Peter Härtling , Peter Knorr Mit Clara sind wir sechs

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Inhaltsangabe zu „Mit Clara sind wir sechs“ von Peter Härtling

Ein humorvolles Buch über den fast gewöhnlichen Alltag einer ungewöhnlichen Familie.

Bei den Scheurers ist immer was los! Herzstück der Familie ist ohne Zweifel der kleine Dök, der ganz und gar nicht damit einverstanden ist, dass die heiß geliebte Mutter noch ein Baby bekommt. Als Vater und Mutter vor Claras Geburt eine große Reise machen, kommen die beiden Tantchen, ins Haus. Aber die Tantchen und die Scheurer-Kinder, das geht einfach nicht!
Dann kommt Clara, die sechste Scheurer, und es wird dramatisch. Der Vater, wie immer, geht in volle Deckung und hat furchtbar viel Arbeit in seiner Redaktion. Aber Mutter Lene hat alles fest im Griff. Doch kaum ist Clara geboren, fängt der kleine Dök zu spinnen an.

Es geht. War aber Meistens Langweilig...

— Viki_123

Langweiliges Buch!! Kein Spannungsaufbau und komplizierte Wörter.

— Larii-Mausi

Recht realistische Beschreibung des Familienalltags mit echten Krisen und Stimmungsschwankungen, aber in arg komplizierter Sprache.

— Lesestunde_mit_Marie

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  • Der ganz (un)normale Familienwahnsinn

    Mit Clara sind wir sechs

    Lesestunde_mit_Marie

    13. April 2015 um 09:24

    Die Familie Scheurer, von der dieses Buch handelt, lebt in einem kleinen Häuschen. Eigentlich sind sie eine ganz normale fünfköpfige Familie mit klassischer, tradierter Rollenverteilung. Die Mutter als gelernte Bibliothekarin betreut die Kinder, der Vater arbeitet als Journalist, der älteste Sohn Philipp, elf Jahre, ist gut in Deutsche, aber weniger in Mathe und sehr vernünftig, die etwas jüngere Schwester Therese, zehn Jahre, ist meistens fürsorglich gegenüber dem jüngsten Sohn Paul, der mit seinen sechs Jahren recht chaotisch ist und das Familienleben an der ein oder anderen Stelle strapaziert. Jedes Kind hat sein eigenes Zimmer, bis eines Tages verkündet wird, dass noch einmal Familienzuwachs im Anmarsch ist und Paul deswegen zu Philipp ziehen soll. Es gibt einige Reibereien – vor allem zwischen den Eltern. Der Vater wird stärker gefordert als bisher und reagiert an der ein oder anderen Stelle sehr ungehalten. Die Mutter ist nicht sehr glücklich, weil der Vater oft einfach „sein Ding“ macht und sie gerne wieder als Bibliothekarin arbeiten würde. Die Schwangerschaft und Geburt des vierten Kindes sind recht dramatisch. Meine Meinung: Mir gefiel sehr gut, dass in diesem Buch gezeigt wurde, wie Elternteile unter Stress die Nerven verlieren können, dass eine Mutter ihre Rolle als nicht allumfassend erfüllend und glücklich empfindet, dass es auch dramatische gesundheitliche Entwicklungen geben kann, die eine Familie belasten und auf die Probe stellen. Lustig und auflockernd waren immer wieder die Episoden, die der phantasiebegabte, etwas chaotische, sechsjährige Paul hineinbrachte. Philipp erschien mir sehr, sehr reif und vernünftig, genau wie seine Schwester Therese. Erstaunlich für das Alter. Das Cover mutet aus meiner Sicht eher kindlich an. Auch der Klappentext ließ eher vermuten, dass es inhaltlich nicht so tragend ist. Was mich erstaunte, war die an vielen Stellen komplizierte Sprache. Das Buch richtet sich an Kinder ab 10 Jahren. In meiner Wahrnehmung ist die gewählte Sprache hierfür zu kompliziert, die Sätze zu verschachtelt. Da muss schon die richtige Betonung hineingelegt werden, um so manchen Satz zu verstehen. Bestätigung hierzu erhielt ich von zwei zehnjährigen Mädchen, die die Lektüre ohne mütterliche Unterstützung nicht beendet hätten … Trotzdem wählt der Autor immer wieder umgangssprachliche Ausdrücke, was soweit aus meiner Sicht okay ist, dann aber nicht stimmig mit den gewählten Schachtelsätzen. Außerdem hätte ich mir hier gewünscht an der ein oder anderen Stelle zu erwähnen, dass z.B. „kotzen“ Umgangssprache ist und es eigentlich „bessere“ Wörter dafür gibt, wie etwa „übergeben“. Das hätte durchaus, ohne schulmeisternd zu wirken, literarisch einfließen können. Grundsätzlich gefiel mir die Geschichte, die aufzeigte, dass das echte Leben auch seine Härten hat und nicht immer rosarot ist. Allerdings muss ich aufgrund der umständlichen Sprache Sterne abziehen und empfehle, dieses Buch als gemeinsame Lektüre von einem Elternteil mit dem Kind.

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  • Rezension zu "Mit Clara sind wir sechs" von Peter Härtling

    Mit Clara sind wir sechs

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2007 um 16:02

    ein schönes kinderbuch

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