Peter Buwalda

 4.5 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Bonita Avenue, Bonita Avenue und weiteren Büchern.
Peter Buwalda

Lebenslauf von Peter Buwalda

Peter Buwalda, 1971 in Brüssel geboren, arbeitete für eine Musikzeitschrift, bevor er seinen ersten Roman Bonita Avenue schrieb und freier Schriftsteller wurde. Für neun Preise nominiert, darunter die wichtigsten niederländischen Literaturpreise, wurde der Roman mehrfach ausgezeichnet. Peter Buwalda lebt in Haarlem.

Alle Bücher von Peter Buwalda

Bonita Avenue

Bonita Avenue

 (53)
Erschienen am 01.10.2014
Bonita Avenue

Bonita Avenue

 (3)
Erschienen am 25.02.2013
Bonita Avenue

Bonita Avenue

 (0)
Erschienen am 25.02.2013
Bonita Avenue

Bonita Avenue

 (0)
Erschienen am 13.01.2015

Neue Rezensionen zu Peter Buwalda

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Rezension zu "Bonita Avenue" von Peter Buwalda

Vom Scheitern und seinen Konsequenzen
Babschavor 2 Jahren


Simon "Siem" Sigerius ist die Hauptfigur dieses Buches. Er ist verheiratet, als Rektor einer privaten Universität im niederländischen Enschede eine angesehene Persönlichkeit mit eloquentem Auftreten, brillant vernetzt, ein Mathegenie und als ehemaliger Landesmeister im Judo dabei mit beiden Beinen fest im Leben stehend. Sollte man zumindest glauben. Aber genau so ist es eben nicht. Er ist eine innerlich zerrissene, von seinen Dämonen und Obsessionen gequälte Person, geprägt von einem lieblosen Elternhaus und geschlagen mit einem hochkriminellen Sohn aus erster Ehe, dem er seinen eigenen unbezwingbaren Hang zum Jähzorn vererbt hat und der schon in jungen Jahren wegen Totschlags zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wird. Auch seine Ehe steht unter keinem guten Stern. Entfremdung auf allen Ebenen, Unverständnis und Sprachlosigkeit sind die langjährigen Folgen völlig unterschiedlicher Lebensentwürfe und Persönlichkeiten der Eheleute Sigerius. Und dann ist da noch Joni, die ältere seiner beiden Stieftöchter, eine ganz spezielle junge Frau, die sich mit Aaron, einem Fotografen aus Utrecht anfreundet und konsequent ihre eigenen undurchschaubaren Ziele verfolgt. Just als Siem die Chance erhält, niederländischer Wirtschaftsminister zu werden, wird sein Sohn, der nur noch auf Rache sinnt, aus der Haft entlassen. Und Siem erfährt durch Zufall, in welcher Parallelwelt des Internets Joni und ihr offensichtlich schizophrener Freund unterwegs sind, um dort das große Geld zu machen. Damit gerät die gesamte Familie vollständig ins Wanken und auf eine unaufhaltsame Schussfahrt Richtung Abgrund.

Keine leicht zu goutierende Kost, die Buwalda hier auf hunderten zumeist fesselnden Seiten präsentiert. Permanente wahllose Zeitsprünge mit Vor- und Rückblenden über Jahrzehnte erfordern einen konzentrierten Leser, der das zunächst undurchschaubare Puzzle erst nach und nach selber zu einem verzwickten, verschachtelten, packenden Familiendrama zusammensetzen muss. Während die weiteren Protagonisten weitgehend gesichtsloses Beiwerk bleiben, konzentriert sich der Autor auf wenige Hauptpersonen und vernetzt geschickt deren Schicksalswege. Jeder ist hier genauso Opfer wie Täter, schuldig wie unschuldig, schicksalsgetrieben wie eiskalt berechnend, womit man als Leser mit seinen doch eher begrenzten Sympathien dann immer wieder hin und her springt. Trotz vieler bewusst gesetzter Autorenkniffe und Handlungsstränge erscheint die ganze Geschichte, vielleicht abgesehen von dem zuletzt überbordenden showdown, schlüssig und glaubhaft und bleibt damit durchgängig interessant und überzeugend. Insbesondere die Hauptperson brennt sich dem Leser in ihrer ganzen komplizierten Vielschichtigkeit und Problematik förmlich ein. Man ist echt froh, von einem solchen Scheißleben, wie es dieser bestimmt ist, verschont zu sein.

Insgesamt ein genauso starkes wie düsteres Buch, das man besser in der intensiven Stille eines nächtlich abgedunkelten Zimmers als in der Beliebigkeit des ÖPNV genießen sollte.

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Rezension zu "Bonita Avenue" von Peter Buwalda

Das fatale Ende aller Lügen
franzzivor 5 Jahren

Gegen die Protagonisten in Peter Buwaldas "Bonita Avenue" sind die Buddenbrooks von Thomas Mann eine schrecklich nette Familie. Diese Protagonisten, der Vater und angesehene Universitäts-Professor, seine Stieftochter, deren langjähriger Freund - und das dunkelschwarze Schaf, der leibliche Sohn aus erster Ehe, erleben eine zerstörerische Hölle aus Lügen, versteckten Neigungen, Hass und Tragik, die einen umhaut. 

In der Hörbuchfassung leihen drei große Schauspieler der Geschichte ihre großartigen Stimmen. Axel Milberg, Susanne Wolff und Benno Fürmann schlüpfen in die Rolle von Familienoberhaupt Siem Sigerius, der eiskalten (weil traumatisierten) Joni Sigerius und des völlig kaputten und dem Wahn verfallenen Ex-Freundes Aaron. 

An den Anfang stellen sie ein riesiges Netz aus Fragezeichen: Warum ist Aaron so verrückt geworden, dass er monatelang zugedröhnt in der Psychiatrie saß? Warum ist Joni Hals über Kopf vor ihrer Familie aus den Niederlanden geflohen und redet mit keinem mehr? Und was ist mit Siem Sigerius passiert, von dem alle nur in der Vergangenheitsform sprechen? Und was ist mit dem verstoßenen Sohn Wilbert, der schon als Kind nicht mehr zu retten schien, der den Verlust des Vaters, der ihn für eine andere Familie verließ, nie verkraftet und der schließlich zum Mörder wird?!

Dann dröselt sich das Geflecht aus Lügen, fatalem Schweigen, Familiengeheimnissen, Scham und Verlust langsam auf - eine kaum erträgliche Auflösung. Trotz der ruhigen und oft emotionslos klingenden Vorlesestimmen entfaltet diese Geschichte eine große Sogkraft. Man will wissen, wie das alles passieren konnte, woher die Verletzungen stammen, die Zerrüttungen, warum der Vater, der so beliebt war und dem alles zu gelingen schien, den Freitod wählte? Man kann nicht aufhören und legt wie gebannt immer die nächste der 12 Audio-CDs ein, bis man schließlich die ganze Geschichte kennt, vor dem Scherbenhaufen steht, den nur der Zuhörer (oder Leser) von Buwaldas Roman kennt. Denn die drei Erzählperspektiven ergeben nur zusammen ein Bild, jedem einzelnen der drei Erzähler fehlt ein wichtiges Puzzleteil. Man möchte fast behaupten: Und das ist auch besser so. 

Es erscheint schier unmöglich, dass ein paar Lügen, ein paar aufgeschobene Aussprachen und ein falsches Geständnis an anderer Stelle so eine fatale Wirkmacht entfalten und eine scheinbar glückliche Patchwork-Familie für immer zerstören. Und doch erzählt Peter Buwalda diese Geschichte absolut glaubhaft, sie wirkt kein bisschen konstruiert. Und er schildert sie in einer erschreckenden Unaufgeregtheit. Die komplizierte Struktur aus mehreren Erzählperspektiven und darin verwobenen Rückblenden bis in die Kindheit des Vaters funktionieren einwandfrei und ist kein bisschen verwirrend. Ein Kunststück, das nicht nur Buwalda selbst gelingt, sondern auch den Machern der gekürzten Hörbuchfassung.

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Rezension zu "Bonita Avenue" von Peter Buwalda

Ein Familien-Albtraum
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Siem Sigerius ist zweifacher Judomeister und ein Mathematik-Genie. Das merkt er aber erst, als ein Unfall seine Judokarriere beendet. Er studiert Mathematik, geht ans MIT und bekommt sogar die Field-Medaille für Mathematik verliehen. Aus den USA zurückgekehrt wird er rector magnificus an einer niederländischen Provinz-Universität, der Lubantia. Als Person ist er eine Lichtgestalt, der Exsportler mit den Blumenkohlohren und dem ungewöhnlichen Tattoo. Er ist beliebt und angesehen bei allen, bei Studenten und Wissenschaftlern gleichermaßen. Und auch seine Familie kann sich sehen lassen. Seine Frau Tineke, die für ihren erfolgreichen Mann alles zurückstellt, kümmert sich liebevoll um die Familie und schreinert nebenbei Möbel. Seine beiden Töchter, Joni und Janis, sind intelligent und begabt. Joni ist zudem bildschön und sehr ehrgeizig. Sie ist mit Aaron zusammen, der in der Familie ein und aus geht. Aaron verehrt Siem. Die beiden trainieren zusammen Judo und hören gemeinsam Jazz. Siem ist für ihn ein Vorbild in jeder Beziehung. Aaron sieht sich bereits als seinen Schwiegersohn und Joni als die Mutter seiner Kinder. Die Familie Sigerius wohnt in einem Bauernhaus am Rand des Campus,...


...einem weiß verputzten, komplett umgebauten Domizil, das so attraktiv war, dass Passanten spontan »Sollten Sie irgendwann einmal umziehen«-Zettel durch den Briefschlitz in der dunkelgrünen Eingangstür warfen.


Die perfekte Familienidylle, so scheint es. Aber die Wahrheit sieht ganz anders aus. Joni und Aaron betreiben gemeinsam eine Sex-Website, mit Joni als Hauptdarstellerin. Die beiden sind bereits Millionäre mit dieser Site geworden und besitzen unter anderem eine Luxus-Yacht, die im Mittelmeer auf sie wartet. Ganz dumm ist, dass Siem sich in eine seiner Studentinnen verliebt hat und wegen unerfüllter Sehnsucht ein zahlender Besucher gerade jener Website wird. Wegen veränderter Haar- und Augenfarbe bei Joni schiebt er die Erkenntnis, dass seine Tochter im Porno-Business ist, erst mal von sich. Aber der Verdacht nagt weiter an ihm. 

Er hat auch noch ganz andere Probleme: Beruflich steht ein Karrieresprung für ihn an, er soll Wissenschaftsminister werden. Klar, dass eine Tochter, die Porno-Queen ist, nur schlecht in seine Pläne passt. Doch dann wird auch noch Wilbert, sein ungeliebter Sohn aus seiner ersten Ehe mit einer Alkoholikerin, vorzeitig aus der Haft entlassen, wo er wegen Totschlags jahrelang einsaß. Der ist auf seinen Vater und dessen Familie gar nicht gut zu sprechen. Hat man ihm doch immer sehr deutlich gezeigt, dass er nicht in diese Familie gehört und passt. Seine Verbrecherkarriere begann vermutlich mit einer Falschaussage von Joni, durch die er zum ersten Mal verurteilt und eingesperrt wurde. 

Dann explodiert die Feuerwerkskörper-Fabrik in Enschede und Aarons Haus wird für eine Zeit unbewohnbar. So bleiben er und Joni vorübergehend im Bauernhaus, die ganze Familie hockt aufeinander. Die im Geheimen schwelenden Konflikte kommen nun ans Licht und dann meldet sich auch noch Wilbert...


Das Buch ist ein Pageturner, einmal angefangen, konnte ich es kaum noch weglegen. Was alles ganz harmlos beginnt, spitzt sich immer mehr zu und endet schließlich in einem Fiasko. Tatsächlich wird in dem Buch sogar noch eine Leiche zersägt. Das kann man am Anfang des Buches überhaupt nicht vermuten. 


Die Geschichte wird rückblickend und aus den Perspektiven der drei Hauptfiguren Siem, Joni und Aaron erzählt. Zwischen den einzelnen Figuren und zwischen Gegenwart und Vergangenheit springt das Buch in den einzelnen Kapiteln hin und her. Der Leser erfährt, wie alle drei über die Ereignisse unterschiedlich denken, das macht das Buch so spannend. 


Der alles bestimmende Grundton in diesem Buch heißt: Sex. Das Buch wäre sicher nicht so erfolgreich geworden, wenn Aaron und Joni mit Drogen gedealt hätten. Nein, es ist ein  Hauch von Porno, der dem Buch die besondere Stimmung gibt. Auch bei Siem geht es letztlich darum, sogar bei Wilbert geht es auch um dieses Thema. 

Und immer ist Joni irgendwie darin verstrickt, diese berechnende und ehrgeizige Frau, die nichts anderes macht, als ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Leider kann man ihr deswegen noch nicht einmal böse sein, denn sie ist nicht so eiskalt, wie ihr Händeln den Anschein erweckt. 

Genau wie Siem. In seinem Bemühen, die Familienidylle zu erhalten, alles richtig zu machen und Steine, die seinen beruflichen Weg behindern können, aus dem Weg zu räumen, macht er einen Fehler nach dem anderen. Bis es für ihn nur noch einen einzigen Ausweg gibt.

Aaron ist immer nur das Opfer. Er geht psychisch daran kaputt, dass er bis zum Schluss nichts weiß und nichts versteht, er leidet nur. Er erfährt nicht einmal, dass sich einer seiner  Träume erfüllt hat. Er tat mir bis zum Schluss leid, obwohl auch er nicht ohne Schuld ist. 


Die Figuren sind psychologisch so vielschichtig, dass ich auch nach dem Beenden des Buches noch lange über sie nachgedacht habe. Wer ist eigentlich Schuld am Untergang der Familie Sigerius? Auch wenn Joni immer ihre Finger im Spiel hatte, so einfach lässt sich die Frage dann doch nicht klären. Scham, Angst und Verlogenheit jedes einzelnen in diesem Buch spielen auch eine große Rolle. Die drei faszinieren mich immer noch. 


In einem Anflug von Schuldbewusstsein legte er eine Hand auf den komatösen Berg neben sich. Nach dem zerbrechlichen Körper dort in der Gasse ähnelten Tinekes Rücken und Hüften dem noch warmen Kadaver eines Nashorns. 


Solche Sätze lassen starke Bilder entstehen. Die Sprache dieses Buches ist intelligent, direkt und originell. Die verwendeten Metaphern sind neu und unverbraucht. Es gibt sehr viele, sehr lange Sätze mit ganz vielen Kommas - macht aber nichts, ich wollte beim Lesen auch nie einen Punkt setzen. Ich habe es verschlungen. 


Er bleibt stumm, seine vorlaute Zunge liegt im Mund aufgebahrt.


Noch ein Beispiel dafür, warum ich dieses Buch so mag. Es war wirklich eine Freude, es zu lesen. Bonita Avenue ist für mich sicher ein Anwärter für mein persönliches "Buch des Jahres". Ich empfehle es gern mit allen möglichen Sternen. 


Peter Buwalda, 1971 in Brüssel geboren und im niederländischen Venlo aufgewachsen, arbeitete als Journalist, Redakteur und Verlagslektor, bevor er "Bonita Avenue" schrieb. Gleich nach seinem Erscheinen 2010 wurde das Buch in Holland zum Ereignis, erreichte seitdem 25 Auflagen und stand anderthalb Jahre auf der Bestsellerliste. Es war für zwölf Preise nominiert und wurde fünffach ausgezeichnet. Peter Buwalda lebt in Harleem.



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Gespräche aus der Community

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Rowohlt_Verlags avatar

Lesen Sie mit uns den Debütroman der neuesten literarischen Entdeckung der Niederlande!

Was, wenn die eigenen Kinder sich gegen einen wenden? Joni Sigerius, Stieftochter eines angesehenen Mathematikers und Rektors einer holländischen Universität, hat zusammen mit ihrem Freund Aaron ein Unternehmen aufgezogen, das sie vor anderen lieber geheim halten will. Als es auffliegt, fliegt in der Stadt Enschede, in der die Familie lebt, auch eine Feuerwerksfabrik in die Luft. Für Siem Sigerius, den Stiefvater, schlägt das plötzliche Wissen ein wie eine Bombe, erschüttert den Boden, auf dem er vermeintlich mit beiden Beinen steht. Da im Sommer desselben Jahres auch noch sein Sohn aus der Haft entlassen wird, bleibt in der Familie kein Stein mehr auf dem anderen, denn: Ist Nähe ein Garant dafür, dass man einander auch vertraut?

«Bonita Avenue» – benannt nach einer Straße in Kalifornien, wo die Familie in früheren Jahren glücklich lebte – ist ein mitreißender, reich nuancierter, kraftvoll-bildhafter Roman über das Auseinanderbrechen einer Patchwork-Familie, über einen Vater, dessen Kinder die Erwartungen, die er an sie stellt, durchkreuzen, über Familiengeheimnisse, Wahrheit und Lüge, Schein und Sein.

Um schon einmal vorab in den 640 Seiten langen Roman «Bonita Avenue» hinein zu schnuppern, finden Sie hier eine kurze Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Buwalda_Bonita_Avenue.pdf

Wir suchen 20 interessierte Testleser, die das Romandebüt des niederländischen Autors Peter Buwalda mit uns gemeinsam lesen, diskutieren und rezensieren möchten!

Schreiben Sie uns, warum Sie unbedingt an dieser Leserunde teilnehmen möchten und bewerben sich damit bis einschliesslich Dienstag, den 12. Februar 2013 im Unterthema "Bewerbung für die Leserunde" für ein Testexemplar.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und eine tolle Leserunde!

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