Peter Gallert , Jörg Reiter Glaube Liebe Tod

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Inhaltsangabe zu „Glaube Liebe Tod“ von Peter Gallert

Woran kann man glauben in einer Welt voller Verbrechen? Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Selbstmord, gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel ...

Ein vielschichtiger Krimi, fesselnd bis zur letzten Seite!

— Bellis-Perennis

Anfangs sehr ruhig, zum Schluss hin sehr spannend

— faanie

Ein Polizeiseelsorger, der auch sehr unbequeme Mittel ergreift , um der Sache auf den Grund zu gehen.

— Lischen1273

Die Story aus der Sicht eines Polizeipfarrers hat mich sofort gefesselt.

— ani_cxx

Seelsorger als Ermittler, eine spannende neue Krimireihe!

— takabayashi

Ein sehr spannender, packender und unterhaltsamer Krimi! Bitte mehr davon!

— MissRichardParker

Ein evangelischer Pfarrer ermittelt in einem Morddelikt

— Laura126

Ein Polizeipfarrer ermittelt

— buchernarr

Spannender Krimi mit toller Kombination aus Ruhrpott-Flair und Seelsorgearbeit, bei der leider einige Details zu kurz kommen.

— once-upon-a-time

Schnelle Story

— Sabine_Hartmann

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer:GrOtEsQuEArachn0phobiACode-between-lineshannipalannilisamnatti_ Lesemauskarinasophiejenvo82BuchgespenstFrau-AragornBuchperlenblogKymLucajala68BeustSomayatlowJanina84Frenx51KerdieChattysBuecherblogBellis-PerennisAkanthaWuschelMeeko81niknakkattiiIcemariposaTodHunterMoonglanzenteKleine1984MissB_schokoloko29Salander007LadySamira091062YolandejanakaHortensia13PMelittaMSomeBodyRitjaonce-upon-a-timepaevalillCurly84ReadingEmicarathisKuhni77FadenchaosSchluesselblumeeilatan123Steffi_Leyerermiau0815BettinaForstingerlinda2271lSutchyLarii-Mausierazer68nordfrauQueenSizeSommerkindtlieblingslebenStefanieFreigerichtdarkshadowrosessecretworldofbooksEnysBooksEcochipinucchiaSandkuchenmistellorNannidelVeritas666papaverorosso

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  • Der erste Fall für Polizeiseelsorger Martin Bauer ...

    Glaube Liebe Tod

    Bellis-Perennis

    24. January 2018 um 07:07

    „Glaube.Liebe.Tod“ ist das zweite gemeinsame Buch von Peter Gallert und Jörg Reiter.   Schauplatz ist Duisburg, die Hauptfiguren sind die Polizisten der Stadt.   Walter Keunert, ein Polizist gegen den die Interne ermittelt, will sich von der Rheinbrücke stürzen. Polizeiseelsorger Martin Bauer kann ihn in letzter Minute von seinem Vorhaben abhalten, indem er selbst, einen Tick früher, in den kalten Rhein springt und Keunert damit zwingt, ihn zu retten. Bauer glaubt Keunert gerettet, doch der wird am nächsten Tag vor einem Parkhausdeck aufgefunden. Ist er doch gesprungen?   Martin Bauer glaubt nicht an einen Selbstmord und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Unterstütz wird er von Hauptkommissarin Verena Dohr, die es in der Männerdominierten Polizeiszene nicht leicht hat und deswegen auch gleich Zores mit dem Vorgesetzten hat. Bauers Nachforschungen führen in die Rotlichtsszene und zu einem weiteren Selbstmord: Eine junge rumänische Prostituierte ist vom Balkon eines Hauses gestürzt. Die Parallelen zu Keunerts Tod sind deutlich.   Durch die Hartnäckigkeit des Pfarrers kommen einige Dinge ans Tageslicht, die weit in die Vergangenheit Keunerts zurückreichen.   Meine Meinung:   Die Idee hat mir recht gut gefallen, zeigt sie doch wie eng verzahnt Gegenwart und Vergangenheit sind. Mir ist relativ bald klar geworden, dass die Gründe für den vermeintlichen Selbstmord Keunerts in der Vergangenheit zu finden sind.   Der Krimi aus Sicht eines Geistlichen verspricht einen anderen Blickwinkel. Martin Bauer ist eine interessante Figur, die ihrem Beruf oder Berufung einen hohen Stellenwert einräumt und darüber seine Familie beinahe vergisst. Hier muss ich gleich eine kleine Kritik anbringen: Über seiner Obsession, Licht in den Fall zu bringen und Keunerts 15-jährigen Sohn Tilo, der mit der geladenen Waffe seines Vater in der Stadt herumläuft, zu finden, vernachlässigt er seine Frau und seine ebenfalls 15-jährige Tochter, die nach Deauville reist um sich den Protesten rund um den G8-Gipfel anschließt. Grundsätzlich finde ich den Nebenschauplatz „Familie Bauer“ ganz gut, doch Bauers Verhalten seiner Familie gegenüber ist doch ein wenig verantwortungslos, zumal er ja offiziell kein Ermittler im Fall Keunert ist. Zum Aufzeigen der Zwickmühle in der sich Bauer befindet, sind die Nebenschauplätze gut gelungen. Auch Bauers Zweifel an sich, an Gott usw. kommen recht gut zur Geltung. Einerseits holt er seine Kraft aus dem Glauben, passende Bibelverse finden sich im Buch, auf der anderen Seite eckt er überall an. Mir gefällt der knappe Schreibstil des Autorenduos, der ohne lange Ausschweifungen auskommt. Durch die vielen Nebenschauplätze verliert der Krimi an manchen Stellen ein wenig die Spannung.   Fazit:   Der Krimi aus Sicht des Seelsorgers hat mir gut gefallen, daher gebe ich 5 Sterne und warte mit Ungeduld auf den nächsten Fall „Tiefer denn die Hölle“ (April 2018)  

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  • Die Waffen eines Pfarrers

    Glaube Liebe Tod

    Maddinliest

    11. January 2018 um 19:51

    Martin Bauer ist ein unkonventioneller Pfarrer. In seiner neuen Funktion als Polizeiseelsorger wird er zu einem drohenden Suizid gerufen. Ein Polizeibeamter steht auf einer Flussbrücke und will aus dem Leben scheiden. Martin Bauer gesellt sich zu ihm und kommt dem Polizisten zuvor, indem er selber von der Brücke springt und somit den Lebensmüden auferlegt ihn zu retten. Der vermeintliche Erfolg mit seinen ungewöhnlichen Mitteln trifft nicht nur auf Be-geisterung und Wohlwollen und die Kritik wird noch lauter, als der Gerettete kurze Zeit später tot aufgefunden wird. Die Einschätzung der Lage besagt, dass es sich im Selbstmord handelt, eine Theorie, mit der sich Martin Bauer nicht anfreunden will. Er hat in den Augen des Polizisten nicht mehr die Verzweiflung erkannt und stellt auch von seinen eigenen Vorwürfen getrieben Nachforschungen an..."Glaube, Liebe, Tod" ist der erste Band um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Ein verheißungsvoller Beginn, da der Kriminalroman durch seinen außergewöhnlichen Hauptprotagonisten einen ganz besonderen Charme erhält. Die beiden erfahrenen Drehbuch-Autoren Peter Gallert und Jörg Reiter erzählen die Geschichte in einer sehr lebendigen und temporeichen Schreibweise. Martin Bauer konnte dabei schnell meine Sympathien gewinnen und es machte Spaß, ihm bei seinen individuellen Ermittlungen über die Schulter zu schauen. Er arbeitet dabei mit besonderen Waffen, nämlich seinem Instinkt, seiner Hartnäckigkeit und vor allem seinen gefühlvollen und ruhigen Worten. Für Spannung sorgt neben den Ermittlungen auch noch das Privatleben des Seelsorgers, so dass sich der Spannungs-bogen über den gesamten Verlauf des Buches auf einem hohen Niveau befindet. Die von den Autoren clever konzipierte Geschichte endet mit einem für mich überraschendem und nachvollziehbaren Plot. Sehr gut gefallen hat mir auch die authentisch erzählte Ruhrpott-Umgebung, die für viel Atmosphäre sorgte.Aus meiner Sicht ist "Glaube, Liebe, Tod" ein toller Auftakt zu einer verheißungsvollen Krimi-Reihe um einen außergewöhnlichen Ermittler. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

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  • Für jeden Krimiliebhaber ist dieses Buch also genau richtig.

    Glaube Liebe Tod

    leaphelina

    04. January 2018 um 13:28

    Vor einiger Zeit habe ich mich nur mit Fantasy Büchern beschäftigt. Doch seit einiger Zeit zieht es mich auch immer wieder zu den Krimis. Ganz besonders Krimis, die im deutschsprachigen Raum spielen – wie dieses Buch hier – lese ich sehr gerne.Bei diesem Buch war ich sehr angetan von dem Fall. Ein Beamter, der Selbstmord begeht und ein Seelsorger, der ihn retten wollte, es aber letztendlich nicht schaffte. Was versteckt sich hinter dem Fall von dem toten Polizisten Keunert? Das will Seelsorger Martin Bauer unbedingt herausfinden. Liegt es nur an den Korruptionsvorwürfen? Oder steckt etwas ganz Anderes hinter dem Selbstmord?Hauptkommissarin Verena Dohr schließt sich dem Fall von Martin Bauer an. Zusammen gehen sie auf die Suche nach dem Motiv und landen bei ihrer Recherche im Rotlichtviertel, wo ein junges Mädchen vom Balkon stürzte. War es Mord oder Selbstmord?Eine weitere Rolle spielen die Kinder von Keunert und Bauer: Der Junge von Keunert ist mit der Welt unzufrieden, ist gegen alles und jeden, während die Tochter von Bauer ihn mehr zu lieben schein als die eigene Mutter. Dabei ist ihr Vater so selten zuhause, da er als Seelsorger immer zuerst den anderen Menschen hilft und erst danach seiner eigenen Familie. Sein Job steht also für ihn persönlich immer an erster Stelle.Es ist eine spannende Geschichte, die sich über 416 Seiten flüssig lesen lässt. Ich hatte nicht einmal das Gefühl, dass es sich zieht oder uninteressant wird. Das einzige, was mir nicht gefällt, ist das Cover. Aber wir wissen ja alle: Geschmäcker sind eben unterschiedlich.Die Autoren haben sich Mühe gegeben, eine spannende Geschichte für die Leser mit einer Menge Input zu schreiben. Es war nicht immer ganz klar, was als Nächstes passiert und das gefiel mit sehr gut.

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  • Astreiner Start für Martin Bauer

    Glaube Liebe Tod

    ChrischiD

    23. September 2017 um 14:16

    Um einen Polizisten vor dem Selbstmord zu bewahren startet Seelsorger Martin Bauer ein ungewöhnliches Manöver und pokert hoch. Die Taktik geht auf, die Katastrophe scheint abgewendet. Doch dann der Schock: Derselbe Polizist wird einige Stunden später tot aufgefunden. Hat er sein Vorhaben nun doch noch in die Tat umgesetzt? Martin Bauer will nicht so recht an diese Theorie glauben und beginnt mit seinen eigenen Nachforschungen. Je tiefer er jedoch gräbt, desto verworrener wird die Angelegenheit und desto schneller steht die Frage im Raum, wem überhaupt noch zu trauen ist... Mit Martin Bauer steht kein Ermittler im klassischen Sinne im Mittelpunkt, sondern ein (Polizei)Seelsorger, der ganz feine Antennen für Zwischentöne hat und somit viel mehr hinterfragt als dem ein oder anderen lieb ist. Mitten im Ruhrgebiet taucht er ab in einen Sumpf aus Intrigen, Macht und Korruption, der unter der Oberfläche brodelt, ohne dem „Normalbürger“ auch nur ansatzweise unter die Augen zu kommen. Schnell wird dem Leser klar, dass er sich an Bauers Fersen heften sollte, wenn es darum geht die interessanten Hinweise zu verfolgen oder lang gehütete Geheimnisse zu lüften. Gleichzeitig muss man sich aber auch vorsehen, denn er tritt einigen Personen gehörig auf die Füße, auch solchen, die absolut keinen Spaß verstehen. Entsprechend gebannt verfolgt man das spannungsgeladene Geschehen, welches durchaus die ein oder andere Überraschung bereit hält, schließlich weiß auch der Leser nicht alles, vor allem nicht wer für welche Mannschaft spielt. Mit der Zeit kristallisieren sich mögliche Täter und Motive heraus, die allerdings sowohl als auch in höherer Stückzahl vorkommen, es also weder Bauer noch dem Leser leicht machen. Ein ernstzunehmendes Bauchgefühl deutet bereits eine bestimmte Richtung an, doch fehlen hierfür konkrete Anhaltspunkte und Beweise. Trotz allem muss man jedoch ständig das Gesamtbild vor Augen haben, denn nur so wird es im Endeffekt gelingen das wahre Ausmaß des Geschehens zu ermitteln. Mit „Glaube Liebe Tod“ ist den Autoren ein grandioser Auftaktband gelungen, der bereits Neugierde und Vorfreude auf weitere Bände schürt. Doch die Messlatte hängt hoch, da müssen Gallert und Reiter sich einiges einfallen lassen, um das Niveau zu halten oder gar zu toppen. Martin Bauer und sein erster Fall werden dem Leser auf jeden Fall noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben.

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  • Ermittelnder Polizeiseelsorger

    Glaube Liebe Tod

    Lischen1273

    11. August 2017 um 08:09

              Das ansprechende Cover , mit dem Schatten eines Mannes auf einer Brücke zog meine Aufmerksamkeit auf dieses Buch. Dadurch , dass der Körper dem Geländer zugewand ist , und die drei Worte GLAUBE LIEBE TOD sehr fett hervorgestellt sind , weiss man , dass es sich um einen Krimi handeln muss.Dagegen die warmen Farben im unteren Teil des Covers finde ich sehr untypisch für dieses Genre.Jedenfalls ist es irgendwie besonders......besonders gut.Schauplatzt der Geschichte ist Duisburg.Der Polizeiseelsorger Martin Bauer , auch gleichzeitig evangelischer Pfarrer , ist im Wechsel zwischen seinem Privatleben , indem er sich Sorgen um seine 17-jährige Tochter macht , die unerlaubt unterwegs ist um bei Demonstrationen die Welt ein bisschen besser zu machen , und seiner Arbeit als Polizeiseelsorger.Er wird in Ermittlungen hineingezogen , die sich um den polizeilichen Kollegen Walter Keunert drehen.Dieser will sich auf einer Brücke das Leben nehmen , was Martin auf na sagen wir mal etwas unprofessioneller Weise zu verhindern weiss.Doch leider rettet das Walter Keunert nur kurzzeitig das Leben , denn nur wenige Stunden später liegt er tot am Fuße eines Parkhauses. Suizid oder Mord ? Martin wird von Gewissensbissen geplagt und kann diesen Fall nicht ruhen lassen.Seine Ermittlungen bringen ihn in ein Milieu von Prostitution , Drogen , aber auch zu vergangenen Morden.Der verzweifelte Sohn des verstorbenen Keunerts , Tilo , ist im Begriff sein junges Leben zu ruinieren , was Martin so nicht mit ansehen kann.Bauer wird immer tiefer in die gefährlichen Ermittlungen gezogen , dabei braucht seine eigene Familie ihn momentan auch sehr dringend.Der Protagonist Martin Bauer ist eine absolut sympathische Person , die durch die schreibweise des Autors , die einen immer sehr an dem Gefühlsleben des sensiblen Seelsorger teilhaben lasst , einen  ganz besonder nahe bringt.Auch die anderen Personen im Buch sind einem schnell vertraut , denn alle sind sehr speziell und gut im Erzählstrang eingegliedert.Trotz vieler Stränge , die zum Schluss zusammenführten , habe ich nie den roten Faden verloren und konnte den Personen so wie der Geschichte problemlos folgen.Die Aufklärung des Ganzen mit dem dazugehörigen Spannungsbogen fand ich sehr gelungen.Das Ende enthält einen gelungenen Cliffhänger , so dass ich , so wie alle Fans von Martin Bauer sich sicherlich auf eine Fortsetzung freuen dürfen.Absolut empfehlenswertes Debut des Autorenduos Reiter und Gallert.Eine uneingeschränkte 5 Sterne Leseempfehlung von mir.        

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  • Der Polizeipfarrer, der das Ermitteln nicht lassen kann

    Glaube Liebe Tod

    takabayashi

    10. August 2017 um 06:08

    Martin Bauer ist Pollizeiseelsorger in Köln, denn die Arbeit als Gemeindepfarrer hatte ihm nicht gelegen. Der Roman startet furios, wenn Bauer einen Polizeibeamten davon abhalten soll, sich von einer hohen Brücke in den Rhein zu stürzen, was ihm - mit vollem Körpereinsatz - auch gelingt. Nur leider stürzt der gerettete Beamte am Abend desselben Tages von einem Parkhaus zu Tode; alle halten es für Suizid, nur Bauer ist davon nicht überzeugt. Es gibt diverse Erzählstränge in diesem Krimi, die sich immer wieder kreuzen. Junge Bulgarinnen werden gegen ihren Willen nach Deutschland verschleppt und zur Prostitution gezwungen. Und wenn sie Ärger machen, werden sie "entsorgt". Der tote Polizeibeamte hatte eine Verbindung zum Rotlichtmilieu, gegen ihn wurde intern wegen Korruption ermittelt. Die Verbindung zwischen ihm und dem Chef von mehreren Kölner Bordellen ist eine alte, wie sich herausstellt. Für seinen halbwüchsigen Sohn Tilo, der seinen Vater immer als Helden verehrt hatte, bricht eine Welt zusammen. Bauer hat ein Vertrauensverhältnis zu Tilo entwickelt, seinetwegen mischt er sich immer wieder in die Ermittlungen ein, auch wenn er bei seinen Vorgesetzten damit aneckt. Und bei seiner Frau: denn da ist noch die Sorge um seine Tochter - nicht viel älter als Tilo - die heimlich zum Demonstrieren zum G8-Gipfel in Deauville gefahren ist, und seine Frau findet, dass er sich zu wenig darum kümmert. Gut und spannend geschrieben, zum Finale hin vielleicht ein wenig zu dramatisch und überfrachtet, aber insgesamt eine interessante und fesselnde Lektüre um diesen ungewöhnlichen Protagonisten, der einen zum Glück nicht mit endlosen religiösen Erörterungen langweilt.

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  • Polizeiseelsorger als brillanter Ermittler

    Glaube Liebe Tod

    Gise

    09. August 2017 um 15:31

    Polizeiseelsorger Martin Bauer soll einen Polizisten davon abbringen, von der Brücke in den Tod zu springen. Das gelingt ihm, doch wenige Stunden später ist der Gerettete tot. Es scheint ganz klar ein Suizid zu sein, denn gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt, doch Bauer erkennt, dass da viel mehr dahinter steckt. Gegen den Widerstand von anderer Seite macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit und landet im Sündenpfuhl von Duisburg…Peter Gallert und Jörg Reiter haben bereits als Autoren von Drehbüchern miteinander gearbeitet, nun haben sie mit diesem Band den Auftakt einer Reihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer eröffnet. Er ist einer, der nicht in den Gemeindedienst passt, dafür aber kann er sehr gut ermitteln, auch wenn dies manchmal schmerzhaft für ihn endet. Doch sein gesunder Menschenverstand lässt ihn nicht im Stich. Ihn bei seinen Gedankengängen und Ermittlungen zu begleiten, ist äußerst spannend, und man wünscht ihm, dass er seinen Stursinn in dieser Hinsicht behalten wird. Ob die Geschichte so immer glaubhaft ist, steht auf einem anderen Blatt, hier blitzt die Erfahrung der Drehbuchschreiber hervor. Das Ende ist mir dann doch ein bisschen sehr dramatisch geraten, das ist mir dann des Guten zuviel.Insgesamt aber lässt sich das Buch gut lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Nichts ist vorhersehbar, obwohl man manches dann doch schon erahnen kann, und die Autoren haben für überraschende Wendungen in der Geschichte gesorgt. Zunächst hatte ich befürchtet, dass das Buch evtl. etwas überfrachtet mit religiösen Ergüssen wäre, doch die Bibelzitate halten sich dezent im Hintergrund, sie sind lediglich eine Ergänzung zu Bauers Grundhaltung. So kann ich das Buch sehr gut weiterempfehlen und bin gespannt auf einen weiteren Fall dieses Polizeiseelsorgers.

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  • ... Start einer neuen Serie...

    Glaube Liebe Tod

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 13:30

    Seelsorger Martin rettet in letzter Minute den Polizisten Waltervor dem Suizid. Doch Stunden später wird der Polizist tot gefunden. Hat Bauer versagt? An Mord glaubt er nicht so recht und forscht selber nach. So eine Art von Krimi habe ich noch nie gelesen. Erzählt wird aus der Sicht von den verschiedenen Protagonisten. Liest sich sehr spannend und ich freue mich auf weitere Fälle mit dem Seelsorger Bauer.

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  • Absolut überzeugender Ruhrpott-Krimi! Genial!

    Glaube Liebe Tod

    MissRichardParker

    07. August 2017 um 12:47

    Wenn der Polizeiseelsorger, der einen Kollegen am Selbstmord hindern soll, gleich selber von der Brücke springt, weis man, dass er ein ganz spezieller Mensch sein muss... Martin Bauer geht anders vor, als alle es von ihm erwarten und das macht ihn einzigartig und sympathisch. Durch seine Hartnäckigkeit wird eine Ermittlung ins Rollen gebracht, die ihn und seine Familie in grösste Gefahr bringt...Das Buch war richtig richtig spannend. Gleich von Anfang an packte mich die Geschichte sehr und ich fand die Story sehr fesselnd und absolut unterhaltsam. Die Geschichte und die Geschichten dahinter wurden perfekt konstruiert. Somit war das ganze Buch von Anfang bis zum Schluss stimmig. Durch die stets aufrecht erhaltene Spannung war das Buch innert kürzester Zeit gelesen und bitte: Ich möchte mehr davon! Sehr empfehlenswert :-)

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  • Extrem spannend

    Glaube Liebe Tod

    kuechenqueen

    04. August 2017 um 10:53

    Polizeipfarrer Martin Bauer rettet dem Polizisten Keunert das Leben. Keunert will von der Rheinbrücke springen, stattdessen springt Bauer, so daß Keunert ihn retten muß. Doch Keunert gibt nicht auf, ein paar Stunden später springt er vom Dach eines Parkhauses. Bauer erkennt in Keunert den Polizisten, dem er bei einer Razzia in einem Bordell begegnet ist. Damals sprang eine Prostituierte aus dem Fenster und starb. Bauer beginnt zusammen mit Kommissarin Verena Dohr zu ermitteln. Diese Serie hat absolut viel Potential. Die Handlung ist extrem spannend, die Charaktere sehr sympathisch und durch die Mitwirkung eines Polizeipfarrers außergewöhnlich. Dies ist einmal eine geniale Abwechslung im Einheitsbrei der Kommissare. Bei diesem Buch ist man wirklich von Beginn an in der Geschichte, man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist gekonnt, man merkt gar nicht, daß hier zwei Autoren am Werk waren. Unterschiede im Stil sind überhaupt nicht bemerkbar. Ich bin von diesem Buch sehr überzeugt und wünsche mir noch viele Fortsetzungen!

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  • Glaube Liebe Tod

    Glaube Liebe Tod

    Laura126

    01. August 2017 um 14:34

    „Glaube Liebe Tod“ heißt das erste Band vom Autorenduo Gallert und Reiter um Martin Braun und Verena Dohr. Martin Bauer ist evangelischer Polizeiseelsorger mit ziemlich unkonventionellen Methoden. Als einer seiner Kollegen in den Freitod  von der Duisburger Rheinbrücke stürzen will, springt Bauer kurzerhand ihm voraus und weckt damit seinen Lebenswillen. Zwölf Stunden später ist der Kollege trotzdem tot. Bauer bekommt Schuldgefühle und Zweifel an dem angeblichen Selbstmord, nun  beginnt er in dem Fall auf eigene Faust zu ermitteln.Auch die Polizistin Verena Dohr ist mit vollem Einsatz dabei.  Sie ist eine knallharte Ermittlerin und hat in ihrem Kommissariat mit einigen  Störenfrieden und Neider zu kämpfen. Auch im privaten Umfeld hat sie nicht leicht. Ich fand das Buch in Großem und Ganzem gut. Der Auftakt hat mir jedoch besser gefallen.  Die Spannung war zunächst perfekt aufgebaut. Danach flachte die Spannung ab, trotzt immer wieder auftauchenden Actionszenen.   Martin Braun ist als Protagonist überzeugend und erfrischend anders. Dennoch  ist mir die Handlung zu vorhersehbar und manchmal zu dick aufgetragen. Auch die Figur Verena Dohr scheint mir nicht tief genug ausgearbeitet.Ich vergebe dem Buch drei gute Sterne. 

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  • Ein Polizeipfarrer ermittelt

    Glaube Liebe Tod

    buchernarr

    01. August 2017 um 14:27

    Ein Polizeipfarrer als Ermittler. Diese innovative Idee hatte das Autoren Duo Peter Gallert und Jörg Reiter und hat damit eine gute Story erfunden. Als der Polizist Walter Keunert von der Duisburger Rheinbrücke springen will, weil man ihn wegen Korruption verdächtigt, versucht der Polizeipfarrer Martin Bauer ihn zu retten und springt selbst von der Brücke. Obwohl Keunert so gerettet wird wird er Stunden später ermordet aufgefunden. Bauer beginnt zu ermitteln und stösst auf kriminelle Machenschaften, die sogar Mädchenhandel beinhalten. Als Mensch ist Bauer nicht fehlerfrei, obwohl ein Pfarrer und das macht ihn gerade sympathisch. Weitere wichtige Personen im Buch die eine ausschlaggebende Rolle spielen ist der Sohn des Opfers aber auch eines der Mädchen die zur Prostitution gezwungen werden. Das Ende des Falles ist schlüssig und logisch aufgebaut. Der Schreibstil ist einfach und passend zu einem Regionalkrimi, wenn auch manchmal ein wenig trocken. Gerne lese ich auch Band zwei der Reihe.

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  • Ein Poligei

    Glaube Liebe Tod

    buchernarr

    01. August 2017 um 14:25

    Ein Polizeipfarrer als Ermittler. Diese innovative Idee hatte das Autoren Duo Peter Gallert und Jörg Reiter und hat damit eine gute Story erfunden. Als der Polizist Walter Keunert von der Duisburger Rheinbrücke springen will, weil man ihn wegen Korruption verdächtigt, versucht der Polizeipfarrer Martin Bauer ihn zu retten und springt selbst von der Brücke. Obwohl Keunert so gerettet wird wird er Stunden später ermordet aufgefunden. Bauer beginnt zu ermitteln und stösst auf kriminelle Machenschaften, die sogar Mädchenhandel beinhalten. Als Mensch ist Bauer nicht fehlerfrei, obwohl ein Pfarrer und das macht ihn gerade sympathisch. Weitere wichtige Personen im Buch die eine ausschlaggebende Rolle spielen ist der Sohn des Opfers aber auch eines der Mädchen die zur Prostitution gezwungen werden. Das Ende des Falles ist schlüssig und logisch aufgebaut. Der Schreibstil ist einfach und passend zu einem Regionalkrimi, wenn auch manchmal ein wenig trocken. Gerne lese ich auch Band zwei der Reihe.

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  • Spannende Polizeiseelsorge an Ruhrpottflair

    Glaube Liebe Tod

    once-upon-a-time

    30. July 2017 um 13:54

    Zusammenfassung. Ein versuchter, vereitelter, dann doch durchgeführter Selbstmord – und der Polizeiseelsorger Bauer, der Sorge hat, sich nicht mehr auf seine Intuition verlassen zu können; der das Gefühl hat, dass mehr dahintersteckt, und der mit erheblichem Gegenwind Ermittlungen anstößt.Erster Satz. Er schwitzte.Cover. Ich mag sowohl das Foto, das das Cover ziert, sehr gern als auch das Farbspektrum. Etwas ungewöhnlich vielleicht für einen Krimi, weshalb auch immer ich das denke – vielleicht, weil es deutlich weniger düster als viele seiner Kollegen wirkt?Inhalt. Die Idee dieses Krimis hatte mich schon angefixt, ehe ich überhaupt reingelesen hatte: Ein Polizeiseelsorger, das ist doch mal etwas ganz anderes als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Kombination aus Ermittlungsarbeit im schmutzigen, wenig ansprechenden Duisburg im Kontrast zur Arbeit eines Pfarrers, das stellte ich mir reizvoll vor; und das war es auch.Für mich war das sogar das beste überhaupt an diesem Krimi: Die Herangehensweise des Pfarrers an Menschen, diese scheinbar völlige Vorurteilsfreiheit (auch wenn niemand vorurteilsfrei ist, davon bin ich fest überzeugt), die hat mir wirklich imponiert und mich beeindruckt. Auch die anderen Charaktere hatten ihre Macken, waren meist glaubwürdig und haben mir gut gefallen. Ohne darüber ein Urteil sprechen zu wollen, drängt sich mir aber das Gefühl auf, dass da mehr angerissen wurde, als es am Ende gebraucht hätte; das Ende kam etwas abrupt, öffnet aber die Tür für weitere Krimis mit Martin Bauer. So ganz mag ich sowas immer nicht, aber es hat mich auch nicht zu sehr gestört, also war es wohl nicht zu extrem.Deutlich störender waren da einige Kleinigkeiten, die irgendwie unrund wirkten. Der Polizist will sich umbringen, indem er von der Brücke springt, und dann überleben Bauer und er es doch, ins Wasser zu springen – wo war dann das Problem? Wieso wird nur für einen „witzigen“ Spruch widerspruchslos behauptet, dass evangelische Pfarrer keine Beichte abnehmen (und später dann das Gegenteil)? Das sind so Dinge, die mir wichtig sind und die mich ein wenig unzufrieden gemacht haben.Um jedoch mit etwas Gutem zu enden: Die Schilderung Duisburgs hat mir gut gefallen und wurde der Stadt, die ich kennengelernt habe, gerecht; außerdem war die Story wirklich spannend und umfassend.Fazit. Alles in allem ein spannender Krimi mit einer tollen Kombination aus Ruhrpott-Flair und Seelsorgearbeit, bei der leider einige Details für meinen Geschmack zu kurz kamen.

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