Peter F. Hamilton Der unsichtbare Killer

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Inhaltsangabe zu „Der unsichtbare Killer“ von Peter F. Hamilton

Newcastle, 2142: Detective Sidney Hurst untersucht den Tatort eines brutalen Mordes und stellt dabei fest, dass ein Serientäter am Werk sein muss. Denn zwanzig Jahre zuvor sind auf dem Tropenplaneten St. Libra Menschen auf dieselbe Weise getötet worden. Angela Tramelo sitzt seitdem für die Tat im Gefängnis - offenbar unschuldig. Also wird ein Expeditionsteam nach St. Libra geschickt, um dort der Sache auf den Grund zu gehen. Doch bald schon schaltet jemand - oder etwas - die Teammitglieder nach und nach aus -

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    Der unsichtbare Killer

    Babscha

    05. July 2017 um 18:04

    Im Januar 2142 wird im winterlich verschneiten Newcastle die Leiche eines jungen, brutal ermordeten Mannes aus dem Fluss gefischt. Der mit den Ermittlungen beauftragte Detective Sid Hurst stellt schnell fest, dass hier etwas ganz und gar nicht mit rechten Dingen zugeht, zumal auf die gleiche Art bereits vor 20 Jahren eine Gruppe Menschen auf dem Planeten St. Libra abgeschlachtet wurde. Die seinerzeit dingfest gemachte Serienmörderin Angela Tramelo, die nie gestanden hat, sitzt seitdem im Hochsicherheitsgefängnis. Wer also hat sich jetzt der gleichen Methode bedient und warum? Und hat man womöglich damals die Falsche verurteilt? Gegen tausende Widerstände und gegenläufige Interessen aus den Lagern von Politik, Militär und Polizei versucht Hurst, Licht ins Dunkel zu bringen. Der Fall nimmt extremste Dimensionen an, als festgestellt wird, dass der Ermordete ein Mitglied der dubiosen, superreichen und den Energiemarkt der Erde beherrschenden Familie North war, deren einer Bruder seinerzeit auf St. Libra dem Killer mit zum Opfer fiel. Damit tritt dann auch die mächtige North-Dynastie ein ins Geschehen. Neben der unermüdlich geführten Aufklärungsarbeit auf der Erde entsendet die Staatengemeinschaft sodann eine hochtechnisierte militärische Eliteeinheit incl. Expeditionsteam nach St. Libra, um auf dem Tropenplaneten nach menschlichem oder sonstigem Leben zu suchen. Niemand ahnt, welche grauenhaften Folgewirkungen diese Entscheidung haben wird, als dort schon nach kurzer Zeit die Dezimierung der Expeditionsteilnehmer durch eine unbekannte, völlig überlegene Macht einsetzt.Science Fiction meets Krimi. Hamilton, der unbestrittene Großmeister epenhafter Zukunftswelten, zeigt, dass er auch das drauf hat. Gekonnt wie immer baut er die massiv verzwickte und verschachtelte story zunächst langsam auf, führt die diversen Hauptpersonen nach und nach ein, beschreibt bis in tiefste Tiefen die Lebensformen, technischen Grundlagen und Gimmicks futuristischer Menschenleben auf über Gateways vernetzten Welten, bis man als Leser gar nicht mehr merkt, wie tief man schon wieder hierin abgetaucht ist. Klar, wie immer übertreibt er dabei etwas und bläht damit den ganzen Roman auf weit über 1000 Seiten auf, aber das ist sein Stil, da muss man als eingefleischter Fan eben durch. Denn wie immer wird man auch diesmal belohnt mit einer echt spannenden, lebhaft zwischen den Planeten und Zeitebenen hin und her springenden Geschichte, bei der man irgendwann zwar meint, leicht den Überblick zu verlieren, dann aber rechtzeitig wieder durch das gewohnt sorgfältige und fehlerfreie Zusammenführen der vielen Handlungsebenen und Personen eingefangen und mit einem ziemlich furiosen Finale belohnt wird. Und wie immer ist Hamilton beim Abschluss seiner Geschichten am besten, so auch hier, wenn er dem Leser einen Ausblick auf den weiteren Lebensweg der dann noch lebenden Mitstreiter bietet. Insgesamt ein erwarteter Weise ziemlich anstrengender, aber voll überzeugender Roman eines der fantasiereichsten SF-Autoren der Gegenwart.

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  • Hard-SF Krimi mit solidem Finale

    Der unsichtbare Killer

    HenryRottler

    11. August 2014 um 13:17

    Der Anfang ist extrem spannend und von Beginn an wird schon eine tolle Atmosphäre durch den geschickten und plausiblen Einsatz von Technologie erzeugt. Leider zieht sich die Geschichte ab dem Mittelteil ganz furchterregend in die Länge und man muss sich förmlich durchbeißen. Zum Ende: Schlüssig und solide. Knapp 400 Seiten weniger hätten dem Roman allerdings gut getan!

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