Peter Dempf

 3,8 Sterne bei 200 Bewertungen
Autor von Fürstin der Bettler, Die Geliebte des Kaisers und weiteren Büchern.
Autorenbild von Peter Dempf (©)

Lebenslauf von Peter Dempf

Peter Dempf, geboren 1959 in Augsburg, studierte Germanistik und Geschichte. Er schreibt seit 1983 Rundfunkbeiträge, Drehbücher, Romane, Erzählungen, Lyrik und Sachbücher vor allem zu historischen Themen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Dempf

Cover des Buches Fürstin der Bettler (ISBN: 9783751710275)

Fürstin der Bettler

 (43)
Erschienen am 26.01.2021
Cover des Buches Das Amulett der Fuggerin (ISBN: 9783404922734)

Das Amulett der Fuggerin

 (20)
Erschienen am 11.12.2007
Cover des Buches Die Herrin der Wörter (ISBN: 9783426634776)

Die Herrin der Wörter

 (17)
Erschienen am 01.12.2006
Cover des Buches Die Sterndeuterin (ISBN: 9783404923076)

Die Sterndeuterin

 (18)
Erschienen am 06.11.2008
Cover des Buches Die Geliebte des Kaisers (ISBN: 9783404179459)

Die Geliebte des Kaisers

 (21)
Erschienen am 31.01.2020
Cover des Buches Herrin der Schmuggler (ISBN: 9783404172238)

Herrin der Schmuggler

 (14)
Erschienen am 16.07.2015
Cover des Buches Die Botschaft der Novizin (ISBN: 9783732586998)

Die Botschaft der Novizin

 (11)
Erschienen am 28.04.2020
Cover des Buches Das Geheimnis des Hieronymus Bosch (ISBN: 9783442448708)

Das Geheimnis des Hieronymus Bosch

 (11)
Erschienen am 06.02.2003

Neue Rezensionen zu Peter Dempf

Cover des Buches Das Haus der Fugger (ISBN: 9783404183128)Jen_loves_reading_bookss avatar

Rezension zu "Das Haus der Fugger" von Peter Dempf

Nicht schlecht, aber ....
Jen_loves_reading_booksvor 2 Monaten


Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir hier sehr leicht, da man gleich zu Anfang das Ehepaar Eva und Joss in einer beinahe ausweglosen Situation kennenlernt und Eva eine schwerwiegende Entscheidung fällt. 

Mir hat besonders gut gefallen, wie das Leben zur damaligen Zeit beschrieben wurde und wie die Anfänge in der Fuggerei gewesen sein könnten. Das wirkte auf mich sehr lebensnah und durch die detaillierten Beschreibungen konnte man die Fuggerei problemlos vor seinem inneren Auge auferstehen lassen.

Die Protagonisten Eva und Joss waren hervorragend ausgearbeitet worden.  Eva mit ihrer teils aufbrausenden, teils übereifrigen Art. hat das Talent aus einer schlimmen Situation, eine noch schlimmere zu machen und Joss ist eher von stoischer Natur und stärkt Eva, auch wenn er mir ihr nicht immer bei allem zustimmt, den Rücken. 

Beide Charaktere wirken sehr lebendig und damit auch authentisch.

Die zahlreichen Nebencharaktere haben alle ihre kleinen Geheimnisse, auch wenn sie sich nach außen hin sehr christlich geben, hält sie das nicht davon ab mit dem Finger auf Joss, Eva und deren Kinder zu zeigen und sie zu verachten. Auch das empfand ich als sehr glaubwürdig und ärgerte mich mit den beiden Protagonisten über manch üblen Kommentar.

Auch die Handlung um den Guajak-Trank und seine Wirksamkeit empfand ich als gelungen. 

Der hasserfüllte Marx und seine Machenschaften, wurden mir manchmal etwas zu viel. Ich fand es ein wenig unglaubwürdig dass er so lange unbemerkt agieren konnte und nicht mal Eva auf die einfachsten Zusammenhänge kam. Dabei war Eva ja der überaus neugierige, recht clevere Charakter in dieser Geschichte.

Die Auf- und vor allem Erklärung der Giftvorfälle im Siechenhaus waren allerdings mehr als an den Haaren herbeigezogen und von dieser Person, für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Das Ende hat mir ein wenig den Spaß an dem Geschichte genommen.


Fazit:

An manchen Stellen war mir der Roman etwas zu langatmig und zum Ende hin etwas unglaubwürdig, aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Ein toll recherchierter und sehr interessanter Roman über die Fuggerei und seine Bewohner und garantiert nicht mein letzter Roman von Peter Dempf. 


Empfehlung:

Für alle Leser von Historischen Romanen, die mehr über die Fuggerei und über das Leben dort erfahren möchten, lesenswert.


Von mir gibt’s:

4 von 5 Sterne

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Cover des Buches Das Haus der Fugger (ISBN: 9783404183128)M

Rezension zu "Das Haus der Fugger" von Peter Dempf

Viel Altpapier
Martin_Schwingelvor 3 Monaten

Das Buch ist plump geschrieben. Handlungsstränge verlaufen unlogisch oder reissen unvermittelt ab. Die Sprache ist kindlich, die Handlung leidet unter enormen Längen. Was das Haus der Fugger angeht, scheint der Autor nicht sehr weit über eine Wikipedia Recherche hinausgegangen zu sein. Anstatt, wie üblich, das Buch zur Tauschbörse zugeben, über antworte ich es dem Altpapier. Das schlechteste Buch, welches ich in meinem Leben gelesen habe.

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Cover des Buches Die Geliebte des Kaisers (ISBN: 9783404179459)Mine_Bs avatar

Rezension zu "Die Geliebte des Kaisers" von Peter Dempf

Die Geliebte des Kaisers
Mine_Bvor einem Jahr

Der historische Roman „Die Geliebte des Kaisers“ ist aus der Feder von Peter Dempf und ein eigenständiges Werk, sodass es ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.

 

Klappentext:

Rom, im Jahr 1001. Otto III., römisch-deutscher König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, liegt im Sterben. Es ist Winter, und er und seine Getreuen sind auf der Flucht aus Rom, wo Unruhen ausgebrochen sind. Ottos letzte Bitte an seine Geliebte Mena: Sie soll dafür sorgen, dass sein Herz nach Augsburg gelangt. Der Grund: Sie trägt sein ungeborenes Kind unter dem Herzen, den letzten Spross und Erben seiner Linie, und das Herz ist ihr einziger Beweis. Mit dem Mut der Verzweiflung schließt sich Mena einem Trupp wagemutiger Kaufleute an, die mit Schlitten dem Winter trotzen und als Erste im Jahr die Alpen zu überqueren versuchen. Doch sie wird gejagt, denn der Kampf um Ottos Nachfolge hat begonnen und ihre Gegner sind unberechenbar...

 

Dies war mein erstes Buch von dem Autor Peter Dempf. Daher war ich sehr gespannt, was für einen historischen Roman ich erwarten kann. Ich persönlich lese lieber historische Romane mit belegten Fakten und einer fesselnden überzeugenden Story – leider wurden meine Erwartungen an dieses Werk nicht vollständig erfüllt.

Gefallen hat mir hier das Zusatzmaterial – sowohl ein Personenregister als auch ein Glossar mit den wichtigen Begriffen ist enthalten. Besonders beim Überfliegen der angeführten Personen war mein Interesse geweckt.

Auch der Schreibstil von Dempf hat mir zusaget. Dieser ist leicht und lässt sich angenehm lesen. Die Landschaftsbeschreibungen haben mir ebenfalls gefallen – sie haben einen guten Eindruck von der Gegend vermittelt und haben es geschafft, dass ein Bild vor meinem geistigen Auge entstehen konnte. Die vielen unterschiedlichen Regionen werden gekonnt vermittelt – besonders die Schneelandschaft der Alpen ist mir hier positiv in Erinnerung geblieben. Sowohl die schönen als auch die tödlichen Schattenseiten werden hier gekonnt beleuchtet. Gut gefallen haben mir auch die Perspektivenwechsel – dadurch bekommt man einen vielseitigeren Einblick in die Handlung. Der Schwerpunkt liegt hier zwar eindeutig auf der weiblichen Protagonistin Mena, aber auch andere Charaktere bekommen ausreichend Raum in der Handlung. Mir hat es gefallen, dass die Handlung nicht nur einseitig berichtet wird, sondern dass man auch die Gegenseite etwas besser kennen lernen konnte. 

Positiv möchte ich auch noch das Nachwort erwähnen. In diesem wird auf die Trennung von Fakten und Fiktion eingegangen. Besonders bei historischen Romanen finde ich dies sehr sinnvoll und auch hier war ich sehr gespannt, was der Fantasie des Autors entspringt.

Was mir persönlich leider nicht so gefallen hat: der Schwerpunkt der Handlung. Man lernt Kaiser Otto III. leider nicht wirklich kennen – bereits auf den ersten Seiten liegt dieser im Sterben. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Überquerung der Alpen im Winter bzw. auf dem persönlichen Schicksal von Mena. Ich hätte mir einfach mehr Inhalt von diesem Buch erhofft. Die Alpenüberquerung ist zeitweise etwas zäh und nicht so vielseitig. Ich hätte mir mehr historische Fakten erhofft. Für mich persönlich war der Schwerpunkt leider falsch gewählt. Erhofft hätte ich mir mehr Kaiser Otto III. – auch sein Zusammenleben mit Mena hätte ich mir interessiert, oder auch politische Machtspiele. Ich hätte mir einfach mehr Hintergrundwissen erhofft. Ein paar Gegebenheiten, wie der Kampf um die Thronnachfolge werden erwähnt, bekommen aber leider nicht viel Raum in der Geschichte. 

Auch finde ich es schade, dass man keinen richtigen Einblick in die Charaktere bekommt. Sie wirkten auf mich recht blass, da sie nicht wirklich beleuchtet wurden, ihre Vergangenheit spielt keine Rolle für den Verlauf der Handlung. Dadurch kann man keine tiefe Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Teilweise wirkten diese auch recht emotionsarm. Sie haben zwar ihre Ziele, die sie verfolgen. Aber so genau, warum sie manche Sachen tun, erfährt man eigentlich nicht. Dies hat dazu geführt, dass ich nicht wirklich mitgefiebert habe.

 

Insgesamt konnte mich der Autor Peter Dempf mit seinem historischen Roman „Die Geliebte des Kaisers“ nicht vollständig überzeugen. Mir persönlich fehlte die Tiefe oder auch die Verbindung zu den Charakteren. Es ist eher ein eher einfacher Roman, ohne großen Anspruch. Ich hatte einfach ein bisschen mehr historischer Roman und weniger leichte Lektüre erwartet. Daher kann ich nur 3,5 Sterne vergeben.

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Gespräche aus der Community

Liebe Freundinnen und Freunde des historischen Romans,

ich bin ein wenig unsicher, da dies mein erster Auftritt bei „Lovelybooks“ ist. Dennoch bin ich neugierig, wie mein Buch „Fürstin der Bettler“ aufgenommen werden wird. Schließlich ist es immer spannend, wenn ein Schiff aufs Wasser gesetzt wird und jetzt Wind in die Segel bläst. Beim ersten Sturm bin ich gerne dabei und freue mich auf alle, die mit mir die Jungfernfahrt begehen wollen.

Für Hannah bricht von einem Augenblick auf den anderen ihre Welt zusammen. Die Apotheke brennt ab, ihr Mann kommt in den Flammen ums Leben und ihre Tochter Gera verschwindet spurlos, offenbar auch ein Raub der Flammen. Sie selbst wird ins Gefängnis geworfen – und wäre sie nicht als Frau des Apothekers bekannt, würde sie in den „Hexenlöchern“ umkommen. Doch ein mitfühlender Wärter lässt sie einkommen. Sie schlüpft in die Rolle der Bettlerin Röttel und erlebt einen Alptraum. Nur ein Gedanke hält sie aufrecht: Beim einem heimlichen Besuch der Brandstelle hatte sie erfahren, dass ihre Tochter nicht verbrannt ist.

Mit diesem Wissen und den Kenntnissen der Apothekerfrau erwirbt sie sich das Vertrauen der Bettlerinnen ihrer Stadt. Sie beginnt, sich gegen ihr Schicksal zu stemmen und wehrt sich. Das bleibt nicht ohne Folgen, doch Hannah ist zäh. Außerdem erfährt sie von allen Seiten Zustimmung und Zuneigung.

Mit Hilfe des Mönchs Adilbert kommt sie einer ungeheuerlichen Machenschaft auf die Spur, die mit dem Brand ihres Hauses und einer Anzahl von Kinderleichen in den Stadtgräben direkt in Zusammenhang steht. Als sie dann erfährt, dass ihre Tochter tatsächlich noch lebt, wagt sie das Letzte. Schließlich droht dem Kind unmittelbar Gefahr.

Bruder Adilbert, dessen Hilfe längst in Liebe umgeschlagen ist, liefert ihr das letzte Mosaiksteinchen für ihre Rache...

Hier findet Ihr außerdem eine Leseprobe! (funktioniert am besten im Internet Explorer)

Wer Lust hat, die emotionale Achterbahnfahrt der Apothekerfrau Hannah im Jahre 1300 in einer Leserunde mitzumachen und eines von 15 Freiexemplaren gewinnen möchte, bewirbt sich bitte bis einschließlich Donnerstag, 7.3. hier bei Lovelybooks.

Verratet mir doch, wie die Geschichte zwischen Bruder Adilbert und Hannah enden könnte! Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung...

Alle, die das Buch bereits besitzen, sind natürlich ebenfalls eingeladen, sich anzuschließen!


Weitere Informationen zu mir und meinem Buch finden sich auf meiner Homepage
189 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Peter Dempf wurde am 31. Dezember 1959 in Augsburg (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 354 Bibliotheken

von 41 Lesern aktuell gelesen

von 10 Lesern gefolgt

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