Peter Cocks Long Reach

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Inhaltsangabe zu „Long Reach“ von Peter Cocks

Eddie Savage, 17 Jahre alt, wird als V-Mann auf Sophie, die Tochter eines berüchtigten Londoner Mafiabosses, angesetzt. Schnell gerät er immer tiefer in den ›inner circle‹ des Clans, gleichzeitig aber verschleiern ihm seine Gefühle für Sophie den Blick. Auch der Boss entpuppt sich als freundlicher Familienmensch und wird mehr und mehr zur Vaterfigur für Eddie. Eddies zunehmende Angst vor Enttarnung, der Druck der Auftraggeber, sein moralisches Dilemma und sein unauf haltsamer Weg mitten in die Hölle spitzen sich zu, als er auch noch in einen Mord verwickelt wird.

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  • Rezension zu "Long Reach" von Peter Cocks

    Long Reach
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    04. June 2012 um 13:18

    Solider Jugendthriller „Wir haben ihn am Ufer bei Long Reach gefunden, mit dem Gesicht nach unten im Schlamm“. Er, das ist Steve, Eddies Bruder. Selbstmord, das ist der Befund des Gerichtsmediziners und Eddies Welt gerät aus den Fugen. Nur er und seine Mutter sind nun noch übrig. „Wie hatte er mir das antun können, mir und Mum“? Aber wenig ist, wie es scheint, denn es stellt sich heraus, dass Steve beileibe nicht nur Bruder war, sondern auch Undercover Agent de MI5. Steves Vorgesetzter und väterlicher Freund macht Eddie nun einen Vorschlag. Dass Eddie in Steves Fußstapfen treten könnte. Eddie überlegt nicht lange. Die Schule hat ihn seit längerem nur mehr am Rande interessiert und um hinter das Geheimnis des Todes seines Bruders zu kommen, was könnte da geeigneter sein, als Teil des Geheimdienstes zu werden? Eine neue Identität, eine neue Wohnung, ein intensiver Trainingskurs, schon bald geht Eddie ganz auf in seine neue Tätigkeit, schließt sich mit anderen zusammen, nähert sich einer attraktiven Mitagentin und erhält seinen ersten Auftrag. Der ihn nicht nur persönlich in eine gefährliche Situation bringen wird, sondern ihn durchaus auch näher an Erkenntnisse über den vermeintlichen Selbstmord seines Bruders Steve. Aber auch näher heran an eine gefährliche Schaltstelle der Unterwelt Englands. Solide und durchaus gründlich baut Peter Cocks seinen Thriller für Jugendliche auf. Von gewählten Sprache (nicht übermäßig als Jargon gestaltet aber durchaus leger-jugendlich im der Ton) über die ausführliche Vorstellung seiner Hauptfigur mitsamt familiärem Hintergrund bis hin zu der sich langsam, aber stetig steigernden Spannung im Buch folgt Cocks einer erkennbaren Linie im Aufbau und Ablauf der Geschichte. Auch wenn es wenig realistisch wirkt, wie schnell und „einfach so“ ein 17jähriges „unbeschriebenes Blatt“ innerhalb weniger Tage als Mitarbeiter eines Geheimdienstes angeworben, trainiert und mit einem Auftrag versehen wird, nimmt man diese Wendung der Geschichte hin, ergibt sich der Rest des Thrillers in durchaus logischer und aufeinander aufbauender Entwicklung. In recht einfacher Sprache, manchmal zu simpler Bildsprache und durchaus hier und da zu stereotypen Charakteren ist der gesamte Thriller für erwachsene Leser ein stück weit zu einfach gehalten. Das hautpsächlich angesprochene Alter aber kann den Ereignissen durchaus gut folgen und wird anregend unterhalten. Ebenso gelingt die Identifikation mit der Hauptfigur schnell und gut. Alles in allem ein solider Thriller für die Zielgruppe jugendlicher Leser mit Hand und Fuß.

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  • Rezension zu "Long Reach" von Peter Cocks

    Long Reach
    loka123

    loka123

    02. June 2012 um 12:27

    „Ich blickte an die Decke des Zimmers, meiner Zuflucht seit Kindertagen, solange ich denken konnte. Jeder Riss in der Decke, jedes Spinnennetz wirkte vertraut und beruhigend. Und mir wurde klar, dass es nach dieser Nacht mit meiner Kindheit ein für alle Mal vorbei sein würde.“ 1)Buchgestaltung: Note 5- Das Cover finde ich nur geringfügig passend. Die Brücke wird die sein, auf der Eddies Bruder starb. Doch das ist ja nicht der wichtigste Teil der Geschichte. So finde ich es unpassend – eine verschwommene Person, die auf eine Brücke zurennt. Der Titel, groß und fett gedruckt, passt im Vergleich zur Brücke gar nicht und steht, mit dem Autorenname, einfach so da. Insgesamt alles total unpassend, da hätte man sich etwas anderes überlegen können. 2)Inhalt(zählt doppelt): Note 2 Eddie, dessen Bruder tot aufgefunden wurde, wird V-Mann einer Agentur, für die auch sein Bruder gearbeitet hat. Sein Auftrag ist es, sich mit dem Mädchen Sophie Kelly anzufreunden. Deren Vater gilt als einer der größten Gangsterbosse in der Unterwelt, dem nichts, was er getan oder in Auftrag gegeben hat, nachgewiesen werden kann. Nach und nach freundet er sich mit Sophie an, schließlich entwickeln sich zwischen den beiden sogar Liebesgefühle. Eddie wird von Sophies Vater, Tommy und der Mutter quasi nach und nach in die Familie aufgenommen. Eines Tages bittet Tommy Eddie, für ihn zu arbeiten. So schafft es Eddie, sich Stück für Stück in der Firma von Sophies Vater hochzuarbeiten und dessen Vertrauen zu gewinnen. So kann er viele kriminelle Machenschaften und Beweise an seine Agentur weiterleiten, damit die Tommy hoffentlich irgendwann drankriegen. Doch Eddie lebt immer mit der Angst, dass er irgendwann auffliegt. In vielen Situationen tut er es auch fast. Nebenbei findet er auch heraus, dass der Tod seines Bruders in direkter Verbindung zu Tommy Kelly liegt. Irgendwann ist er zu tief in die Familie und der „Maffia“ verstrickt, um da wieder heil rauszukommen… Eine interessante Story. Anfangs langweilte sie schon ein bisschen, da es zu sehr an das klischeehafte erinnert, ein Verwandter stirbt und der war Geheimagent. Tja, was passiert da eheres, als das die Hauptperson auch Geheimagent wird? Erinnerte mich stark an die berühmten Alex Rider Krimis (Stormbreaker etc.). Nach und nach wird die Geschichte aber eigenständig und bleibt zwar nicht immer spannend, aber cool und interessant. Man wartet irgendwie darauf, dass etwas passiert, z.B. das Tommy Kelly die von Eddie platzierten Wanzen entdeckt. 3)Titel: Note 6 Auch den Titel finde ich unpassend. „Long Reach“ – ein Ort der Geschichte, wichtig im Finale. Aber das Buch dreht sich eher darum, wie Eddie mehr und mehr den kriminellen Geschäfte und Familie von Tommy Kelly näher kommt. Long Reach greift einen für mich viel zu unwichtigen Teil der Geschichte auf. Es klang, bevor ich das Buch gelesen habe, wie ein Ort oder eine Institution, ich konnte mir eine Psychiatrie und Leute, die weglaufen, vorstellen(passt ja auch zum Cover). „Ein Eddie Savage Thriller“ – das ist alt. Das gibt es schon bei so vielen Büchern und verrät zwar, wie der Agent heißt und weist auf eine mögliche Fortsetzung. Ich gebe zu, „Long Reach“ alleine wäre noch schlechter. Aber wie auch das Cover und der Anfang der Geschichte ist der Titel unpassend und klischeehaft. 4)Schreibstil: Note 3- Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Sprache ist verständlich. Die Elemente der Geschichte, die lustig sein sollen, sind nicht immer lustig. Der Autor verbindet viele seiner Witze auffallend oft mit „Eiern“. Insgesamt noch ok. 5)Geschichtliche Einteilung/Buchlänge: Note 1- Die Geschichte ist in große und kleine Kapitel unterteil. Die großen Kapitel umfassen immer einen bestimmten Charakter der Geschichte, was eine gute Idee ist. Dann ist die Geschichte nochmal in viele Kapitel durchnummeriert eingeteilt. Die kleinen Kapitel sind meistens nicht zu kurz und nicht zu lang. Das Buch ist lang, die großen Kapitel einigermaßen gleich lang. Teile des Endes habe ich nicht richtig verstanden und es ist teilweise offen, der Autor könnte also weiterschreiben. Hat er dann auch. Insgesamt noch sehr gut. 6)Charaktere(zählt doppelt): Note 1-2 Eddie wirft bei mir Fragen auf. Wie er so einfach Sophie angesprochen hat und wie er mit der älteren Agentin Anna schläft: Eddie ist erst 17, durch seinen neuen „Job“ wird er irgendwie erwachsener rübergebracht bzw. ziemlich schnell reifer. Ist teilweise eine gute Idee, aber hallo: ein 17-Jähriger, wird mir nichts dir nichts Agent, lebt in einer tollen Wohnung, im fehlt an nichts, wird in nicht mal einer Woche ausgebildet, klettert leicht die „Leiter der Kelly-Familie“ hoch, besiegt, nach nur einem Monat Training, einen Boxer, der schon lange boxt. Insgesamt schon unrealistisch. Trotzdem erfüllt der Hauptcharakter schon noch, davon abgesehen, die Mindestanforderungen. Vielleicht wollte der Autor den jungen (männlichen) Lesern eine Identifikationsmöglichkeit geben. Ich kann mich nicht mit Eddie identifizieren, aber von außen gesehen spielt er seine Rolle und seine Tarnung zwar übertrieben, aber gut. Die Kelly-Familie und ihre „Arbeiter“ sind schon vielseitiger und interessanter. Tommy, der große Gangsterboss, vor dem alle Angst haben, der doch dann ganz OK ist , manchmal aber in heiklen Situationen ganz andere Seiten zeigt. Sophie, die Eddie mehr und mehr an sich bindet und es genießt, das ein Junge sich, trotz dem Ruf ihres Dads, für sie interessiert. Cheryl, die Mutter, kommt in ihren Auftritten im Buch als sexy Mittfünfzigerin gut rüber. Ich finde, sie hätte im Buch eine wichtigere Rolle übernehmen können oder in Problemfällen auftreten können, und nicht immer nur so passiv als unscheinbare Ehefrau und Mutter. Sie hätte auch genauso gut eine Gangsterfrau oder ähnliches sein können. Donny und Dave, die alles für die Kellys tun (eher die Drecksarbeit)und über Leichen gehen. Man versteht nicht gleich ihre Verbindung, aber die beiden sind schon gut dargestellt. Die vielen Personen, die die beiden umbringen, vergisst man Verlauf der Geschichte schon. Und wenn Donny und Dave zusammen auftreten, versteht man meist nicht, was jetzt wer macht. Die „Agentur“. Da ist ein Freund von Eddies Familie, Tony , der Eddie immer zur Seite steht, Anna, die Eddie bei Laune halten muss, der große Boss der Agentur, der nur ein paar Mal in der Geschichte vorkommt , Oliver, Byran, Jim und und und. Ich konnte mich meist, wenn wieder Namen der „Agentur“ fielen, nicht erinnern, wer das war und welche Aufgaben die Person hatte. Das ist verwirrend. Und ich finde, es wäre spannender gewesen, wenn es so eine Art Maulwurf, eine Person aus der „Maffia“ von Tommy Kelly in der Agentur gegeben hätte. Da gab es Momente bei Gesprächen zwischen Eddie und Tony, wo ich immer vermutete, das Tony nicht der ist, der er zu sein scheint. Schließlich hat sich mein Verdacht nicht bestätig. Schade… Insgesamt viele Charaktere, vielleicht zu viele? Die, die ich mir merken konnte, haben schon coole Rollen und sind gut miteinander verknüpft. Fazit: Long Reach ist ein guter Thriller, dessen Geschichte nach und nach spannender wird und der die gut ausgeprägten Charaktere mit Taten und Worten spannend miteinander verstrickt. Am Ende weiß man, dass es sich schon noch gelohnt hat, weiterzulesen. Jedoch ist die eigentliche Geschichte leider durch ein unpassendes Cover und einen unpassenden Titel versteckt und weist Elemente auf, die unrealistisch sind oder schon in vielen anderen Agenten-Thrillern vorkamen und Klischees entsprechen. Gesamtnote: 3-

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