Peter Härtling Hallo Opa - Liebe Mirjam

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Inhaltsangabe zu „Hallo Opa - Liebe Mirjam“ von Peter Härtling

Eine Geschichte in E-Mails - zwischen Mirjam und ihrem etwas weisen Opa. Eine innige Geschichte von großer Nähe und Zugewandtheit: Im unvergleichlichen Härtling-Ton erzählt er leicht und klar von einer Freundschaft zwischen Großvater und Enkelin, die mit dem Tod nicht einfach aufhört. Mirjam ist 14 und berichtet ihrem beinahe 80-jährigen Opa von falschen (Facebook-) Freunden, dem Schulwechsel, der deswegen sein muss, und ermahnt ihn, sich nicht in ihre Angelegenheiten zu mischen. Der Opa antwortet - manchmal nicht sofort -, wie schwierig das mit dem Erinnern ist und erzählt, wie es für ihn damals, nach dem Krieg, war, die richtigen Freunde zu finden. Er gibt ihr Ratschläge, wie man mit Ängsten und mit Eltern umgeht, und versichert ihr, das Gästebett sei immer für sie gemacht. Mirjam erfährt von ihm, wie es ist, wenn man nicht mehr sicher auf den Beinen ist, und das Gefühl hat, alles sei vielleicht ein letztes Mal. Eines Tages antwortet Opa Mirjam nicht mehr.

Zeigt in kurzen Emails die Beziehung von Mirjam zu ihrem Opa

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Eine wunderschöne Enkel-Großeltern-Geschichte, die ohne Kitsch, Pathos und explizite Pädagogik auskommt.

— Franze
Franze

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  • Eine Geschichte in E-Mails

    Hallo Opa - Liebe Mirjam
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. October 2014 um 14:50

    Mirjam und ihr Großvater schreiben sich fast täglich E-Mails. Dabei sind sie absolut ehrlich und nehmen meistens kein Blatt vor den Mund. Sie diskutieren über falsche und richtige (Facebook-) Freunde, über die Schule und wie das mit Erinnern ist, wenn man alt ist. Mirjams Opa hilft ihr oft aus der Patsche und schon bald kann sie gar nicht mehr ohne seine E-Mails. Doch dann geht es dem Großvater immer schlechter und er schafft es immer seltener Mirjam zu antworten. Dieses Buch bekommt von mir einen Stern, weil es meiner Meinung nach nicht mehr verdient hat. "Hallo Opa Liebe Mirjam" habe ich im Rahmen des Sommerferienleseclubs in der Bücherei gelesen, sonst wäre ich wahrscheinlich nie darauf gekommen. Dort ist es als Jugendbuch ab 11 Jahren ausgezeichnet, aber für ein Buch dieser Gattung ist es ein bisschen zu kindlich geschrieben. Besonders das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Es war absolut unlogisch, wodurch man die Geschichte noch weniger ernst nehmen konnte.

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  • Eine Geschichte, die lange nachwirkt.

    Hallo Opa - Liebe Mirjam
    Franze

    Franze

    27. May 2014 um 11:52

    Mirjam ist der typische emotionsgelandene Teenager: sehr oft wütend (besonders auf ihre Eltern), schnell empört und schonungslos offen. Gleichzeit aber auch einfühlsam und verletzlich. Wenn sich Mirjam und ihr Opa begegnen, haben sie sich nicht viel zu erzählen. Ganz anders in ihren Mails: darin schreibt Mirjam ihrem Großvater ihre großen und kleinen Alltagssorgen. Der Großvater wird zum Vertrauten, zum Freund und Berater. Die Mails des Großvaters sind voller unaufgeregt liebenswürdiger Alltags- und Altersweisheiten und pädagogischer – zuweilen auch strenger – Ansichten und Hinweise. Vor allem spiegeln sie aber wider, dass auch ein Opa einen emotional aufgeladenen Alltag haben kann. Ganz nebenbei rückt Mirjam deshalb von der Ich-Bezogenheit des Teenagers ab und wird zur besorgten und (streng) umsorgenden Enkelin. Peter Härtling ist eine wunderschöne einfühlsame Enkel-Großeltern-Geschichte gelungen, die ohne Kitsch, Pathos und explizite Pädagogik auskommt. Ein Buch, das lange nachklingt.

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  • Trifft inhaltlich und stilistisch brillant den Zahn der Zeit, ohne belehrend zu wirken!

    Hallo Opa - Liebe Mirjam
    Leselady

    Leselady

    28. February 2014 um 08:48

    Als ich dieses recht schmale, aber in seiner Aussagekraft doch so besondere Buch las, wusste ich lange nicht, wie ich es in tragende Worte fassen sollte. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, die untenstehenden Pressestimmen für sich stehen und sprechen zu lassen, denn jede einzelne drückt sehr treffend und prägnant das aus, was ich selbst beim Lesen und beim darüber Nachsinnen empfunden habe. Aber überfliegt bitte nicht nur die Pressestimmen, sondern lest es wenn möglich auch selbst und wenn Ihr Kinder im jugendlichen Alter habt, dann drückt auch ihnen dieses äußerlich recht unauffällige, in seiner Ausdrucksweise aber so treffende und vielsagende kleine Büchlein von Peter Härtling in die Hand und sprecht mit Ihnen darüber! Lasst sie mit diesen Gedanken nicht allein, sondern nutzt bitte die Möglichkeiten, die sich beim gemeinsamen Lesen bieten für einen intensiven Austausch! Hört Euch gegenseitig zu - lernt voneinander - unterstützt Euch gegenseitig! Pressestimmen »In ›Hallo Opa – Liebe Mirjam‹ übt Peter Härtling sich nun beinah in einer Art Dokumentarliteratur. Die E-Mails sind sachte, aber präzise Bearbeitungen eines tatsächlichen Mailwechsels zwischen ihm und seiner Enkeltöchter. (...) Ihm geht es ganz um das Wechselspiel zwischen Opa und Enkeltochter, um ihre Neugier aufeinander, ihr Staunen, Wundern, gegenseitiges Foppen. ›Hallo Opa – Liebe Mirjam‹ ist dadurch ein äußerst gewitztes, witziges Buch.« Die Zeit »Der 80-jährige Härtling trifft den Ton seiner Mail-Schreiber ganz wunderbar – ein sehr berührendes Buch – witzig, nachdenklich, tröstlich.« dpa »Eine kleine Geschichte über große Gefühle und eine ganz besondere Beziehung.« FOCUS-SPEZIAL/Die besten Bücher 2013 »Dass Peter Härtling die Sprache und die Haltung einer 13-Jährigen präzise und bis in stilistische Feinheiten glaubhaft darzustellen weiss, zeigt, welch grosser Literat er ist. Seine innige Kommunikation zweier Lebensalter: faszinierend.« Tages-Anzeiger »Eine berührende Geschichte von der Freundschaft zwischen Großvater und Enkelin, die mit dem Tod nicht aufhört.« WAZ »Ein sprachschönes Buch über ein Kind, das langsam erwachsen wird und einen Erwachsenen, der langsam wieder zum Kind wird.« wireltern »Peter Härtling hat einen lebendigen und zunehmend berührenden Briefroman geschrieben, der nicht nur zwei Generationen mit all ihren Erinnerungen, Ängsten und Hoffnungen ins Gespräch bringt, sondern auch von Seelenverwandtschaft und Abschiednehmen erzählt.« Badische Zeitung »Von der Kraft des Erzählens und der Phantasie – ein unbeirrbarer Peter Härtling.« Offene Spielräume »Ein bezauberndes Buch.« dasgefluegeltewort.de Informationen über Buch, Verlag und Autor: • Gebundene Ausgabe: 68 Seiten • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Originalausgabe (19. Dezember 2013) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3407820399 • ISBN-13: 978-3407820396 • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 14 Jahre • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 1,4 cm Biografie © Stephan Morgenstern / Beltz & Gelberg Der am 13. November 1933 in Hartmannsdorf geborene Sohn eines Anwalts musste mit sechs Jahren vor den Nationalsozialisten zunächst nach Mähren und später nach Österreich fliehen. Daher erfuhr Peter Härtling nur sehr unregelmäßigen Unterricht und konnte kaum soziale Bindungen aufbauen. Dennoch besuchte er von 1945 bis 1947 das Max-Planck-Gymnasium in Nürtingen (Baden-Württemberg) und begann seine Karriere bei einer regionalen Tageszeitung. Zwischen 1954 und 1970 war Härtling dann als Lektor und Autor für verschiedene Zeitungen, Redaktionen und Verlage tätig. Die Schriften von Härtling sind geprägt von autobiografischen Elementen und verarbeiten die unruhige Kindheit sowie die Vertreibungen der Familie. Zu den frühen Arbeiten gehören beispielsweise die Romane »Der Stillstand« (1964), »Janek« (1966) und »Das Familienfest« (1969) sowie einige Gedichte (»In Zeilen Zuhaus«, »Unter den Brunnen«). Außerdem beschäftigte sich Härtling mit Persönlichkeiten der Romantik, indem er Werke über Franz Schubert oder Friedrich Hölderlin verfasste. Die dritte große Leidenschaft galt den Kinderbüchern. In »Das war der Hirbel« (1973) oder »Theo haut ab« (1977) befasst er sich mit den Problemen des Erwachsenwerdens oder den Folgen von Schicksalschlägen auf Kinder. Ferner war Härtling regelmäßig als Rundfunkmoderator seiner eigenen Sendung zu hören. Zwischen 1964 und 2011 ist Härtling fast 30-mal mit Preisen geehrt worden. Quelle: Peter Härtling - Biografie und Inhaltsangaben http://www.inhaltsangabe.de Eindrücke /eigene Meinung: Der innige, in klaren Worten verfasste E-Mail-Austausch zwischen Mirjam und ihrem nahezu 80jährigen Großvater ist sowohl für die beiden, als auch für uns Leser etwas sehr Besonderes! Opa, wie auch Enkeltochter treffen GENAU den Zahn der Zeit, jeder der beiden SEINE EIGENE Zeit! Mirjam bringt sehr deutlich zum Ausdruck, was sie von Einmischungen außerhalb dieses Austauschs hält, bringt aber ihrem Großvater dennoch großes Vertrauen entgegen, indem sie ihm auf unnachahmliche Art und Weise von ihren kleinen und großen Sorgen zwischen sozialen Netzwerken, falschen Freunden, Mobbing und Schule, berichtet. Der Großvater macht klar, dass die Welt, in der aufwuchst und ihn prägte eine andere war und dennoch nimmt er sich der Sorgen seiner Enkeltochter, im Rahmen seiner (vor allem gesundheitlichen) Möglichkeiten mit viel Fingerspitzengefühl an. Er mahnt durchaus, sagt was er denkt und befürchtet, tut dies aber niemals ZU belehrend oder oberlehrerhaft. Peter Härtling trifft wirklich auf faszinierend klare, strukturierte Weise für beide Generationen den richtigen Ton, sodass man sich in beide Altersgruppen und Hintergründe spielend hineinversetzen kann. Die Geschichte ist sachte, wenige Worte genügen, um die Problematiken dahinter voll zu erfassen. Diese geistreiche und so besondere Geschichte kann ich nicht nur ohne Einschränkungen empfehlen, ich würde mir auch sehr wünschen, dass sie in viele, viele Klassenzimmer als Klassenlektüre Einzug hält. Auch ungeübtere Leser und Wenigleser werden an der klaren, gefühlvollen Aussage dieses feinen Büchleins ihre Freude haben.

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  • Sehr gefühlvolles Kinderbuch

    Hallo Opa - Liebe Mirjam
    Natalie77

    Natalie77

    16. December 2013 um 17:01

    Inhalt: Hallo Opa - Hallo Mirjam ist eine Geschichte über Großvater und Enkelin. Sehr berührend und trotz der Kürze mit sehr viel Tiefe. Mirjam und ihr Opa schreiben sich Emails in denen alle Themen angesprochen werden die Opas und pubertierende Mädchen so betreffen können. Meine Meinung: Dies ist ein Kinderbuch, das sollte man beim Lesen nie vergessen, denn sonst wäre man vielleicht enttäuscht. So hatte ich gerade beim Einstieg meine Probleme mit Mirjam, weil sie recht grob und schnodderig rüber kam. Aber es ist vermutlich das was Kids in dem Alter viel besser verstehen, da es den Kids nahe ist. Der Opa übergeht diese Art und sieht nur das was sie schreibt, nicht wie sie es schreibt. Er nimmt sie wie sie ist und wird so zum engsten Vertrauten. Für mich als Erwachsene war es eine Lektüre mal eben zwischendurch. Ich denke für das Alter für das es vorgesehen ist ist es schon etwas anspruchsvoller. Es wird zwar alles sehr kindgerecht beschrieben und geschrieben, aber es ist dann ja doch ein wenig Text für Grundschüler. Ich kann das Buch aber gut empfehlen, da ich denke das es den Kindern zeigt wie wichtig der Austausch zwischen den Generationen ist. Wie wichtig es ist Kontakt zu haben bevor alles zu spät ist. Das Oma und Opa Sachen eben anders sehen dürfen und auch ihre Macken haben. Mirjam fand ich abgesehen von der anfänglichen Sprache sympathisch, sie wirkt realistisch und macht sich Gedanken um ihren Opa. So sieht sie gar nicht das er alt ist und deswegen tatterig und krank. Sie spornt ihn an wieder aufzustehen und weiter zu machen. Opa dagegen sagt ihr seine Meinung zu verschiedenen Dingen und das in einer Art, das sie sich nicht verschließt, wie sie das zum Beispiel bei den Eltern tut. Er ist uneingeschränkt für sie da und wenn das eben per Mail ist. Die Geschichte hat eine Botschaft und viel Tiefe. Sie lässt sich leicht lesen, denn selbst Begriffe die Kinder in dem Alter vielleicht nicht kennen werden erklärt. Hallo Opa, Liebe Mirjam ist ein geben und nehmen. Ein zuhören und ein schreiben über Sachen, die zum reden zu peinlich oder zu unangenehm sind.

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