Peter David Star Trek - New Frontier 1

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Inhaltsangabe zu „Star Trek - New Frontier 1“ von Peter David

Ein neues Schiff ... Eine neue Mannschaft ... Eine neue Mission! Die Systeme des ehemaligen Thallonianischen Imperiums versinken im Chaos. Alter Hass entbrennt neu. Unbedeutende Tyrannen verfügen plötzlich über tödliche Waffen. Welt um Welt stürzt in Gesetzlosigkeit und Selbstzerstörung. Die Föderation muss ein Raumschiff entsenden, um die neue Grenze zu erforschen, dort Hilfe zu leisten und zu sichern. Dieses Schiff ist die U.S.S. Excalibur, ein runderneuertes Schiff der Ambassador-Klasse, kommandiert von dem ruppigen Captain Calhoun und bemannt mit den Besten und Klügsten der Sternenflotte.

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  • Rezension zu "Star Trek - New Frontier 1" von Peter David

    Star Trek - New Frontier 1

    Oliver_Hohlstein

    26. February 2011 um 09:12

    Ein paar Jahre nach der "Next-Generation"-Serie spielt diese neue (?) Serie im Star Trek Universum. Wieder einmal bricht ein Raumschiff auf, um in ein neues Territorium vorzudringen, in dem gerade ein großes Imperium zusammengebrochen ist. Damit ist eigentlich schon alles zum Inhalt gesagt. Die Besatzung ist größtenteils neu, hin und wieder tauchen bekannte Gesichter auf. Die Geschichte ist flüssig und leicht geschrieben (ich habe so etwa eine Woche gebraucht ... und ich lese nicht schnell), die Charaktere sind gut gezeichnet. Von mir leider trotzdem nur drei Sterne, aber das ist wohl eher persönlicher Geschmack. Wem die Star Trek Serien zu wenig Action hatten und wer es lieber etwas derber mag, dem könnte diese Serie gut gefallen.

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  • Rezension zu "Star Trek - New Frontier 1" von Peter David

    Star Trek - New Frontier 1

    Ameise

    07. February 2011 um 18:05

    Auf dem Planeten Xenex kann sich die einheimische Bevölkerung unter der Führung des erst 19jährigen M'k'n'zy von Calhoun aus der Knechtschaft durch die technisch überlegenen Danteri befreien. Kurz darauf macht M'k'n'zy Bekanntschaft mit dem damaligen Stargazer-Captain Picard, der sofort das Potenzial des jungen Mannes erkennt und ihn überredet, in die Sternenflotte einzutreten. 20 Jahre später: Das Thallonianische Imperium kontrollierte einst den gesamten Sektor 221-G, aber seit seiner Zerschlagung herrschen dort chaotische Zustände. Die Sternenflotte beschließt, ein Raumschiff in dieses Gebiet zu entsenden, um sich ein Bild über die Lage zu verschaffen und humanitäre Hilfe zu leisten. Bei der Wahl nach einem geeigneten Captain wirft Picard seinen ehemaligen Schützling ins Rennen. Dieser nennt sich in der Zwischenzeit Mackenzie Calhoun und ist einigermaßen mit dem Sektor 221-G vertraut, da sich sein Heimatplanet Xenex an dessen Grenze befindet. Picards Vorschlag stößt vor allem bei Admiral Jellico auf wenig Gegenliebe, entspricht der raubeinige Haudegen Calhoun so gar nicht dem Idealtyp eines mustergültigen Sternenflottenoffiziers. Auch wenn sich Jellico geschlagen geben muss, kann er dennoch einen kleinen Triumph feiern, indem er seine eigene Favoritin Elizabeth Shelby als Ersten Offizier einsetzt. Nachdem sich die, wie Calhoun es ausdrückt, "zusammengewürfelte" Crew eingefunden hat, kann die Reise der Excalibur beginnen, aber der Start gestaltet sich von Anfang an holprig... Da ist sie also, die Cross-Cult-Variante jener Romanreihe, die ich bisher mehr oder weniger ignoriert habe. "New Frontier" war völliges Neuland für mich, denn die Heyne-Ausgaben habe ich nie gelesen, und die Originale schon gar nicht. Beim Lesen stellte ich dann zu meinem Erstaunen fest, dass die wenigsten Figuren in diesem Roman wirklich neu waren. Wie es für einen Star Trek-Ableger fast schon Tradition ist, erhält die neue Serie im ersten Teil Starthilfe von vertrauten Charakteren wie der TNG-Crew, Spock, Jellico und Nechayev. Abgesehen von diesen "Gaststars" finden sich auch innerhalb der Excalibur-Stammbesetzung mit Elizabeth Shelby, Dr. Selar und Robin Lefler gleich drei bekannte Gesichter aus The Next Generation. Angenehm überrascht war ich von der Tatsache, dass zur Crew auch drei Mitglieder gehören, die schon in Peter Davids Kadetten-Dreiteiler "Worfs erstes Abenteuer", "Mission auf Dantar" und "Überleben" mit von der Partie waren. Da soll noch einer behaupten, die Kadettenromane würden sich nicht lohnen! Der erste Teil des Romans, "Kartenhaus", widmet sich in erster Linie den Charakteren. Wie es für viele seiner Romane typisch ist, entführt Peter David den Leser in die Vergangenheit, um die Vorgeschichte des zukünftigen Excalibur-Captains und einiger anderer Charaktere zu erzählen. Diese Geschichten sind so spannend geschrieben, dass man sich nur schwer vom Roman losreißen kann. Sehr unterhaltsam liest sich auch die Debatte über das Pro und Contra der Ernennung Calhouns zum Captain der Excalibur. Auch im zweiten Teil, als das eigentliche Abenteuer beginnt, besteht die größte Stärke des Romans aus dem Konfliktpotenzial, das die Figuren mitbringen. Am interessantesten ist sicherlich die Beziehung zwischen dem ruppigen Calhoun, der meistens auf die Regeln pfeift, und der ehrgeizigen und extrem "sternenflottigen" Shelby. Diese Konstellation wird sicher in der Zukunft noch für reichlich Zündstoff sorgen! Auch eine echte Buddy-Story darf nicht fehlen, als ausgerechnet der stoische Sicherheitschef Zak Kebron und der blinde Passagier Si Cwan auf eine gemeinsame Mission geschickt werden, obwohl sie sich nicht ausstehen können. Diese Charaktermomente sind weit interessanter als die eigentliche Haupthandlung, die sich um die Begegnung mit einem abgeschossenen Flüchtlingsschiff dreht. Bei Peter Davids Romanen kann man eigentlich immer bedenkenlos zugreifen, da kaum ein anderer Star Trek-Autor so unterhaltsame Geschichten liefert wie er, ohne in irgendeiner Form die Charaktere zu vernachlässigen. Auch in ruhigen Momenten kommen eigentlich nie Längen auf. Manchmal jedoch erscheinen einige Dinge ein wenig hanebüchen. Erstens: Xenex gehört nicht gerade zu den Planeten, die häufig Besuch von der Sternenflotte erhalten. Welch ein grandioser Zufall, dass es ausgerechnet Picard hierher verschlägt, der in dem jungen M'k'n'zy den geborenen Sternenflottenoffizier erkennt, obwohl dieser ihm von der Art her kein bisschen ähnelt. Zweitens: So sehr ich Spock auch mag, dient sein Auftritt ein wenig zu auffällig dem Zweck, den Roman zu "veredeln". Zur Handlung trägt er jedenfalls nicht unbedingt bei. Drittens: Wieso müssen Calhoun und Shelby unbedingt ein ehemaliges Liebespaar sein? Ihre völlig unterschiedlichen Auffassungen von Sternenflottenregeln, gepaart mit ihren egozentrischen Persönlichkeiten, bieten eigentlich genug Konfliktstoff. Dass sie beide auch noch verlobt waren, wirkt ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Fazit: Trotz der angesprochenen kleinen Schwächen ist "Kartenhaus" ein packender Roman, den ich mit dem größten Vergnügen gelesen habe. Auch wenn die Geschichte im zweiten Teil ein wenig abfällt, ist die Handlung mit all ihren interessanten Charakteren so vielversprechend, dass man eigentlich nichts lieber tun möchte, als sofort den nächsten Band zu lesen - dem Cliffhanger-Ende sei Dank! P.S. Kennt jemand die amerikanischen Originalausgaben? Ich wüsste doch zu gern, ob Riker watschelt (Cross Cult) oder gackert (Heyne)...

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