Peter Burke

 4,1 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Die Renaissance, Was ist Kulturgeschichte? und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Burke

Peter Burke, geboren 1937, hat in Oxford studiert und ist seit 1978 Professor für Kulturgeschichte am Emmanuel College in Cambridge. Er ist einer der führenden Historiker der Gegenwart und hat zahlreiche Standardwerke insbesondere zur Kulturgeschichte des frühneuzeitlichen Europas und der Geschichte des historischen Denkens verfaßt.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Giganten der Gelehrsamkeit (ISBN: 9783803137029)

Giganten der Gelehrsamkeit

 (1)
Neu erschienen am 04.03.2021 als Hardcover bei Wagenbach, K.

Alle Bücher von Peter Burke

Cover des Buches Die Renaissance (ISBN: 9783803111203)

Die Renaissance

 (5)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches Die Renaissance in Italien (ISBN: 9783803135650)

Die Renaissance in Italien

 (4)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Was ist Kulturgeschichte? (ISBN: 9783518584422)

Was ist Kulturgeschichte?

 (5)
Erschienen am 19.01.2006
Cover des Buches Augenzeugenschaft (ISBN: 9783803126313)

Augenzeugenschaft

 (2)
Erschienen am 04.04.2019
Cover des Buches Kultureller Austausch (ISBN: 9783518121702)

Kultureller Austausch

 (2)
Erschienen am 26.09.2002
Cover des Buches Die europäische Renaissance (ISBN: 9783406527968)

Die europäische Renaissance

 (3)
Erschienen am 15.03.2005
Cover des Buches Giganten der Gelehrsamkeit (ISBN: 9783803137029)

Giganten der Gelehrsamkeit

 (1)
Erschienen am 04.03.2021
Cover des Buches Ludwig XIV. (ISBN: 9783803124128)

Ludwig XIV.

 (1)
Erschienen am 15.02.2009

Neue Rezensionen zu Peter Burke

Cover des Buches Giganten der Gelehrsamkeit (ISBN: 9783803137029)aus-erlesens avatar

Rezension zu "Giganten der Gelehrsamkeit" von Peter Burke

Draußen wie drinnen Genies
aus-erlesenvor 2 Monaten

Da ist man schnell dabei, wenn es darum geht Leonardo da Vinci als Universalgenie zu bezeichnen. Er war Maler, Bildhauer, Brückenbauer im herkömmlichen Sinn (ein beliebtes Spielchen bei Assessment-Centern) und und und. Dass er Zeit seines Lebens Schwierigkeiten hatte Latein zu schreiben, übersieht man dabei gern einmal. Doch es geht hier und in diesem Buch nicht darum die Götter des Wissenschaftsolymps vom Sockel zu stürzen, sondern darum einmal genau aufzuzeigen, dass eben nicht nur der Gelehrte aus dem toskanischen Vinci ein solcher Universalgelehrter war. 

Peter Burke geht mit dem ganz feinen Kamm durch die Archive der Welt und durchkämmt sie mit Akribie und Hingabe. Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass er seine Kapitel nicht nach Namen, sondern nach der Zeit aufbaut. So umgeht er den Stallgeruch des neuerlichen Versuches einmal „alle Universalgenies noch einmal aufzuzählen“, so dass jeder mit Zahlen und Daten um sich schmeißen kann, der eigentlich gar nichts von der Materie versteht. Wer also meint nach dieser Lektüre ALLE Genies aufzählen zu können, muss sich schon die Mühe machen auch zwischen den Zeilen zu lesen. Vielmehr bedarf es einer gewissen Vorbildung. Denn Burke verkneift es sich noch einmal kurze Abrisse der Biographien zum Besten zu geben. Er ordnet die Arbeit der Giganten der Gelehrsamkeit ein. Auch wenn man im Physikunterricht zum Beispiel mehr mit der Stirn auf dem Pult lag als den Blick gen Tafel zu richten, liest man sich schnell in einen Rausch. Denn wer sein Handwerk versteht, kann als Experte bezeichnet werden. Wer darüber hinaus sein Wissen auch noch einem breiten Publikum zugängig machen kann, rückt zweifelsfrei in die Nähe eines Genies. Somit haben wir es hier mit einem Genie zu tun, das über Genies schreibt! 

Peter Burke versteht es scheinbar mühelos seine in jahrzehntelangen Forschungen erbrachten Kenntnisse dem Leser näherzubringen. Seine Ausführungen gehen dabei über die pure Aufzählung und Einordnung der Genies und ihres Werkes hinaus. Peter Burke zieht Bilanz und wagt im Nachgang einen Ausblick auf das, was wir noch zu erwarten haben. Denn mit dem Ende der Renaissance, der Hochzeit der Universalgelehrten – das kann man unumwunden schon so behaupten – ist diese außergewöhnliche Spezies nicht ausgestorben. 

Es ist sicherlich nicht einfach heutzutage Universalgelehrte von Blendern zu unterscheiden. Die immense Flut von Informationen kann gar nicht so schnell verarbeitet werden. Wer in vergangenen Zeiten lesen konnte, hatte schon mal die unumstrittene Grundlage sich viel Wissen aneignen zu können. Dass wir heute noch von Pythagoras und da Vinci reden, ist kein Zufall. Sie waren oft die Ersten, die ihre Erfindungen anpriesen. Man kann an ihrem Ruf kratzen, aber der Lack wird deswegen noch lange nicht abfallen. Peter Burke legt der Schickt Glanz noch eine mehr als dicke Unterschicht Wissen bei. So scheint alles in einem noch helleren Licht.

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Cover des Buches Der Salatgarten für zuhause (ISBN: 9783706625975)fredhels avatar

Rezension zu "Der Salatgarten für zuhause" von Peter Burke

Vitaminbomben im Winter
fredhelvor 5 Jahren


Der Untertitel "Schnell und einfach das ganze Jahr gesundes Grün ernten" in Verbindung mit den schlichten Alugrillschälchen als Titelbild hat mich neugierig gemacht. 
Der Autor Peter Burke ist mit Leib und Seele Indoor-Gärtner, das spricht aus jeder Zeile seines Buches.
Er verspricht mit einem täglichen Arbeitsaufwand von 15 Minuten Unmengen der unterschiedlichsten und schmackhaftesten Vitaminbomben für den Mittagstisch. 
Nun, ganz so einfach ist es nicht, denn man braucht doch schon einiges an Grundausstattung und es wird auch sicherlich einige Zeit dauern bis man den Dreh raus hat. Die Fotos von überquellenden Sprossenschalen und die leckeren Rezepte lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Anleitungen sind ausführlich und verständlich, mit guten Tipps für die Praxis und auch für die Bezugsquellen.
Es war schon interessant, das Buch zu lesen, aber ich befürchte, diese Anbaumethode ist für unseren Haushalt doch nicht geeignet.

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Cover des Buches Ludwig XIV. (ISBN: 9783596123377)Sokratess avatar

Rezension zu "Ludwig XIV." von Peter Burke

Rezension zu "Ludwig XIV." von Peter Burke
Sokratesvor 9 Jahren

Peter Burke dokumentiert in diesem schmalen Buch, wie sehr bereits Ludwig der XIV. - der Sonnenkönig - auf mediale Präsenz und Selbstdarstellung angewiesen war. Relevant war Prunk, Protz und Allgegenwärtigkeit des Königs, damit sich jeder Untertan an ihn erinnern konnte - ob nun zu Lebzeiten oder nach seiner Amtszeit. Mediale Anwesenheit sicherte Loyalität und Rückversicherung im Volk. Das Buch arbeitet mit sehr vielen Abbildungen, die das Thema sehr anschaulich machen und konkrete Beispiele liefern.

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