Das Wunder der wilden Insel

von Peter Brown 
4,6 Sterne bei14 Bewertungen
Das Wunder der wilden Insel
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melanieliests avatar

Ein bezauberndes Kinderbuch über das "Anders sein", Integration und das Geben und Nehmen in einer wahren Freundschaft.

S

ein eindringliches Buch

Alle 14 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Wunder der wilden Insel"

Preisgekrönt und bezaubernd: ein moderner Klassiker
Als das Robotermädchen Roz erstmals die Augen öffnet, findet sie sich auf einer wilden, einsamen Insel wieder. Wie sie dorthin gekommen ist und warum, weiß sie nicht. Das Wetter und ein wilder Bär setzen ihr übel zu, und Roz begreift, dass sie sich ihrer Umgebung anpassen muss, wenn sie überleben will. Also beobachtet sie, erlernt die Sprache der Tiere und entdeckt, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie weiterbringen. Viele würden das Blechmonster zwar am liebsten verjagen, aber Roz gibt nicht auf. Sie zieht ein Gänseküken auf, und endlich fassen die Tiere Vertrauen. Als Roz dann in großer Gefahr schwebt, stehen sie ihr als Freunde bei.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570164839
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:25.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.09.2017 bei Der Audio Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein bezauberndes Kinderbuch über das "Anders sein", Integration und das Geben und Nehmen in einer wahren Freundschaft.
    Home is where the heart is

    kostenloses Rezensionsexemplar | http://youtube.com/melanieliest

    Inhalt

    Ein Schiff, das eine Vielzahl von Robotern geladen hat, gerät in einen Hurrikan und sinkt. Die geladene Fracht stürzt ins Meer, unter anderem auch Roz, das Robotermädchen. Die Kiste, in der sie sich befindet, ist jedoch die einzige, die unversehrt bleibt. Alle anderen zerschellen an der Bergwand der Insel. Dieses Schauspiel wird von einigen Ottern beobachtet. Neugierig machen sie sich auf den Weg zur Kiste, um nachzusehen, was sich darin befindet. Beim Durchwühlen der Schaumstoffkügelchen betätigen sie aus Versehen den Ein-Knopf und Roz wird hochgefahren. In Computermanier stellt sie sich vor. Doch die Otter glauben sofort, sie haben es mit einem Monster zu tun und ergreifen die Flucht. Roz hingegen versucht, sich auf der Insel zurechtzufinden, die anscheinend ihre Heimat ist. Und so beobachtet sie die Tiere und lernt von ihnen. Dies gestaltet sich allerdings nicht immer einfach - denn Roz ist einfach anders als alle anderen Inselbewohner. Deswegen distanzieren sich die Tiere von ihr und bleiben skeptisch. Aber auch sie müssen irgendwann feststellen, dass das "Monster", wie sie es nennen, vielleicht doch gar keines zu sein scheint.

    Allgemeines

    Besonders gut hat mir gefallen, dass dieses Buch dem jungen Leser viel vermittelt. Es ist eine Geschichte über das "Anders sein" und den Umgang mit jemanden, der einfach nicht so aussieht, wie man selbst. Dabei spielt nicht nur eine Rolle, welche Vorurteile man aktiv hat, sondern wie man sich auch unterbewusst dabei verhält.

    Auch das Thema "Patchwork Familie" wird im entferntesten aufgegriffen und der offene Umgang mit Kindern.

    Außerdem macht es sehr viel Spaß zuzusehen, wie sich Roz nach und nach ihrem Umfeld anpasst und sich darin immer mehr weiterentwickelt. So kann man ihre Verwandlung vom Außenseiter bis hin zum Vollwertigen Mitglied der Inselfamilie hautnah miterleben.

    Das Ende hat mich sehr bewegt. Ich musste fast ein Tränchen verdrücken, weil ich die Charaktere sehr lieb gewonnen habe und das Buch nicht so endet, wie ich es jetzt von einem Kinderbuch erwartet habe.

    Schreibstil

    Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Das Buch ist für eine Zielgruppe ab 10 gedacht und dafür ist es auch ausgerichtet. Man fliegt durch die kurzen Kapitel nur so durch und die Bilder sind wunderschön (in schwarz/weiß) illustriert.
    Es hat sehr viel Freude gemacht dieses Buch zu lesen und sich nebenher die sehr süß gestalteten Bilder anzusehen.

    Charaktere

    Roz ist ein Robotermädchen und lernt deshalb schnell. Sie kann sich alles merken und gespeicherte Daten aus ihrem Computer abrufen. Eigentlich ist sie nicht dafür konzipiert, Gefühle zu empfinden, was an der ein oder anderen Stelle im Buch klar wird und eine tolle Situationskomik hervorruft. Andererseits nimmt sie aber immer mehr menschliche bzw. animalische Züge an, je mehr sie sich den Inselbewohnern annähert und von ihnen lernen kann.

    Die Inselbewohner sind anfangs sehr skeptisch gegenüber Roz. Sie nennen sie ein Monster und distanzieren sich von ihr, weil sie Angst vor ihr haben. Als sie jedoch merken, dass Roz gute Absichten hat und ihnen auch bei der ein oder anderen Aufgabe aus dem täglichen Leben helfen möchte, verlieren sie ihre Skrupel und lassen das Robotermädchen immer mehr an ihrem Leben teilhaben.

    Fazit

    Ein tolles Kinderbuch, bei dem sogar Erwachsene noch etwas lernen können. Nicht nur eine Thematik aus dem täglichen Leben wird hier aufgegriffen und kindgerecht verpackt. Die wundervollen Illustrationen runden das Ganze ab.

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    Sabine_Hartmannvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: ein eindringliches Buch
    Roboter mit Herz und Verstand

    In einem heftigen Sturm sinkt ein Schiff, das mit einer Ladung deaktivierter Roboter in Kisten beladen ist. Eine Kiste wird so glücklich geöffnet, dass Tiere den Roboter (versehentlich) aktivieren können. Der Roboter nennt sich selbst ROZ und beginnt, seine bzw. ihre (sie versteht sich als weiblich) Umgebung zu erforschen. Doch das stellt sich als ziemlich schwierig heraus, zudem stehen die Tiere dieser Insel ihr ablehnend gegenüber und versuchen, sie zu vertreiben. Das gelingt ihnen nicht, stattdessen versucht Roz, auf der Insel heimisch zu werden. Sie hört zu, lernt die Sprache der Tiere. Da sie nicht wirklich etwas übel nehmen kann und nicht darauf programmiert ist, Lebewesen zu gefährden, erkennen die Tiere nach und nach, dass sie doch kein Monster ist.

    Dann geschieht ein Unfall und Roz übernimmt Verantwortung, indem sie ein Gänseküken adoptiert. Mit seiner Hilfe lernt sie viel, wird langsam akzeptiert und ein wertvolles Mitglied der Tierwelt auf der Insel, bis andere Roboter kommen, um sie zu bergen.

    Peter Brown hat sechs Jahre an diesem Buch gearbeitet und auch die Zeichnungen dazu selbst erstellt. Sie haben einen ganz eigenen Stil und passen wunderbar zu der beinahe trockenen Sprache, Brown verwendet viele kurze Sätze. Beschreibt alles kurz und knapp, aber doch mit viel Atmosphäre und Herz. Die einzelnen Kapitel sind ebenfalls recht kurz und eignen sich so gut zum abendlichen Vorlesen vor dem Schlafengehen.

    Die Leserinnen und Leser sind immer ganz nah bei Roz und erleben mit, wie sie sich vom vorprogrammierten Roboter zu einem wertvollen Mitglied der Inselbevölkerung entwickelt. Dabei wird die Wildheit der Wildnis durchaus dargestellt, sodass hier kein süßes Bild von knuddeligen Tieren und ihren Lebensbedingungen gezeichnet wird.

    Insgesamt handelt es sich um ein eindringliches Buch, das erzählt, wie ein Außenseiter sich integriert, Verantwortung übernimmt, nicht locker lässt, seine Aufgabe ernst nimmt und an ihr wächst. Das Buch eignet sich zum Vorlesen, aber auch zum ersten selber Lesen.

     

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    killmonotonys avatar
    killmonotonyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Familie, wunderschön illustriert und meisterhaft erzählt.
    Rezension: Das Wunder der wilden Insel

    Auf Instagram habe ich dieses wunderschöne Buch schon des öfteren gesehen und so zog es über kurz oder lang dann doch noch bei mir ein. Nachdem ich erst neulich das Kinderbuch „Pax“ von Sara Pennypacker gelesen hatte und doch ein sehr berührendes Leseerlebnis hatte, war ich diesem Buch nicht mehr so abgeneigt. Die Geschichte, die Peter Brown mit dem „Wunder der wilden Insel“ erzählt, ist spannend und neu: Ein Schiff erleidet Bruch. An Land gespült werden einige Kisten mit Robotern, von denen jedoch nur eine die holprige Anreise übersteht. Neugierige Inselbewohner inspizieren die Box und betätigen dabei versehentlich den „An“-Knopf. So wird das Robotermädchen Roz aus ihrem Schlaf geweckt und findet sich nun völlig abgeschieden auf einer kleinen Insel wieder. Doch allein ist sie nicht, denn hier wohnen zahlreiche Lebewesen, vom Hasen über den Fuchs bis hin zum Bären. Die Tiere halten zunächst Abstand von dem „Monster“, das nie frisst und auch nicht ihre Sprache spricht. Da Roz kein Mensch ist und somit auch keine Gefühle hat (sollte man meinen!), schmerzt sie dieses Verhalten auch nicht, jedoch ist ihre Neugier geweckt und nachdem sie sich einige Zeit immer wieder anders getarnt hat, um sich an die Inselbewohner anzuschleichen, lernt sie allerhand neue Dinge, zum Beispiel die Sprache von jedem einzelnen tierischen Bewohner. Da sie sich nun verständigen kann, versucht sie erneut, Kontakt mit den Tieren aufzunehmen, die aber immer noch abweisend reagieren. Erst, als sie einigen der Anwohnern in Nöten hilft, wächst ihr Vertrauen in Roz. Als Roz eines Tages versehentlich ein Vogelnest zerstört, rettet sie das verbliebene heile Ei und behütet es, bis es schlüpft. Doch mit dem frisch geschlüpften Küken tun sich für sie ungeahnte Schwierigkeiten auf und Roz ist auf die Hilfe der Inselbewohner angewiesen, um ihre Mutterrolle erfolgreich auszufüllen.


    Roz hatte gemerkt, dass die Tiere sie umso mehr liebten, je wilder sie sich gab. Also bellte sie mit den Füchsen, sang mit den Vögeln und zischte mit den Schlangen. Sie tollte mit den Wieseln, sonnte sich mit den Eidechsen und sprang mit den Hirschen durch den Wald. Dieser Frühling war eine sehr wilde Zeit für den Roboter.


    Peter Brown erzählt in „Das Wunder der wilden Insel“ eine emotionale Geschichte, in der es um das Zurechtfinden in einer neuen Umgebung, das Finden neuer Freunde, das Kümmern um einander und um das Abschiednehmen geht. Doch nicht nur das, denn auch der Zusammenhalt in jeder Situation ist auch ein wichtiger Kernaspekt, der im späteren Verlauf des Buchs zu Tragen kommt. In einer wunderbar kindgerechten Erzählweise und -sprache baut der Autor hier eine kleine Welt auf, in der alle zusammenhalten müssen, um beispielsweise den Winter zu überstehen. Der Leser lernt nicht nur viele verschiedene Tiere näher kennen, sondern auch deren Verhaltensweisen und wie die vielen Tiere der Insel Puzzlestücke zu einem großen Ganzen sind, die das Leben auf der Insel erst funktionieren lassen. So bauen die Biber einen Damm, der alle Insulaner vor der Flut schützt, und andere sorgen mit ihrem Kot dafür, dass bestimmte Blumen und Beeren erst richtig blühen, sodass so Nahrung für alle entstehen kann. Jedes einzelne Tier in Browns Geschichte hat eine eigene Persönlichkeit. Ganz besonders schön finde ich die Beziehung von Roz und dem Entenküken Leuchtschnabel, die sich allen Widrigkeiten entgegensetzt und zu einem herzzerreißenden Ende hinführt.


    Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de

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    Katzyjas avatar
    Katzyjavor 10 Monaten
    Ein spannendes Abenteuer mit Herz

    Was passiert, wenn ein Roboter der die Zukunft einläuten soll auf einer verlassenen Insel landet und nicht weiß was er dort machen soll? Wie er am besten "lebt" um nicht kaputt zu gehen?! Genau diese Aufgabe wartet auf unser Robotermädchen Roz. Die Geschichte handelt um Mut, Liebe, Überleben, die Eigenheiten des Tierreichs, Erfindergeist, Einfühlvermögen und noch vieles mehr. Der Roboter entwickelt allmählich einen eigenen Verstand und versucht sich der Tierwelt so gut wie es eben geht anzupassen. Dabei passieren allerhand interessante Sachen. Nicht nur der Roboter muss von den Tieren lernen, sondern auch andersherum. Dabei wachsen alle zusammen über sich hinaus und sogar ein paar eher feindlich gesinnte Tiere ziehen an einem Strang. 
    Die Geschichte ist sehr spannend und zieht den Leser direkt in seinen Bann. Die Sprache ist leicht verständlich und die Kapitel sind überschaubar. Perfekt für den Leseanfänger. Es gibt keine "schwierigen Wörter" und ab und an gibt es auch ein Bild zu sehen. Die Bilder sind keine besonderen Meisterwerke aber ich finde trotzdem das sie sehr gut passen. Es wird deutlich wie wenig der Roboter Roz eigentlich in diese Welt mit Gras, Bäumen, Sand, Schnee und Stein passt.
    Ich denke das man durch das lesen der Geschichte lernen kann, das es egal ist wie verschieden man sich ist, das wichtigste ist andere mit ihren Eigenheiten zu akzeptieren und sich dafür zu interessieren sie besser zu verstehen. Nur so ist ein gutes Miteinander möglich. Gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig über seine Grenzen zu schauen.
    Das Ende ist offen, weshalb ich darauf hoffe, das es einen weiteren Band geben wird und wir so erfahren wie es mit dem netten Robotermädchen und seinen neuen Wilden Freunden weitergeht.

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    Eliza1991s avatar
    Eliza1991vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch übermittelt so viel – und ist für Groß und Klein geeignet.
    Wundervolle Gesichte mit mehr als einer Prise Liebe :)

    Was war die Freude groß, als der Postmann klingelte und uns dieses wirklich wunderschöne Buch erreichte. Mini war ganz aus dem Häuschen und wir lümmelten uns direkt in die Couch, um in diesem Prachtstück zu blättern. Zuallererst fiel uns natürlich die Aufmachung aus, die uns super gefiel. Auch die Illustrationen sind so schön und spiegeln die Geschichte toll wieder. Als ich las, dass diese ebenfalls vom Autor stammen, war ich natürlich noch faszinierter von diesem Werk. Am Wochenende sind wir nach Berlin gefahren und die gesamte Strecke haben wir gelesen und das Buch schneller beendet, als uns lieb war. Denn eigentlich wollten wir uns von Roz noch nicht verabschieden.

    "Brown hat einen Roboter kreiert, der die Herzen berührt" (Hallo München)

    Peter Brown erzählt mit einfachen Worten und in kurzen Kapitel, eine Geschichte, die so viel mehr ausdrückt und direkt ins Herz geht. Das Robotermödchen Roz ist uns in den 288 Seiten sehr ans Herz und man fiebert richtig mit ihr mit, wie sie sich auf der Insel zurechtfindet. Anfänglich sind die Tiere, die Bewohner der Insel, natürlich misstrauisch. Sie haben noch nie einen Roboter gesehen und für sie sieht Roz einfach seltsam aus. Darüber hinaus spricht Roz eine Sprache, die niemand verstehen kann. Aber das Robotermädchen lernt dazu - Sie lernt die Sprache der Tiere, passt sich Ihrer Umgebung an und das Vertrauen der Tiere wächst. Freundschaften entstehen und Roz ist ein vollwertiges Mitglied der Bewohner geworden. 


    "Ihr Tiere auf der Insel! Ihr müsst nicht erfrieren! Kommt zu mir in meine Wohnung, wo es sicher und warm ist!" 

    Das Buch übermittelt so viel - und ist für Groß und Klein geeignet. Freundschaft und das vorurteilsfreie Miteinander werden in einer wundervollen Art und Weise an den Leser (und Zuhörer :) ) gebracht. Wir waren begeistert und hoffen so sehr auf einen zweiten Teil. 
    Wir danken dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 

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    Buchperlenblogs avatar
    Buchperlenblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zauberhafte Geschichte mit wunderschönen Illustrationen, rund um das neue Leben einer Roboterdame
    Zauberhaft!

    „Ihr Tiere auf der Insel! Ihr müsst nicht erfrieren! Kommt zu mir in meine Wohnung, wo es sicher und warm ist!“ (S.182)


    Inhalt

    Ein Schiff, beladen mit Robotern in Kisten, sinkt vor der Küste einer wilden, unbewohnten Insel. Nur fünf Kisten werden an Land geschwemmt, nur eine zerschellt nicht an den Klippen. Als verspielte Otter die Kiste nähern, aktivieren sie durch Zufall den darin befindlichen Roboter: Roz.

    Von nun an führt Roz ihr Leben auf der wilden Insel, lernt die Sprache der Tiere. Doch sie muss einige Vorurteile aus dem Weg räumen, bevor sie sich heimisch fühlen kann.

    Rezension

    Peter Brown hat 6 Jahre an diesem Buch gearbeitet, Story und Illustrationen stammen aus seiner Feder. Die Geschichte rund um Roz, die Roboterdame könnte kaum herzerweichender sein. Anders als die anderen Tiere auf der Insel, wird sie von allen gemieden und als Monster betitelt. Doch Roz macht das nichts aus, sie ist ein Roboter, sie hat keine Gefühle. Oder doch? Auch wenn sie häufig gleichgültig reagiert, so merkt der aufmerksame Leser doch, dass sie sich die Bemerkungen zu Herzen nimmt. Sie versucht sich zu bessern, lernt Lebensweisen der Tiere, ihre Sprache und wird schließlich Adoptivmutter eines Gänsekükens. Dank Leuchtschnabel erfährt sie endlich, was Freundschaft bedeutet, denn die Tiere des Waldes beginnen, sie nun als weniger bedrohlich zu sehen, bis sie sich sogar zusammenschließen, um Roz zu retten.

    Dieses Kinderbuch erzählt eine Geschichte, die zu Herzen geht. Die von der Schönheit und Grausamkeit der Natur erzählt, kindgerecht und doch ist nicht alles geschönt. Unterbrochen werden die kurzen Kapitel durch wunderschöne Illustrationen, die das Geschehen unterstreichen. Auch erfährt der Leser viel interessantes aus dem Leben der Tiere, wie sie Häuser bauen, ob sie Winterschlaf halten, wie sie sich schützen. Mir wuchs Roz sehr ans Herz und das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

    Fazit

    Zum selber lesen, zum Vorlesen, für Kinder und solche im Herzen, für alle, die einem Roboter dabei Gesellschaft leisten wollen, zu entdecken, was Leben bedeutet. Zauberhaft!

    Bewertung im Detail

    Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

    Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

    Charaktere ★★★★☆ ( 4 / 5 )

    Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

    Emotionen ★★★★☆ ( 4 / 5 )

    = 4.4 ★★★★



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    TeleTabi1s avatar
    TeleTabi1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wie sich verschiedenartige Lebewesen einander annähern - mit Respekt und Toleranz und das Entstehen einer tollen Freundschaft
    Der Roboter und die Tiere

    Das Buch ist sehr schön gestaltet. Es ist sowohl äußerlich wie auch innen ein schöner Hingucker.
    Die schwarz/ weiß illustrierten Bilder im Inneren finde ich sehr schön, da sie viel Möglichkeit zur Interpretation lassen und die Kinder nicht festlegen in ihren Gedanken zu der Geschichte
    Der Autor hat einen tollen Schreibstil, der Kinder anspricht und der den Kindern ohne erhobenen Zeigefinger wichtige Wertvorstellungen wie Zusammenhalt, Freundschaft und Toleranz vermittelt.
    Es geht um das Zusammenleben verschiedenartigster Lebewesen, die alle ein gemeinsames Ziel haben – sich zu unterstützen und zu helfen und das Leben lebenswert zu machen.
    Roz die Roboterdame steht dabei für Andersartigkeit im Denken, Fühlen und im Aussehen und ist so übertragbar auf die uns umgebende Situation gerade auch sinnbildlich für die Flüchtlingssituation.
    Auch hier ist es wie in der Geschichte wichtig aufeinander zuzugehen, Geduld miteinander zu haben und respektvoll miteinander zu sein. Dann kann daraus eine gewinnbringende Freundschaft für alle entstehen.
    Man kann der Geschichte deutlich die Entwicklung und den Lernprozess von Roz nachspüren und auch wie die Tiere auf sie reagieren, mit ihr agieren und sich letztendlich auf sie einlassen.
    Richtig schön nachvollziehbar und schön gemacht, mit wunderbaren Protagonisten und Akteuren.
    Eine unterhaltende, spannende Geschichte mit viel Hintergrund.

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    Queenieofthenights avatar
    Queenieofthenightvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Kinderbuch mit kleinen Schwächen, hinter dem eine schöne Botschaft steckt!
    Rezension "Das Wunder der wilden Insel" von Peter Brown

    Das Wunder der wilden Insel ist ein Kinderbuch ab 10 Jahren, und als solches habe ich es auch gelesen und versucht zu bewerten. In der Geschichte geht es um die Roboterdame Rozzum, kurz Roz, die auf einer von Tieren bewohnten „wilden“ Insel strandet und sich nach und mit diesen auseinandersetzt und anfreundet. Es handelt sich dabei um eine wirklich süße Geschichte mit einigen tiefergehenden Stellen, die mir insgesamt sehr gut gefallen hat. Ich finde vor allem den Schreibstil des Autors sehr überzeugend und der Zielgruppe angepasst, aber nicht zu künstlich kindlich. Ich denke, dass junge Leser und Zuhörer der Geschichte siche gut folgen können. Auch die Botschaft, die sich hinter der Geschichte verbirgt, ist sehr schön. Es geht um Freundschaft trotz Andersartigkeit, um bedingungslose Liebe, um Hilfsbereitschaft und Toleranz. Das aber auf eine sehr subtile Weise, sodass es nicht wie eine Moralpredigt wirkt. Leider gab es für mich auch einige kleinere Schwächen, sodass ich das Buch mit insgesamt 3,5 guten Sternen bewerte. Ich fand dass es im Buch insgesamt einige Längen gab, die man sicherlich hätte kürzen können. Zudem hat mir das recht offene Ende nicht gefallen unter dem Aspekt dass es sich dabei um ein Kinderbuch handelt. Ich weiß, dass bald im Englischsprachigen Raum eine Fortsetzung erscheint, denke aber dass eine runde und abgeschlossene Geschichte für Kinder schöner wäre, auch wenn das Buch dann umfangreicher würde. Auch fand ich die Hauptperson der Buches, die Roboterdame Roz im Verlauf des Buches zu menschlich. Natürlich ist sie ein Roboter, der lernt und sich auf diese Weise mit den Tieren verständigt und anfreundet, aber in einigen Situationen zeigte sie Gefühle, die sie meiner Meinung nach als Roboter nicht hätte haben dürfen. Das Buch ist wunderschön aufgemacht, es sind viele tolle Bilder enthalten, die die Geschichte wunderschön illustrieren. Leider waren sie nicht farbig, wobei ich nicht weiß ob sie im Original auch schwarz-weiß waren. Trotzdem gefällt mir der Stil der Illustrationen sehr gut und die Bildet ergeben im Zusammenhang mit der Geschichte ein rundes Bild. Fazit: Trotz kleinerer Schwächen ist es ein wundervolles Buch, das sicherlich viele junge und alte Leser begeistern kann. Ich denke auch, dass bereits Kinder unter 10 dieses Buch lesen können. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung, die ich gerne lesen würde wenn sie erscheint.

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    EllaWoodwaters avatar
    EllaWoodwatervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super süß illustriertes Kinderbuch!
    Super süß illustriertes Kinderbuch!

    Es handelt sich zwar um ein Kinderbuch und passt damit nicht unbedingt in mein typisches Beuteschema, aber ab und zu muss man auch mal etwas Neues ausprobieren, oder? Wie schon gesagt, die Bilder sind der Hammer, einfach niedlich und sehr passend. Zumal sie alle vom Autor persönlich gezeichnet wurden.


    Das ganze Buch ist in einer sehr einfachen Sprache verfasst und damit absolut kindergerecht, wie ich finde. Empfohlen wird es ab 10 Jahren. Zuerst dachte ich, okay, ganz schön hoch angesetzt, denn ich habe mit zehn bereits Harry Potter gelesen. Aber zum einen ist ja nicht jedes Kind gleich und zum anderen kamen doch einige Szenen darin vor, die für jüngere Kinder wohl etwas brutal sein könnten. Immerhin handelte Roz wie ein Roboter, als ohne irgendeine Gefühlsregung. So nahm sie auch den Tod von Tieren neutral und ohne Trauer wahr. Wie gesagt, so etwas ist immer Ansichtssache, aber vermutlich ist das einer der Gründe, wieso der Verlag dieses Buch ab 10 Jahren empfiehlt.


    Die Kapitel sind schön kurz, eignen sich meines Erachtens damit wunderbar zum Vorlesen. Ein Kapitel fand ich besonders witzig. Darin ging es um die Gartenarbeit und das alle Tiere doch mal ihre Küttel dort absetzen sollten. Oh ja, ihr habt richtig gelesen. Es gab ein ganzes Kapitel nur für die Küttel der Tiere. Sehr amüsant, wirklich! ^^


    „Nach ein paar netten Gesprächen suchte jeder Nachbar seinen Platz, hinterließ seine Küttel und machte sich wieder auf. Jeder mit einem Lächeln im Gesicht.“


    Die Insel der wilden Tiere, S. 100.


    Ein weiterer Pluspunkt war die Hintergrundthematik, die das Buch von Peter Brown mitbringt. Es geht um die Akzeptanz des Unbekannten, darum, Neues kennen und lieben zu lernen. Es geht um Freundschaft, Loyalität und warum Eltern nicht immer blutsverwandt sein müssen, um gute Eltern zu sein. Mit dem Ende wiederum konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber wie gesagt, es hätte für mich einfach schöner sein können. Ich mag schöne Enden.


    FAZIT

    Insgesamt fand ich das Kinderbuch vom cbt Verlag gut. Es war süß illustriert und die Sprache kindergerecht. Ich persönlich finde es auch für Kinder unter 10 Jahren geeignet, trotz der ein oder anderen Schreckensszene. Das Ende hat mich nicht begeistert, obwohl es Platz für Fantasie lässt, was für Kinder ja nichts Schlechtes ist. Kurzum ein tolles Kinderbuch, dass ich so auf jeden Fall auch meinen Kindern geben würde.

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    jasimaus123s avatar
    jasimaus123vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wundervolle Geschichte für Jung & Alt!
    Wundervolle Geschichte!

    Nach einem Schiffsunglück wacht Roboter Roz in einer Kiste auf einer Insel gestrandet auf. Die Tiere auf der Insel fürchten sich vor dem seltsamen Monster, das so anders zu sein scheint als sie. Doch Roz lässt sich von der anfänglichen Feindlichkeit nicht vertreiben, sondern versucht ihnen mit Güte und Hilfsbereitschaft entgegenzutreten. Sie lernt ihre Sprache, zieht ein Gänseküken auf, baut ein kleines Häuschen und versucht Freundschaften zu schließen.

    Ich habe schon lange Zeit kein Kinderbuch mehr gelesen und ich bin sehr froh das ich es nun endlich einmal wieder getan habe. Mit einfachen, aber dennoch sehr wirkungsvollen Worten erzählt der Autor Peter Brown von dem Roboter Roz der zwar kein Mensch ist aber sehr menschlich denkt und fühlt. Sie wird anfangs von den Inseltieren gemieden und als "Monster" beschimpft, doch das gute Wesen des Roboters lässt sich dadurch nicht beirren. Trotz der Feindsehlichkeit bietet sie den Tieren ohne zu Zögern ihre Hilfe an und behandelt sie wie Freunde.

    Nicht nur junge Leser können aus diesem Buch sehr viel mitnehmen. Es enthält so viele mutmachende Botschaften, so dass ich mir wünschte ich hätte dieses Buch schon viel früher gelesen. Es zeigt einfach wie wichtig Freundlichkeit und Güte sind und das man immer mehr ist, als andere Leute über dich sagen. Ich denke Roboter Roz könnte ein großes Vorbild für viele Leser sein. Ich habe sie bereits ins Herz geschlossen und werde nun in Zukunft hoffentlich oft daran denken, das man immer entscheiden kann wer man sein möchte.

    Geschmückt ist das Buch nicht nur mit einem zauberhaften Cover, sondern auch mit Illustrationen in dem Buch. Sie sind in schwarz-weiß gehalten und unterstreichen das Leseerlebnis noch einmal zusätzlich. Der Stil ist schlicht und doch anziehend. Mir haben sie sehr gut gefallen! Rundum kann ich nur positiv über das Buch sprechen, da mich Peter Brown's Geschichte inspiriert und begeistert hat. Manche Bücher schaffen es einfach, dass ihr Buch ein angenehmenes Gefühl hinterlässt und das hat der Autor mit seinem Werk auf jeden Fall geschafft. Roz Geschichte ist wundervoll und berührend.

    FAZIT:
    "Das Wunder der wilden Insel" ist ein wundervolles Buch, dessen zauberhafte Geschichte mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Die Geschichte, die von Freundschaft, Akzeptanz und Hilfsbereitschaft erzählt, hat mich bewegt und fasziniert. Ich lege das Buch wirklich jedem, jung und alt, ans Herz!

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