Peter Härtling Die Lebenslinie

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Inhaltsangabe zu „Die Lebenslinie“ von Peter Härtling

Peter Härtlings Erfahrung diesseits und jenseits der Lebenslinie Der Schmerz traf ihn im Schlaf, wand sich den linken Arm hinauf, schnürte ihn ein und wurde erst durch den herbeigerufenen Notarzt gelindert. Danach: eine Reise durch Kliniken, Reha-Zentren und Orte der Vergangenheit – zurück ins Leben.Was hier geschieht, ist ein Vorgang, der in den modernen Industrienationen zum menschlichen und medizinischen Alltag gehört. Anschaulich wird er aber erst, wenn ein Betroffener seine Geschichte erzählt. Und wer wäre dafür besser geeignet als einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Schriftsteller, der diese Erfahrung in seinem siebzigsten Lebensjahr machen musste?Peter Härtling führt den Leser mitten hinein in den düsteren Moment, als sich ein Gitter über seine Brust legte und ihm den Atem raubte, und nimmt ihn mit in die Klinik, wo über sein weiteres Schicksal entschieden wird. Mit staunenden Augen und einem feinen Sinn für Humor beschreibt er die Auseinandersetzungen der behandelnden Ärzte, ihre rigiden Verhaltensvorschriften und seine sanfte Rebellion dagegen, das Wissen um die Anfälligkeit des Körpers und den unbezwingbaren Wunsch nach einer Fortführung des gewohnten Lebens. Die Sorge und Zuwendung der Angehörigen wird ebenso erfahrbar wie sein Bedürfnis, diese Erfahrung zu teilen. Die Hoffnung, sein Kindheitstrauma – den frühen Verlust des Vaters – zu überwinden, führt Peter Härtling schließlich zurück nach Zwettl, auf die Suche nach dem Grab seines Vaters.Ein ergreifendes, zutiefst persönliches und dadurch exemplarisches Buch über eine Grenzerfahrung und eine Möglichkeit, mit ihr umzugehen. (Quelle:'Fester Einband/19.08.2005')

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  • Rezension zu "Die Lebenslinie" von Peter Härtling

    Die Lebenslinie

    literat

    27. August 2008 um 12:32

    Peter Härtling berichtet sehr offen und ehrlich über eine lebensbedrohende Krisensituation in seinem Leben. Nach erfolgreicher Abwehr der Krise muss er nun damit zurechtkommen, daß er mit Einschränkungen weiter leben muss. Bewundernswert finde ich, daß er sein Schicksal nicht passiv hinnimmt, sonder versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterhin ein aktives Leben zu führen.

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