Peter David , Marcel Bieger Herr Apropos von Nichten

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Inhaltsangabe zu „Herr Apropos von Nichten“ von Peter David

Sie waren finstre, stürmische Ritter ... und als sie sich eines Abends mit einem hilflosen Frauenzimmer in einer Taverne vergnügten, ahnten sie nicht, dass das Produkt ihres zwielichtigen Verhaltens sich Jahre später bitter an ihnen rächen würde. Der Name dieses "Produkts" lautet Apropos: Er ist ein Lump, ein Schuft, ein Halunke ... und das sind noch seine besten Eigenschaften. Faul in den Beinen doch fix im Geiste, das ist Herr Apropos von Nichten. Hier ist seine Geschichte. Er muss sich nicht nur mit seinen Vätern herumschlagen, sondern auch mit einem verrückt gewordenen Phönix, einem mörderischen Einhorn, mutierten Harpyen und – o Graus – einer Prinzessin, die möglicherweise eine psychotische Giftmischerin sein könnte.

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  • Rezension zu "Herr Apropos von Nichten" von Peter David

    Herr Apropos von Nichten

    sarahsbuecherwelt

    27. November 2010 um 13:59

    Herr Apropos von Nichten ist der erste Teil der Apropos-Trilogie. Der Autor selbst ist eher durch seine Star Trek, Spiderman oder Hulk Werke bekannt. Doch auch Herr Apropos von Nichten soll ein Werk sein, das seinesgleichen sucht. Nachdem Klappentext erwartete ich ein lustiges Abenteuer mit einem charmanten Helden und viel Fantasie-Figuren. Schnell wurde ich aber eines besseren belehrt. Wer hier ein typisches Fantasie-Werk erwartet, wird überrascht sein wie ich. Es ist eine Mischung aus klassischer Fantasie, Humor und einem blutrünstigen Ritteroman. Als Leser durfte ich an der Stelle ins Geschehen steigen, als Apropos einen Ritter getötet hat. In einer Rückblende sollte ich jedoch den Umstand zum Tod des Ritters erfahren. Mehr der Zufall als das Talent haben Apropos das Leben gerettet. Nach dieser Einführung wurde ich gleich zurück in seine Vergangenheit gelotst. Nach und nach wurde mir von Apropos seine Lebensgeschichte erzählt. Seine Mutter, die für Ritter schwärmte, wurde mit ihm durch eine Vergewaltigung schwanger. Danach machte sie sich die neu erworbenen Fähigkeiten zum Hauptverdienst, um ihren Sohn, einen Krüppel zu finanzieren. Ja, Apropos ist kein starker Held, sondern durch ein lahmes Bein behindert. Zudem kämpft er nur, wenn es wirklich notwendig ist und ist auch sonst eher unsympathisch. Auf seiner Reise zum König Isteria, um Gerechtigkeit zu fordern, begegnet er nicht nur Königen, Rittern, sondern Prinzessinnen, Einhörner, Phönixe und vielen anderen Figuren. Eigentlich ist das Buch von Anfang bis Ende voller Spannung und Humor. Es gibt Schilderungen, bei denen ich lauthals loslachen konnte. Die Schilderungen sind allesamt detailliert und stecken voller Leben, sodass ich mir den gesamten Roman vor meinem inneren Auge sah. Jeder einzelne Charaktere hatte etwas Besonderes an sich, dass ihn trotzdem immer sympathisch erscheinen ließ. Die einzige Ausnahme bildet der Protagonist. Apropos konnte während der gesamten Geschichte nicht einen Funken Sympathie erhaschen. Im Gegenteil durch diesen egoistischen Hauptcharaktere hatte ich oftmals sogar Lust das Buch abzubrechen. Auf der einen Seite wollte ich immer Mitleid mit diesem armen Pechvogel haben, da mir die gesamte Lebensgeschichte von Apropos einfach im Herzen weh tat. Auf der anderen Seite steht aber ein total mieser Charakter. Egoistisch und heuchlerisch. Auch wenn ich es durch seine Erlebnisse in der Kindheit verstehen kann, empfand ich Apropos einfach nur als Schuft. Trotzdem hat sich das Durchhalten gelohnt, denn die Wendung, welche Apropos in dem Buch durchlebt, ist im gewissen Maße schon lesenswert. Das zeigt zumindest die Vielseitigkeit des Autors. Die zahlreichen Ideen, Wendungen und Spannungskurven sind einfach nur bemerkenswert. Es gibt kaum eine Passage, wo nicht etwas passiert. Entweder wird etwas spannendes, emotionales oder lustiges eingebaut. Mit einem sympathischen Charaktere hätte das Lesen deutlich mehr Spaß gemacht. Der Text selber hat mich stark überrascht. Die Schrift ist sehr groß, wie in einem Kinderbuch, und verteilt sich daher auf 701 Seite. Dadurch lässt es sich flüssiger lesen und strengt die Augen nicht so an. 31 Kapitel sorgen für gute Pausen beim Lesen. Das englische Original kenne ich nicht, und kann daher nichts zu den Übersetzungskünsten sagen. Ich weiß nicht, ob Witze, Namen oder alles genau übersetzt wurde, oder viele Anspielungen einfach untergehen. Eines weiß ich jedoch sehr genau, und zwar das der Übersetzer definitiv Probleme mit seinem Korrektur-Programm hatte. Ich habe noch kein Buch gesehen, dass auch einem renommierten Verlag kommt, und so viele Rechtschreibfehler beinhaltet. Selbst unbekannte Autoren in kleinen Verlagen, die kein gutes Lektorat haben, sind sorgfältiger. Nachdem ich das Buch in fünf Tagen durchgelesen hatte, bin ich am Ende sehr unentschlossen, was die Empfehlung angeht. Bis zum Schluss konnte ich mich mit dem Protagonisten Apropos und seinem Egoismus anfreunden. Auch wenn das restliche in meinen Augen stimmig und interessant ist. ===Bewertung=== Herr Apropos von Nichten ist interessant, aber konnte mir durch seinen unsympathischen Charaktere und die vielen Rechtschreibfehler nur drei Sterne abverlangen. Ein Antiheld mit einem lieben Charakter hätte mir in dieser Rolle besser gepasst. Aber dies ist eine Frage des Geschmacks.

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  • Rezension zu "Herr Apropos von Nichten" von Peter David

    Herr Apropos von Nichten

    fm014

    07. February 2009 um 14:32

    Dieses Buch ist ein Fantasy-Beitrag der besonderen Sorte. Das merkt man allein an der Hauptfigur, die sich nicht ins klassische Heldenschema einordnen lässt. Die Geschichte liest sich angenehm leicht und enthält mehrere Stellen, die zum Lachen anregen. Freunde des schwarzen Humors kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.

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