Peter Gallert

 4,3 Sterne bei 344 Bewertungen
Autorenbild von Peter Gallert (©Ullstein)

Lebenslauf

Peter Gallert wurde 1962 in Bonn geboren. Ein Germanistik- und Geschichtsstudium brach er erfolgreich ab. Er spielte Theater, jobbte als Nachtportier und Bauarbeiter, schrieb "Jerry Cotton"-Krimis und Synchronbücher. Seit den 90er Jahren arbeitet er als Drehbuchautor für TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus. Er ist Karate-Kindertrainer, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln. Peter Gallert arbeitet seit 15 Jahren mit Dr. Jörg Reiter zusammen. Im Jahr 2014 gewannen die beiden den Agatha-Christie-Krimipreis für ihre Geschichte "Kleinmann befreit sich". 2016 erschien ihr erster gemeinsamer Kriminalroman "Kopfjagd" und im Mai 2017 folgt der zweite "Glaube Liebe Tod".

Alle Bücher von Peter Gallert

Cover des Buches Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1) (ISBN: 9783548288918)

Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1)

 (164)
Erschienen am 12.05.2017
Cover des Buches Todestreue (Ein Martin-Bauer-Krimi 3) (ISBN: 9783548060385)

Todestreue (Ein Martin-Bauer-Krimi 3)

 (20)
Erschienen am 13.07.2020
Cover des Buches Kopfjagd (ISBN: 9783954519408)

Kopfjagd

 (9)
Erschienen am 22.09.2016
Cover des Buches Voodoo Berlin (ISBN: 9783740805074)

Voodoo Berlin

 (3)
Erschienen am 23.05.2019
Cover des Buches Glaube Liebe Tod (ISBN: 9783844915525)

Glaube Liebe Tod

 (17)
Erschienen am 12.05.2017

Videos

Neue Rezensionen zu Peter Gallert

Cover des Buches Todestreue (Ein Martin-Bauer-Krimi 3) (ISBN: 9783548060385)
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Rezension zu "Todestreue (Ein Martin-Bauer-Krimi 3)" von Peter Gallert

Todestrue
Anni_Booklovervor 3 Jahren



Die Fakten:


Titel: Todestreue


 

Autor: Peter Gallert 


Reihe:  

Verlag: Ullstein 

Seiten: 434


Klappentext:

„Ein emotionaler Fall für einen außergewöhnlichen Ermittler: Polizeiseelsorger Martin Bauer

Auf einem Schrottplatz wird im Kofferraum eines Autos die Leiche einer jungen Frau gefunden. Misshandelt und brutal ermordet. Hauptkommissarin Verena Dohr und ihr Team übernehmen die Ermittlungen. Schnell fällt der Verdacht auf Leon Berger, einen jungen Mann, der gerade erst eine Haftstrafe abgesessen hat.
Polizeiseelsorger Martin Bauer ist froh, dass er endlich nichts mehr mit Leichen und Mordfällen zu tun hat. Er ist in Elternzeit. Doch dieser Fall lässt ihm keine Ruhe. Als einziger ist er von Leons Unschuld überzeugt. Schon bald wird klar: Bauer ist Leons letzte Hoffnung. Und Leon hat Todesangst. 

Rezension:


Der Autor beschreibt seine Charaktere detailliert, so das sich der Leser sehr leicht in diese rein versetzen kann. Martin Bauer ist in sich etwas zerrissen er ist in Elternzeit aber die Gedanken an den Mordfall lassen ihn nicht los. Der Autor schafft es gekonnt die Ängste der Charaktere an den Leser zu vermitteln.

Die Orte der Handlung werden bildhaft beschrieben, so das der Leser das Gefühl hat mitten in den Ermittlungen zu sein.

Das Buch ist in sich logisch aufgebaut und die Geschichte ist von der ersten Seite an äußerst spannend geschrieben.



Die Autorin lässt den Leser lange im Ungewissen warum die Morde passieren und wer dahinter steckt.

Ich habe den Krimi verschlungen ich konnte nicht mit den Lesen aufhören ehe ich wusste wie es zu Ende geht. 


Fazit:

Ich kann das Buch allen Empfehlen die einen Spanneden Krimi suchen.

Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm. 

Cover des Buches Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1) (ISBN: 9783548288918)
Knipsis avatar

Rezension zu "Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1)" von Peter Gallert

Bedrückendes Kopfkino
Knipsivor 3 Jahren

Ein ansprechendes Cover. Ein Mann steht auf einer Brücke. Durch das Gegenlicht sieht man ihn nur als Silhouette. Eine alte Metallbrücke sorgt für ein beklemmendes Gefühl. Mehrmals wird diese Brücke im Buch vorkommen. Auch nach dem Lesen weiß man nicht, wer die Person auf dem Cover sein soll, es wird mehrere Möglichkeiten der Interpretation geben. Der Titel ist kurz und prägnant. Die drei Wörter hallen lange nach. Schön ist der geprägte Druck. Dieser lässt das Taschenbuch gut in der Hand liegen.

Schnell wird der Protagonist eingeführt. Die Anfangsszene ist überraschend und  überwältigte mich als Leser. Der Polizei-Seelsorger Martin Bauer ist ein toller Charakter. Und er handelt, wenn auch nicht so, wie man es sich vorstellt. Oft legt er sein Schicksal aggressiv in Gottes Hände. Der Tod eines Polizisten lässt ihn nicht los, zumal er ihn kurz vorher vom Suizid abhalten konnte. Die Verzweiflung in dessen zurückgelassener Familie ist greifbar. Besonders die des Teenagersohnes geht einem nahe. Er hat dadurch den vagen Halt der Familie verloren.

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Bauer ist als Seelsorger bei der Polizei nicht beliebt und aufgrund seiner Vorgehensweise kann man seine Vorgesetzten teils verstehen. Die ihn begleitende Polizei-Kollegin hat einen schweren Stand, da hier die Karriere auf dem Spiel steht. Die eigene Familie macht ebenfalls Probleme. Die Beziehung kriselt, da die Tochter zu einem G-7-Gipfel unterwegs ist und ihm seine Frau diesbezüglich Vorwürfe macht. Die Hinterbliebenen des toten Polizisten wollen auch schnell vergessen und lehnen seine Hilfe ab oder entziehen sich dieser.

Die Kapitel sind kurz. Die Handlung wird dadurch schnell und abwechslungsreich. Das ist den Erzählsträngen auch angemessen. Der Zeitdruck lastet auf Bauer. Er wird überall gebraucht und kann doch nicht alles richten. Die Sprache ist dem Genre entsprechend, Milieu- und Jugendsprache inklusive. Die Orte sind gut beschrieben. Ich konnte mich immer dort wiederfinden.

Das Ruhrgebiet ist dem Untergang preisgegeben. Die Bewohner am Scheideweg. Der Tod trifft einen Teenager in seinen Grundfesten. Bauer versucht, was in seiner Macht steht, um ihm zu helfen. Dabei tritt er so manchem auf die Füße und stößt einigen vor den Kopf. Er selbst ist immer im Zwiespalt und muss auf seinen Glauben vertrauen.

Ein tolles Buch. Es gehört wahrlich in die „Edition Kopfkino“.

Cover des Buches Todestreue (Ein Martin-Bauer-Krimi 3) (ISBN: 9783548060385)
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Rezension zu "Todestreue (Ein Martin-Bauer-Krimi 3)" von Peter Gallert

Ruhrgebietskrimi
Literaturwerkstatt-kreativvor 4 Jahren

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor:

„Todestreue“ von Jörg Reiter und Peter Gallert

Ein Martin-Bauer-Krimi

  • Glaube Liebe Tod     
  • Tiefer denn die Hölle     
  • Todestreue


Polizeiseelsorger Martin Bauer befindet sich nach der Geburt seiner Tochter Marie in Elternzeit. Die Auszeit tut ihm und seiner Ehe gut. Denn endlich hat er Zeit sich um seine Familie zu kümmern, die sonst – wie so oft – wegen seiner Arbeit bei der Polizei viel zu kurz kommt.

Da bittet ihn ausgerechnet seine Frau Sarah der jungen Türkin Yildiz zu helfen. Die junge Frau möchte, dass ihr Freund Leon Berger, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, sich endlich von der Motorradgang „Death Riders“ lossagt.

Zeitgleich wird auf einem Duisburger Schrottplatz im Kofferraum eines Autos die Leiche einer jungen Frau gefunden; diese wurde auf sehr brutale Weise ermordet. Hauptkommissarin Verena Dohr – ehemalige Partnerin von Martin Bauer vor seiner Elternzeit bei der Polizei – wird mit dem Fall beauftragt. Sehr schnell wird auch ein Verdächtiger ausgemacht, nämlich Leon Berger.

„Schon bald wird klar: Bauer ist Leons letzte Hoffnung.“


Fazit:

Peter Gallert und Jörg Reiter legen ihren dritten Duisburg-Krimi mit dem durchaus eigenwilligen, aber sehr sympathischen Polizeiseelsorger Martin Bauer vor. Die beiden Autoren verstehen es gekonnt Spannung aufzubauen und eine gewisse Dynamik aufrechtzuerhalten. Auch wenn es in diesem Teil etwas ruhiger zugeht als in den beiden Vorläufer-Geschichten, konnten Gallert und Reiter mich gut unterhalten und auf eine spannende Krimireise mitnehmen. Die Geschichte ist gut durchdacht und auch der Schluss absolut gelungen und plausibel. Das beide Autoren auch als Drehbuchautoren arbeiten spürt man an vielen Stellen und kommt dem Spannungsaufbau des Buches sehr zugute. Der Schreibstil ist wie immer locker und leicht, sodass man den Krimi gut in einem Rutsch durchlesen kann.

Natürlich kommt es auch in diesem Fall wieder zu einer Zusammenarbeit zwischen Martin Bauer und Verena Dohr, die sich auch diesmal nicht immer als einfach herausstellt. Bauer hat halt seinen eigenen Kopf und geht seine eigenen Wege. Aber genau das macht seine Figur aus – lässt ihn authentisch wirken – anders wäre ansonsten absolut langweilig. 

Da ich selber in Oberhausen gleich in Nachbarschaft zu Duisburgs wohne, waren mir einige Orte die in dieser Geschichte beschrieben werden durchaus bekannt und so hat durch die Portion Lokalkolorit der Roman noch einmal einen besonderen Flair für mich bekommen.

Wieder ein spannender Krimi vom erfolgreichen Autorenduo Gallert und Reiter!






https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2020/09/21/todestreue-von-jorg-reiter-und-peter-gallert/


Besten Dank an den "Ullstein Verlag" für das Rezensionsexemplar.



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Zusätzliche Informationen

Peter Gallert wurde am 09. April 1962 in Bonn (Deutschland) geboren.

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