Peter Coulmas Weltbürger

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Inhaltsangabe zu „Weltbürger“ von Peter Coulmas

«Der Mensch lebt auf der Welt. Danach könnte er sich gleichsam von Natur aus als Bewohner und verstehen; Bürger in dem schlichten Sinn, daß er ein Wohnrecht auf diesem Aufenthaltsort Erde besitzt. Dem ist natürlich nicht so. Denn bevor der Gedanke des Welt-Bürgers, des Kosmopoliten gefaßt werden konnte, mußte die Welt als eine zusammengehörige Einheit ins Bewußtsein des Menschen treten und der Gedanke des Bürgers konzipiert werden. Das erforderte ein großes Ausmaß an Phantasie und nahm lange Zeit in Anspruch, viel länger als die Jahrtausende, die die bekannte Geschichte ausmachen.» So beginnt Peter Coulmas sein Buch, in dem zum erstenmal der Versuch unternommen wird, eine Weltgeschichte des Kosmopolitismus, der Idee des Weltbürgertums zu schreiben: von den Anfängen im klassischen Griechenland über die erste Ausprägung im hellenistischen Weltreich Alexanders des Großen, über die römische Ökumene, die Universalmächte des christlichen Mittelalters bis zur Wiedergeburt des Weltbürgertums im Zeitalter der Entdeckungen, des Humanismus und der Renaissance. Im 19. und 20. Jahrhundert behauptet sich die Idee vom Kosmopoliten nur mühsam gegen die aggressiven und intoleranten Nationalismen, Kolonialismen, Imperialismen. Trotzdem bilden sich immer wieder kosmopolitische Milieus im «Mikrokosmos Weltstadt» - in Alexandria, Rom, Wien, Peking, Tokio, Paris, London, Berlin, Moskau, New York Weltstädter, nämlich Diplomaten, Bankiers, Künstler, Sportler, Wissenschaftler, begegneten einander in bestimmten Hotels, auf Ozeandampfern, in den Grand Trains, während in jüngster Zeit der Massentourismus, die Ströme der Gastarbeiter, Flüchtlinge und Vertriebenen überall zur Entstehung multikultureller Gesellschaften beitragen und damit die Welt-Einheit in greifbare Nähe rücken und ein neues, planetarisches Bewußtsein wecken. Die Völker der Welt wachsen zu der einen großen Weltbevölkerung zusammen. Zum erstenmal in der...
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