Peter David Star Trek, Die neue Grenze, Die Hunde des Krieges

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Inhaltsangabe zu „Star Trek, Die neue Grenze, Die Hunde des Krieges“ von Peter David

Jeder Interessent, der gerne einmal eine Ausgabe der Star Trek-Buchreihe <i>Die Neue Grenze</i> lesen möchte, sollte zwei Dinge wissen. Zum einen lohnt sich die Lektüre ganz sicher, wenn man Mainstream Science Fiction und einen etwas in Richtung Sitcom abdriftenden Humor mag. Zum anderen sollte jeder neue Leser aber auch vorgewarnt werden: <i>Die Neue Grenze</i> ist keine typische Star Trek-Buchreihe, die ergänzend zu einer Fernsehserie auf dem Markt erschienen ist: sie ist die Serie -- und das unterscheidet diese Romane von allen anderen aus dem Star Trek-Universum.<p> Während in einem Roman zur Serie <i>Star Trek: Deep Space Nine</i> oder <i>Star Trek: Raumschiff Voyager</i> die grundlegende Basis der Serie erhalten bleiben muss und die erzählten Geschichten letztendlich nie etwas dauerhaft verändern, ist dies bei der von Peter David erfundenen und geschriebenen Serie völlig anders: David nimmt sich die Freiheit, Story-Elemente über mehrere Romane hinweg zu erzählen, ohne das dies negative Auswirkungen auf die abgeschlossene Hauptgeschichte eines einzelnen Bandes hätte.<P> So auch in <i>Die Hunde des Krieges</i>, dem inzwischen fünften Roman dieser Reihe: Eine junge Frau wird von Alpträumen geplagt, ihr Volk daraufhin angegriffen, sie selber entführt und ein junger Mann, dem wir in diesem Buch ebenfalls zum ersten Mal begegnen, versucht daraufhin, sie aus altruistischen Gründen zu retten. Die Excalibur, Captain Calhoun und seine Crew spielen eine eher untergeordnete Rolle in dem Geschehen. Gerade als sich der Leser mit dem Gedanken anfreundet, dass Peter David wohl einfach keine Lust hatte, sich erneut intensiv mit den von ihm erschaffenen Charakteren auseinanderzusetzen, kommt schließlich der literarische Hammerschlag auf den letzten Seiten und man muss sich erneut der Erkenntnis stellen, dass <i>Die Neue Grenze</i> eine völlig eigene Serie ist und der Autor bei weitem nicht die Lust an seinen Figuren verloren hat.<p> Die Geschichte um <i>Die Hunde des Krieges</i> ist besagte Mainstream Science Fiction. Die Elemente kennt man, die Handlung ist spannend zu lesen, die eingebrachte Situationskomik ebenso (für David-Kenner) bekannt wie (für alle Leser) wirksam. Das Ende überrascht und schockiert gleichsam, denn es wird wahrscheinlich wieder einige Monate dauern, bis bei Heyne der nächste Band erscheinen wird, obwohl man ihn am liebsten sofort nach dem Ende von <i>Die Hunde des Krieges</i> lesen möchte. <i>--Mike Hillenbrand</i>
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