Peter Härtling Schubert

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Inhaltsangabe zu „Schubert“ von Peter Härtling

Franz Schubert: das Genie, der leise Rebell und der unglücklich LiebendeEin sinnlicher und faszinierender Roman über den Komponisten Franz Schubert, der nur 31 Jahre alt wurde und einer der tragischsten Genien der abendländischen Musikgeschichte ist. Es ist ihm nicht an der Wiege gesungen worden, »einer der erschütterndsten Komponisten überhaupt« (Nikolaus Harnoncourt) zu werden. In der Enge und dem Lärm des Schulhauses auf dem Wiener Himmelpfortgrund, wo der Vater Lehrer ist und die Mutter ein Kind nach dem anderen zur Welt bringt, gilt Musizieren lediglich als Beiwerk, Komponieren nicht als Beruf. Doch ausgewählt von Kaisers Gnaden, entkommt der Sängerknabe der k. k. Hofkapelle der Autorität des Vaters und wird zum gefeierten Mittelpunkt der Wiener Salons: Franz Schubert, das einsame Genie, der leise Rebell, der unglücklich Liebende.Mit sicherem Blick für das Wesentliche zeichnet Peter Härtling die Lebensstationen des Komponisten nach und entführt in die Welt schöner Klänge, deren Leichtigkeit erkauft ist mit tiefem Leid.

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  • Schubert zum Anfassen

    Schubert
    Bob68

    Bob68

    21. February 2015 um 14:48

    Härtling versucht sich in den Komponisten Schubert hineinzuleben und zu -denken, ohne dass ein Gefühl der Anmaßung aufsteigt. Es ist eine bewußt subjektive und zutiefst empathische biographische Darstellung. Er erweckt den geschundenen Genius zum Leben und lässt dessen Werk noch einmal neu erleben. Eine Meisterleistung!

  • Biographische Notizen eines melancholischen Genies

    Schubert
    PaulTemple

    PaulTemple

    Franz Schubert habe ich vor allem durch die wirklich grandiose "Winterreise" und der unvermeidlichen "unvollendeten" Symphonie im CD-Regal. Umso gespannter war ich darauf, durch die Handschrift Peter Härtlings mehr über das Leben des viel zu früh gestorbenen Künstlers zu erfahren. Doch Härtling liefert keine Biographie im eigentlichen Sinne, sondern spielt sozusagen mit dem Lebenslauf Schuberts: erzählt Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven, gibt fiktive Dialoge wieder, kommentiert als Außenstehender an manchen Stellen das Geschehen und so fort. Aus diesem Arsenal von verschiedenen Erzählperspektiven ergibt sich ein rundes Bild eines wahrlich mit Melancholie getränkten Menschen, der mithilfe seiner Kompositionen eine Vielzahl von Menschen entzückte, selbst aber beständig einsam und rastlos blieb. Sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Schubert" von Peter Härtling

    Schubert
    katermurr

    katermurr

    27. April 2008 um 14:02

    Peter Härtling hat eine tolle Schreibe und kann seine Möglichkeit, Schubert zu verstehen, gut rüberbringen - plausibel darstellen. Empfehlenswert!

  • Rezension zu "Schubert" von Peter Härtling

    Schubert
    HeikeG

    HeikeG

    18. April 2007 um 19:15

    ein melancholisch-musikalisches Buch Franz Schubert, geboren und aufgewachsen in einer kinderreichen Familie in einem Schulhaus in Wien, soll eigentlich in die Fußstapfen seines Vaters, Lehrer und Schulleiter, steigen. Doch, sehr zu dessen Leidwesen, öffnete sich ihm von klein auf ein ganz anderer Weg (man könnte hier auch von Bestimmung sprechen und fraglich bleibt, ob Schubert ihn gewählt hat oder ob es ihn nicht viel eher förmlich in jeder Minute seines Lebens in diese, für ein Genie wie ihn einzig mögliche und begehbare Richtung gedrängt hat): Die Musik. Er wird als Zehnjähriger in die königliche und kaiserliche Hofkapelle aufgenommen, lebt im Konvikt, wo er mehr und mehr seine eigentliche Schulbildung schleifen lässt und sich dem Komponieren widmet. Schon als Jugendlicher sammelt er Schüler- und Lehrerscharen um sich, um seine neusten musikalischen Einfälle zu präsentieren. Sogar der berühmte Hofkomponist Salieri wird schnell auf ihn aufmerksam und wird sein Lehrer. Text und Wort geben ihm Inspiration und mit schier unerschöpflicher Phantasie und Kreativität vertont er Gedichte von Goethe, Heine u. v. a. Schubert, der nur 31 Jahre alt geworden ist, scheint Tag und Nacht, ob mit oder ohne Instrument, Texte vertont und komponiert zu haben und hat eine unglaubliche Fülle von Werken hinterlassen. Der Roman lässt allerdings nicht nur über ein solches Genie staunen, sondern beschreibt einfühlsam den Charakter "Schubert", der einerseits zurückgezogen, andererseits ausgelassen (wenn man an sog. "Schubertiaden" denkt, eine Tradition, bei der es weder an Alkohol noch an neuen Kompositionen mangelte und wo Schubert von zahlreichen Freunden, Bewunderern und Gönnern umringt wurde) ein Leben führte, das der Musik und den Freunden und zuletzt leider auch seiner tragischen, todbringenden Krankheit gewidmet war. Peter Härtling bekommt ein echtes Lob von mir: Er erhebt nicht den Anspruch, sein Buch "Biographie" nennen zu wollen, was durch schöne Autorenkommentare, die sich durch den gesamten Roman ziehen, deutlich wird, aber er zeichnet ein sensibles Bild von Schubert, das echt und authentisch wirkt, das beeindruckt und einen bewundernd, und zugleich mitfühlend zum großen Franz Schubert aufsehen lässt . Ein stilistisch wunderbar "musikalisches" Buch, spannend und interessant, schnell gelesen und dennoch äußerst anspruchsvoll, ich kann es wärmstens empfehlen!

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