buches geklärt. Im Buch findet sich allerdings eine wirklich überaschende Wendung.

    Die Charaktere sind ausreichend beschrieben. Allerdings wird kaum auf die Gefühle und Gedanken des Hauptprotagonisten eingegangen. Dies fand ich wirklich schade. Aus diesem Grund fühlte ich mich Steffen Schröder weder verbunden noch fand ich ihn sympathisch. Was zur Folge hatte, dass ich nicht wirklich mitfiebern konnte.

    Das Layout ist leider nicht sonderlich gelungen. Im Buch finden sich sehr viele Rechtschreibfehler, welche den Lesefluss zum Teil stark beeinträchtigen. Zudem ändern sich teilweise die Zeilenabstände und manche Kapitelüberschriften beginnen am Ende einer Seite und gehen auf der nächsten Seite weiter.

    „Endstation Meißen“  ist bereits der dritte Teil rund um den Privatdetektiv Steffen Schröder. Auch ohne die Vorgänger zu kennen kann der Leser schnell  in die Handlung einsteigen und dieser ohne Probleme bis zum Ende folgen.

    Mir hat wirklich gut gefallen, dass auch immer wieder Auszüge aus den Büchern von Jan Wellenbrinck aufgeführt werden. Diese werden in Kursivschrift deutlich vom restlichen Text hervorgehoben.

    FAZIT:

    „Endstation Meißen“ konnte mich persönlich leider nicht komplett überzeugen. Mir hat es zu lange gedauert bis sich die Spannung aufbauen konnte. Zum Teil war die Handlung etwas unlogisch und hat sich gezogen. Zudem war mir keiner der Protagonisten sympathisch und es hat mich zunehmend gestört, dass sehr häufig auf den Alkoholkonsum von Steffen Schröder eingegangen wurde. Daher vergebe ich 3 Sterne!

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    S
    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, schnell, humorvoll
    Kurios

    Privatdetektiv Steffen Schröder hat keine Geldsorgen, nur Langeweile. Deshalb nimmt er den Auftrag von Jan Wellenbrinck, seine Freunde auszuspionieren, an. Doch je mehr er über seinen Klienten herausfindet, umso unsympathischer Wird er ihm (und dem Leser).

    Dann wird Wellenbrinck tot aufgefunden und Schröder versucht herauszufinden, wer ihn umgebracht hat.

    Dass Wellenbrinck nicht gerade ein Sunnyboy ist, sagt schon der Untertitel: Tod einer Arschkrampe und dieser Untertitel zeigt auch, dass Braukmann es nicht immer ganz ernst meint. Durchaus humorvoll-skurril sind seine Figuren. Land und Leute beeinflussen zwar die Handlung, stehen aber nicht, wie bei anderen Regionalkrimis im Vordergrund.

    Das Titelbild ist sehr düster, das Cover komplett in Schwarz-Weiß gehalten.

    Der Schreibstil des Autors ist vielfältig, er bietet langsame Passagen, aber auch hastige oder dialogreiche.

    Der Plot steht eindeutig im Vordergrund. Eine Empfehlung für alle, die gern humorvolle, aber doch dunkle Krimis lieben.

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    tardys avatar
    tardyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Krimi mal anders
    Endstation Meißen

    Peter Braukmann rollt in seinem Krimi *Endstation Meißen* den Fall von hinten auf. Jan Wellenbrinck ist tot. Kurz vor seiner Ermordung hat er den Privatdetektiv Steffen Schröder engagiert, um seine Freunde ausspionieren zu lassen. Dabei wird Schröder mit jedem Schritt, den er weiter voran kommt, sein Auftraggeber immer unsympathischer.

    Der Autor schreibt spannend und mit viel Witz und Humor, so dass es nicht schwer fällt, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Die Geschichte ist kurios und man würde sie wohl irgendwo in Amerika vermuten. Schauplatz aber ist Meißen und später Polen. Das erwartete Regionaltypische fehlt mir hier ein wenig, aber wenn man das Buch ohne Erwartungshaltung liest, bekommt man einen soliden, leicht skurrilen Krimi, der sich nicht so leicht in ein Raster einordnen lässt. Steffen Schröder ist mal nicht einer der sonst so üblichen Ermittler. Ich finde ihn ganz interessant, man kann ihn überall sehen, nicht nur in Meißen. Leider geht dadurch der Bezug zur Region etwas verloren. Das hatte ich eigentlich schon erwartet. Aber wenn ich diese Erwartungen zurückschraube, bekomme ich einen witzigen und spannenden Krimi, der recht ungewöhnlich ist. Der Spaß macht und so einige Überraschungen bereithält. Man erfährt relativ wenig über den Ermittler, dafür umso mehr von den anderen Protagonisten, das ist etwas ungewohnt, aber stört den Lesefluss keineswegs. Ich wurde gut unterhalten, was will man mehr.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bei mir ist leider wirklich "Endstation"
    Endstation - Hier ist Name Program

    Das Cover zeigt einen alten Friedhof. Es ist in Schwarz Weiß gehalten und wirkt somit recht melancholisch.  Darüber prangt der Titel, der direkt einen Regionalroman erahnen lässt. Den Untertitel hatte ich auf den ersten Blick gar nicht wahrgenommen.


    Der Klappentext liest sich ganz interessant und da ich hin und wieder gerne einen Regionalroman lese, wollte ich hier mehr erfahren.


    Der Einstig in das Buch gelingt ohne Probleme. Es wird ein wenig über Meißen geschrieben, so dass man sich ein eigenes kleines Bild von der Stadt machen kann. So richtig positiv kommt die Ortschaft aber nicht davon. Werbung sieht da etwas anders aus.


    Plötzlich geschieht ein mysteriöser Mord, der geklärt werden möchte und ich war echt neugierig, wer es da auf den Toten abgesehen hatte.


    Nun muss man allerdings sehr genau lesen, da es hin und wieder Rückblenden gibt, die nicht auf Anhieb als solche zu erkennen sind. Hier war ich um das ein oder andere Mal schon etwas verwirrt.


    Auf der ersten Hälfte, der Geschichte plätschert es eigentlich nur so vor sich hin. Recherche hier, ein bisschen Alkohol da und ein kleiner Besuch auf dem Bio-markt darf in Einzelheiten natürlich auch nicht fehlen. Idyllisch halt…


    Es gibt Rückblenden und Einblicke in das Leben von Mitwirkenden, die zwar interessant zu lesen sind, aber für mich irgendwie nichts Produktives zum Lösen des Problemes beigetragen haben.


    Und dann von null auf hundert geht die pure Action los. Ich war erst einmal verdattert und hab gedacht, ich bin zwischenzeitlich weg getreten und sitze nun vor einem anderen Buch- man kennt das ja, wenn man abends vor dem Fernseh einschläft und urplötzlich wach wird und sich wundert, was nun Mord und Totschlag im Heimatfilm zu suchen haben.


    Auch in diesem Abschnitt musste man ganz schön aufpassen, dass der Faden nicht verloren geht.


    Das Ende gab dann noch einmal eine interessante Erklärung ab, insgesamt fand ich es für meinen Geschmack aber leider alles etwas zu übertrieben und weit hergeholt.


    Mein Fazit:
    Erst ruhiger, dahin plätschernder Kriminalfall, dann die pure Action in Bruce Willis Manier. Irgendwie will das bei mir nicht so ganz zusammen passen.


    Wer hier einen werbehaften Regionalroman mit positiven Aspekten für die Stadt Meißen erwartet, wird auch nicht unbedingt etwas Schmeichelhaftes vorfinden.


    Im Großen und Ganzen wurde mein Geschmack hier leider nur bedingt getroffen.


    Es ist wohl eher ein Buch für Männer – denen würde ich das auch empfehlen.

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    A
    amena25vor einem Jahr
    Leider nicht mein Fall

    Steffen Schröder ist ein Glückspilz. Mit seiner wunderbaren Freundin Annemarie bewohnt er eine traumhafte Wohnung in Berlin Kreuzberg. Finanzielle Sorgen hat er keine, nur hin und wieder Langeweile. Und die vertreibt er sich, indem er gelegentlich einen Auftrag als Privatdetektiv annimmt. In diesem Fall heuert ihn der Schriftsteller Jan Wellenbrinck an. Steffen Schröder soll Wellenbrincks alte Freunde, die er schon seit Studienzeiten kennt, ausspionieren. Obwohl Schröder den Auftrag für absoluten Blödsinn hält, nimmt er ihn an, da er ahnt, dass sein Auftraggeber eigentlich andere Gründe für diese Recherche hat, was das Interesse des Privatdetektivs weckt.

    Die eigentliche Krimihandlung setzt damit ein, dass Wellenbrinck erschossen aufgefunden wird. Mord oder Selbstmord? Im Rückblick wird nun aus der Sicht des Privatdetektivs erzählt, was zuvor geschehen ist. Dies gestaltet sich zunächst in recht gemächlichem Tempo. Schröders Vorliebe für Essen und Trinken wird ausgiebig und detailliert beschrieben, selbst Einkaufslisten nebst Preisangaben werden geboten. Die alten ,,Freunde“ Wellenbrincks, die Schröder besucht und unter einem Vorwand befragt, erzählen ausführlich ihre Lebensgeschichte, was teils amüsant, teils aber auch recht belanglos klingt. Inwiefern diese ausführlichen Passagen mit dem Fall zu tun haben, hat sich mir nicht erschlossen.

    Am Ende klärt sich der Fall zwar auf, allerdings wirken die Geschehnisse im letzten Drittel doch ziemlich übertrieben und unglaubwürdig. Die Mischung aus blutiger Action und kulinarischem Krimi konnte mich leider nicht überzeugen.

    Auch die zahlreichen Fehler, vor allem in der zweiten Hälfte, fand ich sehr störend.

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    Peter_Braukmanns avatar
    Ich lade ein zur Leserunde meines aktuellen Krimis. Ich habe so etwas noch nie gemacht und bin gespannt, wie rege das Interesse und der Austausch sich gestalten wird.Mein Debütkrimi "Liebesgrüße aus Meißen" wurde vom Verlag als Sachsenkrimi vorgestellt. Allerdings spielen meine Geschichten nicht ausschließlich in Meißen oder Sachsen. In dem hier vorgestellten Roman geht es von Meißen nach Berlin, in die Uckermark und den Vorharz bis hin nach Slubice in Polen. Eine kurze Inhaltsangabe: 
    Jan Wellenbrinck ist tot. Erschossen in seinem Wohnmobil am Ufer der Elbe in Meißen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Privatdetektiv Steffen Schröder ist ein ziemlich schräger Vogel. Geldsorgen hat er nicht. Aber Langeweile. Als ihm ein gewissen Jan Wellenbrinck einen Haufen Geld anbietet, damit er dessen Freunde ausspioniert, nimmt er den Auftrag an. Der Krimi erzählt in der Rückblende die Geschehnisse von dem Augenblick an, in dem Schröder den Auftrag von Wellenbrinck annimmt. Die Ermittlungen sind kurios. Je mehr Schröder erfährt, desto unsymphatischer wird ihm sein Auftraggeber. Als dieser dann noch in Polen entführt wird und die russische Mafia auf den Plan kommt, brennt die Luft. Schnell und spannend erzählt, mit einer guten Prise Humor.  
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    Peter_Braukmanns avatar
    Am 24.3.2017 lese ich ab 19 Uhr im Buch-Café - Bücherhof in Helmbrechts.
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    Dieser Beitrag informiert sehr gut über mich und meinen neuen Krimi.
    http://www.meissen-fernsehen.de/mediathek/8159/Endstation_Meissen_Tod_einer_Arschkrampe.html
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