Peter David Worfs erstes Abenteuer. Star Trek

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Inhaltsangabe zu „Worfs erstes Abenteuer. Star Trek“ von Peter David

( Starfleet Kadetten, 2). Illustr. 140 S.
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  • Rezension zu "Worfs erstes Abenteuer. Star Trek" von Peter David

    Worfs erstes Abenteuer. Star Trek
    Ameise

    Ameise

    Kadett Worf wird an der Sternenflottenakademie aufgenommen, und gleich an seinem ersten Tag hat er Ärger. Die meisten anderen Kadetten beäugen ihn mit Misstrauen, immerhin ist Worf der allererste Klingone an der Akademie. Einer seiner Kommolitonen, ein Brikar namens Zak Kebron, provoziert ihn sogar zu einer Prügelei, so dass sich beide fortan zur Strafe ein Quartier teilen müssen. Obwohl Worf auch einige Freunde hat und sein Adoptivbruder ebenfalls gerade an der Akademie zugelassen wurde, sieht sich Worf in der darauffolgenden Zeit immer stärker mit den Feindseligkeiten seiner Mitstudenten konfrontiert, und ist dicht davor, alles hinzuschmeißen... Irgendwie sind die Kadettenbüchlein immer ein bisschen die Stiefkinder innerhalb der Star Trek-Romane. So richtig begeistern kann sich wohl kaum jemand dafür, und das aus gutem Grund: Die Sprache ist grundsätzlich sehr einfach gehalten, die kleinen Abenteuer sind eher harmloser Natur und die Handlung vorhersehbar, da immer nach dem gleichen Schema aufgebaut: Kadett XY ist neu an der Akademie, irgendein Mitschüler kann ihn nicht leiden, es folgt eine schwierige Prüfung, und am Ende versöhnt sich XY mit seinem Rivalen. Und welch eine Überraschung - "Worfs erstes Abenteuer" funktioniert ganz genauso. Hier ist es also Zak Kebron, mit dem sich der junge Worf herumärgern muss, und bei diesem Namen dürften Leser der "New Frontier"- bzw. "Die neue Grenze"-Romane aufhorchen: Immerhin bekleidet der kampflustige Brikar das Amt des Sicherheitschef an Bord der U.S.S. Excalibur. Und noch zwei andere Personen, die später zu Captain Calhouns Stammbesatzung gehören werden, haben in diesem Kadettenroman ihren ersten Auftritt, nämlich der schrullige Mark McHenry und die Vulkanierin Soleta. Das macht den Roman um einiges reizvoller, als wenn er sich ausschließlich um Worf drehen würde. Wie man zum Beispiel feststellen kann, hat sich Zak tatsächlich weiterentwickelt: Sein Charakter erscheint hier wesentlich reizbarer als später in "New Frontier", wo er ein ausgesprochen stoisches Naturell besitzt. Wie es bei Peter-David-Romanen üblich ist, gibt es eine Menge Anspielungen auf die Serien. So trifft Worf beispielsweise auf einen Nachfahren der Nervensäge Finnigan aus der TOS-Folge "Landurlaub", muss sich mit dem Picard-Manöver auseinandersetzen und klärt auf, warum er immer mit "Mr. Worf" statt mit "Mr. Rozhenko" angesprochen wird. Natürlich fällt dem aufmerksamen TNG-Zuschauer sofort auf, dass Worfs Adoptivbruder in diesem Roman nicht Nikolai, sondern Simon heißt, was aber verzeihlich ist. Schließlich entstand die TNG-Folge mit Nikolai Rozhenko erst nach dem Erscheinen des Buches. Weit ärgerlicher ist da schon das intrigenhafte Verhalten der anderen Kadetten in diesem Roman. Gut, Kebron kann Klingonen inklusive Worf nicht leiden, aber dass sich fast alle Kadetten seines Jahrganges verschworen haben, um Worf einzig auf Grund seiner klingonischen Herkunft bloßzustellen und zu demütigen, erscheint mir sehr weit hergeholt. Soll die Zukunft der Sternenflotte etwa in den Händen derart unreifer, hämischer Arschloch-Kadetten liegen? Abgesehen von diesem Makel macht "Worfs erstes Abenteuer" einen recht ordentlichen Eindruck, wenn man ihn mit den anderen Werken innerhalb der Kadettenreihe vergleicht. Was die anfangs erwähnte vorhersehbare Handlung nach Schema F betrifft, kann man hier ein Auge zudrücken, da dies der allererste Kadettenroman war. Auch die Illustrationen gehören eindeutig zu den besseren der Reihe. Darüber hinaus bieten Kadettenromane auch Vorteile: Man kann sie innerhalb weniger Stunden durchlesen und so wunderbar seinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) abbauen. Zudem ist der simple Schreibstil ganz gut geeignet, wenn man mal eine Erholung nach einem anstrengenden Roman braucht, so wie es bei mir der Fall war (nach "Der verwundete Himmel" - puh!) Fazit: Ein kurzweiliges und unterhaltsames Büchlein, das mit der Einführung dreier "New Frontier"-Charaktere ein echtes Ass im Ärmel aufweisen kann.

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  • Rezension zu "Worfs erstes Abenteuer. Star Trek" von Peter David

    Worfs erstes Abenteuer. Star Trek
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. June 2011 um 16:02

    Worf Rozhenko ist von seinen menschlichen Eltern adoptiert worden, nachdem seine leiblichen Eltern bei dem Angriff auf Khitomer ums Leben kamen. Worf beginnt nun zusammen mit seinem Bruder Simon das Studium an der Starfleet-Akademie, stößt aber auch dort bei seinen Mitkommulitonen auf Abwehr und Gehässigkeit. Ich habe das Buch gerade in einem durchgelesen - bei 140 Seiten keine große Angelegenheit - weil mich die Geschichte gepackt hat: Sie macht neugierig und besitzt eine Menge Humor. Zwar wird keine Spannung erzeugt, aber das benötigt dieses Buch auch nicht. Eine angenehme Zwischendurchlektüre, die ich empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Worfs erstes Abenteuer. Star Trek" von Peter David

    Worfs erstes Abenteuer. Star Trek
    charlotte

    charlotte

    02. March 2010 um 12:15

    Worf wird als erster Klingone an der Sternenflottenakademie angenommen, doch er muss gegen viele Vorurteile kämpfen. Da steht ihm sein klingonisches Temperament schon das ein oder andere Mal im Weg. Doch er lernt auch neue Freunde kennen, mit deren Hilfe er durchhält und sich einleben kann. "Worfs erstes Abenteuer" ist ein typischer Kadettenroman für Jugendliche, der sich leicht lesen läßt, witzig, aber auch spannend ist und dem Leser einen Einblick in die Jugend von Worf bietet. Die für Kadettenromane typische Illustrationen sind in diesem Fall äußerst gelungen. Ein nettes kleines Buch, das mir als Worf-Fan viel Spaß gemacht hat.

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