Peter Carey Mein Leben als Fälschung

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben als Fälschung“ von Peter Carey

Ein Schriftsteller will seinem Land eine Lektion erteilen und erfindet einen Dichter und dessen komplettes Werk. Diesem Dichter legt er allerlei modernes Liebesgeflüster in die Feder. Doch was geschieht, wenn jemand die falsche Biographie für sich reklamiert? Und sich für den Künstler erklärt? Eine wilde Verfolgungsjagd zwischen dem Phantom und seinem Schöpfer führt durch den Dschungel Borneos, mitten ins tropische Chaos Kuala Lumpurs. In der Hitze und Schwüle Asiens, voll penetranter exotischer Gerüche und fremdartiger Geräusche wird ein harmloser Dichterschwindel zum tödlichen Spiel und ein Hirngespinst zum realen Feind, liegen Glück und Fälschung, Wahrheit und Trug eng beieinander.

'Mein Leben als Fälschung' - klug konstruiert und erfrischend komisch.

Eine Geschichte, so wie die Tropen - unheimlich, unergründlich und zugleich unglaublich reizvoll.

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  • Peter Carey | MEIN LEBEN ALS FÄLSCHUNG

    Mein Leben als Fälschung

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 10:08

    INHALT: Um einen verhassten Kritiker und Publizisten übers Ohr zu hauen, erfindet der Autor Christopher Chubb den genialen Dichter Bob McCorkle. Er schreibt einige obskure Gedichte voller Metaphern, Rätsel und Anspielungen unter McCorkles Namen und ködert den Kritiker mit der Aussicht auf Ruhm und Ehre, diese revolutionäre Lyrik veröffentlichen zu können. Es handelt sich aber nur um prätentiösen Scheiß, völlig sinnfreie Tralala-Dichtung. Als der ganze Spaß auffliegt und es zu Gerichtsverhandlungen kommt, erscheint Chubb ein Mann der vorgibt, der echte Bob McCorkle und sich seiner Fiktivität bewusst zu sein. Der »echte« McCorkle ist mit seinem erdachten Dasein aber ganz und gar nicht zufrieden und macht Chubb das Leben zur Hölle. Jahre später macht sich die Publizistin Sarah Wode-Douglass auf die Suche nach Chubb und den Manuskripten McCorkles. FORM: Peter Careys verwirrendes Spiel um fiktive Identitäten und lebendige Fälschungen ist auf höchstem Niveau geschrieben. Eigentlich ist die ganze Story ein langer Bericht, den Chubb Sarah gegenüber erzählt. Die einzelnen Handlungsstränge innerhalb dieses Berichts verschachteln sich aber ineinander, sodass man schon sehr aufpassen muss, wer gerade spricht. Dass es in dem Roman keine Anführungszeichen gibt, erschwert die Sache erheblich. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Anspielungen und Querverweise auf die britische Dichterwelt; das mag ganz interessant sein, war mir persönlich aber too much. FAZIT: Gute Story, tolle Charaktere, aber hier und da zu aufgeblasen – 4 Sterne. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Rezension zu "Mein Leben als Fälschung" von Peter Carey

    Mein Leben als Fälschung

    Pankraz

    17. March 2009 um 10:11

    DIE MENSCHLICHE SEELE "Auf dem Deckblatt las ich den grimmig sarkastischen Titel: Mein Leben als Fälschung. Schwör mir, dass du es nicht verbrennst. Was ist es? Die menschliche Seele, sagte er. Ich dachte, er machte sich über sich selbst lustig. Was erwartete ich? Mit Sicherheit kein Kunstwerk." Mit Sicherheit ein Kunstwerk, Peter Careys Führen auf falsche Fährten. Was hier ein letztes Zusammentreffen der beiden Rivalen, des Philosophen Christopher Chubb und seiner "Erfindung" Bob McCorkle ist, gilt für das gesamte Buch: Die menschliche Seele! Da wird ergründet, erforscht, ermittelt, analysiert..., besser gesagt: Es wird versucht zu ergründen! Da hetzt die Herausgeberin einer Literaturzeitschrift einem längst verjährten Literaturschwindel hinterher - nicht so sehr aus Interesse, mehr aus Eigennutz und Gewinnsucht - stößt dabei auf ein großes Werk und scheint die Geschichte dahinter zu erfahren. Scheint zu erfahren... Denn... ...was wird ihr erzählt...? Die Wahrheit? Eine Sicht der Wahrheit? Der nächste große Betrug? Große Literatur, die Peter Carey hier "dokumentiert?", nicht immer einfach zu verfolgen, oft wechselt der Blickwinkel..., die Wahrheit..., man bleibt verwirrt. Und nicht umsonst stellt Carey ein Zitat aus Mary Shelleys "Frankenstein" dem Buch voraus..., denn ein Monster scheint auch Chubb erfunden zu haben, ein Ungeheuer zerstört sein Leben, eine Jagd durch Australien und Asien ist die Folge, immer große Lyrik im Kopf, immer auch Verzweiflung. Immer seiner Wahrheit zu folgen ist vielleicht auch eine der vielen Aussagen des Buches, auch wenn sie dich am Ende verrückt - zumindest verwirrt - zurücklässt. Was soll man sagen: DER literarische Abenteuerroman...

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