Peter F. Hamilton Im Sog der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Im Sog der Zeit“ von Peter F. Hamilton

Das Intersolare Commonwealth ist in Aufruhr. Mittendrin: Edeard, genannt der Waterwalker, ein Telepath mit wachsender Macht. Die Gefahr der "Leerengrenze" ist nicht gebannt: ein Raumgebiet, das sich immer weiter ausdehnt, und wie ein schwarzes Loch alle Welten auf dem Weg verschlingt. Überdies rückt die Flotte des Ocisen Empire vor, zum Äußersten entschlossen. Ihr Ziel: Die Menschheit, die sich in interne Machtkämpfe verzettelt hat ... Band drei von Peter F. Hamiltons Void-Zyklus

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    Im Sog der Zeit
    Babscha

    Babscha

    03. December 2013 um 18:30

    Teil 3 des Voyd-Zyklus. Ungeachtet eines leichten epischen Durchhängers im Mittelteil geht es auch in diesem Band insgesamt rasant weiter. Zur Freude des Lesers tauchen weitere Figuren aus dem Vorgänger, der Commonwealth-Saga, wieder auf und werden geschickt in die Handlung eingebunden. Die story selbst bleibt spannungs- und abwechslungsreich. Die Erwartungen an den finalen Band der Reihe sind dem entsprechend hoch. 

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  • Rezension zu "Im Sog der Zeit" von Peter F. Hamilton

    Im Sog der Zeit
    Renrew

    Renrew

    31. March 2012 um 16:53

    Zu viele neu hinzukommende Personen, die man vielleicht aus dem Gesamtwerk von Hamilton kennen könnte, hat mich verwirrt
    840 Seiten sind recht viel

  • Rezension zu "Im Sog der Zeit" von Peter F. Hamilton

    Im Sog der Zeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. May 2010 um 14:35

    Über tausend Seiten tobt ein Kampf um meine Gunst. Es ist der Kampf durch Namen, Orte, technische Spielereien. Ein Kampf um ein ganzes Universum, dessen Zugang sich einem nur sehr behäbig offenbart. Und es ist der Kampf der gesamten Galaxie gegen "die Leere", jenem Schwarzen Loch, das alles zu verschlingen droht und sich immer weiter ausbreitet. Es ist der Kampf vieler Fraktionen um eine mystische Welt im inneren dieser Leere. Eine Welt, in der der mächtige "Waterwalker" mit telepathischen Kräften und der Hilfe seiner Freunde gegen Korruption und Tod ankämpft. Es ist der Kampf um die Liebe und die Lieben, das Leben, die Freude und letztendlich auch um die befreiende Trauer. Über tausend Seiten. Tausend Seiten des Durchhaltens. Für den einen Moment, wo sich alles zu offenbaren beginnt, wo man merkt, worauf Peter F. Hamilton hinaus wollte. Es ist das Warten auf "The Temporal Void" - Im Sog der Zeit. Der dritte von insgesamt vier Bänden der "Void"-Trilogie ist der Hauptakt nach einem sehr langen, doch sich steigernden Einstieg mit den Vorgängerbänden und explodiert von der ersten Seite an in ein Meer aus Action, Intrigen, Humor und ganz großen Emotionen. Es ist das Highlight in einer Reihe, die sich kontinuierlich steigerte. Ein Highlight, das so sorgsam vorbereitet wurde, dass man ihm "Konstruiertheit" vorwerfen könnte, wenn es nicht so meisterlich wäre. Konstruiert. Welch Wort der Schande. Und doch beschreibt es das Werk fast perfekt. Man hat bereits bemerkt, wie sorgsam die einzelnen Figuren eingeführt wurden, wie sie sich entwickelten und an welchem Punkt der Geschichte sie einmal landen würden. Man wusste bereits, das Araminta - die zweite Träumerin - einmal ihre Naivität verlieren und zu etwas großem heranreifen würde. Man erwartete förmlich vom allmächtigen Waterwalker Edeard von einem Bauernjungen zu einem Heiland aufzusteigen. Man kannte bereits Aarons gnadenlose Suche nach dem einstigen Propheten Inigo und wusste, er würde sein Ziel sicherlich erreichen. Und man wusste auch, das Gore Burnellis Tochter Justine nochmal eine große Rolle spielen würde. Die Dimensionen dieser ganzen Entwicklung waren jedoch nicht abzusehen. Und sie sind Überlebensgroß und verleihen dem meisterlich geschriebenen Werk den Titel eines wahren Epos. Keinerzeit verliert Peter F. Hamilton seine Figuren aus den Augen, webt Handlungsstränge so gekonnt ineinander, das man die Überraschung erwarten und sie erhält. Neue Figuren werden geschmeidig eingeführt, Alte in aller gebührenden Ehre verabschiedet. Und nach und nach merkt man, wie kleine Feinheiten eine gewichtige Rolle in den Welten der Trilogie spielen; warum die Pilgerfahrer so erpicht darauf sind, die Leere zu erreichen; welche Fraktion sich welcher Agenten bedient, oder besser gesagt, welche Agenten nun eigentlich wem dienen. Niemals herrscht Stillstand, immer bewegen sich die Figuren weiter, wachsen über sich hinaus, verändern gar ihre Motivationen in einer so homogenen Art und Weise, wie man es der einstmals als Schund verschrieenen Science Fiction nicht zugetraut hätte. Peter F. Hamilton erschafft glaubhafte Welten. Gar ganze Galaxien. Und er erschafft sie nicht zum Selbstzweck. Jede technische Spielerei, jeder außergewöhnliche Begriff, alles dient dazu die Emotionen des Buches in den Leser einzupflanzen. Emotionen, die am Ende des Meisterwerkes so allgegenwärtig, so unglaublich stark sind, das man nicht anders kann als sie zu verinnerlichen, sie sich zu eigen zu machen, bis sie in den eigenen Erinnerungen übertragen real werden. Das Ende ist so meisterlich, so voller Wut, Trauer und Freude, wie es nur Dan Simmons bislang in "Endymion" zu stande gebracht hat. Man merkt es dem Ende an, das Peter F. Hamilton Dan Simmons liest. Immer und Immer wieder. Konstruiert. Perfekt Konstruiert, bis in den kleinsten Winkel. Und wiederum so meisterlich, dass das eigentlich schlimme Wort zu etwas ganz und gar positivem werden muss. Die Intrigen zünden, vereiteln, vernichten. Und der Walterwalker wird neu geboren, wie einst Simmons liebenswerte Prophetin Aenea. "Im Sog der Zeit" ist der perfekte Stoff für ein epischen Hauptteil der seines Gleichen in der Science Fiction sucht und man kann nur hochachtung vor Peter F. Hamilton haben, wenn es ihm gelingt dies alles im letzten Band "The Evolutionary Void" zu toppen. Doch wenn man einem Autor ein Kompliment machen kann, dann sicherlich dieses in der Frage: "Wie soll das nur möglich sein?"

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