Peter Carey Liebe

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Inhaltsangabe zu „Liebe“ von Peter Carey

Michael »Butcher« Bone, einst erfolgreicher Avantgarde-Künstler, bleibt nach einer scheußlichen Scheidung nichts mehr. Zusammen mit seinem behinderten 220-Pfund schweren Bruder Hugh, sitzt er in der australischen Provinz. Der Alkohol wird mehr und die Perspektive weniger. Als plötzlich in einer Gewitternacht die schöne Kunstexpertin Marlene in Manolo Blahniks durch den Matsch gestöckelt kommt und den Brüdern den Kopf verdreht, bringt sie eine Lawine von Ereignissen ins Rollen, die sie alle für immer retten oder ruinieren wird. Ein wilder Ritt durch die internationale Kunstszene beginnt, von Manhattan nach Tokyo, voll von wahnsinnigen Sammlern und stilechten Betrügern, brilliant durchdacht und unglaublich komisch. Und gleichzeitig eine verrückte und romantische Liebesgeschichte mit überraschener Pointe, die dem Leser den Kopf verdreht und ihn atemlos zurücklässt.

Rasante Kunstbetriebssatire und Liebesgeschichte, die von der australischen Wildnis nach Tokio, New York und Köln führt

— Buecherschmaus
Buecherschmaus

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift auf dem Cover ist

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 11 austauschen!

    • 52
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    14. January 2014 um 15:00
  • Kunst und Liebe

    Liebe
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    14. January 2014 um 14:47

    Es ist so eine Sache mit der modernen Kunst. Wer bestimmt eigentlich, was Kunst ist? Wer legt ihren Wert, ihre Bedeutung fest? Ist der  am besten, der am lautesten trommelt? Und wer steuert den Medienrummel? Ähnliche Fragen kann man sicher auch zur Liebe stellen. Was ist das eigentlich, bedeutet sie für jeden immer gleich viel, wie viel muss man geben, wie viel darf man erwarten? Michael Boone, der Protagonist von "Liebe" formuliert es am Ende des Romans so: "Wie kann man wissen, wie viel man zahlen soll, wenn man nicht weiß, was es wert ist?" Boone, ist Maler. Er war eine kurze Zeit ziemlich berühmt und hoch gehandelt, hat aber durch einen Scheidungskrieg fast alles verloren, saß 4 Jahre im Gefängnis und betreut nun zusammen mit seinem geistig etwas minderbemittelten, schwergewichtigen Bruder Hugh ein Landhaus seines Kunsthändlers irgendwo in der australischen Wildnis New South Wales. Dorthinein platzt nun die schöne, elegante Marlene, Schwiegertochter des verstorbenen berühmten Malers Jacques Leibowitz und rüttelt das Leben der beiden Brüder gründlich durcheinander. Es geht um Kunstfälschung und bietet dem Autor die Gelegenheit mehr als nur einen satirischen Blick auf die Kunstszene und ihre Darsteller zu werfen. Es geht aber natürlich auch um Liebe, die leidenschaftliche und die brüderliche. Erzählt wird das Ganze abwechselnd von den beiden Brüdern, beides keine sehr zuverlässigen Zeugen des Geschehens. Hugh ist aufgrund seiner geistigen Defizite nicht in der Lage, allein für sich zu sorgen, wirft aber den einen oder anderen erhellenden Blick auf seinen eitlen, selbstverliebten Bruder und den ähnlich veranlagten Kunstbetrieb. Carey benutzt dafür einen rasanten, deftigen, oft auch witzigen Erzählstil, der von der australischen Wildnis über Sidney, Tokio, New York auch ins Museum Ludwig/Köln führt. Leider bleiben die Figuren der Geschichte seltsam fern und schillernd, vielleicht ist das ja auch so gewollt. Mich konnten sie über das konkrete Vergnügen des Lesens hinaus aber leider nicht besonders fesseln oder meine Sympathie wecken.  

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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  • Rezension zu "Liebe" von Peter Carey

    Liebe
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    01. September 2008 um 12:50

    Exhilarating, exuberant tour-de-force, a literary gem of a book Peter Carey's "Theft: A Love Story" is a literary tour-de-force, a brilliant book, a witty spoof on the art world, a tale of two brothers and a story about love, a story taking us from Australia to Japan and to New York, to sum it up: a magnificent book. How often do you find yourself multiply re-reading sentences, phrases, even pages- not for the sake of understanding it, but out of sheer joy of re-enjoying the just-read phrases, sentences and pages. Not all too often, I would think. Peter Carey's writing is so exuberantly enjoyable, that there is actually no way avoiding multiple re-reading, enjoying the prose melt on your tongue. Scenes, sentences, phrases, which I just wanted to read to my friends, but where to start, each and every page is just full of excerpts you want to share with others. "Theft: A Love Story" is the tale of two brothers, one of them a previously well known painter, now taking care of his art dealer's offbeat located home, also taking care of his huge and "slow" brother Hugh. It's a tale of love too, of brotherly love- they just don't seem to be able to live with each other, but obviously can't live without each other either. The story is told in turn (chapterwise) by the two brothers, and although both are rather huffy, grumpy characters (brothers all the way), who both really seem to have a ball verbally whacking each other, it is, due to master ventriloquist Peter Carey's intriguing prose, easy to recognize, whose narrative we are reading at that moment. Of course, the "Love Story" mentioned as un undertitle is the love story of Marlene (who walks into the lives of Michael and Hugh one rainy night, starting off the story there) and Michael. "Theft" is also a story of an art fraud, of mischief, even of murder, but never (at least I don't recall) have frauds and thieves been more overtly likeable than Peter Carey's characters in this novel. "Theft: A Love Story" is sheer enjoyment, a literary masterpiece, a gem of a novel. One of the novels, which leaves you (though sad- for having finished reading it) with a big big smile, happy for having been fortunate to have read this book. (Meine Rezension bezieht sich auf die englische Originalausgabe)

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