Peter Graf

 5 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Peter Graf

Peter Graf leitet die Verlagsagentur Walde und Graf und ist einer der Gründer des Verlags Das kulturelle Gedächtnis.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Man hängt halt so an dem, was man hat (ISBN: 9783257071634)

Man hängt halt so an dem, was man hat

Erscheint am 22.03.2023 als Gebundenes Buch bei Diogenes.

Alle Bücher von Peter Graf

Cover des Buches Der Reisende (ISBN: 9783608981544)

Der Reisende

 (133)
Erschienen am 23.02.2019
Cover des Buches Menschen neben dem Leben (ISBN: 9783608984736)

Menschen neben dem Leben

 (65)
Erschienen am 19.02.2022
Cover des Buches Krimi-Noir - Puma (ISBN: 9783864973628)

Krimi-Noir - Puma

 (2)
Erschienen am 19.11.2016
Cover des Buches Krimi-Noir - Harlem dreht durch (ISBN: 9783864973550)

Krimi-Noir - Harlem dreht durch

 (3)
Erschienen am 19.11.2016
Cover des Buches Das Herz auf der Haut (ISBN: 9783866481466)

Das Herz auf der Haut

 (1)
Erschienen am 14.03.2011
Cover des Buches Krimi-Noir - Galveston (ISBN: 9783864973574)

Krimi-Noir - Galveston

 (1)
Erschienen am 19.11.2016

Neue Rezensionen zu Peter Graf

Cover des Buches Der Reisende (ISBN: 9783608981230)
Pikamadss avatar

Rezension zu "Der Reisende" von Ulrich Alexander Boschwitz

Unglaublich gut und eindringlich
Pikamadsvor 4 Monaten

Gerade weil es eine so authentische Geschichte ist, werden alle Emotionen bildgewaltig nähergebracht. Ich musste das Buch doch tatsächlich öfter aus der Hand legen, weil es einfach so überwältigend war. Das Wissen, dass die Behandlung der Menschen in Bezug auf Otto Silbermann in so vielen Fällen einfach so falsch ist und doch aus der damaligen Überzeugung heraus geschieht, macht es einfach umso bedrückender seinem Schicksal zu folgen.

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Cover des Buches Der Reisende (ISBN: 9783608981544)
DoraLupins avatar

Rezension zu "Der Reisende" von Ulrich Alexander Boschwitz

Wichtiges Zeitdokument mit ein paar Schwächen
DoraLupinvor 4 Monaten

Das Cover ist Schwarz weiss gehalten, und zeigt Menschen von damals, die sich an einem Bahnhof befinden. Das Cover passt sehr gut zum Buch.

Im Buch geht es um den Juden Otto Silbermann, der 1938 nach/ in der Progromnacht seine Wohnung verliert und in einer Nacht und Nebelaktion fliehen muss. Später wird er von seinem Freund übers Ohr gehauen, verliert seine Firma und hat noch ungefair 40 000 Mark über. Damit versucht er ins Ausland zu kommen, am liebsten nach Paris, wo auch sein Sohn ist.

Zuallererst muss ich sagen, es ist ein durchaus lesenswertes Buch. Vorallem da der Autor selber Jude war, und das Buch zum Zeitpunkt geschrieben hat, an dem die Verfolgung Stattfand! Das ist ein grosser Pluspunkt, da es das Buch sehr authentisch macht.
Trotzdem kann ich dem Buch keine volle Punktzahl geben.
Einerseits ist mir Silbermann sehr unsympathisch als Charakter. Ich kann verstehen, dass die Situation für ihn nicht leicht ist, aber immer wieder ist er mit seinem Mitmenschen unzufrieden oder misstraut Ihnen, sogar vom eigenen Sohn denkt er schlecht und meint, dieser müsse sich mehr Mühe geben ihm zu helfen. Das ist mir negativ aufgefallen. Immerhin ist es das eigene Kind, das alles Menschenmögliche versucht um dem Vater aus der Ferne zu helfen!
Der zweite Minuspunkt ist für mich einfach, das Silbermann mir zu "geldgeil" ist. Ich weiss nicht ob es das Jüdische "Klischee" bedienen soll, aber in einer Situation, in der man Angst haben muss zu überleben ist mir doch das Geld erstmal nicht so wichtig! Denke ich zumindest...
Das gleiche habe ich gedacht, als er versucht hat mit einer Dame anzubandeln....da tut man doch nicht in Todesangst....

Insgesamt war es aber eine gute Handlung, die immer wieder aufgezeigt hat, wie schwer es für die Juden damals war, wie wenig Rechte sie hatten. Das Ende hat mich dann doch sehr traurig gestimmt...hat man doch die Resignation zum Schluss sehr deutlich spüren können.

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Cover des Buches Der Reisende (ISBN: 9783608981544)
G

Rezension zu "Der Reisende" von Ulrich Alexander Boschwitz

Intensive und authentisch
Gerhard_Pfeiffervor 6 Monaten

Das packend und sehr realistisch geschriebene Buch erzählt die Geschichte eines jüdischen Mannes, der im eigenen Land auf der Flucht ist. Sie spielt im November 1938, am Tag nach der „Reichspogromnacht“ und in den Wochen danach. Die Begegnungen des „Reisenden“ mit den verschieden Charakteren, die die damaligen Gesellschaft porträtieren, sind intensiv und authentisch geschildert. Doch gerade das qualvoll langsame Realisieren der ausweglosen Lage, in der er sich befindet, erzeugte bei mir eine große Betroffenheit und Traurigkeit. Ich kann dieses einerseits aktuelle und auch zeitlose Werk unbedingt empfehlen zu lesen.

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