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Peterjoachim

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Der G.Braun-Buchverlag hat mir zehn Exemplare meines  historischen Romans "Nur der Tod vergisst" zur Verfügung gestellt. Es wäre sehr schön, wenn Ihr mit mir über den Inhalt diskutieren würdet.  Schreibt mir bitte bis zum 17. Februar ob Ihr an der Verlosung der Bücher teilnehmen wollt. 


In dem Roman geht es um Ulf Lahner, der sich 1944 freiwillig und begeistert zur Waffen-SS meldet. Er wird schuldig, verliert seine Mutter während der Bombardierung Pforzheims, flieht nach Südamerika und trifft dort Pilar, eine Rapanui. Endlich stellt er sich seiner Schuld ...

Ich möchte mit dem Roman unterhalten und ich möchte hinsehen, was mit der Generation meiner Eltern geschehen ist. Ich suche Erklärungen. Mehr nicht. Die Hintergründe wurden von mir recherchiert und ich hoffe, ein zutreffendes Zeitbild gezeichnet zu haben. 

Wer sich fragt, wie ein Horst Tappert und ein Günter Grass in der Waffen-SS kämpfen konnten, den wird auch mein Roman interessieren.

Ich freue mich sehr auf die Leserunde mit Euch. 

Autor: Peter Hakenjos
Buch: Nur der Tod vergisst

kriminudel

vor 4 Jahren

Plauderecke vor, nach und zu der Leserunde

Für dieses Buch hätte ich mich sofort beworben. Aber wir fahren am 17. in Urlaub und ich komme erst am 10.03. zurück.
Schön für uns, aber extrem schade um das Buch, denn da hätte ich sehr gerne mitgelesen.
Eine Zeit die nie vergessen werden darf und bei der sich sicher viele fragen wie es den eigenen Eltern oder Grosseltern dabei ergangen ist. Meine Eltern haben beide Kriege miterlebt, jedoch nie viel darüber gesprochen. Einerseits kann ich es verstehen, aber ich hätte gerne viel mehr über sie, und die Zeit in der sie gelebt haben, erfahren.

Zeliba

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
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Für dieses Buhc springe ich sofort in den Lostopf.
2.Weltkrieg. Meine Großeltern haben mir schon viel erzählt und so üben solche Bücher, mit guter recherche, einen besonderen Retz auf mich aus.

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esposa1969

vor 3 Jahren

Kapitel 20 - 32 / Seite 141 - 221

Leider bin ich mit meiner Rezension ziemlich spät dran, da ich 4 Wochen in der Reha-Klinik war und dort sehr bedingt Internet-Zugang hatte. Ich bitte um Verzeihung, weil das so nicht geplant war!!

Jetzt aber:

http://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Hakenjos/Nur-der-Tod-vergisst-1078283025-w/rezension/1087337138/

Vielen Dank!

Solengelen

vor 3 Jahren

Kapitel 13 - 19 / Seite 86 - 140
@esposa1969

Das hört sich an, als habe deine Mutter weite Strecken und viele Länder auf der Flucht 'durchqueren' müssen.

esposa1969

vor 3 Jahren

Kapitel 13 - 19 / Seite 86 - 140

Solengelen schreibt:
Das hört sich an, als habe deine Mutter weite Strecken und viele Länder auf der Flucht 'durchqueren' müssen.

Ja, so hört es sich aber nicht nur an, sondern so war es auch :-) Ich kenne deinen Jahgang nicht und auch den deiner Eltern nicht, aber wenn dieses auch in den Kriegswirren mittendrin waren (meine Mutter ist Jahrgang 1929, mein Vater war Jahrgang 1923) , dann lass´dir mal berichten. Meine Mutter ist Berlinerin, war also mittendrin. Nach solchen Erzählungen wissen wir, wie gut es einem geht. Mein Vater war also anno 1944 gerade 21 Jahre alt, kaum älter als Ulf. Gefangenschaft in Wladiwostok sag ich nur.

Solengelen

vor 3 Jahren

Kapitel 13 - 19 / Seite 86 - 140

esposa1969 schreibt:
Ja, so hört es sich aber nicht nur an, sondern so war es auch :-) Ich kenne deinen Jahgang nicht und auch den deiner Eltern nicht, aber wenn dieses auch in den Kriegswirren mittendrin waren (meine Mutter ist Jahrgang 1929, mein Vater war Jahrgang 1923) , dann lass´dir mal berichten. Meine Mutter ist Berlinerin, war also mittendrin. Nach solchen Erzählungen wissen wir, wie gut es einem geht. Mein Vater war also anno 1944 gerade 21 Jahre alt, kaum älter als Ulf. Gefangenschaft in Wladiwostok sag ich nur.

Meine Mutter ist Jahrgang 1931. Meine Großmutter und Mutter, mit Geschwistern und meiner Urgroßmutter, haben leider auch die Schrecken des Krieges und der Flucht aus Ostpreußen erleben müssen. Viel Furchtbares ist passiert, auch nach Kriegsende durch die 'Befreier'. Zum Glück haben sie aber hier eine neue Heimat gefunden, auch wenn es nicht leicht war und es zu Beginn viele Vorbehalte gegenüber den 'Flüchtlingen' gab. Mein Großvater ist aus der Kriegsgefangenschaft nicht wieder gekommen. Durch Erzählungen habe ich viel erfahren, aber die wirklichen Schrecken sitzen ganz tief drin und diese kann man nur erahnen.
Ich bin auch sehr dankbar, dass ich dies nicht miterleben musste und hoffe, es bleibt uns und unseren Kindern weiter erspart.

Peterjoachim

vor 3 Jahren

Kapitel 13 - 19 / Seite 86 - 140
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@Solengelen

Hallo Solengelen und Esposa,
es ist wirklich unglaublich, welches Leid der Nationalsozialismus und der Stalinismus über die Kriegsgeneration gebracht haben. Wie war es möglich, dass in Deutschland Millionen Menschen sich von einem intellektuell unterbegabten und neurotischen Politiker mit verqueren Ansichten ins Elend haben führen lassen? Ich versuche es zu verstehen. Es gelingt mir nicht richtig; nur auf Einzelschicksale hin kann ich es greifen.

Rechtfertigen die Verbrechen des Einen die Verbrechen der Anderen? Sicher nicht. Die Bombardierung und Ermordung von Flüchtlingen lässt sich nicht dadurch rechtfertigen, dass es sich um Deutsche gehandelt hat. Wir müssen uns darum kümmern, dass Krieg nicht wieder möglich ist und dass dem blinden Fanatismus, den es immer noch gibt, etwas entgegengesetzt wird.

Was die Vermeidung von Krieg angeht, so wird mir wirklich Angst, wenn ich unsere Politiker in Bezug auf Russland und die Krim höre und ich meine nicht, dass man Putin nicht die Meinung sagen sollte. Grauslich finde ich es auch, wenn unser Präsident und unsere Verteidigungsministerin militiärische Präsenz in Afrika fordern, obgleich man wissen kann, dass damit keine Probleme zu lösen sind, wenn diese Präsenz nicht ausschließlich humanitäre Gründe hat.

Ein seltsames Phänomen, das ihr ansprecht, ist, dass es viele gibt, die jetzt im Alter sich stärker mit der Grausamkeit des Krieges auseinandersetzen und darunter leiden, als sie es direkt danach getan haben. Der ehemalige Waffen-SS-Soldat, den ich wegen des Romans interviewt habe, den verfolgen heute die Bilder, wie er als Kriegsgefangener die verkohlten Leichen aus den Panzern hat ziehen müssen. Da ein Bein, dort ein Kopf ... Und ich bin sicher, er hat mir nicht alles erzählt, was mit ihm umgeht.

Wir können es auf einen Nenner bringen: Krieg ist Sch....

Peterjoachim

vor 3 Jahren

Plauderecke vor, nach und zu der Leserunde
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Es ist schon eine Weile her, dass wir die Leserunde zu "Nur der Tod vergisst" hatten und es hat mir sehr gut mit euch gefallen. Ich will euch nur kurz mitteilen, dass mein völlig unpolitischer Roman "Wege über die See" in Amazon-Kindle von Freitag, 20. Juni 2014 bis Sonntag 22. Juni kostenlos als E-Book heruntergeladen werden kann. Der Roman ist eine Art Fortsetzung von "Nur der Tod vergisst".

Die Handlung: Baldur, ein leidenschaftlicher Tangotänzer, wird von seiner Geliebten in Deutschland verlassen und will auf eine letzte Reise gehen, um den Tango an seiner Wiege, in Buenos Aires, zu erleben. Er hatte ein altes Fotoalbum auf dem Flohmarkt gefunden. Einige Fotos zeigen sie als Tänzerin in Argentinien. Er hofft, ihre Spur in Buenos Aires zu finden. Da die Fluglotsen in Argentinien streiken strandet er in Santiago de Chile. Dort trifft er Inés, die Enkelin von Pilar und Ulf und schließlich auf der Osterinsel seine große Liebe.

"Wege über die See" ist also vom Genre her nicht mit "Nur der Tod vergisst" zu vergleichen.

Sollte jemand Interesse an dem Roman haben ... ihr findet im E-Book einige Links zu den Schauplätzen der Geschichte.

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