Tiefer denn die Hölle

von Peter Gallert und Jörg Reiter
4,4 Sterne bei121 Bewertungen
Tiefer denn die Hölle
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (109):
yesterdays avatar

Bisschen schwächer als der Vorgänger, aber die Latte lag hoch. Mehr Action, weniger "Pater Brown", aber dennoch sehr solide und spannend.

Kritisch (2):
Sandra8811s avatar

Anfangs gut, dann lang langatmig, später wurde es nochmal ein wenig besser…

Alle 121 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Tiefer denn die Hölle"

Das beste deutsche Krimi-Duo!

Polizeiseelsorger Martin Bauer ist auf alles vorbereitet, als er zu dem Einsatz in einem stillgelegten Bergwerk eilt. Dort wurde eine Leiche gefunden, übergossen mit Honig. Bei Ihrem Anblick ist Bauers Amtskollege, Polizeidekan Rüdiger Vaals, der die Beamten vor Ort betreuen sollte, mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Darauf war Bauer nicht gefasst. Hat der Tote im Bergwerk etwas mit Vaals' Vergangenheit zu tun? Bauers Suche nach der Wahrheit führt ihn zu einem sterbenden Mann und tausend Meter unter die Erde.

Woran soll man glauben in einer Welt voller Verbrechen? Der zweite Fall für den Polizeiseelsorger Martin Bauer, der eigene Wege geht und alles riskiert.

»Ein spannender Krimi, der lange nachwirkt – von mir eine klare Empfehlung! Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Fall für Martin Bauer.« Nele Neuhaus

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548290355
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:06.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Daphne1962s avatar
    Daphne1962vor 14 Tagen
    In der Hölle

    Tiefer geht es auch in diesem spannenden Krimi. Nämlich hinunter
    unter Tage sozusagen. In ein altes, stillgelegtes Bergwerk.

    Martin Bauer der Seelsorger wurde erst mal abgelöst von seinem katholischen  Kollegen Rüdiger Vaals. Ein liebenswerter gemütlicher Pfarrer, der seine  ganze freie Zeit einem Kirchenchor widmet.
    Die Rede zur Begrüßung der neuen Polizistinnen und Polizisten wird
    aber Martin Bauer halten. Aber dann wird er zu Hilfe gerufen. Ein junger  Polizeikollege hat eine Panik-Attacke unter Tage erlitten und sein
    Seelsorger-Kollege ist runter, um dem Polizisten zu helfen aus dieser
    Lage. Aber dann passiert noch ein weiterer schlimmer Vorfall
    Martin Bauer findet sich kurz danach in einer verzwickten Lage wieder.

    Ich fand diesen neuen Krimi vom Schreib-Duo Gallert und Reiter
    wieder äußerst gelungen und spannend. Wie er versucht Dingen
    auf die Spur zu kommen und herauszufinden und wie manche
    Menschen reagieren, wenn er ihnen Fragen stellt. Stückchen für
    Stückchen muss er die Puzzle-Teile zusammen setzen. Das geht
    allerdings nicht immer ohne die Hilfe von Kommissarin Sarah
    Dohr. Diese hat aber ganz andere Sorgen. Zu Hause spitzt sich die
    Krise mit ihrem Lebensgefährten zu. Der Jazzmusiker ist den Drogen
    verfallen und so geht es einfach nicht weiter. Im Präsidium sägt ein
    Kollege ganz besonders übel an ihrem Stuhl und ihr Chef ist ein
    noch übleres Kaliber. Er wartet nur auf Fehler, die sie machen
    könnte.  

    Nun bin ich gespannt, ob die Autoren den Polizei-Seelsorger einem
    weiteren Fall zutrauen werden. Lasst Euch bitte wieder was spannendes  einfallen. 

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    Literaturwerkstatt-kreativs avatar
    Literaturwerkstatt-kreativvor einem Monat
    Kurzmeinung: Tolle und spannende Fortsetzung des Duisburger Ruhrgebietskrimis !!!
    Unter Tage

    Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ rezensiert

    Tiefer denn die Hölle“ von Jörg Reiter und Peter Gallert

    Zufällig wird bei einem Kontrollgang unter Tage, auf einer stillgelegten Zeche in Duisburg, ein Toter gefunden. Die grausam entstellte Leiche wurde zudem mit Honig übergossen. Polizeiseelsorger Monsignore Rüdiger Vaals, der hinzu gerufen wird um einen in Panik geratenen Polizisten zu betreuen, erleidet beim Anblick des Toten einen Herzinfarkt. Nun wird der evangelische Polizeiseelsorger Martin Bauer zum Tatort gerufen. Er entschärft die Situation vor Ort und begleitet Vaals im Rettungswagen ins Krankenhaus, dabei stammelt der Monsignore mit letzter Kraft:

    Es ist meine Schuld! Ich habe nicht aufgepasst....fünfzehn Jahre....nicht genug aufgepasst!“Worauf Monsignore?“ „Josef Hartwig.“

    Obwohl es in der Ehe von Martin Bauer nicht zum Besten steht, seine hochschwangere Frau Sarah ist aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen, begibt sich Martin Bauer auf die Suche nach Josef Hartwig. Dabei macht er sich durch seine unkonventionelle Vorgehensweise nicht immer nur Freunde und bringt schließlich auch Verena Dohr, die eigentliche Ermittlerin dieses Mordfalles, in arge Bedrängnis. Dabei hat diese schon genug Probleme, denn ihr Polizeikollege Guido Karman möchte nur allzu gerne ihre Stelle haben und legt ihr bei den gemeinsamen Ermittlungen, wo immer es geht, Steine in den Weg.


    Fazit:

    Nach „Glaube, Liebe, Tod“ wieder ein fesselnder Krimi vom außergewöhnlichen Ermittler-Duo Martin Bauer und Verena Dohr.

    Gleich der Prolog hat doch sehr Neugierig gemacht und schon extreme Spannung aufgebaut. Den Spannungsbogen halten Jörg Reiter und Peter Gallert bis zum Schluss aufrecht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, die Seiten sind nur so dahingeflogen. Obwohl die beiden Autoren keine Ruhrgebietler sind, habe sie sehr gut recherchiert und sich mit den Themen „Zechen“ und „Bergbau“ gründlich auseinandergesetzt. Gut gefallen hat mir auch, dass verschiedene Städte des Ruhrgebiets Schauplatz des Geschehens waren (unter anderem auch Oberhausen, meine Heimatstadt). Durch den Lokalkolorit hatte der Roman für mich natürlich noch einen besonderen Flair.

    Auch das eine Weiterentwicklung von Martin Bauer und Verena Dohr stattgefunden hat, war stimmig und hat mir sehr gut gefallen. Bereits im ersten Teil fand ich die beiden großartig, mit ihren Ecken und Kanten, aber jetzt waren sie mir noch vertrauter, ihr Handeln war für mich noch nachvollziehbarer. Habe ich bei Entscheidungen von Martin Bauer im ersten Band an der ein- oder anderen Stelle noch gehadert, so war er mir diesmal sehr Nahe und verständlich, denn Martin Bauer ist mit Leib und Seele Polizeiseelsorger und wird immer sein Leben für andere aufs Spiel setzten um diese zu retten. Allerdings sehr zum Leidwesen seiner Frau Sarah.

    „„Ich kann mich nicht ändern. Ich habe es versucht. Es geht nicht““

    Dem Autorenduo ist ein herrlicher, spannender zweiter Krimi gelungen, aber auch ein Einblick ins Privatleben der beiden Ermittler – abseits des Verbrechens - kommt hier nicht zu kurz. Tolle Mischung !!!


    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2018/09/12/tiefer-denn-die-hoelle-ein-ruhrgebietskrimi/


    Besten Dank an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.

    Kommentare: 2
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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnd bis zur letzten Seite
    Nichts ist wie es scheint

    Der evangelische Polizeiseelsorger Martin Bauer steht wieder einmal vor großen Herausforderungen. Da ist einmal die bevorstehende Geburt seines zweiten Kindes und das wackelige Gefüge seiner Ehe. Andererseits der aktuelle Fall: Sein katholischer Kollege Rüdiger Vaals liegt mit einem schweren Herzinfarkt in der Klinik.

    Was ist passiert?

     

    Bei einem Kontrollgang in einem aufgelassenen Flöz tief unter der Oberfläche findet ein Bergmann eine nackte und mit Honig übergossene Leiche. Der hinzugezogene Polizist, ein gläubiger Katholik erleidet eine Panikattacke und weigert sich den Förderkorb zu betreten. Vaals ist in die Tiefe um den Polizisten zu beruhigen und hat beim Anblick der Leiche einen Herzstillstand. Kennt er den Toten?

     

    Erst Bauer, der für diesen Einsatz wieder einmal seine Frau versetzt, gelingt es die Eingeschlossenen ans Tageslicht zu befördern. Auf dem Weg ins Krankenhaus flüstert Vaal ein paar kryptische Worte, die Bauer zum unbefugten Ermitteln anstiften …

     

    Meine Meinung:

     

    Nach „Glaube, Liebe, Tod“ ein weiterer fesselnder Krimi rund um Martin Bauer und die KHK Dohr. Dohr hat nach wie vor einen schweren Stand bei Kollegen Guido Karman, der nur allzu gerne ihre Stelle haben möchte, und Direktor Lutz, der Frauen im Polizeidienst im Allgemeinen und die kompromisslose Dohr im Speziellen, nicht leiden kann.

     

    Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten. Sie wirken aus dem Leben gegriffen. Intrigante Kollegen und ignorante Chefs – wer kennt das nicht?

     

    Gut gefällt mir, wie die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet eingeflochten wird. Der Leser erhält einen Eindruck der Stimmung als eine Zeche nach der anderen geschlossen wird.

     

    Die privaten Schwierigkeiten von Martin Bauer sind glaubhaft dargestellt. Bauer ist mit Leib und Seele Seelsorger und „vergisst“ daher häufig auf die eigene Familie. Schön, dass Teenagertochter Nina nun ihren eigenen Weg geht. Ob er dadurch eine Sorge weniger hat?  

     

    Das Autorenduo versteht es gut, die Spannung hochzuhalten. Auch wenn sich der eine oder andere stellenweise heldenhaft verhält, so sind die Protagonisten Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Wünschen, Träumen und dem Leben, das nicht immer fair ist.

     

    Fazit:

     

    Ein fesselnder Krimi bei dem nicht alles so ist, wie es scheint. Gerne gebe ich 5 Sterne.

    Kommentare: 1
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    mollymoons avatar
    mollymoonvor 3 Monaten
    2. Fall für Martin Bauer

    Nach „Glaube, Liebe, Tod“ nun der 2. Fall „Tiefer denn die Hölle“ des Autoren-Duos Peter Gallert und Jörg Reiter, mit dem Hauptakteur Polizeiseelsorger Martin Bauer.

    In einem stillgelegten Bergwerk wurde eine mit Honig übergossene Leiche gefunden. Bauers Amtskollege Rüdiger Vaal  ist mit am Tatort und erleidet beim Anblick des Toten einen Herzinfarkt. Nun muss Martin Bauer einspringen, um die Betreuung der Beamten vor Ort zu übernehmen. Hat der Tote etwas mit Rüdiger Vaals Vergangenheit zu tun hat?  

    Kriminalhauptkommissarin Verena Dohr und deren Team müssen den Mordfall aufklären - in enger Zusammenarbeit mit  Martin Bauer, der ja eigentlich nicht zur Polizei gehört. Es ist ein steiniger Weg auf der Suche nach des Rätsels Lösung, denn nicht alle aus dem Ermittler-Team möchten den Polizeiseelsorger dabei haben.  Und er stellt Nachforschungen im Alleingang an, was nicht gern von den Polizei-Kollegen gesehen wird.  Ganz allmählich kommt Martin Bauer der Wahrheit auf die Spur.

    Ich habe beide Teile kurz hintereinander gelesen, sodass ich im 2. Fall sehr schnell drin war. Ich glaube nicht, dass unbedingt eine Vorkenntnis nötig ist, erleichtert aber sicher das Lesen.  Den flüssigen Schreibstil mag ich sehr. Die Geschichte war eigentlich logisch, spannend und bis kurz vor Ende nicht vorhersehbar. Allerdings habe ich nicht richtig verstanden, warum die Opfer mit Honig übergossen wurden (vielleicht ist da auch einfach nur etwas an mir vorbeigegangen). Neben den Ermittlungen gab es auch einige private Einblicke. Kommissarin Verena Dohr lebt mit einem drogensüchtigen Freund zusammen, den sie am Ende an die Luft setzt. Martin Bauer hat eine 16-jährige Tochter und ist getrennt von seiner schwangeren Frau. Was die beiden Hauptfiguren sehr sympathisch, menschlich und bodenständig macht.

    Leider gibt es keinen Hinweis, ob die Reihe fortgeführt wird. Aber ich hoffe es als Krimi-Serien-Fan sehr, denn ich werde an der Reihe dranbleiben.

    Von mir eine klare Leseempfehlung mit einem Punkt Abzug, wegen der Sache mit dem Honig.

     

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 3 Monaten
    Tief unter der Erde...

    Eigentlich sollte Martin Bauer seine hochschwangere Frau zum Vorbereitungskurs begleiten, ohne einen Gedanken an die Arbeit zu verschwenden. Doch sein katholischer Kollege, Monsignore Vaals, bricht beim Anblick eines Toten in den Tiefen eines stillgelegten Bergwerks zusammen, so dass Bauer doch noch zum Einsatzort gerufen wird. Der Fall lässt ihm keine Ruhe, so dass er wieder einmal beginnt eigene Nachforschungen anzustellen. Die Spuren führen in Vaals Vergangenheit, doch nicht nur dort gibt es einiges was nicht so recht zusammenzupassen scheint…

    Nach „Glaube Liebe Tod“ legt das Autorenduo Peter Gallert und Jörg Reiter mit „Tiefer denn die Hölle“ den zweiten Krimi rund um Polizeiseelsorger Martin Bauer vor. Auch wenn jeder Band für sich genommen verständlich und eigenständig erscheint, so empfiehlt es sich dennoch die gegebene Reihenfolge einzuhalten, um auch die Entwicklungen zwischenmenschlicher Beziehungen nachvollziehen zu können. Denn hier gibt es durchaus Aspekte, die zwar oberflächlich betrachtet nur eine untergeordnete Rolle spielen und für die Handlung weniger relevant erscheinen, um sämtlichen Denk- und Handlungsweisen der Hauptfigur folgen zu können, sind sie aber oft von Bedeutung.

    Normalerweise wäre Martin Bauer in diesen Fall gar nicht involviert gewesen, hätte sein Kollege nicht einen Herzinfarkt erlitten. Schon früh stellt sich dem Leser daher die Frage, inwiefern Monsignore Vaals an den Vorkommnissen beteiligt ist beziehungsweise welche Informationen ihm dazu vorlagen. Wie bereits in seinem ersten Fall kann Bauer seine Füße natürlich nicht still halten, ein Glücksfall für den ebenso neugierigen Leser, denn dass hier etwas im Argen liegt scheint offensichtlich. Leider werden sowohl dem Polizeiseelsorger als auch Hauptkommissarin Dohr immer wieder Steine in den Weg gelegt, mitunter von Menschen, die eigentlich für dieselbe Sache kämpfen. Dieser interne Zwist schwächt das Gefüge, egal wie erfolgreich die Spurensuche ausgehen wird.

    Im Gegensatz zum ersten Band hat man dieses Mal das Gefühl, dass eine bestimmte Laufrichtung bereits vorgegeben und nicht mehr viel Spielraum für anderweitige, möglicherweise ganz und gar abwegige, Spekulationen vorhanden ist. Obwohl das Spannungsniveau natürlich dennoch im oberen Bereich anzusiedeln ist, fehlt der gewisse Biss, den man im Auftaktband sehr zu schätzen gelernt hat. Sicherlich soll der Leser auch hier in die Irre geführt werden, häufig bleibt es allerdings beim Versuch, da man diesen als ebensolchen entlarven kann. Die gewohnte und liebgewonnene Leichtigkeit, die „Glaube Liebe Tod“ trotz aller Tragik ausmachte, hätte man sich auch hier intensiver gewünscht.

    Sehr gut gelungen und daher erwähnenswert ist in „Tiefer denn die Hölle“ das gewählte Setting. Stillgelegte Bergwerke verbindet man sofort mit dem Ruhrgebiet, so dass man den Ausführungen gerne folgt und sich sofort vorstellen kann wie wohl der laufende Betrieb damals ausgesehen hat. Lokalkolorit auf höchstem Niveau, wodurch ein Gefühl von Heimat entsteht, egal ob man nun selbst ein Ruhrpott-Kind ist oder nicht. Trotz einiger weniger Schwächen können die Autoren weitestgehend an den ersten Band anknüpfen und haben hoffentlich noch den ein oder anderen Fall für Martin Bauer auf Lager.

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    coffee2gos avatar
    coffee2govor 4 Monaten
    Kurzmeinung: wirklich top - gleich wie das Vorgänger-Buch auch
    Persönliche Involviertheit weckt Interesse

    Kurze Inhaltszusammenfassung:

    Martin Bauer ist Polizeiseelsorger und hat es diesmal mit einem besonders grausamen Fall zu tun. In einem Bergwerk wird eine Leiche mit Honig übergossen aufgefunden. Sein Kollege erleidet sogar einen Herzinfarkt vor Ort und scheint persönlich stark betroffen und involviert.

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Mir hat am zweiten Krimi mit Martin Bauer als Polizeiseelsorger besonders die persönliche Betroffenheit von seinem Amtskollegen gefallen, durch die noch eine zusätzliche Spannung in das Geschehen gekommen ist. Außerdem finde ich auch die Verbindung der persönlichen Ebene und die Verwobenheit mit dem aktuellen Fall sehr gut gelungen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

     

    Mein Fazit:

    Ein sehr spannender Krimi mit interessante Einblicke in das Berufsfeld des Polizeiseelsorgers und in das Privatleben der Charaktere.


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    S
    Streiflichtvor 4 Monaten
    Gelungener Nachfolger

    Wieder steht der Polizeiseelsorger Martin Bauer vor großen Herausforderungen. Er geht wieder seinem Gefühl nach und sorgt für andere, auch wenn es ihn in Gefahr bringt... Wieder richtig spannend und interessant.
    Nachdem mir der Vorgänger „Glaube, Liebe, Tod“ der beiden Autoren Peter Gallert und Jörg Reiter schon so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt und neugierig auf dieses Buch. Ich war ganz schnell wieder drin, kannte ich ja die Protagonisten bereits sehr gut. Da ich die beiden Bücher direkt hinter einander gelesen habe, hatte ich auch keine Probleme, wer wer ist. Ich denke, man kann dieses Buch auch unabhängig vom ersten lesen, schöner ist für mich aber immer die richtige Reihenfolge. Gerade wenn auch das Privatleben eine etwas wichtigere Rolle spielt, weil sie die Figuren ja auch weiterentwickeln und das Leben weiterläuft.
    Auch in diesem Buch wird wieder die Qualität des Autorenduos deutlich spürbar. Sie können einfach gut schreiben und sind ein perfektes Team!
    Besonders gut gefallen mir die echten Typen und Charaktere, die nah am realen Leben dran sind. Keine Helden, die alles können, sondern Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Wünsche, Träumen und dem Leben, das nicht immer fair ist.
    Ich hoffe, es gibt bald eine Fortsetzung mit Martin Bauer, der auf jeden Fall in meinem Bücherregal bleiben darf!

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    Gluecksklees avatar
    Glueckskleevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Das Autorenduo nimmt seine Leser mit auf eine aufregende Fahrt unter Tage. Dort lauern düstere Geheimnisse und Gefahren! Leseempfehlung!
    Martin Bauer sucht wieder nach der Wahrheit

    Nachdem mir der erste Krimi aus der Feder der beiden Autoren („Glaube, Liebe, Tod“) gut gefallen hatte und mich insbesondere der zu Ermittlungen auf eigene Faust und zum Teil unkonventionellen Methoden neigende Polizeiseelsorger Martin Bauer fasziniert hatte, habe ich mich riesig auf „Tiefer denn die Hölle“ gefreut.


    Martin Bauer wird auch in diesem Roman privat wie beruflich auf die Probe gestellt. Derzeit lebt er getrennt von seiner Frau, die von ihm gefordert hat, beruflich nicht mehr so große Risiken einzugehen. Beruflich erfordert Bauers kollegiale Freundschaft zu seinem katholischen Amtskollegen dieses Mal seinen vollen Einsatz.


    „Tiefer denn die Hölle“ hat mir persönlich noch etwas besser gefallen als „Glaube, Liebe, Tod“. Der Fall, in dem Bauer „ermittelt“, wird von Abschnitt zu Abschnitt düsterer und immer mehr erschreckende Informationen kommen ans Tageslicht. Der Schreibstil hat mich, genau wie beim ersten Band der Reihe, vollkommen überzeugt und gefesselt. Der Spannungsbogen war sofort da, man stellt sich all die Fragen, denen auch Martin Bauer nachgeht. Und Stück für Stück setzt sich das gesamte grausame Bild zusammen, dass die Lösung des Rätsels darstellt.


    Ich konnte zwar noch keine Informationen dazu finden, ob es noch einen dritten Band geben wird, aber ich hoffe es wirklich. Fünf Sterne und eine definitive Leseempfehlung für alle, denen „Glaube, Liebe, Tod“ schon gefallen hat.

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    M
    Madl10vor 4 Monaten
    Wieder einmal ein sehr guter deutscher Krimi

    „Tiefer denn die Hölle“ ist der der zweite Band um den Polizeiseelsorger Martin Bauer von dem Autorenduo Pater Gallert und Jörg Reiter.
    Für Reihen-Fans ist es zu empfehlen den ersten Band „Glaube Liebe Tod“ als erstes zu lesen. Wem aber die privaten Entwicklungen der Protagonist nicht so wichtig sind, kann auch diesen Teil ganz unabhängig vom ersten lesen. Beide Bücher beinhalten einen in sich abgeschlossen Fall und auch im zweiten Teil wird nicht weiter auf den ersten eingegangen.

    Wie den ersten Band, habe ich auch diesen wiedereinmal in kurzer Zeit verschlungen. Da der Aufbau und der Schreibstil der Geschichte einfach wieder super gut waren.
    Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden und ist somit an keiner Stelle langweilig. Die Stimmung und die Atmosphäre die in diesem Buch herrscht, wird wahnsinnig gut rüber gebracht. Ich hatte ständig das Gefühl mittendrin zu sein. Was an manchen Stellen doch sehr gruselig war, vor allem wenn es unter die Erde ging.
    Sehr gut finde ich, dass die Autoren es schaffen ihre Protagonisten sehr authentisch und glaubwürdig darzustellen. Sie agieren und reagieren genauso wie ich es mir bei echten Ermittlungen vorstellen könnte. Besonders unser eigenwilliger, selbstkritischen und auch nicht fehlerfreie Polizeiseelsorger Martin Bauer ist ein sehr sympathischer Charakter, bei dem es wieder so viel Spaß gemacht hat mit ihm diesen grausamen und tief dunklen Fall aufzuklären. Aber auch die Ermittelnde Hauptkommissarin Verena Dohr bringt genau die richtig taff- und kühnheit mit hinein. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team.
    Ich hoffe die Autoren werden uns noch mit weiteren so guten Fällen mit Martin Bauer versorgen.

    Eine ganz klare Leseempfehlung für alle deutschen Krimi-Fans, die sich in tiefe Abgründe mitnehmen lassen wollen.

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    G
    Gisevor 4 Monaten
    Der zweite Fall für Polizeiseelsorger Bauer

    Polizeiseelsorger Martin Bauer wird zu einem Einsatz in einem stillgelegten Bergwerk gerufen. Dort wurde ein Toter gefunden, übergossen mit Honig. Bei seinem Anblick ist Bauers Amtskollege, Monsignore Vaals, mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Der Tote scheint die Geister aus der Vergangenheit des katholischen Kollegen zu wecken. Da Vaals nicht mehr ansprechbar ist, macht Bauer es sich zur Ehrensache, in dessen Vergangenheit nach dem Auslöser der Geschehnisse zu suchen. Doch wer ist der Tote in dem stillgelegten Bergwerk, welche Geschichte verbirgt sich dahinter, welches Motiv hat der bisher unbekannte Täter?

    In diesem zweiten Band um den evangelischen Polizeiseelsorger Bauer mit dem Faible für Ermittlungen verlegen die Autoren Peter Gallert und Jörg Reiter einige der Handlungsorte in den Untergrund, an Orte, die kaum einer kennt. Klaustrophobisch wird es dabei manchmal beim Lesen, nichtsdestotrotz bleibt die Spannung konstant hoch. Martin Bauer darf auch in diesem Band seinem Stursinn genügend Raum lassen, so dass einerseits sein Privatleben empfindlich darunter zu leiden hat, andererseits aber die Lösung des Falls entscheidend vorangetrieben wird. Von der anderen Seite ist Hauptkommissarin Verena Dohr in den Ermittlungen drin, die selbst eine private Fehde mit einem neidischen Kollegen ausfechten muss, so dass sie immer wieder in ihrer Arbeit ausgebremst wird.

    Obwohl doch sehr viel Privates in diesen Krimi hineinfließt, bleiben die Protagonisten von Anfang bis Ende authentisch. Dadurch wird die Geschichte alles in allem doch glaubwürdig, selbst wenn einige der Handlungsorte und -fäden eher ausgefallen sind. Auch diesmal sind die religiösen Bezüge vorhanden, bleiben aber dezent im Hintergrund, so dass sie die Erzählung nicht überfrachten. Der Kriminalfall an sich ist abgeschlossen und so kann das Buch für sich allein gelesen werden. Für das bessere Verständnis in der Entwicklung der Ermittler bietet es sich jedoch an, mit dem ersten Band der Reihe einzusteigen.

    So reiht sich dieser Band ein in eine Reihe um einen kompetenten Ermittler mit einem eher unbekannten Beruf. Sehr spannend und mit vielen überraschenden Wendungen darf der Leser von Anfang an mitraten, wie sich die verschiedenen Handlungsstränge verbinden können zu einer Auflösung mit einem fulminanten Showdown. Das Buch konnte mich wie seinen Vorgänger von Anfang an fesseln, so dass ich gerne eine Leseempfehlung dafür ausspreche.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    nico_kleins avatar

    Woran soll man glauben in einer Welt voller Verbrechen? 

    Ein stillgelegtes Bergwerk. Eine Leiche, die mit Honig übergossen wurde. Und ein Polizeidekan, dessen Vergangenheit mit dem Toten in Verbindung zu stehen scheint. Kein einfacher Fall für den Polizeiseelsorger Martin Bauer.  

    Nach "Glaube Liebe Tod" ist "Tiefer denn die Hölle" der zweite Fall aus der Feder des Autorenduos Peter Gallert und Jörg Reiter. Bewerbt euch jetzt für unsere Leserunde und erhaltet eines von 25 Exemplaren. 

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    Polizeiseelsorger Martin Bauer ist auf alles vorbereitet, als er zu dem Einsatz in einem stillgelegten Bergwerk eilt. Dort wurde eine Leiche gefunden, übergossen mit Honig. Bei Ihrem Anblick ist Bauers Amtskollege, Polizeidekan Rüdiger Vaals, der die Beamten vor Ort betreuen sollte, mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Darauf war Bauer nicht gefasst. Hat der Tote im Bergwerk etwas mit Vaals' Vergangenheit zu tun? Bauers Suche nach der Wahrheit führt ihn zu einem sterbenden Mann und tausend Meter unter die Erde ...


    Mehr zu den Autoren
    Peter Gallert wurde 1962 in Bonn geboren. Ein Germanistik- und Geschichtsstudium brach er erfolgreich ab. Seit den 90er Jahren Drehbuchautor für TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus (in Zusammenarbeit mit Jörg Reiter). Er ist Karate-Kindertrainer, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln. 

    Jörg Reiter wurde 1952 in Düsseldorf geboren. Nach dem Studium (u.a. der Ethnologie und Filmwissenschaft) und Promotion Dozent in Köln und Heidelberg. Seit 1992 freier Autor: Sachbuch, Rateshow, Dokumentarfilm. Dann Drehbücher für TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus (mit Peter Gallert). Der Autor lebt in Köln.

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    Wie stellt ihr euch die Arbeit eines Polizeiseelsorgers vor?

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Erfolg!  

    Givemeabooks avatar
    Letzter Beitrag von  Givemeabookvor 4 Monaten
    Schöne Rezi. Grüße zurück.
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    »Ein spannender Krimi, der lange nachwirkt — von mir eine klare Empfehlung! Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Fall für Martin Bauer.« Nele Neuhaus

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