Peter Demetz Fin de siècle

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Inhaltsangabe zu „Fin de siècle“ von Peter Demetz

Fin de siècle, das ist in der tschechischen Literatur die Zeit von Zeyer, Karásek und Arbes, Lešehrad, Marten, Neruda und Theer. Höhenflüge der Empfindsamkeit und der nervösen Phantasie und Abgründe der Leidenschaft und des Mysteriösen finden in ungewöhnlich reicher Sprache kunstvollen Ausdruck in ihrer Dekadenzdichtung. Von den acht Texten des Bandes erscheinen fünf erstmals in deutscher Übersetzung.

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  • Rezension zu "Fin de siècle" von Peter Demetz

    Fin de siècle
    Beagle

    Beagle

    20. June 2010 um 01:04

    Fin de siecle – das sind Geschichten von Jacub Arbes, Jiri Karasek ze Lvovic, Emanuel z Lesehradu, Milos Marten, Jan Neruda, Otakar Theer und Julius Zeyer. Nicht alle sind es, meiner Meinung nach Wert, gelesen zu werden, doch zwei von ihnen sind wahre Juwelen der Literatur. Zum einen Julius Zeyers „Die letzten Harfenspieler“. Die Geschichte spielt auf einer Ausstellung, der Protagonist ist Reporter, der durch Zufall an einem wenig besuchten Tag einen alten, zerlumpten Harfenspieler trifft, der ihm erzählt, dass es um ihre Zunft schlecht steht, sie werden immer weniger. Für den Reporter ist dies nichts, was wirklich von Bedeutung ist, zwar denkt er abends noch einmal über die Worte des Alten nach, aber er vergisst sie bald wieder. Bis zum Ende der Ausstellung, an dem er von einer Menschenmenge in einen Pavillon gedrängt wird. Hier ist es eine kleine Tafel, die seine Aufmerksamkeit genießt. Die zweite Geschichte – ebenfalls von Julius Zeyer – „Glückseligkeit im Garten der Pfirsichblüte“ ist mystisch verworren. Zeyer erzählt scheinbar selbst, was ihm widerfahren ist. In Sewastopol lernt er den Italiener Umbriani kennen, einen leichtlebigen Zeitgenossen, den die Meisten als einen Lügenbold bezeichnen. Und doch gehen geheimnisvolle Geschichten über ihn durch aller Munde. Die verworrenste allerdings, erzählt Umbriani selbst. Es ist die Geschichte von Mingea, der unglücklichen Liebe des Chinesischen Kaisers von vor 400 Jahren. Vor 300 Jahren, so erzählt Umbriani, lebte er als Huang-ti in China und verliebte sich in ebendiese Mingea. Eine wahrlich rührende Erzählung, die mit viel Geschick, List und Philosophie erzählt wird. Was die restlichen Autoren und ihre Kurzgeschichten angeht, so schwimmen sie lediglich mit, können keinesfalls an Zeyers anknüpfen. Einzig Jan Nerudas „Zu den drei Lilien“ hätte erzählerisch, nicht aber inhaltlich das Zeug dazu.

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