Peter Burke

 4 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Die Renaissance, Was ist Kulturgeschichte? und weiteren Büchern.

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Peter BurkeDie Renaissance
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Die Renaissance
Die Renaissance
 (5)
Erschienen am 01.08.2009
Peter BurkeDie Renaissance in Italien
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Die Renaissance in Italien
Die Renaissance in Italien
 (4)
Erschienen am 01.09.2009
Peter BurkeWas ist Kulturgeschichte?
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Was ist Kulturgeschichte?
Was ist Kulturgeschichte?
 (5)
Erschienen am 19.01.2006
Peter BurkeAugenzeugenschaft
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Augenzeugenschaft
Augenzeugenschaft
 (2)
Erschienen am 23.02.2010
Peter BurkeKultureller Austausch
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Kultureller Austausch
Kultureller Austausch
 (2)
Erschienen am 26.09.2002
Peter BurkeDie europäische Renaissance
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Die europäische Renaissance
Die europäische Renaissance
 (3)
Erschienen am 15.03.2005
Peter BurkeDer Salatgarten für zuhause
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Der Salatgarten für zuhause
Der Salatgarten für zuhause
 (1)
Erschienen am 03.03.2016
Peter BurkeLudwig XIV.
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Ludwig XIV.
Ludwig XIV.
 (1)
Erschienen am 15.02.2009

Neue Rezensionen zu Peter Burke

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fredhels avatar

Rezension zu "Der Salatgarten für zuhause" von Peter Burke

Vitaminbomben im Winter
fredhelvor 2 Jahren


Der Untertitel "Schnell und einfach das ganze Jahr gesundes Grün ernten" in Verbindung mit den schlichten Alugrillschälchen als Titelbild hat mich neugierig gemacht. 
Der Autor Peter Burke ist mit Leib und Seele Indoor-Gärtner, das spricht aus jeder Zeile seines Buches.
Er verspricht mit einem täglichen Arbeitsaufwand von 15 Minuten Unmengen der unterschiedlichsten und schmackhaftesten Vitaminbomben für den Mittagstisch. 
Nun, ganz so einfach ist es nicht, denn man braucht doch schon einiges an Grundausstattung und es wird auch sicherlich einige Zeit dauern bis man den Dreh raus hat. Die Fotos von überquellenden Sprossenschalen und die leckeren Rezepte lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Anleitungen sind ausführlich und verständlich, mit guten Tipps für die Praxis und auch für die Bezugsquellen.
Es war schon interessant, das Buch zu lesen, aber ich befürchte, diese Anbaumethode ist für unseren Haushalt doch nicht geeignet.

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Sokratess avatar

Rezension zu "Ludwig XIV." von Peter Burke

Rezension zu "Ludwig XIV." von Peter Burke
Sokratesvor 6 Jahren

Peter Burke dokumentiert in diesem schmalen Buch, wie sehr bereits Ludwig der XIV. - der Sonnenkönig - auf mediale Präsenz und Selbstdarstellung angewiesen war. Relevant war Prunk, Protz und Allgegenwärtigkeit des Königs, damit sich jeder Untertan an ihn erinnern konnte - ob nun zu Lebzeiten oder nach seiner Amtszeit. Mediale Anwesenheit sicherte Loyalität und Rückversicherung im Volk. Das Buch arbeitet mit sehr vielen Abbildungen, die das Thema sehr anschaulich machen und konkrete Beispiele liefern.

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Rezension zu "Eyewitnessing" von Peter Burke

Rezension zu "Eyewitnessing" von Peter Burke
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren

Museen und Archive sind voll davon, doch die Wissenschaft orientiert sich lieber bevorzugt an Textdokumenten als an Bildern - und wenn Bilder verwendet werden, so würden diese nur ein Beiwerk sein, um Schlussfolgerungen besser begründen zu können. Der Kulturhistoriker Peter Burke führt in seinem Buch “Eyewitnessing. The Uses of Images as Historical Evidence” in einen relativ neuen Bereich der wissenschaftlichen Forschung ein - der Ikonographie als auch Ikonologie. Mit zahlreichen Beispielen und verschiedenartigen Kapiteln versucht Burke in Zeiten des von W. J. Mitchell ausgerufenen Pictorial Turns Ernsthaftigkeit in das visuelle Forschen zu bringen - inklusive Quellenkritik versteht sich. Bilder hatten schon vor dem Aufkommen der Fotografie Bedeutung, wenn auch nicht so breitenwirksam. So schufen Bilder eine gewisse Basis beim Entstehen von Revolutionen oder auch dann, um wie beispielsweise die kath0lische Kirche Analphabeten zu erreichen und die Predigten visuell noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Viele seiner Darstellungen beziehen sich auf damalige Gemälde, aber auch Statuen, Fotos und Skizzen, doch sind seine Hinweise auch heute noch gut auf Plakate oder Filmsequenzen anwendbar. In einem seiner Kapitel beschäftigt sich Burke mit Porträts von Herrschern, die bestimmten Praktiken folgten und mit Posen, Gestiken, Objekten und Symboliken mit einer ganz speziellen Bedeutung der damaligen Zeit aufgeladen wurden. So beziehen sich einige spätere “Machtmenschen” wie Stalin gerne auf das Napoleon-Bild von Jacques-Louis David, wo er die Hand in seine Weste steckt. Dann stellt sich immer wieder die Frage, wo eigentlich der Betrachter steht - blickt dieser zur dargestellten Person auf oder ist die Person doch eher in Augenhöhe mit der Bevölkerung visualisiert? Ja sogar Hintergründe erhalten eine Bedeutung, Landschaften und auch die Objekte darauf. Architektonische Abbildungen von Städten können völlig menschenleer dargestellt werden, aber auch - so wie heute - mit symbolischen Figuren von glücklichen Müttern mit Kindern bestückt sein. Handeschütteln, Bilder von sportlich joggenden oder mit dem Besen kehrende Politiker. Alles ist mit Bedeutung aufgeladen. Missverständnisse sind ohne Beachtung des Kontextes eines Bildes vorprogrammiert. In Eugene Delacroix’s Gemälde “Liberty Leading the People” ist beispielsweise ein Mann in Zylinder zu sehen, der heute eher zur Oberschicht gezählt wird, doch muss man dabei wissen, dass damals auch die Arbeiterschicht gerne diese Kopfbedeckung trug. Burkes Buch zeigt, wie vielfältig dieses Thema der Bilder eigentlich ist. Es geht um die Auswahl der Bilder mit bestimmten Absichten. Es geht um die nicht einfache Erforschung von Ungeschriebenem, wie sich die Menschen damals verhalten haben. Plötzlich stellen sich die Fragen, warum in der mittelalterlichen Kunst kaum Kinder vorkamen, warum scheinbar auch in Asien nur arbeitende Männer auf Gemälden dargestellt wurden, und wie das Andere und Fremde gezeigt wird. Ein spannendes Buch zu einem spannenden Thema.

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