Peter Buwalda

 4,2 Sterne bei 97 Bewertungen
Autor von Bonita Avenue, Otmars Söhne und weiteren Büchern.
Autorenbild von Peter Buwalda (© Mikel Buwalda)

Lebenslauf von Peter Buwalda

Peter Buwalda, 1971 in Brüssel geboren, arbeitete für eine Musikzeitschrift, bevor er seinen ersten Roman Bonita Avenue schrieb und freier Schriftsteller wurde. Für neun Preise nominiert, darunter die wichtigsten niederländischen Literaturpreise, wurde der Roman mehrfach ausgezeichnet. Peter Buwalda lebt in Haarlem.

Alle Bücher von Peter Buwalda

Cover des Buches Otmars Söhne (ISBN: 9783498001759)

Otmars Söhne

 (35)
Erschienen am 18.05.2021
Cover des Buches Otmars Söhne (ISBN: B0882Y5LKD)

Otmars Söhne

 (0)
Erschienen am 18.05.2021
Cover des Buches Bonita Avenue (ISBN: 9783837120523)

Bonita Avenue

 (3)
Erschienen am 25.02.2013
Cover des Buches Bonita Avenue (ISBN: 9781782270713)

Bonita Avenue

 (59)
Erschienen am 04.06.2015

Neue Rezensionen zu Peter Buwalda

Cover des Buches Otmars Söhne (ISBN: 9783498001759)G

Rezension zu "Otmars Söhne" von Peter Buwalda

Spannende Familiengeschichte
Gundi57vor 8 Monaten

Das Cover von diesem Roman fand ich leider etwas enttäuschend .
Es ist einfach nichtssagend und langweilig.
In diesem Buch handelt es sich um eine Familiengeschichte .
In der Patchworkfamile spielt klassische Musik eine große Rolle .
Die Geschichte der verschiedenen Protagonisten werden erzählt und verfolgt.
Es gibt Zwiste und Streitereien wie sie heute in jeder Familie vorkommen können.
Diese werden aber etwas in die Länge gezogen.
Es wird geschrieben in Vergangenheit und Zukunft , was manchmal für den Leser etwas schwierig ist um zu folgen.
Ludwig, der sich früher Dolf nannte arbeitet für eine Erdölfirma.
Dort im fernen Russland glaubt er seinen Vater wieder zu erkennen.
In einen Schneesturm trifft er auch eine frühere Mitbewohnerin wieder.
Ob sie auch eine wichtige Rolle spielt ?
Man darf gespannt sein ob dies der Fall ist und wie die Geschichte weitergeht.


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Cover des Buches Otmars Söhne (ISBN: 9783498001759)Caro_Lesemauss avatar

Rezension zu "Otmars Söhne" von Peter Buwalda

Machtspiele
Caro_Lesemausvor einem Jahr

Die Bewertung dieses Buches ist nicht einfach. Es ist ein komplexer Roman, der neben dem Familiengeflecht um den Protagonisten Ludwig auch in erheblichem Umfang die Geschichte von Isabelle, die mit Ludwig eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, enthält. Die beiden haben immer noch mehr gemeinsam, als sie glauben und wissen. Gespickt mit Situationskomik und herrlichen "Fremdschäm"-Momenten, finden sich dennoch immer wieder bizarre (Sex-)Szenen, die die Exzentrik der Charaktere unterstreichen und in erheblichem Maß dazu beitragen, dass dieses Buch so komplex und schwierig zu bewerten ist. Die Sprache ist häufig derb und in den Sexszenen wird nicht an Details gespart (an dieser Stelle vielleicht zur besseren Einordnung: Ich bin keine Leserin erotischer Romane). Die Länge hatte mich zunächst etwas abgeschreckt, aber Buwalda schafft es, für meinen Geschmack durchweg spannend zu erzählen. Die Geschichte ist stellenweise so skurril, dass man einfach gern mehr Hintergründe erfahren möchte. Spannend ist auch, dass Ludwigs und Isabelles Geschichte auch nach diesen mehr als 600 Seiten noch nicht zu Ende erzählt ist. Die Ankündigung einer Trilogie dieser sehr andersartigen Familienchronik macht definitiv Lust auf mehr!

Triggerwarnung: sexualisierte Gewalt.

Fazit:

Skurriler Roman, der eine gute Mischung aus Exzentrik, Ernsthaftigkeit und Komik bietet.  Die noch nicht abgeschlossene, komplexe Geschichte lässt auf die nächsten zwei Teile hoffen.

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Cover des Buches Otmars Söhne (ISBN: 9783498001759)Michael_Blums avatar

Rezension zu "Otmars Söhne" von Peter Buwalda

Sechshundertzwanzig Seiten Lesegenuss!
Michael_Blumvor einem Jahr

Es braucht schon einmal ein wenig Überwindung, zu einem sechshundertzwanzigseitigen Wälzer zu greifen - und das in dem Wissen, dass es sich um den ersten Band eines auf drei Bände angelegten Werkes mit offenbar insgesamt 111 Kapiteln handelt; zwar startet Peter Buwaldas Roman 'Otmars Söhne' mit dem Kapitel 111, es wird aber nicht 'rückwärts erzählt'. Ein Buch, bei dem man konzentriert am Ball bleiben muss, weil sich oft unvermittelte Zeitsprünge mitten in den Kapiteln ereignen. Und der erste Teil ist am Ende auch nicht in irgendeiner Weise 'rund' oder mit einem 'cliffhanger' versehen... es könnte im hoffentlich bald erscheinenden zweiten Band einfach so weiter gehen. Das Buch überzeugt durch seine Sprachgewalt - eine lohnenswerte Anstrengung also. Die meisten Figuren sind irgendwie düstere Mängelwesen, von ihrer Biographie (an-) getrieben, mit Licht- und Schattenseiten ausgestattet. Genial, wie Buwalda zwischenmenschliche Beziehungen seziert und auch nicht davor zurückschreckt de Sade artige sexuelle Exzesse zu beschreiben, ohne dabei obszön-voyeuristisch zu werden. Das Zusammenspiel der Figuren ist genial komponiert - Gegenparts, die sich im Weltgeschehen die Waage halten. ("Eine hübsche pseudowissenschaftliche Theorie, fand sie, die Vorstellung, dass jeder Mensch ein unsichtbares Anti-Du hatte, das die Schöpfung im Gleichgewicht hielt, einen Erdball mit lauter Gegenfüßlern.") Und Sätze wie der folgende, müssen ja erst einmal zur Welt gebracht werden: "Was also machte sein Gehirn, dieses tragbare Weltall, in dem Freuden und Ängste ihre elliptischen Bahnen ziehen?" Ja, ich hatte beim Lesen tatsächlich das Gefühl, das Gehirn des Autors sei ein 'tragbares Weltall' - zumindest aber scheint Buwalda sich in einen wahren Rausch geschrieben zu haben. Unbedingt lesen!      

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Gespräche aus der Community

Lesen Sie mit uns den Debütroman der neuesten literarischen Entdeckung der Niederlande!

Was, wenn die eigenen Kinder sich gegen einen wenden? Joni Sigerius, Stieftochter eines angesehenen Mathematikers und Rektors einer holländischen Universität, hat zusammen mit ihrem Freund Aaron ein Unternehmen aufgezogen, das sie vor anderen lieber geheim halten will. Als es auffliegt, fliegt in der Stadt Enschede, in der die Familie lebt, auch eine Feuerwerksfabrik in die Luft. Für Siem Sigerius, den Stiefvater, schlägt das plötzliche Wissen ein wie eine Bombe, erschüttert den Boden, auf dem er vermeintlich mit beiden Beinen steht. Da im Sommer desselben Jahres auch noch sein Sohn aus der Haft entlassen wird, bleibt in der Familie kein Stein mehr auf dem anderen, denn: Ist Nähe ein Garant dafür, dass man einander auch vertraut?

«Bonita Avenue» – benannt nach einer Straße in Kalifornien, wo die Familie in früheren Jahren glücklich lebte – ist ein mitreißender, reich nuancierter, kraftvoll-bildhafter Roman über das Auseinanderbrechen einer Patchwork-Familie, über einen Vater, dessen Kinder die Erwartungen, die er an sie stellt, durchkreuzen, über Familiengeheimnisse, Wahrheit und Lüge, Schein und Sein.

Um schon einmal vorab in den 640 Seiten langen Roman «Bonita Avenue» hinein zu schnuppern, finden Sie hier eine kurze Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Buwalda_Bonita_Avenue.pdf

Wir suchen 20 interessierte Testleser, die das Romandebüt des niederländischen Autors Peter Buwalda mit uns gemeinsam lesen, diskutieren und rezensieren möchten!

Schreiben Sie uns, warum Sie unbedingt an dieser Leserunde teilnehmen möchten und bewerben sich damit bis einschliesslich Dienstag, den 12. Februar 2013 im Unterthema "Bewerbung für die Leserunde" für ein Testexemplar.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und eine tolle Leserunde!

217 Beiträge
Buchfan276s avatar
Letzter Beitrag von  Buchfan276vor 9 Jahren
Ganze zwei Monate nach der Verlosung geht endlich auch meine Rezension online. Es tut mir so leid, dass es so lange gedauert hat. Aber dadurch, dass das Buch eben nicht nur so für zwischendurch ist, hat das Lesen bei mir recht lang gedauert. Jetzt ist die Rezi aber da und hier einsehbar: http://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Buwalda/Bonita-Avenue-1007835672-w/rezension/1037499630/ Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte.

Zusätzliche Informationen

Peter Buwalda im Netz:

Community-Statistik

in 146 Bibliotheken

von 16 Lesern aktuell gelesen

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