Peter Härtling Das war der Hirbel

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Inhaltsangabe zu „Das war der Hirbel“ von Peter Härtling

Kinder wie Hirbel gibt es viele. Nur sind sie den meisten unbekannt. Peter Härtling macht in seinem berühmten Roman hautnah die Welt eines behinderten und elternlosen Jungen verständlich. Neuausgabe mit Bildern von Eva Muggenthaler. Hirbel ist anders als andere, denn bei seiner Geburt ist etwas falsch gemacht worden. Er ist krank, hat oft Kopfschmerzen und auch Bauchweh von den Tabletten, die er dauernd nehmen muss. Manchmal schreit er dann und tut Dinge, worüber die anderen lachen. Hirbels Mutter hat ihn weggegeben, seither wandert er zwischen Pflegeeltern und Heimen hin und her. Trotzdem ist Hirbel kein trauriges Kind. Mit den Psychologinnen spielt er ihre Spiele, die Tests, die er alle schon kennt. Er hat eine wunderbare Singstimme, und das Singen bereitet ihm Freude, solange er sich dabei nach seinen eigenen Regeln richten darf. Und Hirbel kann Haken schlagen wie ein Hase, wenn man ihn einfangen will. Als er einmal wegläuft aus dem Heim, schläft er zwischen Schafen, aber er denkt, dass es lauter Löwen sind, die ihn nachts wärmen. Immer wieder läuft Hirbel fort, weil ihn niemand richtig versteht und weil er in ein anderes Land möchte. Dorthin, wo die Sonne gemacht wird auf den Bäumen.

Amüsante Kurzgeschichten über einen besonderen Jungen.

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  • Schönes Buch jedoch mit Logikfehlern

    Das war der Hirbel
    ErzaCloud

    ErzaCloud

    28. August 2016 um 12:53

    Als ich das Buch gelesen habe war ich noch sehr jung und konnte die Logikfehler und wiedersprüchlichen Ereignisse noch nicht verstehen.
    Da es jedoch gut geschrieben ist und man die Charakter schnell lieb gewinnen kann kriegt es von mir 3 Sterne.

  • Rezension zu "Das war der Hirbel" von Peter Härtling

    Das war der Hirbel
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    20. August 2008 um 13:20

    Das Kinderbuch "Das war der Hirbel" soll nach eigenen Aussagen Härtlings die Erlebnisse eines geistig behinderten Jungen beschreiben. Diesem Ziel wird der Autor jedoch absolut nicht gerecht. Der Hirbel ist ein Junge, der im Heim lebt. Er ist einsam, da er aufgrund einiger Verhaltensweisen ausgeschlossen wird. So sitzt der Hirbel oftmals alleine im Schrank und schreit. Nur eine Erzieherin nimmt sich ihm an und kümmert sich um ihn.Doch auch sie kann nicht verhindern, dass der Junge am Ende in eine Klinik kommt und sein Schicksal in Vergessenheit gerät. Härtling will das Schicksal eines geistig Behinderten beschreiben, scheitert aber an diesem Versuch, da er eigentlich "nur" die Erlebnisse eines Heimjungen erzählt, der Kopfschmerzen hat. Der Begriff "Behinderung" wird nicht einmal genannt. Sicherlich war Härtling bemüht, seinen jungen Lesern die Thematik der Behinderung so einfach wie möglich darzustellen und daher auch die Fremdheit so gering wie möglich zu halten. Er versucht, die Gedankengänge des Kindes nachzuzeichnen und wird gerade darin unglaubhaft. Er stellt den Hirbel nämlich als einen strategisch raffinierten Jungen dar, der bestimmte Konzentrationsspiele auswendig lernt, um seine Betreuer auszutricksen. Doch gerade diese Logik besitzt ein geistig behinderter Mensch nicht. Störend ist zudem die Pathetisierung des kleinen Jungen. Der Hirbel ist zwar ein verhaltensauffälliges Kind, hat aber gleichzeitig eine Engelsstimme und verzückt die Heimkinder und Betreuer durch sein Singen. Warum braucht ein behinderter Mensch eine außergewöhnliche Begabung wie Rain Man um anerkannt und akzeptiert zu werden? Warum muss der Junge auch gerade so einen eigenartigen Namen wie "Hirbel" haben? Stilistisch ist der Roman sehr dürftig. Die Erzählweise pendelt zwischen einem nüchternen Lexikonstil bis hin zu der schemenhaften Darstellung der Innenwelt des Jungen.

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  • Rezension zu "Das war der Hirbel" von Peter Härtling

    Das war der Hirbel
    Highlight

    Highlight

    28. March 2008 um 15:54

    Sehr kurz aber dafür sehr gut.