Kriegspilger

von Peter Frankopan 
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Kriegspilger
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Anspruchsvolle Wissenschaftsvermittlung, welche auch für Laien zugänglich ist.

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Inhaltsangabe zu "Kriegspilger"

Peter Frankopan betrachtet eine der folgenreichsten kriegerischen Expeditionen der Weltgeschichte in völlig neuem Licht. Im Jahr 1096 zogen rund achtzigtausend Kreuzfahrer los, um Jerusalem und die Grabstelle Jesu nach über vierhundert Jahren wieder unter christliche Herrschaft zu bringen. Was sie in Angriff nahmen, war ein mehrjähriges, von Grausamkeit, Krankheit und Tod gezeichnetes Unterfangen, das die Welt für lange Zeit prägen sollte: Europa profitierte von der kulturellen Blüte des Morgenlandes, der Orienthandel und mit ihm die italienischen Hafenstädte florierten, vier Kreuzfahrerstaaten wurden errichtet.
Auf der Grundlage von bislang kaum beachteten Quellen erzählt Peter Frankopan die Geschichte dieses 'Heiligen Krieges' – und rückt erstmals Alexios, den Kaiser des Byzantinischen Reiches, ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn ebenjener Herrscher aus dem Osten war der eigentliche Initiator des Kreuzzuges, und nicht, wie gemeinhin angenommen, der römische Papst. Frankopan wagt eine bemerkenswerte Neuinterpretation jenes epochalen Ereignisses, die unser Verständnis der Kreuzfahrerbewegung verändern wird. Geschichtsschreibung, wie sie sein sollte: anschaulich, spannend und voller neuer Erkenntnisse.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783737100038
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Rowohlt Berlin
Erscheinungsdatum:22.09.2017

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    Nomadenseelevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Anspruchsvolle Wissenschaftsvermittlung, welche auch für Laien zugänglich ist.
    Anspruchsvolle Wissenschaftsvermittlung, welche auch für Laien zugänglich ist.

    Selbst an Uni setzte der erste Kreuzzug damit ein, dass der Papst * Gott will es!* rief. Was ihn dazu beflügelte, war entweder unbekannt oder wurde verschwiegen: Alexios I. von Byzanz setzten die Türken so zu, dass er sich an der Westen wandte, vorgeblich um eine Einigkeit der Kirchen zur erreichen.

    Dem Autor gelingt es sehr gut, die sozialen und politischen Hintergründe in den einzelnen europäischen Reichen darzustellen und zu zeigen, dass sich aus den verschiedenen Regionen auch verschiedene Bevölkerungsschichten für den Kreuzzug rekrutierten - so wurden aus deutschen Gefilden oft Bauern geschickt, welche oft schon in Osteuropa eledig verreckten.

    Dabei sind seine Schilderungen auch für den Laien sehr gut nachvollziehbar, ja, fast unterhaltend, ohne ins Populärwissenschaftliche abzugleiten.

    Fazit

    Anspruchsvolle Wissenschaftsvermittlung, welche auch für Laien zugänglich ist.

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    Pelippavor 9 Monaten

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    Pressestimmen

    Frankopans Buch ist sehr lesenswert, denn es bietet eine detaillierte Analyse der schwierigen Machtverhältnisse im Osten, eine fesselnde Erzählung der dramatischen Geschehnisse bis zum Fall Jerusalems und zugleich eine anregende Charakterstudie des byzantinischen Herrschers.

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