Peter Gallert , Jörg Reiter Glaube Liebe Tod

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Inhaltsangabe zu „Glaube Liebe Tod“ von Peter Gallert

Woran kann man glauben in einer Welt voller Verbrechen? Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Selbstmord, gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel ...

Anfangs sehr ruhig, zum Schluss hin sehr spannend

— faanie

Ein Polizeiseelsorger, der auch sehr unbequeme Mittel ergreift , um der Sache auf den Grund zu gehen.

— Lischen1273

Die Story aus der Sicht eines Polizeipfarrers hat mich sofort gefesselt.

— ani_cxx

Seelsorger als Ermittler, eine spannende neue Krimireihe!

— takabayashi

Ein sehr spannender, packender und unterhaltsamer Krimi! Bitte mehr davon!

— MissRichardParker

Ein evangelischer Pfarrer ermittelt in einem Morddelikt

— Laura126

Ein Polizeipfarrer ermittelt

— buchernarr

Spannender Krimi mit toller Kombination aus Ruhrpott-Flair und Seelsorgearbeit, bei der leider einige Details zu kurz kommen.

— once-upon-a-time

Schnelle Story

— Sabine_Hartmann

Ein wunderbarer, spannender und unterhaltsamer Ruhrpott- Krimi !!!

— Literaturwerkstatt-kreativ

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  • Astreiner Start für Martin Bauer

    Glaube Liebe Tod

    ChrischiD

    23. September 2017 um 14:16

    Um einen Polizisten vor dem Selbstmord zu bewahren startet Seelsorger Martin Bauer ein ungewöhnliches Manöver und pokert hoch. Die Taktik geht auf, die Katastrophe scheint abgewendet. Doch dann der Schock: Derselbe Polizist wird einige Stunden später tot aufgefunden. Hat er sein Vorhaben nun doch noch in die Tat umgesetzt? Martin Bauer will nicht so recht an diese Theorie glauben und beginnt mit seinen eigenen Nachforschungen. Je tiefer er jedoch gräbt, desto verworrener wird die Angelegenheit und desto schneller steht die Frage im Raum, wem überhaupt noch zu trauen ist... Mit Martin Bauer steht kein Ermittler im klassischen Sinne im Mittelpunkt, sondern ein (Polizei)Seelsorger, der ganz feine Antennen für Zwischentöne hat und somit viel mehr hinterfragt als dem ein oder anderen lieb ist. Mitten im Ruhrgebiet taucht er ab in einen Sumpf aus Intrigen, Macht und Korruption, der unter der Oberfläche brodelt, ohne dem „Normalbürger“ auch nur ansatzweise unter die Augen zu kommen. Schnell wird dem Leser klar, dass er sich an Bauers Fersen heften sollte, wenn es darum geht die interessanten Hinweise zu verfolgen oder lang gehütete Geheimnisse zu lüften. Gleichzeitig muss man sich aber auch vorsehen, denn er tritt einigen Personen gehörig auf die Füße, auch solchen, die absolut keinen Spaß verstehen. Entsprechend gebannt verfolgt man das spannungsgeladene Geschehen, welches durchaus die ein oder andere Überraschung bereit hält, schließlich weiß auch der Leser nicht alles, vor allem nicht wer für welche Mannschaft spielt. Mit der Zeit kristallisieren sich mögliche Täter und Motive heraus, die allerdings sowohl als auch in höherer Stückzahl vorkommen, es also weder Bauer noch dem Leser leicht machen. Ein ernstzunehmendes Bauchgefühl deutet bereits eine bestimmte Richtung an, doch fehlen hierfür konkrete Anhaltspunkte und Beweise. Trotz allem muss man jedoch ständig das Gesamtbild vor Augen haben, denn nur so wird es im Endeffekt gelingen das wahre Ausmaß des Geschehens zu ermitteln. Mit „Glaube Liebe Tod“ ist den Autoren ein grandioser Auftaktband gelungen, der bereits Neugierde und Vorfreude auf weitere Bände schürt. Doch die Messlatte hängt hoch, da müssen Gallert und Reiter sich einiges einfallen lassen, um das Niveau zu halten oder gar zu toppen. Martin Bauer und sein erster Fall werden dem Leser auf jeden Fall noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben.

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  • Ermittelnder Polizeiseelsorger

    Glaube Liebe Tod

    Lischen1273

    11. August 2017 um 08:09

              Das ansprechende Cover , mit dem Schatten eines Mannes auf einer Brücke zog meine Aufmerksamkeit auf dieses Buch. Dadurch , dass der Körper dem Geländer zugewand ist , und die drei Worte GLAUBE LIEBE TOD sehr fett hervorgestellt sind , weiss man , dass es sich um einen Krimi handeln muss.Dagegen die warmen Farben im unteren Teil des Covers finde ich sehr untypisch für dieses Genre.Jedenfalls ist es irgendwie besonders......besonders gut.Schauplatzt der Geschichte ist Duisburg.Der Polizeiseelsorger Martin Bauer , auch gleichzeitig evangelischer Pfarrer , ist im Wechsel zwischen seinem Privatleben , indem er sich Sorgen um seine 17-jährige Tochter macht , die unerlaubt unterwegs ist um bei Demonstrationen die Welt ein bisschen besser zu machen , und seiner Arbeit als Polizeiseelsorger.Er wird in Ermittlungen hineingezogen , die sich um den polizeilichen Kollegen Walter Keunert drehen.Dieser will sich auf einer Brücke das Leben nehmen , was Martin auf na sagen wir mal etwas unprofessioneller Weise zu verhindern weiss.Doch leider rettet das Walter Keunert nur kurzzeitig das Leben , denn nur wenige Stunden später liegt er tot am Fuße eines Parkhauses. Suizid oder Mord ? Martin wird von Gewissensbissen geplagt und kann diesen Fall nicht ruhen lassen.Seine Ermittlungen bringen ihn in ein Milieu von Prostitution , Drogen , aber auch zu vergangenen Morden.Der verzweifelte Sohn des verstorbenen Keunerts , Tilo , ist im Begriff sein junges Leben zu ruinieren , was Martin so nicht mit ansehen kann.Bauer wird immer tiefer in die gefährlichen Ermittlungen gezogen , dabei braucht seine eigene Familie ihn momentan auch sehr dringend.Der Protagonist Martin Bauer ist eine absolut sympathische Person , die durch die schreibweise des Autors , die einen immer sehr an dem Gefühlsleben des sensiblen Seelsorger teilhaben lasst , einen  ganz besonder nahe bringt.Auch die anderen Personen im Buch sind einem schnell vertraut , denn alle sind sehr speziell und gut im Erzählstrang eingegliedert.Trotz vieler Stränge , die zum Schluss zusammenführten , habe ich nie den roten Faden verloren und konnte den Personen so wie der Geschichte problemlos folgen.Die Aufklärung des Ganzen mit dem dazugehörigen Spannungsbogen fand ich sehr gelungen.Das Ende enthält einen gelungenen Cliffhänger , so dass ich , so wie alle Fans von Martin Bauer sich sicherlich auf eine Fortsetzung freuen dürfen.Absolut empfehlenswertes Debut des Autorenduos Reiter und Gallert.Eine uneingeschränkte 5 Sterne Leseempfehlung von mir.        

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  • Der Polizeipfarrer, der das Ermitteln nicht lassen kann

    Glaube Liebe Tod

    takabayashi

    10. August 2017 um 06:08

    Martin Bauer ist Pollizeiseelsorger in Köln, denn die Arbeit als Gemeindepfarrer hatte ihm nicht gelegen. Der Roman startet furios, wenn Bauer einen Polizeibeamten davon abhalten soll, sich von einer hohen Brücke in den Rhein zu stürzen, was ihm - mit vollem Körpereinsatz - auch gelingt. Nur leider stürzt der gerettete Beamte am Abend desselben Tages von einem Parkhaus zu Tode; alle halten es für Suizid, nur Bauer ist davon nicht überzeugt. Es gibt diverse Erzählstränge in diesem Krimi, die sich immer wieder kreuzen. Junge Bulgarinnen werden gegen ihren Willen nach Deutschland verschleppt und zur Prostitution gezwungen. Und wenn sie Ärger machen, werden sie "entsorgt". Der tote Polizeibeamte hatte eine Verbindung zum Rotlichtmilieu, gegen ihn wurde intern wegen Korruption ermittelt. Die Verbindung zwischen ihm und dem Chef von mehreren Kölner Bordellen ist eine alte, wie sich herausstellt. Für seinen halbwüchsigen Sohn Tilo, der seinen Vater immer als Helden verehrt hatte, bricht eine Welt zusammen. Bauer hat ein Vertrauensverhältnis zu Tilo entwickelt, seinetwegen mischt er sich immer wieder in die Ermittlungen ein, auch wenn er bei seinen Vorgesetzten damit aneckt. Und bei seiner Frau: denn da ist noch die Sorge um seine Tochter - nicht viel älter als Tilo - die heimlich zum Demonstrieren zum G8-Gipfel in Deauville gefahren ist, und seine Frau findet, dass er sich zu wenig darum kümmert. Gut und spannend geschrieben, zum Finale hin vielleicht ein wenig zu dramatisch und überfrachtet, aber insgesamt eine interessante und fesselnde Lektüre um diesen ungewöhnlichen Protagonisten, der einen zum Glück nicht mit endlosen religiösen Erörterungen langweilt.

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  • Polizeiseelsorger als brillanter Ermittler

    Glaube Liebe Tod

    Gise

    09. August 2017 um 15:31

    Polizeiseelsorger Martin Bauer soll einen Polizisten davon abbringen, von der Brücke in den Tod zu springen. Das gelingt ihm, doch wenige Stunden später ist der Gerettete tot. Es scheint ganz klar ein Suizid zu sein, denn gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt, doch Bauer erkennt, dass da viel mehr dahinter steckt. Gegen den Widerstand von anderer Seite macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit und landet im Sündenpfuhl von Duisburg…Peter Gallert und Jörg Reiter haben bereits als Autoren von Drehbüchern miteinander gearbeitet, nun haben sie mit diesem Band den Auftakt einer Reihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer eröffnet. Er ist einer, der nicht in den Gemeindedienst passt, dafür aber kann er sehr gut ermitteln, auch wenn dies manchmal schmerzhaft für ihn endet. Doch sein gesunder Menschenverstand lässt ihn nicht im Stich. Ihn bei seinen Gedankengängen und Ermittlungen zu begleiten, ist äußerst spannend, und man wünscht ihm, dass er seinen Stursinn in dieser Hinsicht behalten wird. Ob die Geschichte so immer glaubhaft ist, steht auf einem anderen Blatt, hier blitzt die Erfahrung der Drehbuchschreiber hervor. Das Ende ist mir dann doch ein bisschen sehr dramatisch geraten, das ist mir dann des Guten zuviel.Insgesamt aber lässt sich das Buch gut lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Nichts ist vorhersehbar, obwohl man manches dann doch schon erahnen kann, und die Autoren haben für überraschende Wendungen in der Geschichte gesorgt. Zunächst hatte ich befürchtet, dass das Buch evtl. etwas überfrachtet mit religiösen Ergüssen wäre, doch die Bibelzitate halten sich dezent im Hintergrund, sie sind lediglich eine Ergänzung zu Bauers Grundhaltung. So kann ich das Buch sehr gut weiterempfehlen und bin gespannt auf einen weiteren Fall dieses Polizeiseelsorgers.

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  • ... Start einer neuen Serie...

    Glaube Liebe Tod

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 13:30

    Seelsorger Martin rettet in letzter Minute den Polizisten Waltervor dem Suizid. Doch Stunden später wird der Polizist tot gefunden. Hat Bauer versagt? An Mord glaubt er nicht so recht und forscht selber nach. So eine Art von Krimi habe ich noch nie gelesen. Erzählt wird aus der Sicht von den verschiedenen Protagonisten. Liest sich sehr spannend und ich freue mich auf weitere Fälle mit dem Seelsorger Bauer.

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  • Absolut überzeugender Ruhrpott-Krimi! Genial!

    Glaube Liebe Tod

    MissRichardParker

    07. August 2017 um 12:47

    Wenn der Polizeiseelsorger, der einen Kollegen am Selbstmord hindern soll, gleich selber von der Brücke springt, weis man, dass er ein ganz spezieller Mensch sein muss... Martin Bauer geht anders vor, als alle es von ihm erwarten und das macht ihn einzigartig und sympathisch. Durch seine Hartnäckigkeit wird eine Ermittlung ins Rollen gebracht, die ihn und seine Familie in grösste Gefahr bringt...Das Buch war richtig richtig spannend. Gleich von Anfang an packte mich die Geschichte sehr und ich fand die Story sehr fesselnd und absolut unterhaltsam. Die Geschichte und die Geschichten dahinter wurden perfekt konstruiert. Somit war das ganze Buch von Anfang bis zum Schluss stimmig. Durch die stets aufrecht erhaltene Spannung war das Buch innert kürzester Zeit gelesen und bitte: Ich möchte mehr davon! Sehr empfehlenswert :-)

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  • Extrem spannend

    Glaube Liebe Tod

    kuechenqueen

    04. August 2017 um 10:53

    Polizeipfarrer Martin Bauer rettet dem Polizisten Keunert das Leben. Keunert will von der Rheinbrücke springen, stattdessen springt Bauer, so daß Keunert ihn retten muß. Doch Keunert gibt nicht auf, ein paar Stunden später springt er vom Dach eines Parkhauses. Bauer erkennt in Keunert den Polizisten, dem er bei einer Razzia in einem Bordell begegnet ist. Damals sprang eine Prostituierte aus dem Fenster und starb. Bauer beginnt zusammen mit Kommissarin Verena Dohr zu ermitteln. Diese Serie hat absolut viel Potential. Die Handlung ist extrem spannend, die Charaktere sehr sympathisch und durch die Mitwirkung eines Polizeipfarrers außergewöhnlich. Dies ist einmal eine geniale Abwechslung im Einheitsbrei der Kommissare. Bei diesem Buch ist man wirklich von Beginn an in der Geschichte, man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist gekonnt, man merkt gar nicht, daß hier zwei Autoren am Werk waren. Unterschiede im Stil sind überhaupt nicht bemerkbar. Ich bin von diesem Buch sehr überzeugt und wünsche mir noch viele Fortsetzungen!

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  • Glaube Liebe Tod

    Glaube Liebe Tod

    Laura126

    01. August 2017 um 14:34

    „Glaube Liebe Tod“ heißt das erste Band vom Autorenduo Gallert und Reiter um Martin Braun und Verena Dohr. Martin Bauer ist evangelischer Polizeiseelsorger mit ziemlich unkonventionellen Methoden. Als einer seiner Kollegen in den Freitod  von der Duisburger Rheinbrücke stürzen will, springt Bauer kurzerhand ihm voraus und weckt damit seinen Lebenswillen. Zwölf Stunden später ist der Kollege trotzdem tot. Bauer bekommt Schuldgefühle und Zweifel an dem angeblichen Selbstmord, nun  beginnt er in dem Fall auf eigene Faust zu ermitteln.Auch die Polizistin Verena Dohr ist mit vollem Einsatz dabei.  Sie ist eine knallharte Ermittlerin und hat in ihrem Kommissariat mit einigen  Störenfrieden und Neider zu kämpfen. Auch im privaten Umfeld hat sie nicht leicht. Ich fand das Buch in Großem und Ganzem gut. Der Auftakt hat mir jedoch besser gefallen.  Die Spannung war zunächst perfekt aufgebaut. Danach flachte die Spannung ab, trotzt immer wieder auftauchenden Actionszenen.   Martin Braun ist als Protagonist überzeugend und erfrischend anders. Dennoch  ist mir die Handlung zu vorhersehbar und manchmal zu dick aufgetragen. Auch die Figur Verena Dohr scheint mir nicht tief genug ausgearbeitet.Ich vergebe dem Buch drei gute Sterne. 

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  • Ein Polizeipfarrer ermittelt

    Glaube Liebe Tod

    buchernarr

    01. August 2017 um 14:27

    Ein Polizeipfarrer als Ermittler. Diese innovative Idee hatte das Autoren Duo Peter Gallert und Jörg Reiter und hat damit eine gute Story erfunden. Als der Polizist Walter Keunert von der Duisburger Rheinbrücke springen will, weil man ihn wegen Korruption verdächtigt, versucht der Polizeipfarrer Martin Bauer ihn zu retten und springt selbst von der Brücke. Obwohl Keunert so gerettet wird wird er Stunden später ermordet aufgefunden. Bauer beginnt zu ermitteln und stösst auf kriminelle Machenschaften, die sogar Mädchenhandel beinhalten. Als Mensch ist Bauer nicht fehlerfrei, obwohl ein Pfarrer und das macht ihn gerade sympathisch. Weitere wichtige Personen im Buch die eine ausschlaggebende Rolle spielen ist der Sohn des Opfers aber auch eines der Mädchen die zur Prostitution gezwungen werden. Das Ende des Falles ist schlüssig und logisch aufgebaut. Der Schreibstil ist einfach und passend zu einem Regionalkrimi, wenn auch manchmal ein wenig trocken. Gerne lese ich auch Band zwei der Reihe.

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  • Ein Poligei

    Glaube Liebe Tod

    buchernarr

    01. August 2017 um 14:25

    Ein Polizeipfarrer als Ermittler. Diese innovative Idee hatte das Autoren Duo Peter Gallert und Jörg Reiter und hat damit eine gute Story erfunden. Als der Polizist Walter Keunert von der Duisburger Rheinbrücke springen will, weil man ihn wegen Korruption verdächtigt, versucht der Polizeipfarrer Martin Bauer ihn zu retten und springt selbst von der Brücke. Obwohl Keunert so gerettet wird wird er Stunden später ermordet aufgefunden. Bauer beginnt zu ermitteln und stösst auf kriminelle Machenschaften, die sogar Mädchenhandel beinhalten. Als Mensch ist Bauer nicht fehlerfrei, obwohl ein Pfarrer und das macht ihn gerade sympathisch. Weitere wichtige Personen im Buch die eine ausschlaggebende Rolle spielen ist der Sohn des Opfers aber auch eines der Mädchen die zur Prostitution gezwungen werden. Das Ende des Falles ist schlüssig und logisch aufgebaut. Der Schreibstil ist einfach und passend zu einem Regionalkrimi, wenn auch manchmal ein wenig trocken. Gerne lese ich auch Band zwei der Reihe.

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  • Spannende Polizeiseelsorge an Ruhrpottflair

    Glaube Liebe Tod

    once-upon-a-time

    30. July 2017 um 13:54

    Zusammenfassung. Ein versuchter, vereitelter, dann doch durchgeführter Selbstmord – und der Polizeiseelsorger Bauer, der Sorge hat, sich nicht mehr auf seine Intuition verlassen zu können; der das Gefühl hat, dass mehr dahintersteckt, und der mit erheblichem Gegenwind Ermittlungen anstößt.Erster Satz. Er schwitzte.Cover. Ich mag sowohl das Foto, das das Cover ziert, sehr gern als auch das Farbspektrum. Etwas ungewöhnlich vielleicht für einen Krimi, weshalb auch immer ich das denke – vielleicht, weil es deutlich weniger düster als viele seiner Kollegen wirkt?Inhalt. Die Idee dieses Krimis hatte mich schon angefixt, ehe ich überhaupt reingelesen hatte: Ein Polizeiseelsorger, das ist doch mal etwas ganz anderes als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Kombination aus Ermittlungsarbeit im schmutzigen, wenig ansprechenden Duisburg im Kontrast zur Arbeit eines Pfarrers, das stellte ich mir reizvoll vor; und das war es auch.Für mich war das sogar das beste überhaupt an diesem Krimi: Die Herangehensweise des Pfarrers an Menschen, diese scheinbar völlige Vorurteilsfreiheit (auch wenn niemand vorurteilsfrei ist, davon bin ich fest überzeugt), die hat mir wirklich imponiert und mich beeindruckt. Auch die anderen Charaktere hatten ihre Macken, waren meist glaubwürdig und haben mir gut gefallen. Ohne darüber ein Urteil sprechen zu wollen, drängt sich mir aber das Gefühl auf, dass da mehr angerissen wurde, als es am Ende gebraucht hätte; das Ende kam etwas abrupt, öffnet aber die Tür für weitere Krimis mit Martin Bauer. So ganz mag ich sowas immer nicht, aber es hat mich auch nicht zu sehr gestört, also war es wohl nicht zu extrem.Deutlich störender waren da einige Kleinigkeiten, die irgendwie unrund wirkten. Der Polizist will sich umbringen, indem er von der Brücke springt, und dann überleben Bauer und er es doch, ins Wasser zu springen – wo war dann das Problem? Wieso wird nur für einen „witzigen“ Spruch widerspruchslos behauptet, dass evangelische Pfarrer keine Beichte abnehmen (und später dann das Gegenteil)? Das sind so Dinge, die mir wichtig sind und die mich ein wenig unzufrieden gemacht haben.Um jedoch mit etwas Gutem zu enden: Die Schilderung Duisburgs hat mir gut gefallen und wurde der Stadt, die ich kennengelernt habe, gerecht; außerdem war die Story wirklich spannend und umfassend.Fazit. Alles in allem ein spannender Krimi mit einer tollen Kombination aus Ruhrpott-Flair und Seelsorgearbeit, bei der leider einige Details für meinen Geschmack zu kurz kamen.

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  • spannender Krimi

    Glaube Liebe Tod

    Lessayr

    26. July 2017 um 13:03

    Der Krimi "Glaube Liebe Tod" vom Autorenduo Jörg Reiter und Peter Gallert erschien im Mai 2017 beim Ullstein Verlag. Es handelt sich hierbei um das Erstlingswerk des Autorenduos und ist der Auftakt ihrer Krimireihe.Der Polizeiseelsorger Martin Bauer verhindert auf der Duisburger Rheinbrücke den Selbstmord eines Polizisten in dem er selbst vorweg springt. Am nächsten Tag ist dieser Polizist Tod - Verdacht auf Selbstmord. Martin Bauer will die Wahrheit herausfinden ob der Polizist sich nur wegen einer aktuellen Ermittlung gegen Ihn umgebracht hat oder ob noch etwas anderes dahinter steckt.Das Cover des Buches passt gut zum Klappentext und man entdeckt in diesem, beim genauen Betrachten, alle drei Wörter des Titels. Der Schreibstil gefällt mir gut. Durch kürzer gehaltene Sätze bekommt die Story mehr Dynamik und erzeugt an den richtigen Stellen mehr Spannung. Interessant fand ich die Charaktere. Seelsorger Bauer immer ganz auf sein Glauben bedacht und Polizeikommisarin Verena Dohr die immer den Kopf für alles hinhalten muss sowie ein treuer Ansprechpartner für Bauer darstellt. Die einzelnen Erzählstränge der Charaktere waren für mich gut gegliedert und die Handlungen/Einstellungen auch gut nachvollziehbar. Abwechslungsreich empfand ich die unterschiedlichen Handlungsorte. Diese haben für mich die Geschichte gelockert. Das Buch endet mit einem Cliffhanger der eine spannende Fortsetzung andeutet.Insgesamt ein lesenswerter Krimi, mit einem etwas ungewöhnlichen Ermittler, den ich gerne weiter empfehle.

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  • Schnell

    Glaube Liebe Tod

    Sabine_Hartmann

    25. July 2017 um 21:00

    Der verheiratete Polizeiseelsorger Martin Bauer wird zu einem Einsatz auf einer Brücke gerufen. Der Polizist Walter Keunert droht sich von einer Rheinbrücke zu stürzen. Bauer kann ihn abhalten, indem er selbst in den Fluss springt, obwohl er nicht schwimmen kanne. Polizist Keunert springt prompt hinterher, um ihn zu retten. Die beiden kommen ins Gespräch. Am nächsten Morgen ist Keunert trotzdem tot. Er ist von einem Parkhausdach gesprungen. Doch Bauer glaubt nicht an Selbstmord und sucht nach der Wahrheit. Unterstützung erhält er von der Hauptkommissarin Verena Dohr, die sich dadurch den Zorn ihres Vorgesetzten zuzieht. Am Ende ist der Fall nicht eindeutig geklärt, aber trotzdem ist vieles klarer. Ungewöhnlich ist der Stil der beiden Autoren. Die Sätze sind sehr kurz, Dialoge überwiegen, das erzeugt Geschwindigkeit und auch Spannung. Die Beweggründe der Figuren werden deutlich und nachvollziehbar, obwohl die Wechsel zwischen den einzelnen Erzählebenen manchmal etwas verwirrend sind. Insgesamt ein lesenswerter Krimi, der Lust auf den angekündigten nächsten Teil macht.  

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  • Packende Story mit Stolpersteinen

    Glaube Liebe Tod

    rainbowly

    21. July 2017 um 08:49

    Fakten Autor: Gallert Reiter Verlag: ullstein Erscheinungsdatum: 12.05.2017 Genre: Kriminalroman Seiten: 406   Inhalt Martin Bauer ist Polizeiseelsorger - ein sehr spezieller Polizeiseelsorger. Er hält einen Polizisten davon ab sich von einer Brücke in den Tod zu stürzen, indem er einfach selbst in die Tiefe springt und sich von ihm retten lässt. Trotzdem ist der Polizist wenige Stunden später Tod - vom Parkhausdach gestürzt. Es wird als Selbstmord deklariert, doch Bauer lässt der Fall keine Ruhe und er ermittelt auf eigene Faust weiter.   Gestaltung Ich finde das Cover sehr gut gemacht - der Mann ganz allein auf der Brücke, die Lichtreflexe die ihn umgeben. Der groß gedruckte Titel scheint wie eine Last auf dem Mann zu liegen und das passt ja auch ganz gut zur Geschichte. Überhaupt konnte ich mit dem Titel erst nicht viel anfangen, doch im Nachhinein gesehen fasst er das Buch sehr gut zusammen.   Sprache Es gibt in diesem Buch einige Erzählstränge. Die wechseln sich unregelmäßig ab, mal kommt ein neuer Erzählstrang hinzu, der dann aber vielleicht auch nur kurz verfolgt wird, aus manchen entwickeln sich aber auch ganz eigenen Nebenhandlungen. Deshalb musste ich schon manches Mal erst reinkommen und herausfinden, wer jetzt gerade erzählt und wo man sich befindet. Überhaupt gab es Szenen die mir einfach unlogisch erschienen, oder Fehler enthielten - also z.B. setzen sich die Personen am Anfang einer Szene hin und später lässt sich einer erschöpft auf einen Stuhl sinken. Das sind Kleinigkeiten, aber sie ließen mich immer wieder stolpern.   Charaktere Der Polizeiseelsorger Martin Bauer ist in dieser Geschichte natürlich der heimliche Held. Er macht sich sehr viele Gedanken, wie er den Betroffenen helfen kann, verlässt sich dabei auf seine Intuition und seinen Glauben. Dadurch ist er aber auch oft leichtsinnig und riskiert viel. Dann gibt es noch Verena Dohr, die Polizeihauptkomissarin und direkte Ansprechpartnerin für Bauer. Sie muss oft ihren Kopf für Bauers Eskapaden hinhalten, vertraut ihm aber trotzdem und ist eigentlich froh, dass er so hartnäckig und nervtötend sein kann. Außerdem begleitet man auch Tilo, den Sohn des verstorbenen Polizisten und begleitet in bei der Frustbewältigung, die der Tod des Vaters mit sich bringt. Und man gerät auch in die Geschichte von zwei rumänischen Mädchen, die im Rotlichtmilieu feststecken.   Fazit Die Story hat mich total mitgenommen. Sie war spannend und fesselnd, man konnte mit ermitteln und in die Abgründe der Rotlichtszene blicken. Aber der Schreibstil gefiel mir leider nicht. Es ist packend geschrieben, enthält für mich aber zu viele Stolpersteine. Man erkennt oftmals erst nach einiger Zeit wer spricht und in welcher Situation er ist. Viele Szenen stürzen einen in eine Situation, dann kommen plötzlich Rückblenden, wie der Charakter in diese Situation geraten ist (dass da eine Rückblende anfängt, habe ich oftmals erst gemerkt, wenn ich wieder gestolpert bin, weil etwas nicht in den zeitlichen Ablauf passte) und dann ging es nahtlos wieder in die Gegenwart über. Solche Kleinigkeiten milderten leider meine Lesefreue etwas. Trotzdem eine gute Story.

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  • Urlaubsbuch

    Glaube Liebe Tod

    Gwhynwhyfar

    20. July 2017 um 14:09

    Der Anfang: »Er schwitzte. Der Kragen seiner Uniform scheuerte an seinem Hals. In den Fingern hatte er kein Gefühl mehr.«Der Verlag wirbt mit Kopfkino und Spannung und die ist für mich auf jeden Fall garantiert. Ein Polizist steht in Duisburg auf einer Brücke, will in den Rhein springen. Der Polizeiseelsorger Martin Bauer redet mit ihm, springt selbst (er kann nicht richtig schwimmen), damit der Polizist, Walter Keunert, ihn rettet. Der Geistliche ist sich sicher, es war seitens Keunerts kein ernsthafter Versuch sich umzubringen. Doch am Abend ist der Polizist tot, Suizid durch Sprung vom Dach. Für die Polizei ist alles klar, für den Seelsorger nicht. Der ermittelt nun auf eigene Faust. Bauer ist ein Mann, für den die eigenen Regeln zählen und als Pfarrer hat er sich nicht geeignet, da er die kirchlichen Riten als Firlefanz empfindet, Kirchenbasare und Ähnliches nichts für ihn sind. In seiner Zwiesprache mit Gott ist er gefestigt, auch wenn er manchmal an ihm zweifeln möchte. Natürlich eckt er auch in der Polizei an, da er sich an keine Regeln hält. Im Präsidium läuft das Gerücht herum, der verstorbene Keunert sei korrupt gewesen. Ist etwas dran? Musste er deswegen sterben? Und was hat die Ehefrau von ihm zu verbergen, die gern auf hohem Fuß lebt. Und Tilo, der Sohn der beiden, der den Vater verehrte, scheint abzugleiten in seinem Schmerz. Bauer kümmert sich. Bauer ermittelt. »Er hatte Tilos Vater wirklich alles genommen: Die Frau, das Leben, die Ehre.«Die Ermittlungen von Bauer enden immer wieder im Rotlichtmilieu bei einer bestimmten Person. Welche Verbindung hat Keunerts Frau zu ihm?Parallel läuft der Handlungsstrang von rumänischen Prostituierten. Tote Nutten, Zwangsprostitution, korrupte Politiker und Polizisten, kein neues Thema. »Valeriu und Radu würden sie finden. Sie würden ihm Lacrimas iPhone zurückbringen. Genau zu diesem Zweck schenkte er den Mädchen das iPhone schließlich, nachdem sie Radus Sonderbehandlung und die ersten Tage im Job überstanden hatten. … Meist waren sie überrascht und dankbar. Dass er über das Smartphone jederzeit ihren Aufenthaltsort feststellen konnte, kam ihnen nicht in den Sinn.«Die Grammatik ist nicht ganz rein und manchmal waren die Sätze arg einfach gestrickt, aber passend zu der manchmal klischeehaften Beschreibung der Charaktere und der Grundstory. Die Autoren stricken eine spannende Story zusammen, verschiedene Handlungsstränge führen am Ende zusammen. Martin Bauer hört man nicht fluchen, wie manch anderen Kommissar. Er bringt gern Bibelzitate an den Mann. Pater Brown oder Pfarrer Senner direkt bei der Polizei. Zumindest hier wurde von den üblichen Ermittlern Abstand gehalten. Martin Bauer hat sein Büro in der Polizeidirektion, zum Teil erteilt man ihm Akteneinsicht, und natürlich hat er seine Helfer vor Ort, darf aber nicht ermittelnd tätig sein. Die Figur hat den Vorteil, nicht als Polizist auf die Sache herabzublicken, sondern die Menschen dahinter zu sehen, sich in ihr Haus Zutritt zu verschaffen, sie in Gespräche zu verwickeln, die von der Sachlichkeit des Verhörs abweichen, in die seelische Betreuung übergehen und so eine andere Sicht der Dinge offenlegen. Bauer, der Mann des Vertrauens, der dem Beichtgeheimnis untersteht? »›Fragen Sie wegen dem Beichtgeheimnis?‹ Zabels Miene blieb ausdruckslos. ›Katholisch oder evangelisch?‹ – ›Evangelisch. Aber das Seelsorgegeheimnis gilt für mich genauso wie für einen katholischen Kollegen. Und die Beichte gibt es auch in unserer Kirche.‹«Martin Bauer ist ein Getriebener, er will keine Seele verlieren, hat ein Gespür dafür, auf wen er ein Auge halten muss, um ihn nicht zu verlieren. Dabei kann man schnell sein Privatleben verlieren, anrollende Katastrophen ignorieren. Und wenn man entscheiden muss, ein Leben zu retten oder die Tochter vor dem Knast, die Frau mit Faust in der Tasche neben einem steht, dann wird es auch für Bauer eng. Die Klienten danken es in der Regel wenig, wenn ihnen Bauer mal wieder auf die Nerven geht.Kein sensationeller Krimi, aber nett zu lesen zur puren Unterhaltung: spannender, glaubhafter Plot, perfekt durchorganisiert. Aber genau diesen Stoff haben wir bereits 100 Mal gelesen, gesehen, der Stoff aus dem die Fernsehkrimis bestehen. Man merkt letztendlich, dass hier Drehbuchschreiber am Werk waren: Action, Action, was allerdings zur Verflachung von Thema, Story und Sprache führt. Die Autoren sind zwei Kölner Drehbuchautoren. Sie schreiben seit 20 Jahren im Team. Sie lernten sich beim TV kennen. Reiter arbeitete als Scripteditor einer Daily Soap, war für die Dialoge zuständig, während Gallert als Storyeditor an den größeren Zusammenhängen der Geschichten arbeitete. Seit dieser Zeit arbeiten sie im Team. Soaps, Krankenhausserien, Crime, alles war dabei. »Die Stoffe, die uns am Herzen lagen, waren den TV-Entscheidern immer zu gewagt, zu neu, zu irgendwas“, berichtet Gallert in einem Interview. Wer schlicht gute Unterhaltung für den Urlaub sucht, liegt mit diesem Krimi richtig.

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