Peter Forrest

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Autor von Kap Hoorn.

Lebenslauf von Peter Forrest

Der Autor wurde im
Dezember 1939 in der
Blumenstadt Erfurt
geboren. Von diesen
Blumen sah er wenig,
aber sie verursachten
wohl unmerklich eine
starke Zuneigung
zur Natur und deren
Beschreibung in Wort
und Bild. So übte er sich
schon sehr zeitig an kleineren Geschichten und
Aufsätzen zur Stadtgeschichte über die schulischen
Anforderungen hinaus, aber auch durch die
Teilnahme an altersgemäßen Mal-Wettbewerben mit
teilweise größerem Erfolg. Doch im Rahmen seiner
schulischen Lieblingsfächer Mathematik, Deutsch,
KunstundFremdsprachenentschiedersichschließlich
für ein Studium der Mathematik. Diese durchaus
fantasievolle Strukturwissenschaft enttäuschte ihn
nicht und beschäftigte ihn sein gesamtes Berufsleben
in Niedersachsen, in eigener Anstrengung aber auch
durch die Weitergabe seines Wissens an die Jugend.
Es ließ sich nicht ausschließen, dass er in dieser
170
langen Zeit oft gehalten war, in vielfältiger Form
über sein beziehungsweise innerhalb seines Faches
zu schreiben und zu veröffentlichen. Beispiele dafür
sind Fach- und Schulbücher, Vorlesungen und
Vorträge. Auch Übersetzungen in diesemweiten Feld
waren zu leisten. Darüber hinaus brachten das private
Umfeld und die vielen Reisen, die er zusammen mit
seiner Frau unternahm, durchaus Anforderungen,
sich durch Wort und Schrift in besonderer Weise zu
äußern. So entstand eine ansehnliche Sammlung von
Ideen, Gedichten und Geschichten, die er nun im
fortgeschrittenen Alter realisieren und weitergeben
möchte.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Forrest

Cover des Buches Kap Hoorn (ISBN:9788494667398)

Kap Hoorn

 (1)
Erschienen am 21.02.2018

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Rezension zu "Kap Hoorn" von Peter Forrest

Wenig Handlung, wenig Flair
Aglayavor einem Jahr

Ein Mann mittleren Alters unternimmt alleine eine Kreuzfahrt, um seiner verstorbenen Frau zu gedenken. Dabei trifft er auf eine andere Frau, die seine Gedanken in neue Bahnen lenkt.

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus der Sicht des namenlosen Protagonisten erzählt. Er ist in den Fünfzigern, schon seit Jahren verwitwet und kommt gedanklich nicht von seiner Frau los, bis er auf einer Kreuzfahrt eine Schönheit trifft und sich in die verliebt. Ich wurde leider nicht warm mit dem namenlosen Herrn. Seine Gefühle für die Dame auf dem Kreuzfahrtschiff konnte ich nicht nachvollziehen und auch sein Verhalten liess mich erschaudern. So versucht er, heimlich ihre Kabinennummer herauszufinden, um sie dort überraschen zu können oder joggt mit der Sporttruppe mit, weil er sie dort vermutet. Mir würde so jemand Angst machen, er erschien mir wie ein Stalker.

Anhand der Covergestaltung hatte ich eine historische Erzählung erwartet, vielleicht nicht gerade aus der Zeit der Segelschiffe, aber doch mindestens aus der Jahrhundertwende. Daher war ich ziemlich überrascht festzustellen, dass die Geschichte im Jahr 2012 spielt. Leider hat der Autor Peter Forrest damit doch einiges an Potential verspielt. Wäre eine Schiffsreise vor hundert Jahren oder mehr noch mit einigen Gefahren verbunden gewesen, ist nun nur noch ein ziemlich dekadentes schwimmendes Hotel der Hauptspielort. Selbst der grosse Sturm, beinahe zwingender Bestandteil jeder Geschichte, die auf einem Boot spielt, bringt keine wirkliche Spannung in die Handlung. Das Schiff fährt einfach von Station zu Station, der Protagonist steigt aus, schaut sich etwas an, kauft etwas ein, und weiter geht’s. Anstelle einer durchgehender Handlung bekommt der Leser nur eine endlos scheinende Aufzählung von Tagen zu Gesicht.

Auch der Schreibstil des Autors konnte mich nicht packen. Lange, verschachtelte Sätze machen die Lektüre zäh, und anstelle von bildhaften Beschreibungen der karibischen und Südamerikanischen Landschaft gibt es eine detaillierte Aufstellung von Preisen, sodass ich den Eindruck hatte, ich könnte die Kosten der Kreuzfahrt bis auf den Cent genau berechnen (20 Dollar für die Taxifahrt, 18 Dollar für den Panamahut, 300 Pesos für das Mittagessen…), Höhenmetern und Jahrzahlen. Ebenso störend waren die vielen unnötigen Ausrufezeichen, Anführungszeichen und Schreibfehler (so wird beispielsweise der Ground Zero in New York konsequent als Grand Zero bezeichnet).

Mein Fazit
Wenig Handlung und kaum Flair

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