Peter David Star Trek. Deep Space 9. Die Belagerung

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Inhaltsangabe zu „Star Trek. Deep Space 9. Die Belagerung“ von Peter David

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  • Rezension zu "Star Trek. Deep Space 9. Die Belagerung" von Peter David

    Star Trek. Deep Space 9. Die Belagerung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. June 2011 um 08:57

    Wegen eines natürlich auftretenden Phänomens (für die Technobabbler: Subraumkompressionen) wird der Transit durch das Wurmloch bis auf Weiteres untersagt. Kurz darauf werden mehrere verschiedene Personen an Bord von DS9 auf rätselhafte Weise ermordet; alles deutet darauf hin, dass ein weiterer Gestaltwandler an Bord ist. Odo nimmt die Ermittlungen auf... Dieser Roman ist aus heutiger Sicht ziemlich anachronistisch. Bewanderte Trekker kennen und schätzen Peter David als erfahrenen und versierten ST-Autoren, so auch ich. Daher musste ich doch öfter mal schmunzeln, wie „naiv“ dieser Roman gerade am Anfang noch geschrieben ist. Offensichtlich wurde der Titel bereits in Auftrag gegeben, bevor auch nur der Pilot der ersten Staffel fertig geschrieben war, beispielweise tritt Rom hier nur als Angestellter im Quark’s auf, nicht als dessen Bruder. Dazu kommen natürlich noch ein Dutzend andere Kleinigkeiten, die erst im Laufe späterer Seasons in den Canon eingebaut wurden (Odos Herkunft, Bashirs genetische Aufwertung etc.). Wer DIE BELAGERUNG also lesen möchte muss sich geistig am besten in das Jahr 1993 zurückversetzen, kurz bevor er anfing, die Serie im TV zu sehen :). Die Handlung selbst ist David-typisch sehr flüssig geschrieben und liest sich weg wie Pudding. Die Dialoge sind sehr spritzig, und es werden viele Versuche gestartet, den noch in der Entwicklung begriffenen Figuren möglichst viel Kontur zu geben. Hier und driftet die Schreibe für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr in den melodramatischen Stil eines Schauerromans ab („da plötzlich – eine Bewegung im Schatten!“), aber das lässt sich verschmerzen. Etwas übler wiegt da meines Erachtens schon das Pressen der Figuren in schablonenartige Archetypen – Bashir ganz der aufopfernde Arzt, Odo der mürrische Gerechtigkeitsfanatiker, von den Ferengi ganz zu schweigen. Sicherlich lässt sich das alles mit einem Abstand von mehreren Jahren und dem heutigen Wissen leicht sagen. Dennoch nervt es hier und da doch enorm. Auch das Ende ist ein bisschen einfallslos für meinen Geschmack. Spaß gemacht hat mir der Roman aber trotzdem, was wohl in erster Linie an Davids guter Schreibe liegt, auch Andreas Brandthorst hat hier eine seiner besseren Übersetzungsarbeiten abgeliefert. Also: Wer in Nostalgie schwelgen möchte ist hier genau richtig :).

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