Peter Handke Der kurze Brief zum langen Abschied

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Inhaltsangabe zu „Der kurze Brief zum langen Abschied“ von Peter Handke

In der Erzählung Der kurze Brief zum langen Abschied reist ein junger österreicher quer durch die USA, auf der Flucht vor und zugleich auf der Suche nach seiner Frau Judith. Er trifft Claire, nimmt, im Anschluß an eine Aufführung von Schillers Don Carlos, an einem Gespräch über das Verhältnis von Bühne und Wirklichkeit teil, erlebt seinen Bruder in seiner naiven Verbundenheit mit der Kindheit und redet mit John Ford über Natur und Geschichte. Seine Melancholie und Hoffnungslosigkeit geraten in Kontrast zu dem anderen Zeitgefühl und zu der anderen Lebensweise des fremden Landes. Diese große Erzählung von Peter Handke ist ein zeitgenössischer Entwicklungsroman, die abenteuerliche Geschichte einer Trennung und spannend wie ein Kriminalroman.

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  • Rezension zu "Der kurze Brief zum langen Abschied" von Peter Handke

    Der kurze Brief zum langen Abschied

    The iron butterfly

    08. May 2011 um 15:51

    "Ich bin in New York. Bitte such mich nicht, es wäre nicht schön, mich zu finden." Judiths kurzer Abschiedsbrief an ihren Lebensgefährten, einen jungen Österreicher. Fortan begleitet man den Protagonisten auf seiner Suche, seiner Flucht, seiner Selbstfindung oder -werdung quer durch fremde Lande, die USA der siebziger Jahre. Alles ist in Bewegung, Menschen, Vehikel...er befindet sich jedoch nicht mehr im (Lebens-)rhytmus und durchlebt Stunden, Tage in einer inneren Isolation, auch wenn er seine Freundin Claire mit ihrem Kind quer durch die USA begleitet. Irritationen in Wahrnehmung und Emotion beherrschen seinen Egotrip, denn obwohl er in Gesellschaft reist, scheint sich jedes noch so kleine Detail ausschließlich auf sein Ich auszuwirken, jede Berührung, jede Beobachtung und so gerät er mehrfach in Situationen, die an seiner Fassade rütteln und sie wie getrockneten Lehm bröckeln lassen. Einerseits sucht er Judith um mit ihr abzuschließen, aber auch um sich zu vergewissern, dass es ihr gut geht. Andererseits flüchtet er vor ihr, da sie ihn zu bedrohen scheint, ihn auslöschen will. Er entwickelt sich aus der Beziehung heraus in sein existentes Ich hinein, eine Momentaufnahme, befinden wir uns doch im stetigen Entwicklungsstadium. Parallelen zum "Grünen Heinrich" von Gottfried Keller werden durch die Reiselektüre des Protagonisten angedeutet. Zitate aus Karl Philipp Moritz' "Anton Reiser" leiten die Kapitel ein. Eine Liebesgeschichte würde ich es nicht nennen, entdeckt der Protagonist doch selbst, dass er Liebe noch gar nicht recht definieren, geschweige denn tatsächlich empfinden konnte.

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  • Rezension zu "Der kurze Brief zum langen Abschied" von Peter Handke

    Der kurze Brief zum langen Abschied

    Ich_halt

    18. October 2009 um 11:02

    Eine etwas andere Liebesgeschichte! Auf der suche nach der großen Liebe findet die Hauptfigur zu sich selbst!

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