Peter Härtling Paul das Hauskind

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Inhaltsangabe zu „Paul das Hauskind“ von Peter Härtling

Paul wäre mutterseelenallein, wenn nicht ein ganzes Haus zu seiner Familie würde. Behutsam, leise provozierend erzählt Härtling - ganz aus der Sicht des Kindes - von Eltern auch, die nicht wissen, dass sie da sein müssen. Eine Stadt, ein Haus und ein Kind, für das in diesem Sommer alles durcheinander gerät: Pauls Mutter ist in New York, sein Vater immer unterwegs. Paul ist allein und er ist es doch nicht. Denn seit ihm die Eltern abhanden gekommen sind, kümmert sich das ganze Haus um ihn: Oma Käthe, Helena und ihre Eltern, Erin Üdal und Bibi und all die anderen. Auf den alten Schwarzhaupt kann sich Paul immer verlassen – in wichtigen Schuldingen und als sie den König der Fahrraddiebe jagen. Manchmal aber überkommt Paul eine große Wut.

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  • Rezension zu "Paul das Hauskind" von Peter Härtling

    Paul das Hauskind
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. August 2012 um 10:39

    Der große alte Schriftsteller Peter Härtling hat zeit seines Lebens neben großartigen Biographien, wunderbaren Romanen und bewegenden autobiographischen Schriften ( man denke hier nur an das Buch „Nachgetragene Liebe“) immer wieder Bücher für Kinder und Jugendliche geschrieben. Figuren wie Ben und Anna, oder Hirbel und Oma haben Generationen von Kindern begleitet hinein ins Lesealter und die anspruchsvolle Literatur. Nun legt Peter Härtling im Alter von 78 Jahren einen Kinderroman vor unter dem Titel „Paul das Hauskind“, in dem er sensibel die veränderten Lebensumstände vieler heutiger Kinder beschreibt und sie zwischen den Zeilen kritisiert. Paul Beerbach, mitten in der Pubertät, lebt mit seinen Eltern in einem großen alten Haus in Frankfurt in der Nähe des Mains. Doch seine Eltern sind nie da. Seine Mutter Tina hat als Journalistin ein Jobangebot in New York angenommen und somit der Arbeit den Vorrang vor der Familie gegeben. Auch sein Vater, der Werbefachmann Rudi Beerbach, ist dauernd auf Reisen und lässt Paul alleine in der Wohnung zurück. Zwar findet er in dem großen Haus immer jemand, der sich um Paul kümmert, doch Paul selbst verkümmert an seiner Seele. Kein Wunder, dass die Ehe der Beerbachs bald am Ende ist. Die Nachricht, dass sie sich trennen, ist für Paul eine Katastrophe, mehr noch als die Einlieferung seines Vaters in die Psychiatrie, nachdem der einen Zusammenbruch hatte. Doch eine bunte Schar von Menschen in dem Haus in der Nähe des Mains kümmert sich um Paul. Da ist der alte jüdische Anwalt Dr. Adam Schwarzhaupt, Holocaust-Überlebender, die Übersetzerin Beate Wagner, der die Wohnung abbrennt und die dann selbst Hilfe braucht, das schwule Paar Camillo und Dieter, das Architektenpaar Drübernaus, Oma Käthe und Helena mit ihren Eltern. Sie alle versuchen, in abgestimmter Zusammenarbeit die Verantwortung für Paul mitzutragen und ihm zu helfen. Der kommt erstaunlich gut mit der Situation klar und auch mit dem Ende der Geschichte, die man nicht gerade als Happy End bezeichnen kann. Der Roman ist eine sensible Beschreibung dessen, was viele Kinder und Jugendliche heute ertragen müssen, weil die Erwachsenen nicht fähig sind, ihre einmal übernommene Verantwortung für ihre Kinder weiter zu tragen.

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