Peter Carnavas Die wichtigen Dinge

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die wichtigen Dinge“ von Peter Carnavas

Christophers Mutter hat den ganzen Tag zu tun: Morgens macht sie das Frühstück und wäscht die Wäsche, nachmittags kümmert sie sich um den Garten und streicht das Haus und abends liest sie Christopher aus seinem Lieblingsbuch vor. All das muss sie allein machen, denn Christophers Vater ist nicht mehr da. Eines Tages beschließen Christopher und seine Mutter, Papas alte Sachen zum Trödelladen zu bringen: die kaputte Kaffeetasse, ein Paar alte Schuhe, die Klaviernoten, einen lumpigen grünen Hut. Doch dann geschieht plötzlich Merkwürdiges. Nach und nach tauchen all diese Dinge wieder auf -

Stöbern in Kinderbücher

Plötzlich unsichtbar

Eine fantastische Geschichte.

cecilyherondale9

Der Weihnachtosaurus

Spannende Weihnachtsgeschichte mit skurrilen Einfällen.

Sabine_Hartmann

Das Mädchen, das Weihnachten rettete

Ein wunderschönes und humorvolles Abenteuer rund um die Weihnachtszeit, versehen mit vielen detailreichen Illustrationen

Esme--

Die königlichen Kaninchen von London

Ein wunderschönes Kinderbuch, das sich perfekt zum Vor- und Selber lesen eignet!

pantaubooks

Nacht über Frost Hollow Hall

Spannende Geistergeschichte, perfekt für kalte Wintertage!

Tigerkatzi

Die Macht der verlorenen Träume

Phantasievolles, spannendes, liebevoll konstruiertes Kinderbuch....Könnte auch größeren Kindern gefallen! http://irveliest.wordpress.com

Irve

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine wunderbare heilende Geschichte

    Die wichtigen Dinge

    WinfriedStanzick

    17. April 2015 um 08:22

    „Menschen denken in Geschichten. Das gilt für Erwachsene wie für Kinder. Geschichten ermöglichen, unterschiedliche Menschen und ihre Verhaltensweisen, die Beziehungen zwischen ihnen und deren Veränderung im Laufe der Zeit darzustellen und zu erfassen, erlebbar zu machen – Liebe und Streit, Glück und Unglück. Ein Mensch, der eine Geschichte hört oder liest, identifiziert sich – bewusst oder unbewusst – mit den Personen in dieser Geschichte. Die psychische Entwicklung des Einzelnen wird unter anderem davon bestimmt, in welchen Geschichten er sich selbst sieht oder erlebt. Wer sich als Akteur in einer Geschichte mit einem unglücklichen Ausgang sieht, wird anders handeln als derjenige, der sich in einer Geschichte mit einem glücklichen Ausgang sieht.“ Das ist ein Auszug aus dem Credo der Kinderbuchreihe des Carl Auer Verlags, in der das vorliegende Bilderbuch von Peter Carnavas erschienen ist. Auch die dort erzählte Geschichte ist eine „heilende Geschichte“, handelt sie doch von einer Situation, in die leider immer mehr Kinder kommen, ohne dass in der Zukunft ein Ende dieser Entwicklung abzusehen wäre. Es geht um Kinder, denen irgendwann in der Kindheit der Vater abhanden kommt, weil er sich einfach aus dem Staub macht und aus der bisher gemeinsam mit der Mutter getragenen Verantwortung flieht. So geht es auch dem kleinen Christopher und seiner Mutter. Der Vater ist einfach aus ihrem Leben verschwunden.  Die Mutter muss nun alles alleine machen. Eines Tages beginnt sie damit, all die alten Sachen des Vaters in einen Karton zu packen, kleine, unwichtige Dinge, wie sie meint. Eine kaputte Kaffeetasse, ein Paar alte Schuhe, ein Heft voller Klaviernoten und einen grünen Hut. Gemeinsam bringen Christopher und seine Mutter den Karton in die Stadt zu einem Trödler.  Scheinbar „vernünftig“ will sich die Mutter von der Erinnerung an eine verlorene Zeit  „befreien“. Nach vorn schauen, nicht zurückblicken, sich und dem Sohn die schmerzhaften Gefühle ersparen. Einige Tage später passiert etwas sehr Seltsames. Fast alle scheinbar unwichtigen Dinge, die sie weggebracht hatten, sind wieder da. Als sie den Trödler aufsuchen und ihn  fragen, schweigt er, als wisse er von nichts. Christophers Mutter ist sehr beunruhigt, und als sie in der Nacht nicht schlafen kann, findet sie ihren Sohn dabei, wie er gerade den alten grünen Hut, der noch nicht aufgetaucht war, aufhängt. Auch ihn hatte er nämlich noch beim Trödler geholt. „Ich wollte mich erinnern“, sagt Christopher auf ihre erstaunte Frage, warum er das gemacht habe. „Und ich wollte vergessen“, sagt sie sichtlich erschüttert. Und all die anderen kleinen, aber wichtigen Dinge, die der Vater zurückgelassen hat, bekommen am nächsten Tag ihren Platz. Dort können sie so lange bleiben, denkt ein von dem Buch sehr berührter Rezensent, bis Christopher sie zur Heilung von dem Schmerz des Verlassenwerdens nicht mehr braucht.

    Mehr
  • Rezension zu "Die wichtigen Dinge" von Peter Carnavas

    Die wichtigen Dinge

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    26. August 2011 um 21:19

    Christoph Mutter hat immer viel zu tun, seitdem Christophs Vater nicht mehr da ist. Sie kümmert sich um den Jungen, das Haus, den Garten. Eines Tages beschließt sie, sich von all die kleinen, unwichtigen Sachen ihres Mannes zu trennen… Es sind Sachen, die einfach nutzlos ohne den Vater sind, eine kaputte Kaffeetasse, ein alter grüner Hut, Klaviernoten. Alles wird eingepackt und einem Trödler gebracht. Doch dann passiert etwas ganz Merkwürdiges: all die Sachen tauchen plötzlich wieder an ihrem angestammten Platz auf… Ganz liebevoll und mit wenigen Worten erzählt Peter Carnavas in diesem wunderschönen Bilderbuch, wie wichtig Erinnerungen und Andenken an geliebte Menschen sind. Und dass es durchaus tröstlich sein kann, auf einen alten Hut oder eine gesprungene Tasse zu schauen. Ab 4 (Sandra Rudel)

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks