Die Stunde da wir nichts voneinander wußten

von Peter Handke 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Die Stunde da wir nichts voneinander wußten
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Eindrücke, Geräusche, wortlos - in Worten festgehalten, die die Gedanken freilassen, in ein Abenteuer von Figuren und Plätzen; fantastisch

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Inhaltsangabe zu "Die Stunde da wir nichts voneinander wußten"

Im Jahre 1969 schrieb Peter Handke ein Stück mit dem Titel Das Mündel will Vormund sein, ein Stück ohne Worte. Mehr als zwanzig Jahre später knüpft der Autor an diese Form an. Der Hauptakteur des neuen Stücks ist ein Platz, und Leser und Betrachter erleben ihn als den Ort eines Schau-Spiels im wörtlichen Sinn. Schauend erleben sie, wie auf diesem Platz, der realen Charakter hat, zugleich aber ein beliebiger Platz irgendwo sein könnte, etwa zwölf Akteure die alltäglichsten Dinge und das Besondere spielen. Jedermann ist hier zu sehen in seinem typischen Verhalten, aber auch in seinen besonderen Merkmalen. Die Begegnungen zwischen den einzelnen intensivieren sich, sie nehmen teilweise burleske Züge an - teilweise hat es für den Schauenden den Anschein, als ob sie zu einem Volk zusammenwachsen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518404300
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:64 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:05.05.1992

Rezensionen und Bewertungen

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    0_Lavender_0s avatar
    0_Lavender_0vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eindrücke, Geräusche, wortlos - in Worten festgehalten, die die Gedanken freilassen, in ein Abenteuer von Figuren und Plätzen; fantastisch
    Vielsagend - ohne Worte

    Handke hat mit diesem Werk ein Schauspiel geschaffen, das ohne Text auskommt. Am besten kann man sich den Inhalt vorstellen, als Zuschauer, der zu unterschiedlichen Zeiten z.B. im Kaffeehaus sitzt und dem bunten Treiben zusieht. Unterschiedliche Personen, die in einer Beziehung zueinander stehen oder sich überhaupt nicht kennen, deren Wege sich nur zufällig kreuzen, treten auf, untermalt von Geräuschen und Lauten. Dazwischen eingestreut wandeln Märchenfiguren und biblische Gestalten über den Platz. Dieses Stück kann man nicht einordnen, man muss sich einfach drauf einlassen. Vielleicht ist es gerade deswegen so genial.

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    Ein LovelyBooks-Nutzer
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