Peter Freund Battle Island

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Battle Island“ von Peter Freund

Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ...

das Buch hätte sooo spannend sein können, war es aber nicht

— CorneliaP

Gute Grundidee, die leider viel zu langatmig umgesetzt wurde...

— ShellyBooklove

Total krampfhafter Schreibstil

— Brunhildi

"Ein riesiger Flop, deshalb abgebrochen"

— leseratte69

Eines meiner absoluten Flops

— AnnaSalvatore

Ein absoluter Reinfall. Auch wenn es mir unheimlich leid tut, kein gutes Wort über dieses Buch sagen zu können.

— Wonder_

Reality- TV im Hardcoreformat. Durchaus gut

— nicigirl85

Altbekanntes Setting, aber eine wie ich finde richtig gute Umsetzung! Ein schöner Schreibstil und tolle Charaktere.

— Sabriiina_K

Der Schreib- und Erzählstil hat mir zu Beginn recht gut gefallen, allerdings...

— LieLu

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  • Leider eine Enttäuschung!

    Battle Island

    LilStar

    17. January 2018 um 02:53

    Ich habe eine Ewigkeit benötigt um dieses Buch endlich zu beenden. Ich habe früher häufig die Bücher von Peter Freund gelesen und sie auch überwiegend sehr gemocht. Dass er nun mit Battle Island auch etwas modernes schreibt, über ein Thema, das Jugendliche heute eigentlich auch anspricht, habe ich mich sehr gefreut. Aber schon direkt zu Beginn habe ich gemerkt, dass ich mich mit diesem Buch überhaupt nicht anfreunden kann. Dennoch habe ich es versucht, ich wollte es gerne mögen. Die Story ist eigentlich ganz interessant und auch die Szenen könnten spannend sein. Das Problem ist eher der Stil. Mit diesem kam ich gar nicht klar. An den meisten Stellen war er mir einfach zu kalt, zu distanziert. An einigen Stellen fand ich es auch viel zu überzogen was zum Beispiel das Fluchen betrifft. Für mich war es einfach nicht passend, nicht glaubhaft. Es war für mich einfach nicht die Jugend, die ich kenne, weder aus meiner eigenen Kindheit, noch von heute. Es passte einfach nicht zusammen. Das führte einfach dazu, dass mich die Figuren nicht berühren konnten, ich war einfach komplett desinteressiert, was als nächstes geschehen würde, ich konnte mich einfach für nichts und niemanden begeistern. Teils hatte ich den Eindruck irgendeinen emotionslosen Bericht zu lesen. Die vielen Zeitsprünge waren mir häufig auch viel zu lang. Bis man endlich drin war hatte das Interesse teilweise schnell nachgelassen. Das waren die Szenen, die dazu führten, dass ich das Buch lieber erst mal weg legte. Diese Zeitsprünge ließen dann zwar schließlich nach, aber dafür gab es dann viele perspektivische Wechsel, die ich eigentlich immer toll finde, aber in diesem Fall liefen sie leider aufs gleiche hinaus wie die Zeitsprünge. Fazit Battle Island von Peter Freund wollte ich wirklich mögen, aber leider war es für mich absolut kein rundes Buch. Für mich hat nichts wirklich gepasst, ich habe mich eher durch gequält. Sehr schade, denn Peter Freund habe ich einst wirklich gerne gelesen. Ich hoffe, dass sich das vielleicht mit einem späteren Buch wieder ändern wird.

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  • Gute Grundidee, die leider viel zu langatmig umgesetzt wurde...

    Battle Island

    ShellyBooklove

    28. October 2017 um 00:30

    Zum Cover:Das Cover gefällt mir gut. Es ist in dunklen Farben gehalten und der Titel ist so gestaltet worden, als wären die Buchstaben aus Stahl. Im Zusammenspiel strahlt das Cover eine gewisse Härte aus, die Interesse weckt. Die vier Jugendlichen in der Mitte wirken selbstbewusst, fast schon siegessicher. An sich ein gelungenes Cover. Zwar kein Cover-Highlight, aber dennoch schön anzusehen.Meine Meinung:Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut, da ich im Vorfeld darauf aufmerksam wurde und mir von der Handlung viel versprochen habe. Besonders dieser Castingshowfaktor war für mich etwas, was Spannung versprach.Leider hatte ich von Anfang an Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Besonders verwirrend waren die Zeitsprünge der Geschichte. Normalerweise ist dies ein Werkzeug des Autors, Spannung aufzubauen, das ist dem Autoren Peter Freund leider nicht gelungen. Die Zeitsprünge wirkten zu unstrukturiert und statt Spannung aufzubauen, machten sie es schier unmöglich einen Bezug zu den Charakteren und zur Geschichte zu entwickeln.Nachdem ich mich durch das halbe Buch gekämpft hatte, kam dann schlussendlich etwas Spannung auf. Besonders gefallen haben mir die Hintergründe der Protagonistin Louisa. Für Louisa ist die Castingshow die große Chance ihrer kranken Mutter eine teure Therapie zu ermöglichen. Louisa hat das Herz also am rechten Fleck und dies verschafft ihr besondere Sympathie.Dennoch musste ich das Buch oft zur Seite legen. Es entwickelte sich kein richtiges Lesevergnügen durch die Langatmigkeit des Plots.Im Großen und Ganzen kam ich zu dem Entschluss, dass ich das Buch leider nicht als sehr gelungen bezeichnen kann. Nichtsdestotrotz bin ich vom Potential der Story überzeugt und möchte die Grundidee nicht ganz außer Betracht lassen. Ich hoffe diesbezüglich, dass es vielleicht einmal ein Buch mit ähnlicher Grundidee geben wird, das etwas mehr Spannung aufbauen kann.Fazit:"Battle Island" konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Die Idee des Plots ist zwar interessant und verspricht Spannung, aber leider kann die Umsetzung dies nicht ausstrahlen. Da mich die Idee jedoch weiterhin begeistert und ich das Potential der Geschichte nicht ganz ungeachtet lassen möchte vergebe ich für dieses Buch3 von 5 Sternen.

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  • Krampfhafter Schreibstil und Charaktere, die nicht überzeugen

    Battle Island

    Brunhildi

    02. July 2017 um 08:24

    Meine Meinung:Ich wollte das Buch allein schon wegen dem Cover lesen. Mir gefällt es unheimlich gut, auch der Schriftzug sieht einfach fantastisch aus. Es wirkt bedrohlich und passt gut zum Klappentext.Der Klappentext verrät schon eine ganze Menge, eigentlich sogar den hauptsächlichen Inhalt von Anfang bis Ende. So gibt es kaum große Überraschungen, bis auf die Hintergründe und Kleinigkeiten.Ich habe schon viele schlechte Rezensionen über das Buch gelesen, bevor ich damit begonnen habe. Ich wollte mir meine eigene Meinung bilden und habe dies auch unvoreingenommen getan. Der Schreibstil von Peter Freund ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Text ist zwar flüssig und gut verständlich, aber er möchte auf Krampf cool rüberkommen. Dies ist in meinen Augen sehr stark zu merken. So sagen die Charaktere zum Beispiel "cool down", "du Honk" oder "chill mal".Mich konnte leider keiner der Charaktere begeistern. Jeder hat zwar seine eigene Geschichte, aber wenn man nur die Dialoge und ihre charakteristische Art nimmt, unterscheiden sie sich leider kaum voneinander. Keiner der Charaktere war mir so richtig sympatisch, nicht einmal die Protagonistin Lou. Die Dialoge waren teilweise so grausam, dass es mir leider fast die Schuhe ausgezogen hat.Die Handlung war jetzt leider keine große Überraschung, da der Klappentext wirklich schon das große Ganze verrät. Gut gefallen hat mir, dass es zu Beginn des Buches eine wundervoll ausgearbeitete Karte der Insel gibt, auf der die wichtigsten Punkte verzeichnet sind. Alles spielt sich im Jahre 2022 ab. Der Autor springt in diesem Jahr - besonders zu Beginn des Buches - zeitlich hin und her. Es gibt ganz lang einen Handlungsstrang zum Ende der Show, und einen vor Beginn der Show. Da die Abschnitte sehr kurz sind, bin ich nur schwer in die Handlung rein gekommen. Auch die Battles, die die Teilnehmer der Show jeden Tag absolvieren mussten, ware doch ziemlich langweilig und unspektakulär. Die Spannung wollte sich bei mir einfach nicht einstellen.Fazit:"Battle Island" konnte mich leider nicht begeistern. Auch wenn der Klappentext und das Cover mich sofort angesprochen haben, wurde ich mit dem krampfhaften Schreibstil von Peter Freund und seinen schlecht ausgearbeiteten Charakteren überhaupt nicht warm.2/5 Punkte(Geht so! Das war nicht meins.)Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag cbj zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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  • Würdest du für Geld alles machen?

    Battle Island

    Patchwork_Family_yt

    16. June 2017 um 11:23

    Klappentext: Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ...   Meine Meinung: Da ich schon andere Bücher in dieser Art gelesen habe, war ich natürlich sehr angetan diese auch zu lesen, wurde aber leider sehr enttäuscht. Was mir schnell auffiel waren die unschönen Beleidigungen und Sprüche die in dem Buch zu Hauf vorkommen, selbst wenn ich mir die heutige Jugend angucke, redet die wohl nicht so.   Ein paar Beispiele zu dem was ich meine: Ein Junge mit Narben wird nur Narbengesicht (Scareface) genannt Vorurteile gegen andere Länder kommen immer wieder vor   Fazit: Was soll ich sagen dieses Buch war wirklich ein Flop. Der Schreibstil, die Charaktere noch die Struktur oder ähnliches hat mich in ihren Bann gezogen. Ich muss aber trotzdem sagen das die Idee mir wirklich gefallen hat, auch wenn es meiner Meinung einfach komplett an der Umsetzung gescheitert ist.

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  • Konnte eine Erwartungen leider nicht erfüllen...

    Battle Island

    Solvejg

    26. January 2017 um 15:33

    Der Inhalt:Louisa ist Teil einer neuen TV-Show bei welcher es darum geht, den Schatz vor den anderen Teilnehmern zu finden. Alleine auf einer Insel kämpfen die Teilnehmer nun um Ruhm und Reichtum. Was als Unterhaltungsshow gedacht war, wird auf einmal grausame Realität, denn den Teilnehmern machen vor nichts Halt  - und Louisa ist mittendrin. Rezension:Das Cover hat mich wirklich sofort neugierig gemacht! Es ist nicht verträumt, sondern passt gut zur Handlung des Buches. Zu sehen sind vier Jugendliche, die den Leser anschauen.. naja zwei davon zumindest. Von der Stimmung her fand ich, dass es spannend und dramatisch wirkte. Also das Cover mag ich auf jeden Fall! Zu Beginn habe ich recht schnell in die Geschichte gefunden, aber das lag wohl auch daran, dass ich durch den Klappentext wusste wo sich Louisa befindet. Leider hat mich der Anfang aber nicht richtig fesseln können, sodass ich das Buch erst mal beiseite gelegt hatte. Habe dem Buch aber dann doch noch mal eine Chance gegeben. Leider musste ich feststellen, dass die Szenen zwar von der Handlung her oft spannend und nervenaufreibend sind, mich aber der Schreibstil nicht richtig packen konnte. Daher kam diese Spannung auch nicht ganz bei mir an. Das hat sich leider so (für mich) durch das Buch gezogen. Auch die vielen Schimpfwörter und Beleidigungen fand ich manchmal etwas zuuuu viel und übertrieben. Die Zeitsprünge in der Geschichte find ich generell gar keine so schlechte Idee, nur waren sie manchmal einfach zu lang, was dann die Spannung genommen hat. Außerdem musste man immer genau schauen, wie weit man zurück springt, denn das variierte auch ab und zu... hat man da nicht aufs Datum geschaut war es schon mal etwas verwirrend.Tendenziell finde ich es aber eine gute Möglichkeit die beiden Seiten Louisas kennen zu lernen. Die auf "Battle Island" und die Louisa vor Battle Island. Dennoch hat mich der manchmal distanziert wirkende Schreibstil eben nicht richtig warm werden lassen mit Louisa und den anderen Charakteren. Obwohl ich fand, dass sie sich schon deutlich voneinander unterschieden, bleiben sie alle irgendwie nur sehr oberflächlich und sind oft von typischen Klischees und Vorurteilen geprägt. Die grundsätzliche Idee fand ich aber gut. Die Idee der TV-Show und auch die Hintergründe wie diese entwickelt und aufgebaut wird hat mir gut gefallen. Da Peter Freund selber in dieser Branche tätig ist, konnte er hier sein wissen natürlich super einsetzen! Denke die Handlung selber hätte aber  auf jeden Fall Potenzial. Schade, dass es mich dann doch nicht überzeugen konnte. Denn die über 500 Seiten haben sich dann doch sehr gezogen und mir war das Ende persönlich einfach zu sehr "Happy End".. es wirkte vor allem runtergerattert. Fazit:Ich habe echt lange überlegt, wie viel und was ich alles in die Rezension schreibe. Ich denke aber ich halte sie "kurz". Ich fand den Schreibstil leider wenig überzeugend, was einfach daran lag, dass die Spannung gefehlt hat. Für eine andere Art der Geschichte mag dieser mit Sicherheit gut geeignet sein. Das viele hin und her hat im Lesefluss oft gestört und die Charaktere bleiben nur sehr oberflächlich.

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  • Totaler Flop ! ABGEBROCHEN !

    Battle Island

    leseratte69

    16. January 2017 um 18:30

    Klappentet Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ... Der Autor Peter Freund ist seit 1980 in der Film- und Fernsehbranche tätig und lebt und arbeitet in Berlin. Schon seit Ende der 80er-Jahre hat er neben Drehbüchern für Filme und Serien immer wieder auch Romane und Geschichten geschrieben und veröffentlicht. Viele seiner Bücher stürmten die Bestsellerlisten, wurden in neunzehn Sprachen übersetzt und in dreiundzwanzig Ländern veröffentlicht. In Battle Island verarbeitet er nun erstmals sein berufliches Insiderwissen in Form eines aufregenden Romans. Meine Meinung Story Die Leser unserer Rezensionen wissen, dass wir sehr selten,( fast überhaupt nie) ein Buch abbrechen. Bei Battle Island konnte ich aber meine Lesezeit nicht weiter verschwenden. Ich bin völlig unbefangen an das Buch heran gegangen, aber nach wenigen Seiten fingen mich die Protagonisten an zu nerven. Ihre Pöbeleien auf unterstem Niveau wurde von der Gossensprache, die der Autor schriftlich übernommen hat, noch getoppt. Ich habe der Handlung, die für mich verwirrend, langweilig und alles andere als gut zu lesen war, nach 180 Seiten abgebrochen. Auch die ständigen, sehr verwirrenden Zeitsprünge waren echt nervig. Erst in nachhinein habe ich gesehen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine war und das Buch sehr schlechte Kritiken bekommen hat. Schreibstil Wie bereits erwähnt, war der Schreibstil recht nervig. Die langweiligen, teilweise niveaulosen Dialoge waren nicht gerade motivierend. Also mich konnte an der Story und der Schreibweise nichts fesseln. Es war teilweise echt eine Zumutung. Charaktere Hierzu kann ich nur sagen, langweilige und oberflächliche Charaktere haben mir absolut nicht zugesagt und waren null sympathisch. Sie waren sehr kindlich naiv und konnten mich absolut nicht fesseln. Mein Fazit Also, da ich das Buch abgebrochen habe, weil mir die Charaktere zu nervig, die Sprache teilweise zu gossenmäßig und die Spannung absolut nicht vorhanden war, gebe ich dem Buch nur eine von fünf Leseratten / Sternen. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen, vergeudet nicht eure Lesezeit mit solch einem Buch.

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  • Eines meiner absoluten Flops :(

    Battle Island

    AnnaSalvatore

    11. December 2016 um 19:55

    GANZE REZENSION:http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2016/12/flop-time-battle-island-peter-freund.htmlIdee:Wie gesagt hat mich die Idee wirklich sehr angesprochen. Das Buch spielt in 2021 und handelt von einer - theoretisch durchaus denkbaren - TV-Show, in der 10 Jugendliche aus ganz Europa als Konkurrenten auf einer Insel nach einem Schatz suchen - Kameras natürlich immer dabei.Struktur:Puh, die hat mich fertig gemacht. Zu Beginn gibt's andauernd Zeitsprünge. Von mitten in der Show bis Monate davor usw. Das ist schon problematisch, da es gleich zu Anfang so ist, wenn man sich erstmal orientieren muss. Doch hier waren sie leider besonders schlimm.Immer wenn es gerade auch nur ein wenig spannend während der Show wurde, gab es einen langen Rückblick - sehr lang. Länger als die spannende Stelle. Und das Komische: Diese Rückblicke waren einfach langweilig und haben nichts wirklich Wichtiges erklärt. Das war wirklich nervtötend und meinen Lesefluss stark gestört.Und dann auf einmal: Chronologisch. Kurz vor der Mitte gab es auf einmal kaum Zeitsprünge mehr, aber dafür - Perspektivwechsel. Angebrachter, da man die verschiedenen Charaktere schon kennt, doch irgendwie hat es sich immer noch nicht 'rund' angefühlt.Schreibstil:Und jetzt geht's schon erst richtig los, leider. Der Prolog - sehr spannend, Protagonistin läuft um ihr Leben - war noch toll.Doch dann...Puh. Erst einmal muss man sich fragen, was für ein Bild der Autor von der heutigen Jugend hat. Die Kandidaten beleidigen sich nämlich andauernd - von Anfang an, das war auf einmal so - mit den geschmacklosesten und oberflächlichsten Beleidigungen. Ein Junge mit Narbe wird nur "Scareface" (=Narbengesicht) genannt, sämtliche Vorurteile über Länder werden ausgepackt. Jetzt kommt's noch schlimmer: Eine rothaarige Irin namens Poppy wird "Feuermuschi" genannt. Richtig gelesen. Einfach so, obwohl sie nichts gemacht hat, außer rote Haare zu haben. Ich bin 17, gehe auf noch zur Schule, und kann sagen, selbst wenn da Leute gemobbt werden - niemals in einer solchen Sprache. Diese Beleidigungen haben mich so angenervt.Neben der Kleinkindsprache waren auch die vielen merkwürdigen Anglizismen fehl am Platz. Mitten im Satz tauchen Wörter wie strange etc. auf, was ebenfalls meinen Lesefluss störte. Es passte einfach nicht.Mal was anderes: Teilweise wurden recht unaufregende Ereignisse sehr detailliert beschrieben. Außerdem konnte sich der Autor gefühlt nicht immer entscheiden: Mal werden die wichtigen Wettbewerbe einfach abgekürzt von wegen 'Ja, hat Lou alles geschafft.' und dann tauchten sie mal wieder total ausführlich in einem Rückblick bzw. der späteren Chronologie auf.Die Geschichte ist übrigens in der 3. Person geschrieben, was die Perspektivwechsel natürlich erleichterte. Doch leider konnte ich kaum Verbindung mit den Personen spüren, was aber wohl eher an den Charakteren lag.Charaktere:Durchatmen... Oberflächlich. Damit wäre eigentlich schon alles gesagt.Lou, Protagonistin, hat mir so gar nicht gefallen. Zum einen tut sie so, als wäre sie ein richtig nettes Mädchen, was sich für andere einsetzt während des 'Battles', doch zum anderen beleidigt sie die 'Bösen' genauso kleinkindartig und herablassend, geht nur von Vorurteilen aus. Ihre Gefühle zu ihrem Freund Tim konnte ich ihr überhaupt nicht abnehmen. Dann wird sie während der Wettbewerbe immer als sehr intelligent dargestellt, obwohl sie natürlich auch total sportlich ist und gut kämpfen kann, doch dann ist sie einfach so richtig naiv. Gott, bitte verzeiht den Ton, mich hat dieses Mädchen so sehr aufgeregt.Doch auch die anderen Charaktere sind, gelinde gesagt, unsympathisch und pure Klischees. Das reiche Kind wird von den Eltern vernachlässigt und sucht Aufmerksamkeit durch Drogen, die blonde Zicke ist herzlos und eine Schlampe, das jüngere Mädchen kann nur mit einer Puppe im Arm einschlafen und die Irin ist religiös bis zum geht nicht mehr. Ihr merkt es, oder?Handlung:Auch so ein Knackpunkt. Durch den Schreibstil und diese Struktur wurde ich leider null gefesselt. Die Charaktere sind sind so unsympathisch, dass bei keinem gelitten habe.Diese Schatzsuche stellte sich auch als sehr unaufregend heraus, sodass ich auch - ich gebe es zu - mal einen Absatz übersprungen und eine Seite nur überflogen habe.Die Umsetzung der eigentlich guten Idee ist einfach total misslungen. Meiner Meinung nach jedenfalls.Das Ende ist sehr vorhersehbar. Es hat sich ziemlich abgezeichnet, und natürlich kam es für unsere Intelligenzbestie Lou total überraschend.Dieses Buch ist definitiv eine hohe Platzierung auf meiner Flop-Liste wert und manchmal fragte ich mich wirklich, warum sich dieser Verlag (von dem ich sehr viele Werke mag) dieser Geschichte angenommen hat.FAZITTja... eines meiner absoluten Flops.Weder Schreibstil, Charaktere oder diese merkwürdige Struktur konnten mir zusagen, ich wurde wirklich wahnsinnig enttäuscht. Jediglich die Idee ist toll. Es hat mich weder emotional berührt noch in irgendeiner Weise gefesselt. Ich kann und will es euch nicht empfehlen.- Enttäuschte 1,5 von 5 Feenfaltern -Dennoch natürlich vielen Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar.© Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Ein absoluter Reinfall

    Battle Island

    Wonder_

    12. November 2016 um 21:54

    Es gibt ja bekanntlich für alles ein erstes Mal... Und ich habe hiermit offiziell ein Buch abgebrochen. Sorry, aber "Battle Island" ist in meinen Augen wirklich Bullshit von vorne bis hinten. Eine vielversprechende Mischung aus Dschungelcamp und Hungerspiele, ganz im Stil von "Die Schatzinsel" und "Robinson Crusoe". Potenzial für jede Menge Nervenkitzel, Action und gruselige Schauder, aber was bitte bekommt man hier aufgetischt? Pubertäre Teenager, die sich von morgens bis abends nur beleidigen, Dialoge, die klingen, als würde man gerade ein Conny-in-der-Gosse-Buch lesen und "Battles", die schwer an eine Mischung aus Kindergeburtstag und Mathenachhilfe erinnern. Als wäre das noch nicht genug strotzt die Geschichte geradezu von ach so geheimen Geheimnissen, die sich dem Leser schon nach einem Satz erschließen, Klischees, die mit leuchtender Blinkschrift fröhlich über die Seiten hüpfen und "Steck ne Banane in dein Ohr" singen, um noch mehr zu nerven und eine Lovestory, die so ziemlich das widerlich kitschigste und lächerlichste ist, das mir je über den Weg gelaufen ist (und dabei sind die beiden 80% der Zeit nicht einmal zusammen!)Urgs, das war wohl nichts. Ein absoluter Reinfall. Auch wenn es mir unheimlich leid tut, kein gutes Wort über dieses Buch sagen zu können. Mir hat es wirklich absolut überhaupt nicht gefallen. Null. Nada. Niente. Daumen runter.

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  • Lasst den Kampf beginnen...

    Battle Island

    nicigirl85

    31. October 2016 um 16:34

    Bei Battle Island wird man nicht mit Castings gelangweilt, sondern direkt ins kalte Wasser geworfen und startet direkt auf der Insel, auf der die Reality- Show gedreht wird. Es gibt feste Regeln auf der Insel, die ja bekanntlich zu jedem Spiel gehören, doch will nicht jeder an den Regeln festhalten, denn vielleicht kann man gerade durch das Brechen dieser Regeln den Battle gewinnen. Der Jugendroman ist nicht wirklich etwas Neues, denn so etwas hat man bei den Tributen und ähnlichen Büchern schon gelesen. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gewählt, so dass jeder Leser eine Person finden wird, die ihm gefällt. Gut gefallen hat mir der Blick hinter die Kulissen. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch echte Reality- Formate, die wir als Leser aus dem TV kennen, genauso funktionieren wie hier im Buch. Fazit: Durchaus spannende Lektüre mit Luft nach oben. Aber ich habe schon schlechtere Bücher gelesen, daher spreche ich noch eine Leseempfehlung aus.  

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  • Let the battle begin…

    Battle Island

    Sabriiina_K

    30. October 2016 um 09:10

    Der Klappentext klang für mich schon mal sehr vielversprechend. Ich mochte die Grundidee, dass es eine Spielshow auf einer einsamen Insel geben würde, bei der zehn Jugendliche versuchen Challenges zu gewinnen um dem auf der Insel versteckten Schatz einen Schritt näher zu kommen. Natürlich kennt man diese oder ähnliche Formate zu Genüge aus dem Fernsehen und anderen Büchern. Trotzdem lese ich diese Settings super gerne, weil mich die Personenkonstellationen immer so faszinieren. Das Buch startet mit einer Überraschung. Denn die Geschichte verläuft nicht chronologisch, sondern beginnt an Tag acht auf der Insel und springt dann zunächst wieder auf die Zeit vor der Show zurück. Das weckte meine Neugierde natürlich sofort, da die Szene von Tag acht wirklich spannend war. Es gibt daraufhin immer wieder Sprünge zwischen Orten, Zeiten und Personen, die ich aber zur Abwechslung zu anderen Büchern als sehr interessant empfand. Aber man muss dieses Gespringe glaube ich auch einfach mögen. Ich war an keiner Stelle verwirrt oder konnte mich nicht mehr zurecht finden. Stattdessen habe ich die ersten paar hundert Seiten vor allem mit viel Neugierde gelesen, weil ich die Hintergründe erfahren und wissen wollte, wie es zu allem kommen konnte und gleichzeitig auch, was am Ende noch passieren würde. Diese Spannung hat mit in dieser Geschichte total bei der Stange gehalten.Dazu kam dann noch der lockere und einfache Schreibstil, der für mich das Lesen sehr angenehm machte. Auch die Kapitel waren schön kurz, sodass man immer mal wieder eine kurze Pause einlegen konnte. Das kam bei mir allerdings nicht zu oft vor. Dazu hat mir die Geschichte und ihr Verlauf einfach zu gut gefallen. Zu Beginn der Geschichte lernen wir die Protagonistin Louisa, kurz Lou kennen. Sie arbeitet bei dem Sender YOUR TV und geht natürlich auch zum Casting vom neuen TV Format „Battle Island“. Denn es winkt am Ende ein Preis im Wert von 1 Million Euro für den Gewinner. Dieses Geld möchte Louisa unbedingt gewinnen, da ihre Mutter schwer krank ist und die rettende Behandlung in den USA sehr teuer ist. Dass sie sich so für ihre Mutter einsetzt macht Lou für mich von Anfang an sympathisch. Sie ist sehr zielstrebig und ehrgeizig, bleibt dabei aber immer noch freundlich und mitmenschlich. Schon ein bisschen diese Klischeeheldin, wenn ich näher drüber nachdenke. Natürlich schafft Louisa das Casting und kommt mit neun anderen Jugendlichen auf die Insel „Battle Island“. Ab diesem Teil der Geschichte wurde es für mich richtig spannend, Louisa in dieser Ausnahmesituation zu verfolgen. Es werden Freundschaften und Allianzen geschlossen. Dabei sind natürlich nicht alle freundlich zueinander und Lous Zielstrebigkeit passt so einigen Kandidaten gar nicht. Doch Lou bleibt die ganze Zeit über stark, besonnen und cool und einfach sie selbst. Diese Mischung aus Zielstrebigkeit und Freundlichkeit hat mich von ihrem Charakter völlig überzeugt. Es gibt ja leider genug Menschen, die in einer solchen Situation vor lauter Dollarzeichen in den Augen auch über Leichen gehen würden. Zum Ende der Geschichte hin passiert nochmal so einiges, mit dem ich nicht gerechnet habe. Die Situation spitzt sich dramatisch zu und es läuft alles aus dem Ruder. Wird es Tote geben? Wer bekommt am Ende den Schatz? Gibt es ihn überhaupt? Lest es selbst, ich finde es lohnt sich!Mein persönliches Fazit: Dieses Buch war ein Highlight für mich! Die Grundidee war echt klasse und wurde für meinen Geschmack auch echt gut umgesetzt. Hier und da hätte ich mir zwar noch ein paar Details mehr erhofft, aber für mich wurde die Spannung im Buch immer auf einem guten Level gehalten und das ist für mich die Hauptsache! Ich vergebe 5 von 5 möglichen Büchern!Diese und viele weitere Rezensionen findest du auch auf meinem Blog! Ich freue mich sehr wenn du vorbeischaust! http://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/

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  • Battle Island (Peter Freund)

    Battle Island

    LieLu

    06. October 2016 um 20:15

    Erschienen25. Juli 2016Seitenzahl: 543Verlag: Cbj VerlagBroschiert: 14,99 €ISBN: 9783570153802  Der Autor Peter Freund ist seit 1980 in der Film- und Fernsehbranche tätig, lebt und arbeitet in Berlin. Schon seit Ende der 80er Jahre hat er neben Drehbüchern für Filme und Serien immer wieder auch Romane und Geschichten geschrieben und veröffentlicht. Viele seiner Bücher stürmten die Bestsellerlisten, wurden in neunzehn Sprachen übersetzt und in dreiundzwanzig Ländern veröffentlicht. Battle Island Als Lou, die eigentlich Louisa heißt, für die Castings der neuen TV-Show Battle Island ausgewählt wird, kann sie ihr Glück kaum fassen. Dem Gewinner der Show winken eine Million Euro. Mit dem Preisgeld könnte sie ihrem Ziel, ihrer Mutter eine Therapie zu bezahlen und somit das Leben zu retten, einen großen Schritt näher kommen. Doch das Geld möchten auch all die anderen Teilnehmer gewinnen und das um jeden Preis. Millionen von Zuschauern verfolgen die Suche nach dem Schatz, doch die Kandidaten sind von der Außenwelt abgeschnitten. Schnell wird aus der Unterhaltungsshow ein Spiel um Leben und Tod. Fazit Ein Buch, welches mir durch seine interessante Covergestaltung und den Klappentext ins Auge gesprungen ist. Es erinnerte mich ein wenig an „Abschlusstakt“ von Arno Strobel und ich hatte Lust auf ein Insel-Abenteuer, welches sich scheinbar zu einem spannenden Thriller entwickeln sollte. Doch leider verlor ich bereits auf den ersten Seiten die Lust am Lesen. Die Charaktere fand ich oberflächlich und unspannend. Mich konnte weder die Hauptprotagonistin Lou packen, noch die zickige Sophie, die sich durch ihre Stichelein und ihre Art immer wieder selbst aus dem Rennen wirft. Der Schreib- und Erzählstil hat mir zu Beginn recht gut gefallen, allerdings fand ich ihn wenig spannungsaufbauend. Der Roman begann spannend, mitten im Geschehen, als Lou gerade auf der Suche nach dem Schatz verfolgt und gejagt wird. Es folgen zahlreiche Rückblenden aus ihrem alten Leben und wie sie überhaupt zu Battle Island gekommen ist. Das alles konnte mich leider nicht packen und fand ich alles in allem ziemlich fad. Schade, denn das Buch hat eine beachtliche Zahl an Seiten und das Durchquälen war wirklich kein Spaß. Der Klappentext verspricht meines Erachtens mehr als das Buch wirklich leisten kann. Die Suche nach dem Schatz entwickelt sich natürlich zu einem Thriller bei dem es um Leben und Tod geht, allerdings war vieles der Handlung einfach voraus zu sehen und brachte auch durch die eigentlich fesselnde Thematik leider keine Spannung. Interessant fand ich die Hintergründe der TV-Show, bei denen es natürlich vor allem darum geht, Zuschauer zu animieren und zu „sammeln“, wobei den „Spielemachern“ die Mittel relativ egal sind. So gibt es auch den ein oder anderen Streit und andere zwischenmenschliche Beziehungen zwischen den Kandidaten und den Erstellern der Show. Hier spürt man ganz deutlich das Insiderwissen des Autors, welches er in den Roman einfließen lässt. Für mich leider trotzdem ein Flop, der mich nicht packen oder fesseln konnte. Es erinnert in seinen Grundzügen ein wenig an Panem, kann aber leider mit keinem der Bücher mithalten. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2016/10/rezension-battle-island-konnte-mich.html

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  • Nicht was man erwartet

    Battle Island

    GrueneRonja

    05. October 2016 um 16:59

    „Sie lenken äußerst geschickt von den wirklich wichtigen Problemen ab und treiben den Zuschauern damit langsam, aber sicher noch den letzten Funken von kritischem Bewusstsein aus. >Brot und Spiele< - damit haben die Mächtigen die Massen doch immer eingelullt! Genau diesen Zweck verfolgt auch BATTLE ISLAND – und deshalb sollte man diese Sendung und diesen Sender einfach nur boykottieren.“ (S.64f.) Lou arbeitet bei YOUR TV und erfährt als eine der ersten von der neuen Show: Battle Island. Und durch einen unglücklichen Umstand kann sie die eine Million in Gold als Preis ganz gut gebrauchen. Klar, wer nicht, aber Lou braucht das Geld für ihre Mutter. Die ist nämlich sterbenskrank und nur eine Behandlung in den USA könnte sie heilen. Und kaum angemeldet, findet sich Lou schon auf der Battle Island wieder. Und ihre Konkurrenten sind so unterschiedlich wie die Länder und Situationen, aus denen sie kommen. Wird Lou gegen sie ankommen und das Gold am Ende einheimsen? Klar, am Anfang schreibt das Buch förmlich: Tribute von Panem bzw. Battle Royale. ABER dem ist nicht so. Weder geht es um Missstände in einem Land, dessen Bürger ausgenutzt werden und sich als Tribute beweisen müssen, noch schlachtet sich eine Klasse gegenseitig ab. Eigentlich sehen die Regeln bei Battle Island sogar vor, dass niemand angegriffen, geschweige denn ermordet werden darf. Dass sich nicht alle unbedingt an die Regeln halten, ist ja wohl klar. Und doch ist Battle Island viel mehr als die Show auf der Insel. Liebe. Intrigen. Unerwartete Hilfe. Geldgier. Alles dabei. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Was ich an dem Buch besonders gut fand, war der Anfang. Er beginnt nicht mit den Castings, sondern steigt gleich am Tag acht auf der Insel ein, und zwar mit einer spannenden Hetzjagd. Zwischendurch kommen Rückblenden in Form von Lous Erinnerungen, die das ganze von Anfang an erklären, ohne dabei langatmig zu werden. Alles in allem ist Lou manchmal zwar etwas naiv, und trotzdem ist sie total tough.

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  • Schlechte Umsetzung

    Battle Island

    denise7xy

    02. October 2016 um 16:06

    >> " 'Du musst es nur versuchen', hast du gesagt, 'dann schaffst du es auch!' " << S. 252Erster SatzLouisa Harder rannte um ihr Leben.MeinungDie Mutter der 17-jährigen Louisa erkrankt schwer und bekommt eine grausame Diagnose: Ein halbes Jahr bleiben ihr noch, bevor die Krankheit sie dahin rafft, nur eine sehr teure Therapie im Ausland könnte ihr helfen. Louisa ist verzweifelt und möchte ihrer Mutter unter allen Bedingungen helfen. Als der TV-Sender Your-TV eine neue TV-Show vorstellt, bei der es 1 Millionen Euro zu gewinnen gibt, meldet auch sie sich an in der Hoffnung damit die Therapie zu bezahlen. Doch ganz so einfach wie sie es sich vorgestellt hatte, wird es nicht. Nicht nur die anderen Kandidaten stellen ein Hindernis für Louisa da.Zu Beginn der Geschichte wird man direkt in die späteren Geschehnisse hinein katapultiert. Man findet sich am 8. Tag auf der Insel wieder, bis dahin ist schon so manches passiert, worüber der Leser allerdings erst später aufgeklärt wird. In Gedanken erinnert sich die Protagonistin an die Vorfälle zurück und jedes zweite Kapitel spielt in der Vergangenheit in der Louisa immer wieder an die Monate vor der Show denkt. Diese Tatsache hat das Lesen ziemlich erschwert. Die Spannung der Geschichte wurde im Vorwege schon vernichtet und die abwechselnden Kapitel sind einfach nur unschön. Eine zeitlich folgende Reihenfolge der Kapitel hätte mir persönlich besser gefallen und mich schneller in die Geschichte kommen lassen. Die erste Hälfte musste ich mich eher dazu zwingen zu lesen, als was ich Spaß daran hatte. Hab der zweiten Hälfte beginnt der Erzählungsstrang dann bei Tag 0 der Show und man wird über alles was passiert war aufgeklärt. Louisa als Protagonistin ist ungefähr so spannend wie ein alter Turnschuh. Das Mädchen ist 17, schwärmt in einer Tour von ihrem perfekten Freund, der aber auch wirklich alles kann und dazu noch gut aus sieht und schlau ist, und ist von sich selbst auch ziemlich überzeugt. Allerdings stellt sie sich im Laufe der Geschichte immer wieder so dumm und blind an, dass man nur den Kopf schütteln kann. Auch der Rest der Charaktere kann die Geschichte nicht retten. Es sind alles 08/15 Persönlichkeiten, die keine Ecken und Kanten haben und sich in einem Satz beschrieben lassen. Selbst die Charaktere untereinander behandel sich gegenseitig so und qualitativ hochwertige Gespräche waren Mangelware. Rausgeredet wurde sich damit, dass der TV Sender absichtlich solch eine Mischung rausgesucht hat, um das Publikum zu belustigen. Die Idee der Geschichte gibt so viel her, die Umsetzung lässt aber zu wünschen übrig. Immer wieder wird die eigentliche Handlung durch Louisas Vergangenheit überschattet und in den Hintergrund gedrängt. Zum Ende hin wird die gesamte Geschichte nur noch absurd und so lächerlich, dass ich teilweise nicht fassen konnte, was da steht. Mit Spannung und Glaubwürdigkeit hatte das nichts zu tun, das ganze Szenario wirkte eher wie ein Trashfilm über den man nur schmunzeln kann, weil er so schlecht ist. Wahrscheinlich war das auch der Grund weswegen ich es zum Ende sehr schnell durch hatte, ich konnte die Geschichte einfach nicht mehr ernst nehmen. FazitIch hab sehr lange darüber nachgedacht, was ich diesem Buch für eine Bewertung geben soll und bin dann zu den Entschluss von 2/5 Sternen gekommen. Wer mal wieder ein schlechtes Buch sucht, welches für Diskussionen sorgt, weil man sich nicht sicher ist, welche Szene schlechter war, wird mit Battle Island sicherlich glücklich.

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  • Leider nur ein "Battle" mit dem Lesen selbst.

    Battle Island

    Zombody

    01. October 2016 um 13:42

    Der Klappentext des Buches hatte mich sehr angesprochen und  eine kleine Leserunde auf Facebook hatte den letzten Stupser getan, so dass ich "Battle Island" dann schnell von der Wunschliste entfernt habe, um es in den Händen halten zu können. Leider emfand ich direkt die Broschierung als unhandlich und hätte mir für die Fülle des Buches lieber ein Hardcover gewünscht. Auch das Cover selbst empfand ich nicht als ansprechend, was aber einfach meiner Meinung gegenüber Menschen auf Titelbildern zu verschulden ist.Ich habe mich durch die ersten Seiten gekämpft, bevor ich mich einem anderen Buch gewidmet habe .. und dann noch einem und noch einem. Kurz vor Ende der Leserunde hatte ich noch einmal einen Motivationsschub und kam bis etwa Seite 101 - dabei blieb es leider auch, da ich bis dahin keinerlei Spannung, Emotionen oder sonst irgendeine Regung beim Lesen verspürte. Der Schreibstil war für mich so unstetig und unangenehm zu lesen, dass ich öfters das Handy zur Hand nahm, um mich abzulenken. Auch die Charaktere konnten mich bis dato nicht von sich überzeugen, bzw blieben sie mir teilweise in negativer Erinnerung. Bis jetzt ist es das zweite Buch in meinem "Leserleben", das ich abgebrochen habe und vielleicht werde ich es in unbestimmter Zeit noch einmal zur Hand nehmen - bis dahin bleibe ich aber bei einer 1/5 Sterne - Bewertung.

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  • Hat man alles schon mal gelesen

    Battle Island

    Steffi_the_bookworm

    25. September 2016 um 12:32

    "Battle Island" hatte ich lange Zeit auf meinem Wunschzettel und war nun sehr gespannt dieses Buch endlich zu lesen.Zu Beginn haben mir die verschiedenen Zeitebenen Probleme gemacht und es hat für mich das Interesse und die Spannung leider nicht unbedingt gefördert.Zudem war alles sehr klischeehaft und es gab nicht wirklich viele neue Ideen. Alles hat man in irgendeiner Art und Weise schon mal gelesen. Hiermit hätte ich leben können, wenn das Buch es geschafft hätte mich zu unterhalten, dies war leider nur sehr selten der Fall.Zum Ende wurde es zwar deutlich actionlastiger, aber so richtig überraschen und überzeugen konnte mich die Geschichte auch an diesem Punkt nicht mehr.Die Charaktere waren am Reißbrett gezeichnet und genau das, was man von einer Geschichte dieser Art erwartet. Für mich waren alle Personen komplett austauschbar.Der Schreibstil und die kurzen Kapitel ließen das Buch sehr schnell lesen, ansonsten hätte ich das vermutlich abgebrochen, denn es konnte mich nur wenig unterhalten.

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