Peter Hakenjos

 4.7 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Nur der Tod vergisst, Sie gingen einen langen Weg und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Hakenjos

Geboren 1948 in Karlsruhe, Studium der Wirtschaftspädagogik in Mannheim, nahezu vierzig Jahre hauptsächlich Spanischlehrer an einem Wirtschaftsgymnasium und tätig in der Lehrerfortbildung. Seit einigen Jahren widme ich mich dem Schreiben. In meinen Veröffentlichungen geht es einerseits um die Generation 50+ und die Freiheit, die ihr das Alter gibt und andererseits um die Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte. Mit meinen Romanen und Kurzgeschichten möchte ich unterhalten und informieren.

Neue Bücher

Unkraut vergeht nicht

Neu erschienen am 05.03.2019 als Hardcover bei BLV Buchverlag ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.

Alle Bücher von Peter Hakenjos

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Nur der Tod vergisst

Nur der Tod vergisst

 (12)
Erschienen am 03.02.2014
Sie gingen einen langen Weg

Sie gingen einen langen Weg

 (5)
Erschienen am 08.02.2018
Flucht aus der Dunkelheit

Flucht aus der Dunkelheit

 (0)
Erschienen am 15.06.2013
Wege über die See

Wege über die See

 (0)
Erschienen am 12.06.2013
Recuerdos - Vielleicht war es ein Tango

Recuerdos - Vielleicht war es ein Tango

 (0)
Erschienen am 29.10.2015
aber versuchen will ich ihn

aber versuchen will ich ihn

 (0)
Erschienen am 29.08.2011

Neue Rezensionen zu Peter Hakenjos

Neu

Rezension zu "Sie gingen einen langen Weg" von Peter Hakenjos

Berührendes Buch das nachdenklich macht und Hoffnung gibt.
dieschmittvor 2 Monaten

Zum Inhalt:

Das Buch erzählt die Geschichte von zwei Personen zur Zeit des NS-Regimes. Zum einen, die eines Mannes, der von der Wehrmacht zur Zwangsarbeit verpflichtet wurde. Hierzu kommt er nach Karlsruhe. Die zweite Geschichte ist die einer Frau, die bei einem Angriff der sowjetischen Truppen ihre Eltern verliert und fliehen muss. Dabei passieren ihr schreckliche Dinge. Auch sie landet nach einer langen Reise in Karlsruhe. Die beiden begegnen sich und so kreuzen sich ihre Leben.

Meine Meinung:

Ich kenne Geschichten aus der Kriegszeit von meinem Opa, der damals ebenfalls betroffen war. Entsprechend neugierig war ich auf dieses Buch. Einmal angefangen, ist es mir kaum gelungen mit dem Lesen aufzuhören, weil ich lesen musste wie es weitergeht. Das Buch beschönigt nicht, es zeigt schonungslos den Alltag der damaligen Zeit, was mich immer wieder dazu brachte zu erschaudern und fassungslos zu lesen, welche Dinge damals passierten. Die Sprache des Buches ist anschaulich und es ist sehr gut lesbar. Die geschilderten Charaktere wirken authentisch und sind gut beschrieben, so dass man als Leser auch an den Gedanken und der Gefühlswelt teilhaben kann. Gerade dies macht es zu einem sehr berührenden Buch, das lange nachwirkt.

Trotz der sehr traurigen und heftigen Geschichte, der beiden ist es für mich ein Buch der Hoffnung. Aus all dem Schlimmen gibt es die Möglichkeit, dass Schönes entstehen kann. Außerdem ist es für mich ein Aufruf gegen das Vergessen, für Toleranz und gegen Engstirnigkeit und für das Denken.

Daher empfehle ich das Buch gerne weiter.

Fazit:

Berührendes Buch das nachdenklich macht und Hoffnung gibt.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Sie gingen einen langen Weg" von Peter Hakenjos

Vergeben können und Vergebung empfangen, das ist die Botschaft
Lilofeevor 3 Monaten

Klappentext:

Aram Djallo wird in der Sowjetunion von der deutschen Wehrmacht zur Zwangsarbeit
nach Karlsruhe verschleppt. In der Deutschen Waffen- und Munitionsfabrik begeht
er an einem Kameraden Verrat und muss sich verstecken.
Leni Buntin flieht mit ihrer Familie im Winter 1945 aus Ostpreußen.
Sie verliert bei einem Angriff sowjetischer Truppen auf den Flüchtlingstreck
ihre Eltern und wird das Opfer einer Vergewaltigung.
Von ihrer kleinen Schwester getrennt, erreicht sie über Berlin die badische Hauptstadt.
Der Krieg scheint die Zukunft Arams und Lenis zerstört zu haben,
bis sie in Karlsruhe aufeinandertreffen.
Der Roman "Sie gingen einen langen Weg" zeigt, dass Verzeihen und Liebe stärker sein können als Hass und Tod.

Fazit:
Das Cover weist schon darauf hin das dieser lange Weg steinig und
kein leichter Weg ist.
Die Kriegsgräueln werden drastisch und sehr realistisch beschrieben.
Die Charaktere müssen schreckliche Dinge erleiden und verlieren
trotzdem nie ihre Zuversicht.
Wie Opfer und Täter einander verzeihen. Vergeben können und Vergebung empfangen, das ist die Botschaft dieses Buches.

Die Charaktere und Ihre Entwicklungen sind wunderbar gezeichnet
und man kann sich sehr gut mit ihnen Identifizieren.
Der Schreibstil macht das Lesen zum Erlebnis.
Ein Buch, das einen in den Bann nimmt.
Hier wird Zeitgeschichte spannend und vor allem ohne Pathos vermittelt.
Eine unbedingte Leseempfehlung!

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Rezension zu "Sie gingen einen langen Weg" von Peter Hakenjos

Trotz schwierigem Thema ein sehr hoffnungsvoller Roman
Nele33vor 3 Monaten

Das Cover des Buches "Sie gingen einen langen Weg" passt wunderbar zum Thema des Buches. Der Text ließ sich gut und verständlich lesen.
Der Autor hat es perfekt verstanden die Geschichte von Aram einem sowjetischen Zwangsarbeiter in Nazi-Deutschland und Leni aus Ostpreußen zu erzählen.

Der Leser lernt die beiden Protagonisten einzeln kennen, erfährt dabei viel über die Lebenszustände eines Zwangsarbeiters im Krieg.
Die Umstände unter denen diese Leben mussten werden dem Leser schonungslos präsentiert. Aram verliert auf grausame Weise seine erste Liebe und muss um selber zu überleben zum Verräter werden, eine Tatsache an der er fast zerbricht.
Auf der anderen Seite ist da Leni, eine junge Frau die auf der Flucht ihre Eltern verliert und von russischen Soldaten missbraucht wird.
Aram und Leni finden in den Kreigswirren beide Unterschlupf bei Lenis Onkel, was sich ersteinmal als sehr schwierig gestaltet, da Leni aus ihrer schrecklichen Erfahrung heraus nichts mit dem "Russen"  zu tun haben will. Aufgrund der Lebensumstände lernen sie sich allerdings notgedrungen kennen. Beide verbindet, dass sie von der Bevölkerung als Aussätzige behandelt werden, sie werden beschimpft und ausgegrenzt. Dies lässt sie einen gemeinsamen Weg gehen.

Dieses Buch ist nicht nur für Interessierte zu empfehlen, sondern auch für die Generation in der nicht über die Flucht und Zwangsarbeit gesprochen wurde.


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Gespräche aus der Community

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Du hast Vorfahren, die nach dem Krieg Vertriebene waren, vielleicht sogar aus Ostpreußen? Einer deiner Vorfahren kam als Zwangsarbeiter oder Zwangsarbeiterin während des Kriegs  nach Deutschland ? Dann wärst du für die Leserunde ideal, denn beides bildet den Rahmen, in dem der Roman spielt. Eine Voraussetzung für die Teilnahme ist dies jedoch nicht. 
Trotz des traurigen Themas ist es nicht meine Absicht, Leser mit meinen Romanen zu deprimieren. Also: Hab Mut, die Botschaft des Romans ist die Versöhnung. Gut und Böse wird darin nicht durch die Nationalität der Menschen definiert. Bei Amazon kann das Buch angelesen werden, Mehr dazu findest du hier: https://books.google.de/books?id=bc9HDwAAQBAJ&pg=PT1&dq=sie+gingen+einen+langen+weg&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi9xPCT35XfAhVJaVAKHZaQB1oQ6AEIKTAA#v=onepage&q=sie%20gingen%20einen%20langen%20weg&f=false
Ich würde mich über eine rege Diskussion sehr freuen.
Versenden werde ich die Romane nach Eingang - also nach dem Windhundprinzip: Wer zuerst kommt, wird bedacht.
Viele Grüße aus Pfinztal
Peter Hakenjos
Letzter Beitrag von  dieschmittvor 2 Monaten
Zur Leserunde
Der G.Braun-Buchverlag hat mir zehn Exemplare meines  historischen Romans "Nur der Tod vergisst" zur Verfügung gestellt. Es wäre sehr schön, wenn Ihr mit mir über den Inhalt diskutieren würdet.  Schreibt mir bitte bis zum 17. Februar ob Ihr an der Verlosung der Bücher teilnehmen wollt. 


In dem Roman geht es um Ulf Lahner, der sich 1944 freiwillig und begeistert zur Waffen-SS meldet. Er wird schuldig, verliert seine Mutter während der Bombardierung Pforzheims, flieht nach Südamerika und trifft dort Pilar, eine Rapanui. Endlich stellt er sich seiner Schuld ...

Ich möchte mit dem Roman unterhalten und ich möchte hinsehen, was mit der Generation meiner Eltern geschehen ist. Ich suche Erklärungen. Mehr nicht. Die Hintergründe wurden von mir recherchiert und ich hoffe, ein zutreffendes Zeitbild gezeichnet zu haben. 

Wer sich fragt, wie ein Horst Tappert und ein Günter Grass in der Waffen-SS kämpfen konnten, den wird auch mein Roman interessieren.

Ich freue mich sehr auf die Leserunde mit Euch. 
Letzter Beitrag von  Peterjoachimvor 5 Jahren
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Zusätzliche Informationen

Peter Hakenjos wurde am 10. Juni 1948 in Karlsruhe (Deutschland) geboren.

Peter Hakenjos im Netz:

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