Peter Carl

 3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Tod im Olivenhain, Death in the Olive Grove und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Peter Carl

Tod im Olivenhain

Tod im Olivenhain

 (3)
Erschienen am 18.02.2014
Death in the Olive Grove

Death in the Olive Grove

 (0)
Erschienen am 17.09.2015
Chronological Tables of Greek History

Chronological Tables of Greek History

 (0)
Erschienen am 08.08.2013

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Herbstroses avatar

Rezension zu "Tod im Olivenhain" von Peter Carl

Altbewährte Klischees …
Herbstrosevor 4 Jahren

Der ehemalige Anwalt David Mandelson und sein Lebensgefährte Thomas Boyle haben sich entschlossen, ihr Anwesen in Umbrien zu verkaufen. Eigentlich wollten sie hier, in einem der schönsten Landstriche Italiens, ihren Lebensabend verbringen, aber das Heimweh zieht sie zurück nach England. Ein potentieller Käufer ist schnell gefunden, Nachbar und Großgrundbesitzer James Martin. Er plant auf diesem herrlichen Flecken Erde einen Country Club mit Golfplatz und Feriendomizile für Superreiche zu erstellen. Investoren aus dem Süden Italiens hat er bereits gefunden und Fördergelder in Brüssel beantragt, als Nachbar und Schafzüchter Efisio ermordet aufgefunden wird. Während der Verkaufsverhandlungen wird in Davids und Thomas Haus eingebrochen und außerdem James Martins Hund bestialisch abgeschlachtet. Eine Warnung? Irgendjemand hat ein Interesse daran, dass der Verkauf nicht zustande kommt. Und plötzlich befinden sie sich inmitten dramatischer Ereignisse und müssen um ihr eigenes Leben fürchten …

Der Plot mag ist ja noch ganz annehmbar sein, wenn auch in manchen Passagen etwas unlogisch, der Schreibstil jedoch hat den Charme eines Zeitungsartikels. Die Geschichte wird sehr sachlich und nüchtern erzählt, zeitweilig erinnert die Lektüre an einen Bericht im Wirtschaftsteil, einen Artikel über den Immobilienmarkt oder an eine (zugegebenermaßen ausgezeichnete) Reisebeschreibung. Offenbar hat der Autor gut recherchiert und kennt sich auch in der Gegend hervorragend aus. Dies versucht er nun während des ganzen Romans, beinahe schon oberlehrerhaft, dem Leser zu vermitteln. Dabei kommen die Protagonisten eindeutig zu kurz, man empfindet sie blass und farblos und es fehlt ihnen an Tiefe. Über Gefühle und Emotionen liest man zwar, kann sie aber nicht erspüren und bekommt keinen Bezug zu den Personen. Man steht als Leser quasi im Abseits und ist nur Beobachter. Die Story bietet keine Überraschungen, es werden altbewährte Klischees bedient. Etwas Spannung kommt leider erst gegen Ende des Romans auf, wenn man die Zusammenhänge erkennen kann und sich die verwirrte Geschichte langsam aufzulösen beginnt.

Kommentare: 2
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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Tod im Olivenhain" von Peter Carl

Tod in Umbrien
Katzenpersonal_Kleeblattvor 5 Jahren

Dem Textinhalt des Verlages ist inhaltlich nichts hinzuzufügen.

Ein Mord im Olivenhain in Italien, in Umbrien. Eine landschaftlich wunderschöne Gegend, in die jedoch eine Golfanlage gebaut werden soll.
David und Thomas haben Heimweh nach England und sind bereit, ihr Grundstück zu verkaufen und geraten damit automatisch ins Visier der / des Mörders.
Lange Zeit ist nicht klar, geschehen die Verbrechen, damit sie und andere zum Verkauf gezwungen werden oder sind Naturschützer am Werk, die die Landschaft erhalten wollen.
Die Polizei ermittelt nicht ernsthaft, nehmen sie die Dinge dort nicht wirklich ernst. Für sie liegt die Vermutung nah, dass David  und Thomas Steuersünder sind und ermitteln auch in die Richtung.
Da die Ermittlungen ein wenig schleifen, versuchen David und Thomas selbst ein wenig über noch vorhandene Beziehungen in Erfahrung zu bringen. 

Grundstücksmakler, Immobilienhaie, maffiose Verbindungen, Geldwäsche, versuchte Erpressungen, Entführungen, ja sogar Morde, es ist von allem etwas dabei. Die Spannung ist immer auf einem gleichbleibenden Level und als Leser ist man gespannt, wohin die Geschichte sich bewegen wird. Lange Zeit bleibt man im Unklaren und rätselt mit. Das Misstrauen geht um, man weiß nicht mehr, wer ist Freund, wer ist Feind.

Während ich das Buch gelesen habe, war mein Gedanke des öfteren, dass ich mit der italienischen Polizei besser nichts zu tun haben möchte, denn als besonders motivierend empfand ich ihre Arbeitsweise nicht wirklich.

Mit den Protagonisten konnte ich mich leider nicht wirklich anfreunden. Da fehlte es mir ein wenig an Tiefe, so dass sie doch recht farblos blieben, was ich sehr bedauert habe.

Geld regiert die Welt, was man auch in diesem Krimi wieder einmal erfahren kann. 
Ein Krimi mit italienischem Flair in einer Gegend, die dem Autor bestens bekannt ist und diesen auch deshalb so authentisch macht. 

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