Peter David Star Trek - The Next Generation 4

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Inhaltsangabe zu „Star Trek - The Next Generation 4“ von Peter David

Ein Gegner, der so unbeugsam ist, dass man mit ihm nicht einmal logisch kommunizieren kann. Die gesamte Rasse denkt mit nur einem Verstand und strebt nur auf ein Ziel hin: Sich unsere biologischen Besonderheiten anzueignen und jegliche Individualität auszulöschen, um jedes lebende Wesen zu Borg zu machen. In über zwei Jahrzehnten ist die Föderation keiner größeren Bedrohung begegnet. Zweimal entsandte die Sternenflotte bereits zahllose Raumschiffe, um sich ihr entgegenzustellen. Die Borg wurden aufgehalten, der Preis in Blut bezahlt. Die Menschheit atmete erleichtert auf und nahm an, dass sie nun sicher war. Und mit der Zerstörung der Transwarpverbindungen glaubte die Föderation den finalen Schlag gegen die Borg ausgeführt zu haben. An den Rand der Auslöschung getrieben, kämpfen die Borg um ihre bloße Existenz, um ihre Kultur. Die alten Regeln und Prämissen, wie das Kollektiv zu handeln hat, gelten nicht mehr. Jetzt töten die Borg erst und assimilieren später.

Als sich die Enterprise ihnen erneut in den Weg stellt, wenden sich die Borg nach innen. Die dunklen Orte, von denen nicht einmal die Dronen wussten, dass sie existieren, werden nach außen gewandt gegen den Feind, den sie niemals besiegen konnten.

Meiner ist auch da!

— charlotte

Bisher der beste Roman der neuen TNG-Serie!

— Ameise

Heute bei mir eingetroffen.

— noname_6032

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  • Rezension zu "Star Trek - The Next Generation 4" von Peter David

    Star Trek - The Next Generation 4

    charlotte

    08. August 2010 um 22:15

    Im vierten Teil des TNG-Relaunch dreht sich die Story wieder - nach dem Abstecher mit Q im dritten Teil - um meine persönlichen Lieblingsfeinde der Föderation: die Borg. Doch erschreckender weise begegnet dem Leser zunächst wieder ein Mitglied des Q-Kontinuums, nämlich Q's Ehefrau - Lady Q. Zu meinem Glück ist ihre Anwesenheit jedoch nur nebensächlich. Dafür sind die Borg umso präsenter, die Gefahr, die von ihnen ausgeht umso größer und jeder, der dachte, man könne über diese Spezies kaum noch eine weitere gute Geschichte schreiben, wird eines Besseren belehrt. Die neuen, verbesserten Borg des Alpha-Quadranten, die von ihren „Kumpels“ im Delta-Quadranten abgeschnitten wurden, haben ihre Taktik geändert und sammeln ihre Kräfte und versuchen ihre vielen Verluste wettzumachen, indem sie eines verlorene Drohnen ins Kollektiv zurückholen wollen. Das betrifft vor allem Locutus aka Jean-Luc Picard und Seven of Nine. Ein spannender Kampf beginnt. Heldentod hat mir Alles in Allem gut gefallen, auch wenn ich manchmal dachte, dass mir die Borgstory ein bisschen zu unglaubwürdig ist. Bei Star Trek wurde bis jetzt jedes Phänomen – auch teilweise sehr abstrakt – irgendwie erklärt. Wie jedoch die neue Form der Assimilierung von Statten gehen soll, ist mir nicht klar. Dass wir in Heldentod, wie der Titel schon vermuten lässt, einen Helden verlieren werden, und dazu noch eine Figur, die uns viele Jahre durch das ST-Universum begleitet hat, gefällt mir gar nicht. Auch deswegen kann ich dem Roman nur 4 von 5 Sternen geben und hoffen, dass dieses Schicksal den anderen bekannten und beliebten Figuren der Serie erspart bleibt.

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  • Rezension zu "Star Trek - The Next Generation 4" von Peter David

    Star Trek - The Next Generation 4

    Ameise

    21. March 2010 um 17:36

    "Nicht schon wieder die Borg!" war mein erster Gedanke, als ich das Cover dieses Romans zum ersten Mal sah. Bis zum Film "Der erste Kontakt" waren die Borg spannende und bedrohliche Gegner, bis es bei Voyager zu einer wahren Inflation von Borg-Episoden kam. Glücklicherweise konnte mich dieser Roman wirklich positiv überraschen, denn die Bedrohung durch die Borg erhält hier ganz neue Maßstäbe. Mit der Inhaltsangabe möchte ich mich diesmal zurückhalten, um nicht zuviel zu verraten, denn gleich das erste Kapitel hält eine Überraschung parat. Nur soviel: Die Borg haben sich in der Zwischenzeit technisch weiterentwickelt: Assimilieren oder gar einfach nur zerstören ist Schnee von gestern. Der neuartige Borgkubus, mit dem es die Föderationsschiffe hier zu tun bekommen, bringt für diese wirklich sehr unangenehme Konsequenzen mit sich. Und natürlich hält er direkt auf die Erde zu... Das klingt vielleicht alles andere als originell und wie der x-te Aufguss alter Borg-Storys. Aber Peter David wäre nicht Peter David, wenn er scheinbar ausgelutschte Geschichten nicht spannend, phantasievoll und bei aller Dramatik auch humorvoll erzählen könnte. Obwohl die Handlung reichlich Potenzial für Raumschlachten epischen Ausmaßes gehabt hätten, halten sich die Actionszenen in Grenzen - zum Glück! Viel spannender sind die Konflikte zwischen den Charakteren untereinander. Im letzten Roman "Quintessenz" hatte ich ja noch den Eindruck, dass die familiäre Atmosphäre wieder zu spüren war, die TNG seinerzeit ausmachte. Nun gut - ich habe mich geirrt. In "Heldentod" kracht es ganz gewaltig zwischen den Crewmitgliedern der Enterprise, und eine tiefe Kluft zwischen den alteingesessenen und neuen Offizieren tut sich auf. Man darf gespannt sein, wie sich die Beziehungen untereinander in den späteren Romanen weiterentwickeln. Neben Seven of Nine haben noch weitere "Gaststars" ihren Auftritt, mit denen ich nun wirklich nicht gerechnet hätte. Dieser Roman beweist uns eindrucksvoll den großen Vorteil der Relaunch-Serie: Im Gegensatz zu den früheren Romanen muss nicht jedesmal am Ende die Ausgangssituation wieder hergestellt werden. So nimmt die Geschichte hier eine dramatische Entwicklung, die in den alten Star Trek-Romanen einfach nicht möglich gewesen wäre. Das Ende war für mich jedenfalls schwer zu verdauen. Peter David hat mal wieder bewiesen, warum er zur absoluten Crème de la Crème unter den Star Trek-Romanautoren gehört. Kaum ein anderer Autor schreibt so packend, bildreich und unterhaltsam wie er. Wenn ich überhaupt etwas an diesem Roman auszusetzten hätte, dann war es ein Satz, den eine gewisse Person von sich gab und der mich wirklich auf die Palme brachte. Wer wissen will, was ich meine, kann ja mal unten auf Seite 168 nachschauen. Ansonsten ist der Roman wirklich grandios. Die TNG-Relauchserie, die nicht sehr überzeugend begann, konnte sich mit jedem Roman steigern. "Heldentod" stellt den vorläufigen Höhepunkt der Reihe dar. Ich bin sehr gespannt, was uns Teil 5 bringt, die Messlatte liegt jedenfalls jetzt sehr hoch.

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  • Rezension zu "Star Trek - The Next Generation 4" von Peter David

    Star Trek - The Next Generation 4

    CaptainCalvinCat

    21. March 2010 um 00:53

    „Provoziere niemals die Borg!“ Diesen Satz sagte Q seinerzeit seinem Sohn in der Episode Q² und man darf sich hier schon fragen, ob dieses allmächtige Superwesen wirklich Angst vor den Technozombies hat, oder ob es nur ein Spruch war. Geht man von der damaligen Darstellung der Borg aus, dürfte es eher Richtung „markiges Sprüchlein“ gehen, denn die Cyberwesen wurden zwar als große Bedrohung der Föderation eingeführt, doch seit die Voyager in deren Sandkasten herumflog, waren die Borg nicht mehr wirklich als große Bedrohung zu sehen. Wir alle wussten – tauchen die Borg auf, braucht Captain Janeway nur einmal trotzig mit dem Fuß aufzustampfen, schon hauts hin. Chakotay sagte ihr ja auch in „Shattered“, dass sie den Trick raushaben würde, mit den Borg zu reden. Natürlich steigt das zu Kopf. Und kaum ist Captain „Ich-pfeif-auf-mein-Navi“ Janeway wieder im Alphaquadranten, schafft sie es irgendwie, die ganzen Sympathiepunkte, die sie sich während der sieben Jahre „Voyager“ erarbeitet hat, peut a peut, also sukzessive, wieder loszuwerden. Obwohl sie sich charakterlich zunächstmal gar nicht verändert – das ist ja das faszinierende. Nehmen wir ihren Auftritt in „Nemesis“. Da sagt sie zu Picard „Irgendwie bekommen Sie die leichten Aufträge.“ – und es ist natürlich als kleiner Witz gemeint. Aber es wirkt irgendwie unglaublich arrogant. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass Picard all die Jahre lang gewullackt und gepullackt hat, und alles, was Janeway auf die Kette gekriegt hat, ist sich zu verfliegen. Ich weiß, es ist ein wenig hart dargestellt und es entspricht nicht ganz den Tatsachen, aber es erscheint erstmal so. Natürlich hat Kathy genau so hart gearbeitet, wenn nicht sogar härter, wenn man bedenkt, dass Picard und Konsorten ja eigentlich den heimischen Alphaquadranten höchstens Richtung Betaquadrant verlassen haben – was nicht schwer ist, schließlich liegt die Erde genau auf der Grenze. Und DS9s Crew macht gern mal Klassenausflüge per Wurmloch in den Gammaquadranten – das ist schon mal ein Fortschritt, aber die weiteste Strecke hat eben die Voyager zurückgelegt und – man kann definitiv sagen, dass sie sich gut geschlagen hat. Wie schon gesagt, als Captain war Kathy mir unheimlich sympathisch. Als Admiral allerdings… irgendwie haben es die Autoren der vorangegangenen Bücher geschafft, den Charakter verdammt unsympathisch werden zu lassen. Mir wurde gesagt, sie tauchte in Tod im Winter einfach mal so auf, wusste natürlich über Picards Plan bescheid et cetera – ich nehm das mal so hin, das Buch habe ich noch nicht. In Widerstand spricht sie Picard offen das Mißtrauen aus, befiehlt ihm, auf Seven of Nine zu warten, die sie, also Janeway, offenbar als einzige und wirklich geltende Referenzperson für Borgangelegenheiten ansieht. Ein wenig engstirnig war Janeway da schon – schließlich ist Picard genau so gut als Referenzperson anzuerkennen. Ich meine, Kathy, klingeln beim Wort „Locutus“ irgenwelche Glocken bei dir? Okay, damals war es engstirnig, im vierten Band „Heldentod“ ist sie schlicht und ergreifend dämlich. Sie fliegt zu diesem Kubus, obwohl Seven sie noch gewarnt hat. So weit ist es mit ihr gekommen – jetzt hört sie noch nicht mal mehr auf die Frau, auf deren Warnungen sie vor zwei Büchern noch schwor und deren Meinung sie höher einstufte, als die unseres hiesigen Borgexperten mit dem französichen Akzent, gelle Jean-Luc? Über die Charaktere kann man sagen, dass man – wenn man mal in den „Genuss“ kam, einen klassischen Katastrophenfilm der 90er Jahre gesehen zu haben – die Konstellation kennt. Ein Experte (Seven) warnt vor einer drohenden Katastrophe (Borginvasion), doch die Obrigkeit (Jellico), und ein korrupter Geschäftsmann (naja – mehr oder minder Janeway) glauben der Person kein Wort. Dabei kommt es genau so, wie der Experte es vorhergesagt hatte. Und schon gibt’s „Blut, Tod, Hassgefühle – den ganzen Dreck“, wie Jack O’Neill sich einmal formulierte. Man kann über Peter David eigentlich nur eines sagen – er ist ein genialer Autor, seine Art, den hehren Heldenbildern einen gewissen Wahnsinn – oder zumindest Alltagsprobleme – anzudichten, in Konversationen, die im 24. Jahrhundert spielen, Bezüge zur Gegenwart zu schaffen (siehe die „Pluto-Debatte“ zwischen Jellico und Necheyev) und in anderen Büchern hat er es geschafft (siehe Imzadi I und „Die neue Grenze“) leichte Erotik mit hineinzubringen. Man kann also sagen, dass der Mann wirklich klasse schreibt. Dabei ist es dann fast zu vernachlässigen, dass er Seven eine Ausdrucksweise in den Mund legt, derer sie sich in der Serie nie bedient hat. Seven bezeichnet bei zwei Sicherheitsoffiziere beispielsweise als „Idioten“. Nun, es mag sein, dass unsere gute Seven sich inzwischen angepasst hat, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Leute als „Idioten“ bezeichnet – zumindest nicht im wortwörtlichen Sprachgebrauch. Ein recht gelungener Geniestreich ist die Inhaltsangabe. Ich zitiere: „Ein Gegner, der so unbeugsam ist, dass man mit ihm nicht vernünftig reden kann. Die gesamte Rasse denkt mit nur einem Verstand und strebt auf ein einziges Ziel hin: Sich unsere biologischen Besonderheiten anzueignen und jegliche Individualität auszulöschen, um jedes lebende Wesen zu Borg zu machen. In über zwei Jahrzehnten ist der Föderation keiner größeren Bedrohung begegnet. Zweimal entsandte die Sternenflotte bereits zahllose Raumschiffe, um sich ihnen entgegenzustemmen. Die Borg wurden aufgehalten, der Preis in Blut bezahlt. Die Menschheit atmete erleichtert auf und nahm an, dass sie nun sicher war. Mit der Zerstörung der Transwarpverbindungen glaubte die Föderation, den finalen Schlag gegen die Borg ausgeführt zu haben. An den Rand der Auslöschung getrieben, kämpfen die Borg nun um ihre bloße Existenz, um ihre Kultur. Die alten Regeln und Annahmen, wie das Kollektiv handeln sollte, gelten nicht mehr. Jetzt tötet es erst und assimiliert später. Doch ihr eigentlicher Plan ist noch viel größer. Die kybernetischen Organismen scheinen unaufhaltsam. Die Borg stellen ein Ultimatum: Sie fordern die Auslieferung von Jean-Luc Picard und Seven of Nine. Verzweifelt befiehlt das Oberkommando Picard, ins Sol-System zu fliegen, um sich den Borg zu ergeben. Doch er widersetzt sich dem Befehl. Er sieht eine letzte Chance ... „ Lest euch diese Inhaltsangabe durch und weint – hier wird in den Grundzügen verraten, was ambach ist, aber gleich der erste, große Geniestreich Davids wird nicht verraten. Sehr gut gemacht, sehr gut gemacht. Da habe ich schon Inhaltsangaben gelesen, die die Lektüre der ersten drei Kapitel unnötig machte, weil alles schon verraten wurde. Besser kann man eine Inhaltsangabe eigentlich nicht machen – Gratulation, Herr Klappentextersteller. Ich persönlich gebe diesem Buch, da die Mängel wirklich nur maginaler Natur sind, mal fünf Sterne. Es lohnt sich auf jeden Fall, es zu lesen.

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