Peter Dempf Das Vermächtnis des Caravaggio

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Inhaltsangabe zu „Das Vermächtnis des Caravaggio“ von Peter Dempf

Er lebt wie eine Kerze, die von zwei Seiten brennt. Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio, akzeptiert keine Grenzen, er ist in allem maßlos: Seine Genußsucht zerstört seine Gesundheit, seine aufbrausende Gewalttätigkeit bringt ihn immer wieder in den Kerker, seine Bilder machten ihn beim einfachen Volk zum populärsten Maler des frühen siebzehnten Jahrhunderts - und zum gehaßten Ketzer für den Vatikan. Nur einige wenige Freunde sind ihm in seinen letzten Lebensjahren geblieben, darunter die junge Malerin Nerina, die Hintergründe für ihn malt und ihn immer wieder vor dem Zugriff seiner päpstlichen Häscher rettet. Als die beiden in hektischer Flucht von Rom über Neapel nach Malta reisen, wird für Nerina immer klarer, daß es in der Vergangenheit des Malers ein Ereignis gab, das ihm die Todfeindschaft eines Mannes eintrug, der sich nicht abschütteln läßt. Um seinen möglichen Mörder vor der Nachwelt anzuklagen, bannt Caravaggio dessen Konterfei auf sein Gemälde "Das H aupt des Johannes" und übergibt das Bild Nerina. Nun ist auch deren Leben in Gefahr. Peter Dempf hat aus den letzten Lebensjahren Caravaggio einen Kunstkrimi geformt, der mit äußerster Detailgenauigkeit den untergründigen Bedingungen für die Entstehung seiner ungeheuerlichen Kunstwerke nachspürt. Lebensprall, voller Farben und Gerüche, Intrigen, Lastern und faszinierenden Figuren entsteht die Epoche Caravaggios vor den Augen des Lesers.

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis des Caravaggio" von Peter Dempf

    Das Vermächtnis des Caravaggio
    TheSaint

    TheSaint

    12. December 2009 um 17:32

    Ein sehr detailreich geschriebener Roman über das Leben des berühmten Malers Caravaggio. Hinein gewoben in das von Genie, Alkohol, Erfolg, Neid, Aggression, Streitlust, Bisexualität, Intrige und Flucht geprägte Leben dieses bewundernswerten Künstlers wird eine unglückliche Liebesgeschichte der Schwester Micheles, Caterina, mit einem in der Gesellschaft Höherstehenden. Dieser Subplot entwickelt sich im Laufe des Romanes schlußendlich zum Aufhänger des Buches. Akribisch und interessant breitet der Autor ein faszinierendes Leben vor dem Leser aus - jedoch erscheint das "Vermächtnis" schlußendlich als zu klein für die Größe dieses Künstlers und man denkt sich manchmal das Ende des Buches etwas früher herbei.

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